Von der letzten Zerstörung. Die Zeitschrift „Fun letstn churbn“ der Jüdischen Historischen Kommission in München 1946–1948

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Aus dem Jiddischen von Susan Hiep, Sophie Lichtenstein und Daniel Wartenberg

Eine Publikation der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität Gießen

Hunderttausende ehemalige Verfolgte des NS-Regimes aus aller Herren Länder lebten nach Kriegsende als Displaced Persons auf gepackten Koffern in Deutschland. Israel Kaplan, selbst Überlebender der Shoah, ergriff die einmalige Gelegenheit: In der Zeitschrift „Von der letzten Zerstörung“ publizierte er von 1946 bis 1948 zahlreiche ihrer Zeugnisse. Er und etliche Mitstreiter trugen Ghettolieder zusammen, dokumentierten Witze und ghettosprachliche Ausdrücke. Sie schufen so ein Forum für eine Alltags- und Kulturgeschichte der Shoah und würdigten jüdischen Widerstand Jahrzehnte bevor sich die nichtjüdische Holocaustforschung zaghaft dieser Themen annahm. Mit dieser Edition wird dieses einmalige Projekt erstmals vollständig und kommentiert außerhalb des Jiddischen zugänglich.

Die Augenzeugen
Die Zeitschrift „Fun letstn churbn“ protokollierte 1946/48 das Leid und das Schicksal der osteuropäischen Juden.
Von Hans Holzhaider, in: Süddeutsche Zeitung, 2. Mai 2021

Augenzeugenberichte der Überlebenden
In der unmittelbaren Nachkriegszeit begründeten überlebende osteuropäische Juden eine Zeitschrift, die die Gräuel der Nazis dokumentierte. Jetzt endlich ist sie auf Deutsch erschienen. Von Klaus Hillenbrand, in: taz.de, 29. März 2021 (Printausgabe: Seite 16)

Das ganze Grauen des Holocaust
Dieser Zeugenband der Shoah ist ein Fanal
Der monumentale und exzellent editierte Band „Von der letzten Zerstörung“ versammelt etliche Zeugnisse der Shoah. Er ist erstmals auf Deutsch erhältlich. Die Kolumne Flugschriften. Von Caroline Fetscher, in: Der Tagesspiegel, 23. März 2021

Zeugnisse der Shoah
Erstmals in deutscher Übersetzung erschienen: die Zeitschrift »Fun letstn churbn«
Von Ernst Reuß, in: Neues Deutschland, 13. März 2021

1.000 Seiten Wahrheiten über die Shoa
Jiddischsprachige Dokumentation in deutscher Übersetzung erschienen
Von Jim Tobias, in: hagalil.com, 18. Januar 2021 – 5 Shevat 5781

Wertvolle Berichte von Überlebenden der Shoa
Die Übersetzung einer jiddischen Zeitung aus der Nachkriegszeit ermöglicht erstmals einen breiten Zugang zu dieser authentischen Quelle. Von Jim G. Tobias, in: Nürnberger Nachrichten vom 27. Januar 2021
Aus der Rezension: „Überzeugend dokumentiert die Edition den frühen Willen der Opfer, gegen das öffentliche Schweigen der Täter und Mitläufer anzuschreiben.“

Versand und Porto

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