Hildegard Hamm-Brücher. Eine Biographie

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Als Hildegard Hamm-Brücher Ende 2016 starb, galt sie als Grande Dame und moralische Instanz der Bundesrepublik, die als mutige Einzelkämpferin für viele Frauen und Männer zum Vorbild geworden war. Die Tochter aus großbürgerlichem Haus, die während der NS-Diktatur als „Halbjüdin“ unter wachsender Ausgrenzung litt, agierte nach 1945 in einer von Männern dominierten Politik, in der sie sich als Verfechterin einer grundlegenden Bildungsreform, einer innovativen Auswärtigen Kulturpolitik sowie als Kritikerin der herrschenden politischen Kultur und Parteiendemokratie einen Namen machte. Petra Weber bringt uns in ihrer spannend, auf der Grundlage vieler neuer Quellen geschriebenen Biographie eine liberale Politikerin nahe, die für eine lebendige Demokratie und Zivilgesellschaft eintrat, charmant und liebenswürdig sein konnte, aber auch zornig, wenn sie ihre politischen Ziele in Gefahr sah.

Dr. Petra Weber, geb. 1958, war von 1995 bis 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin. Sie veröffentlichte unter anderem: Carlo Schmid 1896–1979. Eine Biographie, München 1996; Gescheiterte Sozialpartnerschaft – Gefährdete Republik. Industrielle Beziehungen, Arbeitskämpfe und der Sozialstaat. Deutschland und Frankreich im Vergleich (1918–1933/39), München 2010; Getrennt und doch vereint. Deutsch-deutsche Geschichte 1945–1989/90, Berlin 2020.

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