€ 24.00
Forum Zeitgeschichte 33
Im Zuge der „neuen Geschichtsbewegung“ gründeten sich in den 1980er Jahren zahlreiche Geschichts-werkstätten in der gesamten Bundesrepublik. Hamburg stellte eines der Zentren der Bewegung dar. Lena Langensiepen zeichnet in ihrer Studie die Entwicklung der Geschichtsinitiativen in Hamburg von ihren Anfängen in den 1980er Jahren bis in die frühen 2000er Jahre nach. Sie fragt, wer die Akteur:innen der Bewegung waren und mit welcher Motivation sie begannen, Geschichte im Stadtteil und „von un-ten“ zu erforschen. Darüber hinaus analysiert sie die gesellschaftlichen und politischen Bedingungen, welche die Entstehung der Geschichtswerkstätten in Hamburg begünstigten, und veranschaulicht die Vielfalt an Themenfeldern und Praktiken, mit denen die Initiativen die städtische Erinnerungskultur nachhaltig prägten.
Lena Langensiepen, Dr. phil., ist Historikerin und seit 2022 als Programm-Managerin beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten in der Körber-Stiftung tätig. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Werkstatt der Erinnerung an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH). Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen die Geschichte Hamburgs, die deutsche Erinnerungskultur und die Oral History.
Die für Porto anfallenden Gebühren entsprechen der jeweils aktuell geltenden Gebührenordnung der Deutschen Post AG.