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Christenkreuz und Hakenkreuz – Kirchenbau und sakrale Kunst im Nationalsozialismus

 19.00

Zeigte sich nationalsozialistische Ideologie auch in Kirchenarchitektur und kirchlicher Kunst? Wie anfällig waren die Gemeinden beider Konfessionen für Volksgemeinschafts-Propaganda, Rassismus und Totenkult?
Die Ausstellung „Christenkreuz und Hakenkreuz. Kirchenbau und sakrale Kunst im Nationalsozialismus“ hat diese Fragen an Beispielen aus ganz Deutschland untersucht.
Mehr als eintausend Kirchenneubauten, Umgestaltungen und neue Gemeindehäuser aus den Jahren 1933 bis 1944 widerlegen die verbreitete Ansicht, Kirchenbau und Kirchenkunst seien in der NS-Zeit nahezu zum Erliegen gekommen. Architektur-Ansätze jener Zeit propagierten die Rückkehr zum mittelalterlichen Bauen oder beschworen die völkische „Blut und Boden“-Ideologie. Beispiele der Kirchenkunst zeigen, wie christliche Motive nationalsozialistisch umgedeutet wurden, NS-Propaganda in den kirchlichen Bereich eindrang und nationalsozialistische Symbole und Figuren den Altarraum prägten.
Das Katalogbuch dokumentiert die Ausstellung; sechs Beiträge verschiedener Autorinnen und Autoren geben Einblick in die historischen Zusammenhänge und bieten Ansätze für eine kritische Aufarbeitung.

Der Titel ist vergriffen

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