Gesamtverzeichnis


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Klaus Bästlein (Hrsg.)

Martin Gutzeit. Ein deutscher Revolutionär

Die Umwälzung in der DDR 1989/90
24.00 

Festschrift zum 65. Geburtstag und 25. Jubiläum als Landesbeauftragter
unter Mitarbeit von Markus Meckel, Armin Mitter und Falco Werkentin

Einer der wichtigsten Akteure der Umwälzung in der DDR 1989/90 war Martin Gutzeit. Der gelernte Elektromonteur hatte sein Abitur an der Abendschule abgelegt, den Wehrdienst totalverweigert und das Studium der Theologie am Sprachenkonvikt in Berlin absolviert. 1982 übernahm er eine Pfarrstelle im mecklenburgischen Schwarz und wurde 1986 Assistent am Sprachenkonvikt. 1989 stieß er die Gründung der SDP an, vertrat die „Ost-SPD“ in der „Kontaktgruppe der Opposition“, nahm am Zentralen Runden Tisch teil und wurde 1990 Mitglied der Volkskammer.
30 Mitstreiter und Freunde haben anlässlich seines 65. Geburtstages und seines 25. Dienstjubiläums als Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes und miteinander Erörtertes zusammengetragen. 13 persönliche Zeitbilder und 17 wissenschaftliche Aufsätze  ergeben das Porträt eines „deutschen Revolutionärs“, wie Sigmar Gabriel Martin Gutzeit genannt hat.

Buchbesprechung in Berliner Stimme, Nr. 15 [18. November 2017]

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2017 ISBN:
978-3-86331-358-6
382 Seiten

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Robert Grünbaum, Heike Tuchscheerer (Hrsg.)

1956 – Aufbruch im Osten

Die Entstalinisierung in Ostmitteleuropa und ihre Folgen
19.00 

Herausgegeben im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Deutschen Gesellschaft e. V.

In seiner berühmten Geheimrede von 1956 rechnete der sowjetische Parteichef Nikita Chruschtschow mit seinem gefürchteten Vorgänger und dessen Verbrechen ab. Drei Jahre nach Stalins Tod stürzte damit Chruschtschow den Tyrannen vom Sockel. Seine Politik der Entstalinisierung führte zu einer innen- und außenpolitischen Entspannung, welche die kommunistische Staatenwelt schließlich in ihrer Existenz bedrohen sollte. Diese besondere historische Entwicklung steht im Mittelpunkt der vorliegenden Publikation, deren Beiträge einen analytischen Blick auf das europäische Schicksalsjahr 1956 werfen.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-355-5
232 Seiten

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Detlef Lehnert (Hrsg.)

Verfassungsdenker

Deutschland und Österreich 1870–1970
24.00 

HISTORISCHE DEMOKRATIEFORSCHUNG
Schriften der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung, Band 11

Hans Kelsen, Carl Schmitt und Wolfgang Abendroth (vorne abgebildet) sind bekannte Verfassungsdenker des 20. Jahrhunderts: Kelsen entwarf 1919/20 wesentlich die im Kern bis heute geltende österreichische Verfassung. Schmitts „Verfassungslehre“ aus der Weimarer Republik ist das meistdiskutierte Werk derartigen Titels. Abendroths „Kampf um Verfassungspositionen“ galt in der Bundesrepublik primär dem Sozialstaatspostulat des Grundgesetzes.

Weitere Autoren werden neu entdeckt: der Weimarer „Verfassungsvater“ Hugo Preuß mit Bezügen
z. B. auf Otto von Gierke und Robert Redslob ebenso wie Adolf Julius Merkl, der im „Stufenbau der Rechtsordnung“ Kelsen ergänzte. Pluralistischen Kontrast zu Schmitt bieten die spätere „Verfassungslehre“ von Karl Loewenstein und der Wiener Leo Wittmayer. Auch dem Preuß-Mitarbeiter Willibalt Apelt, dem Schmitt im „Preußenschlag“-Prozess 1932 entgegentretenden Bundesstaats-Theoretiker Hans Nawiasky und dem verfassungsvergleichenden Historiker Otto Hintze sind Beiträge gewidmet.

Informationsmittel (IFB), Buchbesprechung von Till Kinzel

 

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-350-0
360 Seiten

Hardcover


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Ines Reich (Hrsg.)

Vom Monument zur Erinnerung

25 Jahre Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in 25 Objekten
24.00 

Günter Morsch zum 65. Geburtstag

Herausgegeben von Ines Reich im Auftrag des Fördervereins der Gedenkstätte
und des Museums Sachsenhausen e. V.

25 Objekte erzählen eine kleine Geschichte der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Dafür haben die Autorinnen und Autoren den Objekten mit viel Einfühlungsvermögen ihre Geschichte(n) abgelauscht. Sie zeugen von vielen Begebenheiten und Erfahrungen, von Themen und Personen, die die Stiftung durch ein Vierteljahrhundert der Erinnerung und des Gedenkens, des Neubeginns und der Spurensicherung begleitet und beschäftigt haben. Fesselnde Essays werden zu einer großen Erzählung, chronologisch geordnet nach dem Fortschritt bei der Neugestaltung der historischen Orte: über die nationalsozialistischen Konzentrationslager Oranienburg, Sachsenhausen und Ravensbrück, die provisorische Raststätte des Todesmarsches im Belower Wald, die Euthanasie-Anstalt in Brandenburg an der Havel und das Zuchthaus Brandenburg-Görden, aber auch über das sowjetische Speziallager Nr. 7/Nr. 1 in den vormaligen Häftlingsbaracken des KZ Sachsenhausen und das zum sowjetischen Geheimdienstgefängnis umgebaute Pfarrhaus in der Potsdamer Leistikowstraße.

vergriffen, lieferbar als E-Book

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-357-9
238 Seiten

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Anna von Arnim-Rosenthal, Jens Hüttmann (Hrsg.)

Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR

19.00 

Die Geschichte von Diktatur und Demokratie in Deutschland lässt sich im Schulunterricht hervorragend am Beispiel der deutschen Nachkriegsgeschichte und der DDR diskutieren. Denn Schüler besitzen zwar in der Regel wenig Faktenwissen, aber großes Interesse für die Zeitgeschichte nach 1945. Der Sammelband enthält 25 Beiträge, die sich mit dem Forschungsstand in der Geschichtswissenschaft, den Erkenntnissen der Geschichtsdidaktik, der Aufarbeitung sowie der Realität des Klassenzimmers auseinandersetzen. Es werden geschichtsdidaktische und fachpolitische Kontroversen sichtbar und die Rahmenbedingungen des zeithistorischen Lernens vorgestellt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Chancen und Herausforderungen der Zeitzeugenarbeit. Nicht zuletzt kommen Lehrkräfte und andere Bildungsmultiplikatoren mit ihren Erfahrungen und Projekten zu Wort.

 Interview der Süddeutschen Zeitung mit Jens Hüttmann, 8. Dezember 2017

Buchbesprechung in der taz [28.10.2017]

Beitrag von Jens Hüttmann und Anna von Arnim Rosenthal im Tagesspiegel, 26.9.2017

Anna von Arnim-Rosenthal im rbb über Diktatur und Demokratie im Unterricht, 26.9.2017

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-337-1
285 Seiten

Hardcover


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Semjon Shpungin

Vor und nach der Flucht

Erinnerungen eines lettischen Juden an die deutsche Okkupation, das Ghetto Daugavpils und sein Überleben danach
16.00 

Herausgegeben von Heinrich R. Eberhardt
Aus dem Russischen übersetzt von Horst Koop

Die unbeschwerte Kindheit des 1929 im lettischen Daugavpils geborenen Semjon Shpungin endete mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht 1941 jäh. Die Familie musste in die als Ghetto genutzte Festung umsiedeln; Mutter, Vater und Schwester wurden ermordet. Semjon gelang 1943 die Flucht. Er gab sich bei der Gestapo als russischer Flüchtling aus und musste bei einem Bauern arbeiten. Nach dem Krieg holte er den Schulabschluss nach und studierte, gefördert von Ilja Ehrenburg, an der Moskauer Lomonossow-Universität Journalistik. 30 Jahre war er für die Nachrichtenagentur TASS tätig; wiederholt erfuhr er Antisemitismus und Misstrauen gegenüber Juden. Seit 2000 lebt er in Israel.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2017 ISBN:
978-3-86331-348-7
192 Seiten

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Ramona Saavedra Santis, Christl Wickert (Hrsg.)

„... unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten“

Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück. Beiträge zu einer Ausstellung
20.00 

Krankenreviere in Konzentrationslagern haben in Öffentlichkeit und Forschung bislang wenig Aufmerksamkeit gefunden. Im Mittelpunkt des Bandes und der begleitenden Ausstellung stehen das Krankenrevier im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück und dessen Häftlingspersonal.
Ärztinnen und Pflegerinnen mussten eine Gratwanderung zwischen den Befehlen der SS, den Bedürfnissen der Kranken und ihren eigenen Überlebensinteressen bewältigen. Schriftzeugnisse und SS-Dokumente, Fotos und Zeichnungen ehemaliger Revierarbeiterinnen und ihrer Patientinnen schildern eindringlich den Alltag im Krankenrevier.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2017 ISBN:
978-3-86331-344-9
216 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 7/8 (2017)
13.00 

Ost- und Südosteuropäer in der Waffen-SS. Kulturelle Aspekte und historischer Kontext
Herausgegeben von Franziska Zaugg und Jacek Andrzej Młynarczyk

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Die Zeitschrift veröffentlicht Beiträge zu zentralen Problemen der deutschen Geschichte, der europäischen und Universalgeschichte sowie zu Fragen der Geschichtswissenschaft und Geschichtsschreibung. Sie hat einen umfangreichen Rezensionsteil. In jedem Heft werden bis zu 30 Neuerscheinungen besprochen.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)
Alle Preise einschl. Mehrwertsteuer.

Abonnement-Bestellungen bitte an: veitl@metropol-verlag.de

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli/August 2017 ISSN:
0044-2828
ca. 100 Seiten

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Claudia Busching, Pomona Zipser (Hrsg.)

In den Raum zeichnen

umreißen — verdichten — spuren. Ausstellungskatalog
15.00 

EIN KOOPERATIONSPROJEKT ÜBER LINEARE SKULPTUR IN BERLIN
Galerie Parterre Berlin
Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten
Haus am Kleistpark

Der Katalog erscheint im Rahmen einer Ausstellungsreihe, die untersucht, wie sich Bildhauer, Maler, Video- und Medienkünstler im Dialog mit historischen Positionen den Raum aneignen. Dem Diskurs über die Linie wird ein dreidimensionaler Kosmos zur Seite gestellt. Die Ausstellungen sind ein Kooperationsprojekt über lineare Skulptur in Berlin mit der Galerie Parterre Berlin, der Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten und dem Haus am Kleistpark.

Mit Texten von:
Stefanie Endlich, Angela Lammert, Robert Kudielka und einem Interview von Monika Bartholomé mit Claudia Busching und Pomona Zipser

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2017 ISBN:
978-3-86331-347-0
109 Seiten

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Annette Eberle

Die Ärzteschaft in Bayern und die Praxis der Medizin im Nationalsozialismus

22.00 

Die Ärzteschaft hatte wesentlichen Anteil am Programm der Nationalsozialisten zur Zwangssterilisation und »Euthanasie«. Nach dem »Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses« vom Juli 1933 wurden bis Kriegsende etwa 400 000 Menschen zwangssterilisiert. Den Krankenmorden fielen Schätzungen zufolge insgesamt 300 000 Menschen zum Opfer. Im Zentrum der Studie steht die Funktion der ärztlichen Standesorganisationen in Bayern, der Landesärztekammer und der kassenärztlichen Vereinigung als politische Verwalter einer Gesundheitspolitik des »Ausmerzens« zwischen 1933 und 1945. Ausgehend von den Geschehnissen in der »Hauptstadt der Bewegung« zeichnet Annette Eberle die verantwortliche Beteiligung der regionalen Ärzteführer an dem ideologischen und strukturellen Umgestaltungsprozess nach, der Voraussetzung für die Verstrickung in die NS-Verbrechen war.

Rezension von Jim G. Tobias in haGalil [19. September 2018]

Rezension von Robert Probst in der Süddeutschen Zeitung [19. Juni 2018]

Buchbesprechung von Klaus Schreiber in „Informationsmittel“ (IFB)

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2017 ISBN:
978-3-86331-338-8
336 Seiten

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Iulia Onac

„In der rumänischen Antisemiten-Citadelle“

Zur Entstehung des politischen Antisemitismus in Rumänien 1878–1914
19.00 

Studien zum Antisemitismus in Europa, Band 13
Herausgegeben von Werner Bergmann und Ulrich Wyrwa

Rumänische Politiker seien Gefangene „in der rumänischen Antisemiten-Citadelle“ gewesen, hieß es in der 1900 in Wien erschienenen Schrift Romanicae Res. Der Autor bestätigte damit das in der europäisch-jüdischen Öffentlichkeit herrschende Bild von Rumänien als jenem Land in Europa, in dem neben Russland die Lage der Juden am schwierigsten und der Antisemitismus am heftigsten war.
Als die Unabhängigkeit des 1861 gegründeten Staates 1878 auf dem Berliner Kongress völkerrechtlich anerkannt wurde, hätte den rumänischen Juden die Staatsbürgerschaft verliehen werden müssen. Doch das rumänische Parlament hintertrieb nicht nur den in Berlin unterzeichneten Vertrag, die Regierung erließ darüber hinaus eine Vielzahl von Gesetzen gegen die Juden. Antisemitismus wurde zu einem bestimmenden Merkmal der politischen Kultur Rumäniens.
Iulia Onac zeichnet die  antisemitische Politik des jungen Staates nach, skizziert die Herausbildung des Antisemitismus als politische Bewegung sowie Fälle von kollektiver Gewalt gegen Juden. Sie geht den Äußerungen von Antisemitismus in der Zivilgesellschaft nach, untersucht die Reaktionen rumänischer Juden und diskutiert das Rumänienbild in der europäischen Öffentlichkeit.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2017 ISBN:
978-3-86331-352-4
198 Seiten

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Jutta Begenau

Staatssicherheit an der Charité

Der IM „Harald Schmidt“ und die „Sicherheitspolitik von Partei und Regierung“ an der Charité 1972 bis 1987
24.00 

In den siebziger Jahren brachte die Staatssicherheit die größte medizinische Einrichtung der DDR, die Charité, zunehmend unter ihre Kontrolle. Dabei konnte sie sich nicht nur auf die Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) und die Partei stützen, sondern ebenso auf die Leitungsebene von Charité und Humboldt-Universität, die Volkspolizei und das Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen. An der Charité entstand eine geheimpolizeiliche Parallelwelt. Das erschließt ein exemplarischer Einzelfall: der IM „Harald Schmidt“. Als junger Funktionär der FDJ wurde Helmut Weidmann Inoffizieller Mitarbeiter. Denunziation und Verrat eröffneten ihm eine Stasikarriere an der Charité. Doch neben Überwachung und Bespitzelung, Misstrauen und zerstörten sozialen Beziehungen gab es an dem Klinikum auch Anstand, Eigensinn und zivilen Ungehorsam und damit Grenzen der Macht der Stasi.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2017 ISBN:
978-3-86331-349-4
372 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 6 (2017)
13.00 

Herausgegeben von Wolfgang Benz, Michael Borgolte, Georg G. Iggers, Peter Steinbach, Ludmila Thomas

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.
Die Zeitschrift veröffentlicht Beiträge zu zentralen Problemen der deutschen Geschichte, der europäischen und Universalgeschichte sowie zu Fragen der Geschichtswissenschaft und Geschichtsschreibung. Sie hat einen umfangreichen Rezensionsteil. In jedem Heft werden bis zu 30 Neuerscheinungen besprochen.

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0044-2828
ca. 100 Seiten

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Matthias Steinbach

Von der Spiegelgasse in den Kreml

Lenins Reise nach Russland 1917. Szenische Lesung in zwei Akten
16.00 

ZeitgeschichteN, Band 17

Seit 1914 saß Wladimir Iljitsch Lenin in der neutralen Schweiz fest. Obgleich nie ein „Agent des Kaisers“, konnte er im April 1917 dank deutscher Unterstützung nach Russland ausreisen. Für Churchill wurde er damals von den Deutschen „wie ein Pest-Bazillus“ ins verdämmernde Zarenreich eingeschleust. Dabei war Lenin mehr als nur ein Objekt oder „Projektil“ im Spiel der Weltkriegspolitik. In der „szenischen Lesung“, die aus diplomatischen wie literarischen Quellen  arbeitet und mit einem Dokumentenanhang versehen ist, erscheint er als strenger Theoretiker, aber auch als skrupelloser Pragmatiker der Revolution, der seine Gegner besser kannte als sie ihn. Ob Lenins Reise eine „Sternstunde der Menschheit“ war, wie noch Stefan Zweig behauptete, oder nur ein folgenschwerer Unglücksfall der Geschichte – darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Lenins Sieg entzauberte die Revolution. Was blieb, war eine Menschheitshoffnung.

Buchbesprechung von Volker Külow in: https://www.neues-deutschland.de [11.8.2017]

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2017 ISBN:
978-3-86331-341-8
139 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 5 (2017)
13.00 

Herausgegeben von Wolfgang Benz, Michael Borgolte, Georg G. Iggers, Peter Steinbach, Ludmila Thomas

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.
Die Zeitschrift veröffentlicht Beiträge zu zentralen Problemen der deutschen Geschichte, der europäischen und Universalgeschichte sowie zu Fragen der Geschichtswissenschaft und Geschichtsschreibung. Sie hat einen umfangreichen Rezensionsteil. In jedem Heft werden bis zu 30 Neuerscheinungen besprochen.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
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Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)
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Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2017 ISSN:
0044-2828
ca. 100 Seiten

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Arbeit – Bewegung – Geschichte

Zeitschrift für historische Studien 2017/II
14.00 

Schwerpunktthema:
Judentum und Revolution: Der Weltverband Poale Zion zwischen Zionismus und Kommunismus

Das Schwerpunktheft beschäftigt sich zum 100. Jahrestag von Oktoberrevolution und Balfour-Deklaration mit der jüdischen Arbeiterbewegung und insbesondere dem arbeiterzionistischen Verband „Poale Zion“ („Arbeiter Zions“). Dieser Weltverband mit Anhängerschaft vornehmlich in Ost- und Mitteleuropa wollte Zionismus und Sozialismus vereinen. Er sah sich jedoch durch die Oktoberrevolution 1917 vor die Zerreißprobe zwischen Zionismus und Kommunismus gestellt, was 1920 zur Spaltung führte.

Ralf Hoffrogge, Emanzipatorische Identitäten. Judentum und Revolution: Der Weltverband »Poale Zion« zwischen Zionismus und Kommunismus, in: Neues Deutschland vom 8. Mai 2017

Erscheinungsweise: 3-mal jährlich (Februar, Mai, September)

Einzelheftpreis: 14,– Euro
Jahresabonnement (3 Hefte): 35,– Euro (Ausland 45,– Euro), einschl. Porto

Abonnement-Bestellungen bitte an: veitl@metropol-verlag.de

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2017 ISSN:
2366-2387
ISBN: 978-3-86331-343-2 231 Seiten

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Margret Hamm (Hrsg.)

Ausgegrenzt! Warum?

Zwangssterilisierte und Geschädigte der NS-„Euthanasie“ in der Bundesrepublik Deutschland
19.00 

Jahrzehntelang hatten die Opfer von Zwangssterilisation und „Euthanasie“ geschwiegen. Erst viele Jahre nach ihrer Verfolgung im NS-Staat fanden einige von ihnen die Kraft, die Stimme zu erheben und für ihre Anerkennung zu kämpfen. Als sie 1987 den Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten gründeten, konnten sie ihre Interessen erstmals politisch und gesellschaftlich vernehmbar vertreten. Doch ihre Aktivitäten stießen auf Widerstände, da Mechanismen und Strukturen der Ausgrenzung die NS-Zeit überdauert hatten. Denkmuster von „lebensunwertem“ Leben wirkten über Jahrzehnte in der Bundesrepublik fort – und behaupten sich bis in die Gegenwart.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2017 ISBN:
978-3-86331-335-7
239 Seiten

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Internationaler Freundeskreis e. V. für die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (Hrsg.)

Zwangsarbeit für Siemens im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück

Kommentierte Berichte von Zeitzeuginnen
24.00 

Eingeleitet und ediert von Janna Lölke

Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 19

Von August 1942 bis April 1945 unterhielt die Firma Siemens & Halske AG eine sogenannte Fertigungsstelle direkt neben dem Frauenkonzentra tions lager Ravensbrück. In diesem Rüstungs betrieb mussten bis zu 2300 weibliche Häftlinge gleichzeitig Zwangs arbeit leisten. Im Zentrum der vorliegenden Quellenedition stehen Auszüge aus Erinne rungsberichten von Überlebenden, die aus 15 europäischen Ländern stammten. Der Band enthält einen Querschnitt durch das umfangreiche Genre autobiogra  scher Texte: Briefe, Zeugenaussagen, Haftberichte, Tagebücher, Entschädigungsanträge, Autobiogra en und Interviews. Dokumentiert wird das System der Zwangsarbeit im Kontext der ökonomischen Interessen der Konzentrationslager-SS und der Kriegs industrie. Die Berichte der Zeitzeuginnen spiegeln die Vielfalt ihrer Erfahrungen im „Siemens-Kommando“ wider: Sie geben Auskunft über die Arbeitsabläufe und Gewaltverhältnisse ebenso wie über den Widerstand, die Solidarität und die Selbstbehauptung der Häftlinge.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2017 ISBN:
978-3-86331-342-5
335 Seiten

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Jehoschua Ahrens, Karl-Hermann Blickle, David Bollag, Johannes Heil (Hrsg.)

Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen

Die Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum
19.00 

»Wir möchten den Willen unseres Vaters im Himmel tun, indem wir die uns angebotene Hand unserer christlichen Brüder und Schwestern ergreifen. Juden und Christen müssen als Partner zusammenarbeiten, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.« Mit diesen Worten beginnt die Erklärung von mehr als 50 orthodoxen Rabbinern vom 3. Dezember 2015, die zu einem neuen Verhältnis zwischen Juden und Christen aufruft. Damit soll den moralischen Herausforderungen unserer Zeit auch theologisch wirksam begegnet werden. Bedeutet die Erklärung einen Paradigmenwechsel im jüdisch-christlichen Verhältnis? Welche Widerstände, aber auch Chancen der praktischen Zusammenarbeit sind auf jüdischer und christlicher Seite abzusehen? Zwei der Initiatoren und Mitverfasser des Textes erläutern Kontext, Entstehung und die Absicht der Erklärung. Weitere prominente jüdische, evangelische und katholische Autoren diskutieren Rezeption und Wirkungen der Erklärung und die Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs. Mit Grußworten von Rabbiner Shlomo Riskin, Kurt Kardinal Koch, Präses a. D. Nikolaus Schneider und Rabbiner Shaul Friberg.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2017 ISBN:
978-3-86331-331-9
272 Seiten

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Ich habe nie eine Heldin aus mir gemacht

Die Ravensbrück-Überlebende Alicja Gawlikowska-Swierczynska im Gespräch mit Dariusz Zaborek
19.00 

ÜberLebenszeugnisse, Band 9

Herausgegeben von Insa Eschebach und Andrea Genest
Aus dem Polnischen übersetzt von Ulrike Bischof

„Ich sagte ihr, dass ich nie eine Heldin aus mir gemacht habe. Ich bin konsequent. Ich habe mich bewusst entschieden, im Widerstand zu arbeiten, ich kannte die Gefahren, und ich wundere mich nicht darüber, dass die Deutschen mich eingesperrt haben. Das hätte ich an ihrer Stelle auch getan. Weshalb soll ich mich als Opfer fühlen?“
Alicja Gawlikowska war knapp vier Jahre lang im Frauen- Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert. In Gesprächen mit dem Journalisten Dariusz Zaborek berichtet sie von ihrem Engagement in der Polnischen Heimatarmee im besetzten Warschau. Sie schildert ihre Erfahrungen im Konzentrationslager und erzählt aus ihrem Leben als Ärztin im Nachkriegspolen. Seit den 1980er-Jahren war die liberal denkende Alicja Gawlikowska-Swierczynska in der Solidarnosc-Bewegung engagiert.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2017 ISBN:
978-3-86331-334-0
234 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 4 (2017)
13.00 

Herausgegeben von Wolfgang Benz, Michael Borgolte, Georg G. Iggers, Peter Steinbach, Ludmila Thomas

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.
Die Zeitschrift veröffentlicht Beiträge zu zentralen Problemen der deutschen Geschichte, der europäischen und Universalgeschichte sowie zu Fragen der Geschichtswissenschaft und Geschichtsschreibung. Sie hat einen umfangreichen Rezensionsteil. In jedem Heft werden bis zu 30 Neuerscheinungen besprochen.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)
Alle Preise einschl. Mehrwertsteuer.

Abonnement-Bestellungen bitte an: veitl@metropol-verlag.de

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2017 ISSN:
0044-2828
ca. 100 Seiten

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Angezettelt

Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute
22.00 

Publikation zur Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum München
8. März bis 5. Juni 2017

Herausgegeben vom NS-Dokumentationszentrum München, Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin und Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg
in Zusammenarbeit mit Isabel Enzenbach

Anhand weitgehend unbekannter Marken und Aufkleber erzählt die Ausstellung „Angezettelt“ des NS-Dokumentationszentrums München die Geschichte der Judenfeindschaft seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Da das Medium bis heute weitverbreitet ist, werden auch Sticker, die gegenwärtig im öffentlichen Raum Rassismus und Neonazismus propagieren, gezeigt. Die Exposition präsentiert aber auch Formen antirassistischer Gegenwehr. Der Katalog dokumentiert die Objekte der Ausstellung und enthält einführende und begleitende Texte.

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2017 ISBN:
978-3-86331-336-4
142 Seiten

Hardcover


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Matthias Grünzig

Für Deutschtum und Vaterland

Die Potsdamer Garnisonkirche im 20. Jahrhundert
24.00 

Kaum ein Gebäude in Deutschland ist so umstritten wie die Potsdamer Garnisonkirche. Hintergrund ist ihre politische Geschichte im 20. Jahrhundert, die seit Jahren kontrovers diskutiert wird. Für die einen war sie eine „Nazi-Kirche“, für die anderen lediglich von der NSDAP missbraucht worden. Matthias Grünzig stellt die Fakten hinter den Legenden dar. Anhand unveröffentlichter Archivdokumente zeichnet er erstmals umfassend die Geschichte der Garnisonkirche im 20. Jahrhundert nach: ihre Nutzung durch rechtsextreme Organisationen in der Weimarer Republik, die Hintergründe des „Tages von Potsdam“ und die Bedeutung der Kirche für die Nationalsozialisten. Sein besonderes Augenmerk gilt den Geschehnissen rund um den Abriss der Kirchenruine 1968. Es entsteht ein fundiertes Bild dieses bedeutsamen politischen Symbolbaus.

„Le Monde“ berichtete am 9. Januar 2018 über die Debatte um die Garnisonkirche

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de [13.10.2017], Buchbesprechung von Marcus Colla

http://www.deutschlandfunk.de [10.7.2017], Buchbesprechung

DIE ZEIT, Nr. 28 [6.7.2017|, Rezension von Christoph Dieckmann

ZEIT ONLINE [21. 4. 2017], Ein Beitrag von Christoph Dieckmann zur Potsdamer Garnisonkirche

Neues Deutschland [18.4.2017], Buchbesprechung von Thomas Klatt

https://www.jungewelt.de [27.3.2017], Buchbesprechung

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2017 ISBN:
978-3-86331-296-1
383 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 3 (2017)
13.00 

Herausgegeben von Wolfgang Benz, Michael Borgolte, Georg G. Iggers, Peter Steinbach, Ludmila Thomas

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.
Die Zeitschrift veröffentlicht Beiträge zu zentralen Problemen der deutschen Geschichte, der europäischen und Universalgeschichte sowie zu Fragen der Geschichtswissenschaft und Geschichtsschreibung. Sie hat einen umfangreichen Rezensionsteil. In jedem Heft werden bis zu 30 Neuerscheinungen besprochen.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)
Alle Preise einschl. Mehrwertsteuer.

Abonnement-Bestellungen bitte an: veitl@metropol-verlag.de

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2017 ISSN:
0044-2828
ca. 100 Seiten

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Thomas Metzger

Antisemitismus im Deutschschweizer Protestantismus 1870 bis 1950

24.00 

Studien zum Antisemitismus in Europa, Band 12

In seiner kulturgeschichtlich ausgerichteten Untersuchung wendet sich Thomas Metzger dem Antisemitismus im Deutschschweizer Protestantismus zu, der während des Untersuchungszeitraums von 1870 bis 1950 durch das Vorhandensein mehrerer theologisch-kirchenpolitischer Strömungen geprägt war. Beim Vergleich dieser Richtungen rückt der Autor die zentralen antisemitischen Diskurslinien ins Zentrum seiner Analyse und zeigt dabei deren Konjunkturen und Transformationen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf. Die Bedeutung des Antisemitismus in Deutschland als Bezugsrahmen für die judenfeindlichen Positionen im Protestantismus der Deutschschweiz stellt in diesem Zusammenhang eine wiederkehrende Thematik dar, so etwa mit Blick auf die nationalsozialistische Politik der Verfolgung und systematischen Ermordung der europäischen Juden.

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2017 ISBN:
978-3-86331-340-1
652 Seiten

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Karl Heinz Roth, Hartmut Rübner

Reparationsschuld

Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa
29.90 

Die Reparationsfrage ist nach wie vor ein brisantes und umstrittenes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Während die großen Siegermächte in den ersten Nachkriegsjahren umfangreich entschädigt wurden, gingen die kleineren Länder Europas und zahlreiche Opfergruppen weitgehend leer aus. Zu ihnen gehörte auch Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert. Einer umfassenden, alle ehemals besetzten Länder und alle Opfergruppen einschließenden Kriegsentschädigung hat sich die deutsche Machtelite bis heute verweigert.

Rezensionen

„Athen und Berlin. Offene Rechnungen, offene Wunden“. Beitrag von Constantin Goschler in der Süddeutschen Zeitung zur „Reparationsschuld“ [12. Dezember 2017]

Buchbesprechung von Jürgen Lillteicher auf H-Soz-Kult [12. September 2017]

Kontroverse über die Reparationsfrage auf dem Portal von H-Soz-Kult. Stellungnahme von Karl Heinz Roth und Hartmut Rübner

Buchbesprechung von Constantin Goschler in: http://www.sueddeutsche.de [24. September 2017]

Buchbesprechung von Katja Herzberg in: Neues Deutschland [21. Juli 2017]

Buchbesprechung von Eberhard Rondholz in: „exantas“, Heft 26 [Juni 2017]

Buchbesprechung von Martin Seckendorff in: https://www.jungewelt.de [15. Mai 2017]

Neue Zürcher Zeitung [31.3.2017], Rezension von Ahlrich Meyer, S. 26: 
„Hauptposten [des Reparationsanspruchs] sind die deutsche Zwangsanleihe bei der griechischen Zentralbank, das der jüdischen Gemeinde Thessaloniki geraubte Gold sowie die Entschädigung der über 100 griechischen Märtyrerdörfer, in denen die Wehrmacht und die SS Massaker unter der Zivilbevölkerung anrichteten. Die Autoren plädieren dafür, diese Forderungen im Rahmen der OSZU zu verhandeln und wenigstens teilweise zu erfüllen.“  (Auszug)

 „express. Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit“ [04/2017], Rezension von Rainer Butenschön:
„Das Buch liest sich fesselnd wie ein Polit-Krimi. Die präsentierten Fakten treiben jedem anständigen Menschen Zorn- und Schamesröte ins Gesicht.“  (Auszug)

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2017 ISBN:
978-3-86331-265-7
645 Seiten

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Ulrich Mählert (Hrsg.)

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2017

29.00 

Herausgegeben von Ulrich Mählert, Jörg Baberowski, Bernhard H. Bayerlein, Bernd Faulenbach, Ehrhart Neubert, Peter Steinbach, Stefan Troebst und Manfred Wilke im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal. Die Ereignisse von 1917 bedeuteten einen historischen Einschnitt: In Russland wurde der Kommunismus erstmals zur Staatsdoktrin. Seine Verfechter traten dazu an, nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen grundlegend zu verändern. Die Folgen der Revolution sollten Generationen in aller Welt prägen. Der Kommunismus entwickelte sich zur größten Massenbewegung des 20. Jahrhunderts. Politischer Terror und Gewalt ebneten seinen Diktaturen den Weg und forderten weltweit Millionen von Opfern. Das Jahrbuch nimmt die Ereignisse und Folgen der Oktoberrevolution aus verschiedenen Perspektiven in den Blick. Darüber hinaus werden die Geschichtsbilder des kommunistischen Umsturzes und seine Rezeption kritisch reflektiert.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2017 ISBN:
978-3-86331-330-2
282 Seiten

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International Holocaust Remembrance Alliance (ed.)

Research in Teaching and Learning about the Holocaust

24.00 

IHRA series, vol. 3

How is the Holocaust taught in schools? How do students make sense of this challenging subject? How are people affected by visits to Holocaust memorial sites? Empirical research on teaching and learning about the Holocaust that tackles these and other questions has grown rapidly over the past fifteen years, a period marked by the professionalization and expansion of the field. In 2013, the International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) decided to carry out a study to establish a picture of this emerging field of research. A multilingual expert team mandated to collect and review research in fifteen languages identified nearly 400 studies resulting in more than 600 publications. Three years of work resulted in this book, which carries the field beyond anecdotal reflections and moral arguments. This systematic review includes research conducted in most IHRA Member Countries as well as several non-member countries. The multilingual focus of the project enables cross-cultural analyses and the transfer of knowledge between various regions and countries. The book’s two parts present the research by language and by selected themes. This innovative transnational, translingual study reflects IHRA’s core mission: to shape and advance teaching and learning about the Holocaust worldwide.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2017 ISBN:
978-3-86331-326-5
404 Seiten

20. Workshop
Frédéric Bonnesoeur u. a. (Hrsg.)

Besatzung – Vernichtung – Zwangsarbeit

Beiträge des 20. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager
22.00 

Herausgegeben von Frédéric Bonnesoeur, Philipp Dinkelaker, Sarah Kleinmann, Jens Kolata
und Anja Reuss

Der vorliegende Sammelband ist das Ergebnis des 20. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte nationalsozialistischer Konzentrationslager, der im April 2015 in Minsk stattgefunden hat. Er enthält aktuelle Forschungsbeiträge von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus West- und Osteuropa, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Fragen nach politischen, ökonomischen und ideologischen Prozessen und Dynamiken im Kontext deutscher Besatzungs-, Vernichtungs- und Zwangsarbeitspolitik befassen. Einige Studien diskutieren zudem die teilweise divergierende und politisch aufgeladene Auseinandersetzung mit und um Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2017 ISBN:
978-3-86331-332-6
272 Seiten

Jurandot_Cover
Jerzy Jurandot

Die Liebe sucht eine Wohnung

Eine Komödie aus dem Warschauer Getto
16.00 

Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur, Band 4

Herausgegeben von Markus Roth und David Safier
Aus dem Polnischen von Danuta Strobel unter Mitarbeit von Markus Roth

Jerzy Jurandots Komödie Die Liebe sucht ein Zimmer, die im Warschauer Getto entstand und 1942 dort aufgeführt wurde, ist eine Liebeskomödie vor dem Hintergrund der Realität des Gettos – der Enge und des Hungers. Jurandot führt in flotten Dialogen, satirischen Liedern und mit manchen Verwicklungen dem Publikum eine letztlich perspektivlose Liebe und Heiterkeit vor.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2017 ISBN:
978-3-86331-333-3
159 Seiten