Zeiten des Aufruhrs (1916–1921). Globale Proteste, Streiks und Revolutionen gegen den Ersten Weltkrieg und seine Auswirkungen

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Reihe Alternative | Demokratien. Studien zur Geschichte der Sozialdemokratie und des Sozialismus, Band 5

„Ganz Europa ist vom Geist der Revolution erfüllt“, notierte im März 1919 der besorgte britische Premierminister David Lloyd George. „Die ganze bestehende soziale, politische und wirtschaftliche Ordnung wird von der Masse der Bevölkerung von einem Ende Europas zum anderen infrage gestellt.“ Tatsächlich entmachteten vielerorts Soldaten ihre Offiziere, Arbeiter besetzten die Fabriken und Bauern das Land. Die Aufstände blieben keineswegs auf den alten Kontinent beschränkt. Denn genau wie der Erste Weltkrieg ein global ausgetragener Konflikt war, fand auch die Revolte gegen ihn und seine Auswirkungen im Weltmaßstab statt.

Siebzehn Autorinnen und Autoren aus sieben verschiedenen Ländern widmen sich unterschiedlichen Bewegungen in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika. Sie untersuchen Revolutionen, nationale Unabhängigkeitsbewegungen und antikoloniale Kämpfe der Jahre 1916 bis 1921. Sie nehmen Hungerstreiks, Marinemeutereien und Arbeiterproteste in den Fokus und zeigen, wie sich Menschen für Demokratie und soziale Gerechtigkeit einsetzten. Zudem befassen sie sich aber auch mit gegenrevolutionären Akteuren und Bewegungen, die den Status quo bewahren wollten und gegen Streiks und Rätebewegungen vorgingen.

Rezension von Karl-Heinz Klär in: Politisches Lernen 1–2/2021, S. 76–77

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