€ 22.00
Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Anfang Oktober 2026
Mit dem Hamas-Massaker am Schwarzen Schabbat sind Jüdinnen und Juden überall auf dem Globus in einer veränderten Welt aufgewacht. Die gemeinschaftsstiftende Ideologie des Antisemitismus hat eine neue Mutationsstufe erreicht und sich endgültig aus der postnationalsozialistischen Tabuzone befreit. Der Essayband gründet auf dem schwierigen Versuch, die Post-10/7-Epoche ideologiekritisch zu verstehen. Er versammelt einen Großteil der Texte, die Christoph David Piorkowski seit jenem Tag in Zeitungen und Zeitschriften zum Thema Antisemitismus veröffentlicht hat. Dabei werden linker, rechter, islamistischer und bürgerlicher Antisemitismus einer eingehenden Betrachtung unterzogen. Nicht zuletzt berichtet der Autor auch davon, was es heißt, als nicht-nicht-jüdischer Mensch in einer antisemitischen Welt zu leben; von der Trauer und der Einsamkeit jüdischen Lebens im Zeitalter nach dem 7. Oktober.
Christoph David Piorkowski ist Journalist und Buchautor. Er ist Redakteur des Philosophie Magazins und hat unter anderem für den Tagesspiegel, den Deutschlandfunk, die taz, die FAZ, die Süddeutsche Zeitung und haGalil geschrieben. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Antisemitismus, Kritische Theorie, die Krise der liberalen Ordnung sowie rechte, linke und islamistische Ideologieformationen.
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