Die „Sachentscheidung“ als Tat. Das West-Berliner Verfahren gegen die ehemaligen Angehörigen des Reichssicherheitshauptamtes

€ 44.00

Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Anfang Oktober 2026

Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) war zentral für die Konzeption und Durchführung der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Doch erst im Jahr 1963 nahm eine Arbeitsgruppe der West-Berliner Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf, um die Täter doch noch zur Verantwortung zu ziehen. In einer Großanstrengung und trotz enormer Widerstände in der bundesrepublikanischen Justizlandschaft führten die Bemühungen zur Einleitung von Dutzenden Strafverfahren. Doch gemessen an den gerichtlichen Entscheidungen waren die Ergebnisse mager. Nur drei ehemalige Angehörige des RSHA wurden verurteilt.
Die Studie von Malte Beeker stellt die erste Monografie zum wohl größten bundesrepublikanischen NSG-Ermittlungsvorgang dar.

Malte Beeker, geb. 1989, absolvierte einen Master of Arts im Fach Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und war dort von 2020 bis 2023 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Im Jahr 2024 erfolgte die Promotion. Er studierte zudem Geschichte, Französisch, Sozialkunde und Sportwissenschaften auf Lehramt an der Humboldt-Universität sowie der Freien Universität Berlin.

 

Versand und Porto

Die für Porto anfallenden Gebühren entsprechen der jeweils aktuell geltenden Gebührenordnung der Deutschen Post AG.

Print
€ 44.00
E-Book/PDF
€ 36.00