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Stefanie Hajak · Jürgen Zarusky (Hrsg.), München und der Nationalsozialismus

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Von München nahm der Nationalsozialismus seinen Ausgang. Hier wurde die NSDAP gegründet, hier fanden sich Partei, „Führer“ und frühe Förderer, hier errangen die Nationalsozialisten erste Erfolge. Der gescheiterte Hitlerputsch wurde alljährlich als „Märtyrergedenken“ kultisch inszeniert. In München befand sich das Verwaltungszentrum der Partei, das nach der Machtübernahme 1933 auf Tausende von Mitarbeitern anwuchs.
In Aufsätzen, Essays und einem Interview gehen Historiker, Literaturwissenschaftler, Publizisten und Zeitzeugen der doppelten Leitfrage nach, welche Bedeutung München für den Nationalsozialismus und welche dieser für die Stadt und ihre Bürger hatte. Wie es der Metropole gelang, das Signum „Hauptstadt der Bewegung“ zu erhalten, wird ebenso untersucht wie die vielfältigen Erscheinungsformen von Terror und Verfolgung, Täterschaft und Kollaboration, Widerstehen und Überleben, aber auch die scheinbar alltäglichen Mechanismen sozialer Integration und Ausgrenzung.

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