Der papierene Freund. Holocaust-Tagebücher jüdischer Kinder und Jugendlicher

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Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur, Band 12

Auf der Flucht, in Verstecken, in Ghettos und Lagern war es vielen jüdischen Kindern und Jugendlichen aus West-, Mittel- und Osteuropa ein tiefes Bedürfnis, ihre Erlebnisse und Gefühle schriftlich festzuhalten. Auszüge aus in neun Sprachen verfassten Tagebüchern werden in dieser Anthologie erstmals auf Deutsch veröffentlicht. Sie beeindrucken durch die Unmittelbarkeit der Beschreibungen und Berichte, aber auch durch die Einsichten und Reflexionen der jungen Autorinnen und Autoren. Sie spiegeln ihre Hoffnungen und Ängste, ihre Verzweiflung ebenso wie ihren Lebenswillen, den Mut und die Tatkraft wider, die sie der tödlichen Bedrohung entgegensetzten.

Holocaust-Tagebücher
Momentaufnahmen der Verfolgung
Von Stefanie Oswalt, in: Deutschlandfunk Kultur, 26. August 2022

Ein Denkmal aus Papier
Holocaust-Tagebücher jüdischer Kinder und Jugendlicher
Von Jim G. Tobias, in: haGalil, 21. August 2022 – 24 Av 5782

Von René Wildangel, in: Deutschlandfunk | Andruck – Das Magazin für Politische Literatur, 15. August 2022, 19:50 Uhr | Länge: 07:03 Minuten

„Freude ist für mich verboten“
Jüdische Kinder und Jugendliche schrieben Tagebuch in der Zeit der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Die Anthologie „Der papierene Freund“ macht einige der erschütternden Zeugnisse über den Raum der Kindheit zugänglich
Von Wilfried Weinke, in: taz. die tageszeitung, 8. August 2022

„Der papierne Freund“. Ein Interview mit Herausgeber Wolf Kaiser über die Bedeutung von Tagebüchern für die Erinnerungskultur zum Holocaust, bei: lies-geschichte.de, 23. Juli 2022

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Donnerstag, 25. August 2022 | 18.00 Uhr
Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
Am Großen Wannsee 56–58
14109 Berlin

Buchvorstellung und Lesung
»Der papierene Freund
Holocaust-Tagebücher jüdischer Kinder und Jugendlicher«

Einführung Dr. Wolf Kaiser, Herausgeber
Lesung Mirjam Blumenschein und Eike Stegen
Moderation Dr. Nicole Warmbold, Metropol Verlag

Um Anmeldung unter veranstaltungen@ghwk.de wird gebeten.

Die Lesung ist kostenfrei. Wir bitten um Spenden für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine unter hilfsnetzwerk-nsverfolgte.de.
Bitte halten Sie sich an die Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie!

Eine Veranstaltung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und des Metropol Verlags

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