Der Berliner Asyl-Verein für Obdachlose . Die Auseinandersetzung um die Obdachlosigkeit im Kaiserreich

 26.00

Obdachlosigkeit war das zentrale soziale Problem im Kaiserreich und galt als Straftat. Friedrich von Bodelschwingh dominierte die Debatte über den Umgang mit Wanderarmen und Obdachlosen. Er wollte sie mit Kontrolle, Missionierung und Zwangsarbeit „bessern“. Dem Berliner Asyl-Verein für Obdachlose hingegen ging es um gelebte Humanität und Entkriminalisierung. 1868 gegründet von wohlhabenden Bürgern, hatte er bis zu 4000 Mitglieder – nicht nur Prominente wie Rudolf Virchow und den Sozialdemokraten Paul Singer. Seine Asyle garantierten Anonymität und hatten einen hohen hygienischen Standard, wie die „Wiesenburg“, die als das weltweit modernste Asyl galt. Sein Konzept rief zahlreiche Gegner auf den Plan, an vorderster Front Friedrich von Bodelschwingh.

Backstein für Backstein gegen die Kälte
Winfried Ripp zeichnet in seinem Buch die Geschichte des Berliner Asylvereins nach und zeigt, wie sich das Problem der Obdachlosigkeit bis heute hält.
Von Stefan Hunglinger, in: taz, 30. März 2026

Ein wenig Würde im Reich: Der Berliner Asyl-Verein für Obdachlose
Wie der Berliner Asyl-Verein für Obdachlose mit menschengerechten Unterkünften für einen anderen Blick auf Armut stritt
Von Christian Lelek, in: nd, 12. Februar 2026

Rezension von Ruprecht Frieling, in: Literaturzeitschrift.de, 1. März 2026

Versand und Porto

Die für Porto anfallenden Gebühren entsprechen der jeweils aktuell geltenden Gebührenordnung der Deutschen Post AG.

Print
 26.00
E-Book/PDF
 21.00