Hannimari Jokinen/Flower Manase/Joachim Zeller (Hrsg.)
STAND UND FALL
Das Wissmann-Denkmal zwischen kolonialer Weihestätte und postkolonialer Dekonstruktion
ISBN: 978-3-86331-614-3 | 194 Seiten | 20,– €
Rezension von Florian Balbiani, in: Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte (ZHG) 109 (2023), S. 217–219
Aus der Rezension von Florian Balbiani:
„Insgesamt handelt es sich um einen außergewöhnlich schön gestalteten Band mit einem gelungenen Zusammenspiel von Texten und unzähligen, sorgfältig kontextualisierten historischen (Bild-)Quellen, in denen man auf die endlose Suche nach Details gehen kann. Zu Recht stand er daher auf der Shortlist für den Buchpreis HamburgLesen 2022.“
Der erste antikoloniale Denkmalssturz in der Bundesrepublik
Von Ulrich van der Heyden, in: Politisches Lernen 3–4/2022, S. 69–70
Aus der Rezension von Ulrich van der Heyden:
„Zunächst sei hier festgestellt, dass es sich von der verlegerischen Qualität – vor allem hinsichtlich der hervorragend bearbeiteten zahlreichen historischen Fotografien sowie der neueren Farbfotos sowie des Layouts – zu den besten Publikationen gehört, die in den letzten Jahren zur deutschen Kolonialgeschichte erschienen sind. Es handelt sich im besten Sinne um einen Text-Bild-Band, der einen wesentlichen Fortschritt bei der kritischen Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte leistet, indem er nicht nur versucht, zumeist Erkenntnisse populärwissenschaftlich zu vermitteln, sondern auch Fragen aufwirft oder provoziert, die den Leser bzw. Betrachter zum Nachdenken anregen und vielleicht zur Weiterentwicklung dekolonisierender Erinnerungskonzepte animiert. Dabei werden die zumeist qualitätsvollen Ausführungen durch die Fotografien visuell verdichtet.“
Auf und Ab eines Kolonialdenkmals
Denkmäler sind willkommene Projektionsflächen in Konflikten der Gegenwart. Ein Buch erläutert das an der wechselhaften Geschichte der Hamburger Wissmann-Statue
Von Fabian Lehmann, in: taz.de, 5. April 2023
Rezension von Niklas Kniebühler, in: freiburg-postkolonial.de, 21.6.2022
Rezension von Fabian Fechner, in: sehepunkte 23 (2023), Nr. 2, 15. Februar 2023