€ 16.00
Herausgegeben von Frieder Günther und Marcus M. Payk
Zeitgeschichte im Gespräch, Band 37
Das Grundgesetz genießt in der deutschen Gesellschaft hohe Wertschätzung. Wie wurde es aber zu dem, was es heute ist? Die Beiträge dieses Bandes ordnen seine Entwicklung in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ein und zeigen beispielhaft die Ambivalenzen, inneren Widersprüche und ungeplanten Entwicklungstendenzen der Verfassungsordnung auf. Anstatt die gerade Linie einer Erfolgsgeschichte zu ziehen, die das Grundgesetz als gelungene Lernerfahrung aus Krieg und Diktatur begreift und in ihm ein feststehendes, immer weiter entfaltetes normatives Programm sieht, unterstreicht der Band die Kontingenz und Offenheit der verfassungshistorischen Entwicklung.
Themen der Gegenwart in historischer Perspektive: Zeitgeschichte im Gespräch – eine Publikationsreihe des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin
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Priv.-Doz. Dr. Frieder Günther, geb. 1971, lehrt an der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet zugleich den Bereich Forschungskoordination und Wissensmanagement der Stiftung Forum Recht in Karlsruhe und Leipzig. Zuvor war er am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin tätig. Ausgewählte Publikationen: Denken vom Staat her. Die bundesdeutsche Staatsrechtslehre zwischen Dezision und Integration 1949–1970 (2004); Verwandlung durch Recht. Das Bundesverfassungsgericht und die Vergangenheit (2026, mit Eva Balz).
Prof. Dr. Marcus M. Payk, geb. 1973, ist Inhaber der Professur für Neuere und Neueste Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Ausgewählte Publikationen: Der Geist der Demokratie. Intellektuelle Orientierungsversuche im Feuilleton der frühen Bundesrepublik (2008); Frieden durch Recht? Der Aufstieg des modernen Völkerrechts und der Friedensschluss nach dem Ersten Weltkrieg (2018).
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