us_benz_as_ddr_druck_mini_und_metropol.indd
Download cover Inhaltsverzeichnis November 2018 ISBN:
978-3-86331-436-1
275 Seiten
Wolfgang Benz (Hrsg.)

Antisemitismus in der DDR

Manifestationen und Folgen des Feindbildes Israel
19.00 

Antisemitismus war in der DDR, die als antifaschistischer Staat begründet wurde, per se nicht artikulierbar und scheinbar auch nicht vorhanden. Als Element faschistischer Ideologie galt Antisemitismus als überwunden. Dagegen gehörte der politisch instrumentalisierte Antizionismus, der Israel als Feindstaat definierte, jahrelang zur Staatsdoktrin. Die Folgen des negativen Israelbildes sind bis heute spürbar. Vor dem Hintergrund einer neu auflebenden Fremdenfeindlichkeit ist es geboten, die Traditionen und Wirkungen judenfeindlicher Ressentiments in der DDR in den Blick zu nehmen. In zehn Beiträgen wird mit diesem Band ein Versuch dazu unternommen.

Rezension von Angelika Timm, in: sehepunkte 19 (2019), Nr. 6 [15.6.2019]

Beitrag von Wolfgang Benz: Antisemitismus war in der DDR offiziell tabu. Doch mit antizionistischer Propaganda wurden alte Verschwörungstheorien bedient. Das Erbe wirkt bis heute nach, in: Tagesspiegel vom 13. (online)/14. (print) Februar 2019