Verbrannte Dörfer. Nationalsozialistische Verbrechen an der ländlichen Bevölkerung in Polen und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg

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Herausgegeben von Florian Wieler und Frédéric Bonnesoeur
Unter Mitarbeit von Sibylle Suchan-Floß

Mit Beiträgen von Daniel Brewing, Svetlana Burmistr, Aliaksandr Dalhouski, Rosanna Dom, Laura Eckl, Lukas Hennies, Christhardt Henschel, Natal’ja Kirillova, Paula A. Oppermann, Mareike Otters, Christoph Rass, Irina Rebrova, Johannes Spohr, Tatjana Tönsmeyer

Hunderttausende Menschen in den ländlichen Gebieten Polens und der Sowjetunion wurden im Zweiten Weltkrieg von deutschen Einheiten und ihren Verbündeten ermordet, ihre Dörfer verbrannt. Von Beginn an gehörten Verbrechen an der Zivilbevölkerung zur deutschen Kriegsführung und wurden schon bald zu einem strukturellen Teil der Besatzung. Die Beiträge des Sammelbands untersuchen verschiedene Aspekte dieser nationalsozialistischen Verbrechen. Neben ihren Ausmaßen kommen die ideologischen Hintergründe sowie vor allem die Erfahrungen der Betroffenen und die Folgen für deren Gesellschaften zur Sprache.

Zu den Herausgebern:

Frédéric Bonnesoeur ist Vorstandsmitglied von KONTAKTE-KOНTAKТЫ e. V. und derzeit (2024) als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Sachsenhausen für die konzeptionelle Entwicklung des Gedenkorts „KZ Oranienburg 1933–1934“ verantwortlich. Im Rahmen seines Dissertationsvorhabens am Zentrum für Antisemitismusforschung (ZfA) der TU Berlin beschäftigt er sich mit der Einrichtung der Konzentrationslager in Thüringen und Preußen 1933–1938.

Florian Wieler ist Historiker in Berlin. Sein Arbeitsschwerpunkt sind Museen und deren Vermittlungsangebote. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus sowie die europäische Sozial-, Körper- und Geschlechtergeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts stehen im Zentrum seines historischen Interesses. Aktuell forscht er zur visuellen Inszenierung von Männlichkeiten in den Zeitschriften der Weimarer Republik.

 

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