Verbotener Umgang mit „Fremdvölkischen“. Kriminalisierung und Verfolgungspraxis im Nationalsozialismus

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Edition NS-Zwangsarbeit. Schriftenreihe des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit, Band 1

Millionen von Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangenen wurden während des Zweiten Weltkrieges zum Arbeitseinsatz ins Deutsche Reich verbracht. Ihre Arbeitskraft sollte ausgebeutet werden, gleichzeitig galt die Präsenz der „Fremdvölkischen“ im öffentlichen Raum als „volkstumspolitische Gefahr“. Alltägliche Begegnungen, vor allem am Arbeitsplatz, konnten nicht verhindert werden. Aber soziale Kontakte, insbesondere sexuelle Beziehungen, waren streng verboten und wurden schon bei bloßem Verdacht drakonisch bestraft.

Die Beiträge des Bandes thematisieren den „verbotenen Umgang“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Im Mittelpunkt stehen Kontinuitätslinien, Umfang und Motive der sozialen Beziehungen, Verfolgungspraxis und Auswirkungen auf die Betroffenen und ihre Familien. Beleuchtet wird zudem die Nachkriegszeit bis hin zu Formen der spät erfolgten öffentlichen Erinnerung.

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