Demokratie im Zeichen von Corona

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Der Band befasst sich aus sozialwissenschaftlicher Perspektive mit den demokratietheoretischen Herausforderungen der Corona-Krise. Ausgehend von einem weiten Demokratiebegriff widmen sich prominente Autor:innen der Dimension der sozialen Demokratie und somit den sozialen Ungleichheiten, die sich im Zuge der Corona-Pandemie herausgebildet haben. Im Zentrum der theoretischen und empirischen Studien stehen die Achsen der Ungleichheit race, class und gender. Analysiert werden die Versuche der extremen und populistischen Rechten, die Corona-Pandemie für ihre Zwecke zu vereinnahmen. Welche Formen des zivilgesellschaftlichen Protests konnten unter Bedingungen von social distancing dennoch realisiert werden? Ausgelotet werden die Beiträge der Politischen Bildung und der Sozialen Arbeit in Zeiten von Corona, um völkisch-autoritären Nationalismus zu verhindern und Demokratie und Partizipation zu stärken.

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