Fremdenfeinde und Wutbürger - Verliert die demokratische Gesellschaft ihre Mitte?

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Wahlen stehen derzeit im Zeichen von Politikverachtung, artikuliert auf der Straße und im Internet von „Bürgern in Wut“ und von einer Bewegung, die mit antimodernen Parolen Stimmung macht. Die Erfolge rechter Demagogen verstören und machen ratlos. Argumente sind fruchtlos, weil die Agitation rechter Wutbürger anderen Regeln folgt als denen der Vernunft. Die Grundwerte unserer Demokratie werden verachtet: Die neuen Bewegungen sind auf grundsätzlichen Dissens, auf unbedingte Polarisierung, auf die Verletzung von Normen fixiert. Rechtspopulisten fordern mehr plebiszitäre Partizipation, verharren aber in der Ablehnung der Strukturen der parlamentarischen Demokratie. Sie sind von Feindbildern gesteuert und von Hass gegen „Fremde“ getrieben. Empörung allein hilft wenig. Wirksame Gegenstrategien können Politik und Gesellschaft nur entwickeln, wenn Inhalte und Formen rechter Diskurse offengelegt werden. Das Buch leistet einen Beitrag dazu.

 Buchbesprechung vom 20.3.2017 in Wissenschaftlicher Literaturanzeiger

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