Leo Hiemer, Gabi (1937–1943) ( 02.07.2019 )


Leo Hiemer, Gabi (1937–1943). Geboren im Allgäu – Ermordet in Auschwitz

„Die Dokumentation, obwohl betont sachlich, liest sich wie ein (leider wahrer) Kriminalfall. Wer die Mechanismen begreifen will, mit denen eine Partei einen Staat und sein Volk totalitär vereinnahmt, wie es im Nazi-Deutschland der Fall war – und wofür es heute weltweit Dutzende von Parallelen gibt –, der braucht nur einzelne Kapitel aus dem Buch zu lesen. Das ist packender Lesestoff, der einen hineinzieht in die unfassbaren Abgründe menschlichen Tuns.“
Aus der Rezension von Armin Dorner aus dem neuen „Westallgäu Plus“, der monatlich erscheinenden Beilage zur Allgäuer Zeitung, Lokalausgabe Der Westallgäuer

„Angeordnet, das Kind von dort abzuholen“. Gabi starb in Auschwitz. Eine Pflegefamilie im Allgäu war in der NS-Zeit kein sicherer Zufluchtsort. Rezension von Ernst Reuß im Tagesspiegel, 3. Juli 2019, S. 16 (Seite „Wissen & Forschen“)

„Leo Hiemer, eigentlich bekannt als Filmemacher (‚Daheim sterben die Leut …‘), hat schon mit dem Buch über den Allgäu-Pionier Carl Hirnbein bewiesen, dass er ein gewissenhafter Geschichtsforscher ist und seine Geschichten plausibel und gut lesbar aufbereiten kann. Nun übertrifft der 64-Jährige sich selbst mit ‚Gabi. Geboren im Allgäu – ermordet in Auschwitz‘. […] Das Buch ist ein starkes Stück Heimatgeschichte. Hiemer zeichnet nicht ein Leben nach, das irgendwo weit weg von uns gelebt wurde, sondern hier bei uns. Außerdem liest es sich stellenweise wie ein Krimi. Obwohl man weiß, dass die Geschichte nicht gut ausgeht, fiebert man mit, hofft auf Rettung. Aber die gibt es nicht.“
Aus der Rezension von Klaus-Peter Mayr, Tragödie in der Westallgäuer Idylle, in der Memminger Zeitung vom 19. Juni 2019

Rezension von Ernst Reuß auf dem Blog »Historisches Sachbuch«, 29. Mai 2019

Leo Hiemer stellt neues Buch vor. „Gabi – geboren im Allgäu – ermordet in Auschwitz“: Jüdische Schicksalsgeschichte, von Angelika Hirschberg, in: Kreisbote, 29. Mai 2019

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