Dagmar Lieske, Unbequeme Opfer? - „Berufsverbrecher“ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen

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Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 16

Ab November 1933 konnte die Kriminalpolizei im Rahmen der „vorbeugenden Verbrechensbekämpfung“ Vorbestrafte in Konzentrationslager einweisen. Dies betraf mehrere Zehntausend Menschen, von denen ca. 9000 als „Berufsverbrecher“ im KZ Sachsenhausen inhaftiert wurden. Anhand einzelner Schicksale stellt der Band ihre Verfolgung, die kriminalpolizeiliche Praxis wie auch die Situation von „Berufsverbrechern“ im Lager und innerhalb der Häftlingsgesellschaft dar. Thematisiert wird auch ihr Ausschluss aus der Erinnerungskultur und der materiellen Entschädigung.

Rezension von Peter Nowak in Freitag Online [28.8.2018]

Rezension von Thomas Roth in WerkstattGeschichte 77 [2/2017]

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg [24.4.2017]

Rezension von Michael Löffelsender in: www.hsozkult.de [19.1.2017]

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