Parteiendemokratie. Theorie und Praxis in Deutschland und Nachbarländern

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Reihe Historische Demokratieforschung, Band 17

Das Stichwort „Parteiendemokratie“ weckt heute – so wie in früheren Zeiten – kaum positive Assoziationen. Doch gilt dies auch für Alternativen wie die Präsidialdemokratie, wenn man an die Wahl Trumps in den USA denkt, oder Instrumente der Referendumsdemokratie, wo der „Brexit“ ins Blickfeld gerät. In diesem Band werden, außer Überblickstexten mit historischem und politikwissenschaftlichem Zugang, wesentlich zwei Perspektiven verbunden: Einerseits sind Länderstudien zu Frankreich, Schweden, Österreich und der Schweiz vertreten. Andererseits werden Exponenten sehr unterschiedlicher Parteienlehren wie u. a. Otto Kirchheimer, Gerhard Leibholz, Wilhelm Hennis und Hans Herbert von Arnim betrachtet. Der mit Theorien und Praxis mehrdimensionale Vergleich kann zu diesem Ergebnis führen: Frühere Anti-Parteien-Affekte waren der Entwicklung moderner Demokratien hinderlich; stattdessen bilden Konzepte weiterer innerparteilicher und gesellschaftlicher Demokratisierung die angemesseneren Kritikfolien.

Rezension von Holger Czitrich-Stahl, in: Archiv für Sozialgeschichte (online) 61, 2021

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