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Forum Zeitgeschichte 34
Die Hochschule für bildende Künste Hamburg, die von 1933 bis 1945 Hansische Hochschule für bildende Künste hieß, arbeitete dem NS-Regime aktiv zu. Nicht konforme Lehrende wurden entlassen und oppositionelle Handlungen geahndet. Alle gestalterische Arbeit hatte im Dienst der Ideologie zu stehen. Wo lag der Kipppunkt der Institution auf ihrem Weg in die Diktatur und wie führten die Beteiligten ihn herbei? Wer nutzte Spielräume, um sich dem Zugriff des Regimes zu entziehen oder zu widersetzen, und wer stützte das Unrecht durch eigenes Zutun? Alina Laura Just liefert mit ihrer Studie ein anschauliches Zeitbild des künstlerisch-intellektuellen Beziehungsgeflechts im nationalsozialistischen Hamburg – und von dessen Nachwirkungen in der demokratischen Nachkriegszeit.
Alina Laura Just, Dr. phil., ist Historikerin und seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH). Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HafenCity Universität (HCU) Hamburg im Bereich „Kultur der Metropole“ und am Leibniz- Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut im Bereich „Mediengeschichte“. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen Stadtgeschichte, Kulturgeschichte, Mediengeschichte und Migrationsgeschichte des 20. Jahrhunderts sowie die Geschichte des geteilten Deutschlands nach 1945.
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