Das Weltreich zu Hause. Wilhelmshaven und der deutsche Imperialismus

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Als Marinestandort war Wilhelmshaven seit dem späten 19. Jahrhundert stark in die imperiale Expansion des Deutschen Reiches eingebunden. Leon Biela untersucht für die Zeit bis zum Zweiten Weltkrieg, wie die zivile Stadtgesellschaft diese Verbindungen mit dem Weltreich erlebte und sie sich aktiv aneignete. Die Wilhelmshavener:innen verschränkten den deutschen Imperialismus mit ihren lokalen Lebens- und Gedankenwelten und machten ihn zu einem zentralen Element der Aushandlung stadtgesellschaftlicher Identität. Die Studie zeigt, wie ortsspezifische Deutungs- und Handlungsweisen des Imperialen entstanden, die sich tief in die Stadtgeschichte einschrieben. Mit dieser Perspektive leistet sie einen Beitrag zu der Frage, wie Imperialismus und Kolonialismus „vor Ort“ wirkten.

Leon Biela ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der Universität Freiburg.

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