Andreas, Lubov, Jacques. Vergessene Fremdarbeiterkinder in Nürnberg während des Zweiten Weltkrieges

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Illustrationen von Lisa Ott

Andreas, in Nürnberg am 21. Oktober 1943 geboren, lebte mit seiner Mutter Eugenie Mi., die aus Polen stammte, im Barackenlager der Nürnberger Schraubenfabrik. Das vier Wochen alte Mädchen Lubov war acht Monate vorher mit seiner Mutter Hala Begun in der Stadt angekommen. Mutter und Kind wurden getrennt, Lubov wurde im Kinderheim der Lyra Bleistiftfabrik untergebracht. Jacques Mutter Lucette Dinjon musste in den Kabel- und Metallwerken Neumeyer arbeiten. Ihr Sohn starb einen Tag nach der Geburt im Februar 1945. Den vergessenen Fremdarbeiterkindern in Nürnberg ihre Identität zu geben, ihre Lebensspuren zu finden, ihre Geschichte und die ihrer Eltern zu erzählen ist das Anliegen dieses Buches.

Gabi Müller-Ballin, Jg. 1954, ist Diplompolitologin und Leiterin der Geschichtswerkstatt des Bildungszentrums der Stadt Nürnberg (BZ). Sie bearbeitete die Ausstellungszeitung Das NS-Staatsverbrechen. Zwangsarbeit in Nürnberg 1939–1945 (1987), kuratierte die BZ-Austellung 1.9.1939 – Überfall auf Polen – Entfesselung des Zweiten Weltkriegs im Rahmen der Nürnberger Gespräche 1989 und ist Autorin von Die Nürnberger Prozesse 1945–1949 (Nürnberg 1995).

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