Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna Juni 1941 – April 1943

 16.00

Herausgegeben und aus dem Englischen von Wolf Kaiser

Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur, Band 9

Als Vierzehnjähriger beginnt Yitskhok Rudashevski im Sommer 1941 Tagebuch zu führen. Er hält die Schikanen der Deutschen und ihrer Helfer im Ghetto von Wilna und die Mordaktionen im benachbarten Ponar fest, aber auch die vielfältigen Aktivitäten im wiedergegründeten Gymnasium und im Jugendklub. Ebenso differenziert wie kritisch beschreibt er das Alltagsleben und kommentiert das Verhalten des Judenrats und der jüdischen Polizei. Die Tagebucheinträge zeigen einen jungen Intellektuellen von weitgespannten Interessen, begeisterungsfähig und voller Hoffnung, dem zugleich bewusst ist, dass sein Leben jederzeit bedroht ist – Yitskhok wurde mit seiner Familie ermordet. Nur seine Cousine Sore Voloshin überlebte. Sie fand das Tagebuch bei ihrer Rückkehr nach Wilna.

Yitskhok Rudashevski: „Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna“
Es ist nicht so, dass man schon alles weiß
Von Stefanie Oswalt, in: Deutschlandfunk Kultur | Aus der jüdischen Welt, 9. April 2021

Die Freude am Lernen für das Morgen. Yitskhok Rudashevskis „Tagebuch aus dem Ghetto von Wilna“. Von: Saskia Geisler, in: lies-geschichte.de. Der Blog über Geschichte in Kinder- und Jugendliteratur, 5. Februar 2021

Publikation der JLU Gießen: “Wir sind dem Tod ausgeliefert”
Die Arbeitsstelle Holocaustliteratur der JLU gibt gemeinsam mit Wolf Kaiser das berührende Tagebuch von Yitskhok Rudashevski heraus. Der 15-Jährige berichtete von seinen Beobachtungen im Ghetto von Wilna zwischen 1941 und 1943. Von Heidrun Helwig, in: mittelhessen.de, 16. Januar 2021

„Wir verstehen, dass wir bald an der Reihe sein werden“
Yitskhok Rudashevski starb 15-jährig 1943 im deutsch besetzten Litauen. Sein beeindruckendes Tagebuch gibt Zeugnis über die Vernichtung der Juden in Osteuropa ab. Endlich liegt es auf Deutsch vor.
Von Klaus Hillenbrand, in: taz, 9. Januar 2021

Rezension von Kuno Rinke, in: Politisches Lernen 3–4/2020, S. 86

„Uns kann das Schlimmste passieren“. Das Tagebuch des 14-jährigen Yitskhok Rudashevski aus dem Ghetto Wilna ist erstmals auf Deutsch erschienen. Rezension von Jim G. Tobias, in: haGalil.com, 14. September 2020 – 25 Elul 5780

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