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Von Berlin nach Buenos Aires - Ellen Marx. Deutsch-jüdische Emigrantin und Mutter der Plaza de Mayo

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Die Berlinerin Ellen Marx, geborene Pinkus (1921–2008), ist achtzehn, als sie mit ihrer jüdischen Pfadfindergruppe 1939 auf einem der letzten Passagierschiffe nach Argentinien emigrieren kann. Ihre Eltern muss sie zurücklassen. In Buenos Aires gründet sie eine Familie und engagiert sich in der deutsch-jüdischen Gemeinde. 1976 putscht sich das Militär an die Macht. Zahllose Oppositionelle oder als solche Verdächtigte »verschwinden«. Unter den Opfern ist auch Nora, die 28-jährige Tochter von Ellen Marx. Für die Mutter beginnt eine lebenslange Suche. Aus Ellen Marx wird eine der für ihren Mut berühmten »Mütter der Plaza de Mayo«.

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