Herzlich unwillkommen. Alltagsrassismus gegen Vertragsarbeitende der DDR von 1975 bis 1993

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Vertragsarbeitende hatten in der DDR nur dem Gesetz nach eine gleichberechtigte Stellung: In den Augen vieler DDR-Bürger blieben sie Fremde, geduldet am Rand der Gesellschaft. Das Verlangen nach einer ethnisch-homogenen Bevölkerung und die Wahrnehmung, als Deutsche im Vergleich mit Ausländern weniger privilegiert zu sein, wurden von einer breiten Schicht getragen. Diskriminierende Sprechweisen und abwertende Verhaltensmuster gegenüber Migranten waren mehr und mehr gesellschaftlich akzeptiert. Xenophobe Gewalt trat in Ostdeutschland nicht erst nach der Wiedervereinigung auf, es gab sie schon unter der SED-Herrschaft.

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Gastbeitrag
35 Jahre nach dem Pogrom in Hoyerswerda: Nichts gelernt
Traurige Geschichten um die Anwerbung von Vertragsarbeitnehmer*innen: einst in der DDR, heute in der vereinigten Bundesrepublik. Hat Deutschland nichts aus über drei Jahrzehnten Hass und Diskriminierung gelernt?
Von Matthias Meisner, in: Campact-Blog, 5. August 2026

Rezension von Jens Rosbach, in: Deutschlandfunk | Andruck, 9. März 2026
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