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Kinder, die allein ins Exil müssen, leiden nicht nur besonders unter Entwurzelung und Heimweh, sie sind auch bei Flucht und Integration im Aufnahmeland in besonderem Maße auf die Unterstützung durch Hilfsorganisationen angewiesen.
Durch Analyse der Akten an den Kindertransporten 1938/39 beteiligter Hilfsorganisationen – im nationalsozialistischen Deutschland waren dies vor allem jüdische Stellen, aber auch christliche Einrichtungen, in Großbritannien spielte das Refugee Children’s Movement eine Schlüsselrolle- zeigt die Studie die Besonderheiten kindlicher Auswanderung und kindlichen Exils am historischen Beispiel.
Claudia Curio, geb. 1971, studierte Geschichte und Soziologie in Wien, Berlin und an der University of Essex. Sie promovierte 2005 mit der vorliegenden Arbeit am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin.
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