Militarismus, Nationalismus, Antisemitismus: Carl Diem und die Politisierung des bürgerlichen Sports im Kaiserreich

 29.90

Dokumente – Texte – Materialien, Band 74

Carl Diem (1882–1962), der Organisator der Olympischen Spiele von 1936, gilt in der Traditionspflege der Sportverbände bis heute als „Vater des deutschen Sports“. Zuletzt aber wurde aus Diem, dessen Karriere vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik reichte und der stets an der Schnittstelle zwischen Sport und Politik tätig war, die Cause célèbre des deutschen Sports: Der Sportpädagoge und Olympiafunktionär war noch im März 1945 als Durchhalteredner vor der HJ hervorgetreten, galt nach dem Krieg aber wieder als moralische Autorität.
Diese biografische Studie, die mit Diem zugleich das Milieu des organisierten Sports in den Blick nimmt, geht der Frage nach, welche Konzepte Diem bei seiner Politik mit dem Sport verfolgte. Im Fokus stehen Diems kaum erforschte Initiativen im wilhelminischen Reich, in denen Diem die Einstellungen entwickelte, die ihm die Mitarbeit im NS-Regime gestatteten.

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