Wolfgang Benz (Hrsg.)
Streitfall Antisemitismus
Anspruch auf Deutungsmacht und politische Interessen
2. Auflage September 2020
ISBN: 978-3-86331-532-0 | 328 Seiten Hardcover | 24,– €

Antisemitismus und Kritik an Israel wird oft miteinander vermengt. In einem Sammelband werden die heiklen Begriffe von kompetenten Fachleuten differenziert analysiert und abgegrenzt. Rezension von Claudia Kühner, in: Journal21.ch, 1. September 2020

„Streitfall Antisemitismus“: Wenn Kritik an Israel vorschnell verurteilt wird
Von Peter Ullrich, in: Frankfurter Rundschau, 13. August 2020

Aus der Rezension von Peter Ullrich:
„Der namhafte Historiker Wolfgang Benz hat mit ‚Streitfall Antisemitismus‘ ein überfälliges Buch herausgegeben. […] Es behandelt ein eminent wichtiges Thema, ist aber insgesamt deswegen noch kein herausragendes Buch. Gegen seine wütenden Gegner und Gegnerinnen, die die im Buch aufgeworfenen Probleme schon als ‚alternative Fakten‘ a la Trump bezeichneten […], ist es aber in aller Entschiedenheit zu verteidigen.“

Rezension von Joachim Zinsen, in: Aachener Nachrichten, 12. August 2020
Aus der Rezension: „Das Buch will politischen Schlagworten wissenschaftliche Expertise entgegenstellen. Benz und seine 14 Mitautoren erfüllen diesen Anspruch in beeindruckender Weise. Der Sammelband ist ein wichtiger Debattenbeitrag zur richtigen Zeit.“

Wie ein eindeutiger Begriff zum Streitfall wurde
Wie es gelungen ist, dass der Begriff Antisemitismus inzwischen fast gleichbedeutend ist mit Israel-Kritik – das stellen die Autorinnen und Autoren des Bandes „Streitfall Antisemitismus“ heraus. Dabei sei es heute wichtiger denn je, über jede Form von Judenfeindlichkeit zu sprechen.
Von Christiane Habermalz, in: Deutschlandfunk | Andruck – Das Magazin für politische Literatur, 10. August 2020

Aus dem Beitrag von Christiane Habermalz:
„Um es gleich vorweg zu nehmen: Von keinem der Autoren, die Beiträge für den Sammelband ‚Streitfall Antisemitismus‘ verfasst haben, wird der Judenhass verharmlost. Dass diese Klarstellung überhaupt notwendig ist bei einem Buch, das vom langjährigen Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU-Berlin, Wolfgang Benz, herausgegeben wurde und in dem 15 namhafte Historiker und Antisemitismus-Experten aus Deutschland und Israel, darunter Nachfahren von Holocaust-Überlebenden, Beiträge verfasst haben, zeigt, welch überhitzte Züge die öffentliche Antisemitismusdebatte in Deutschland mittlerweile angenommen hat. […]
Anhand der Bundestagsdebatte vom Januar 2018, in deren Verlauf das Parlament das Amt eines Antisemitismusbeauftragten schuf, analysieren die beiden Autoren (Moshe Zimmermann/Shimon Stein), wie ausgerechnet die AfD hier tatkräftig sekundierte. Ihre Vertreter gerierten sich als die wahren Freunde Israels, beschworen eine judeo-christliche Allianz – und nutzten die Gelegenheit, die Hauptschuld am Antisemitismus vom rechten Rand ihrer eigenen Anhängerschaft auf die muslimischen Zuwanderer abzuwälzen. […] Das Buch ist ein wichtiger Beitrag zu einem hochbrisanten Thema.“

Wer spricht? Wer nicht?
Perspektive Wolfgang Benz’ Buch über Antisemitismus polarisiert. Dabei wäre es besser, für unterschiedliche Standpunkte offen zu sein
Rezension von Dani Kranz, in: der Freitag, 32. Ausgabe vom 5. August 2020

Kühle Argumente in aufgeheizter Debatte. Was ist Kritik an der Politik des Staates Israel – und was ist Antisemitismus? Diese Frage wird heftig und oft polemisch diskutiert. Ein Sammelband des Historikers Wolfgang Benz bemüht sich um Orientierung – ein wichtiges Buch zum richtigen Zeitpunkt.
Von Florian Goldberg, in: Deutschlandfunk Kultur | LESART | Beitrag vom 1. August 2020

Neues Handbuch von Wolfgang Benz. Antisemitismus und was aus ihm wurde Kritik an israelischer Politik, Streit ums Jüdische Museum: Ein Berliner Sammelband bietet Orientierung zum „Streitfall Antisemitismus“
Von Andrea Dernbach, in: Der Tagesspiegel, 7. Juli 2020

Wolfgang Benz: „Streitfall Antisemitismus“. Wegweiser aus einem verminten Gelände
Von Christiane Habermalz, in: Deutschlandfunk Kultur | Fazit 12. Juli 2020

Antisemitismus: Benz kritisiert Gesinnungsdebatten Wissenschaftler aus Deutschland und Israel sehen die Antisemitismus-Debatten hierzulande in einer Schieflage. Statt nüchterner Expertise herrsche Gesinnungsstärke vor. Antisemitismusforscher Wolfgang Benz sieht die Freiheit der Wissenschaft bedroht
Von Markus Geiler (epd), in: chrismon. Das evangelische Magazin, 8. Juli 2020

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