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Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historikerinnen und Historiker, Lehrerinnen und Lehrer, Studierende, Beschäftigte und Aktive in Gedenkstätten und Archiven sowie Interessierte an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Ethnologie, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a. Neben inhaltlichen Beiträgen führt ein umfangreicher Rezensionsteil in aktuelle Literatur ein und erleichtert die Orientierung im Forschungsfeld Geschichte.
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Der andere 20. Juli: Das Ende der Demokratie
Per Notverordnung entmachtete Kanzler von Papen die preußische Regierung und setzte sich selbst als Reichskommissar ein. Weder SPD noch Gewerkschaften riefen zum Generalstreik auf.
Es ist derzeit viel von Brandmauern die Rede. Man könnte auch von Bollwerken sprechen, die man gegen Feinde der Republik errichten und halten will. Doch der Zuspruch, den viele Deutsche der AfD bei Wahlen oder in Umfragen gewähren, droht diese Grenzziehung nach und nach einzureißen. Der drohende Zerfall der „Brandmauer“ gegen den aktuellen Rechtsextremismus der „Alternative für Deutschland“, der AfD, hat ein historisches Vorbild. Daran erinnert der Historiker und Antisemitismus-Experte Wolfgang Benz in einem Beitrag in der „Zeitschrift für Geschichtswissenschaft“.
Von: Michael Hesse, in: Frankfurter Rundschau, 5. August 2026
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