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Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2018 ISBN:
978-3-86331-381-4
608 Seiten
Steffen Hänschen

Das Transitghetto Izbica im System des Holocaust

29.90 

Die große Mehrheit der Juden, die Ende 1941 noch auf dem Gebiet des Deutschen Reichs lebten, wurde 1942 „nach Osten“ deportiert und ermordet. Auch aus dem Protektorat Böhmen und Mähren, der Slowakei und Luxemburg verschleppten die Nationalsozialisten weite Teile der jüdischen Bevölkerung in die Ghettos und Lager im besetzten Polen.Ein Hauptziel war der Distrikt Lublin im Generalgouvernement, wo die Deportierten nicht sofort getötet, sondern auf Durchgangsghettos verteilt wurden. Das größte war Izbica. Im März 1942 begannen die „Aussiedlungen“ aus Izbica in die Vernichtungslager, im November 1942 erklärten die Deutschen den Ort für „judenrein“. Im Zentrum der Studie stehen die Deportationen nach Izbica, das Geschehen am Ort sowie die Nachkriegsverfahren gegen deutsche Täter und polnische Kollaborateure.

„608 Seiten, 40 Archive, 1.150 Fußnoten, 23 Seiten Quellen- und Literaturverzeichnis. Das ist die Bilanz des Buches über ein Transitghetto in Ostpolen, das nicht einmal allen Expert/innen ein Begriff sein dürfte. Und – man kann es vorwegnehmen: Keine Seite davon ist zu viel.“
Aus der Rezension von Walter Manoschek, in: H-Soz-Kult, 7. Februar 2019

Rezension von Ernst Reuß im Tagesspiegel [15. Mai 2018]

Buchbesprechung von Daniela Fuchs in: https://www.neues-deutschland.de [14. März 2018]

Buchbesprechung in „Traces de mémoire“, Nr. 27, S. 10–11 [März 2018]