Gesamtverzeichnis


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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

66. Jg., Heft 6 (2018)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
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Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

Alle Preise einschl. MwSt.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2018 ISSN:
0044-2828
ca. 100 Seiten

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Winfried Nerdinger (Hrsg.)

Zwangsarbeit in München

Das Lager der Reichsbahn in Neuaubing
28.00 

Mitarbeit Angela Hermann, Paul-Moritz Rabe und Sibylle von Tiedemann

Die Verschleppung von Millionen Menschen aus ganz Europa und deren rücksichtslose Ausbeutung waren eines der großen Verbrechen des NS-Staats. Davon profitierten nicht nur die deutsche Kriegswirtschaft, sondern auch die öffentliche Verwaltung und nahezu alle Teile der deutschen Bevölkerung. Allein in München waren während des Zweiten Weltkriegs zwischen
150 000 und 200 000 zivile Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene beschäftigt, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Im Münchner Stadtteil Neuaubing existieren noch acht Baracken eines ehemaligen Zwangsarbeiterlagers, das in der NS-Zeit vom nahe gelegenen Reichsbahn-Ausbesserungswerk betrieben wurde. Als einziges erhaltenes Lager-Ensemble dieser Art in Süddeutschland ist es ein Dokument von größter historischer Bedeutung. In den nächsten Jahren wird dort eine Dependance des NS-Dokumentationszentrums München zur Aufklärung über die Zwangsarbeit an diesem Ort sowie im gesamten Stadtgebiet entstehen.

Die Publikation dokumentiert den aktuellen Forschungsstand zur Zwangsarbeit und zum Lager in Neuaubing. Zahlreiche Lebensgeschichten, die in den letzten Jahren recherchiert werden konnten, vermitteln ein eindringliches Bild vom Arbeiten, Leben und Leiden der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2018 ISBN:
978-3-86331-404-0
354 Seiten

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Detlef Lehnert (Hrsg.)

Revolution 1918/19 in Norddeutschland

24.00 

HISTORISCHE DEMOKRATIEFORSCHUNG

Schriften der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung, Band 13

Zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution 1918 nimmt dieser Band deren Ursprungsregion Norddeutschland in den Blick. Auch wenn sich zunächst die Matrosen in Wilhelmshaven gegen den Krieg auflehnten, sprang von der viel größeren Marine- und Industriestadt Kiel der Funke in den weiteren politischen Aktionsradius über. Die freien Hansestädte Bremen, Hamburg und Lübeck werden für die Umbruchperiode vom Oktober 1918 bis März 1919 mit einem Schwerpunkt auf intensive Auswertung der materialreichen und meinungsfreudigen Tagespresse untersucht. Dabei treten Gemeinsamkeiten in den Ausgangsbedingungen und Unterschiede im Revolutionsverlauf hervor. Das Gesamtbild wird durch Einbeziehung von Rostock als mittlerer und Lüneburg als kleinerer Stadt komplettiert, sodass sämtliche fünf heute Norddeutschland ausmachenden Länder vertreten sind. Als historischer Leitfaden der Studien zu den sechs betrachteten Städten kristallisiert sich
u. a. Sozialprotest und Demokratiegründung in bewegten Zeiten heraus.

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978-3-86331-407-1
383 Seiten

Arend, Christliche Frauen Kopie
Sabine Arend, Insa Eschebach (Hrsg.)

Ravensbrück 1939–1945: Christliche Frauen im Konzentrationslager

Katalog zur Ausstellung
24.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 54

Der Begleitband zur Ausstellung „Ravensbrück 1939–1945: Christliche Frauen im Konzentrationslager“ zeichnet die Lebenswege von dreizehn Frauen nach, die sich aufgrund ihrer religiösen Einstellung kritisch oder oppositionell gegenüber dem NS-Regime verhielten und deshalb verhaftet wurden. Zugleich wirft er ein Schlaglicht auf die Vielfalt unterschiedlicher konfessioneller Kulturen in Europa – die Häftlinge stammten aus römisch-katholischen, griechisch- und russisch-orthodoxen sowie verschiedenen reformatorisch-protestantischen Milieus. Ein Kapitel nimmt das religiöse Umfeld der Frauen in der Zeit vor ihrer Verhaftung in den Blick, ein zweiter Teil widmet sich den religiösen Praktiken im Lager. Auch die Rolle der evangelischen Kirche in der unweit des KZ gelegenen Stadt Fürstenberg während der NS-Zeit wird thematisiert. Sieben Essays vertiefen die Themen.

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978-3-86331-382-1
294 Seiten

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Winfried Nerdinger

Erinnerung gegründet auf Wissen/Remembrance Based on Knowledge

Das NS-Dokumentationszentrums München/The Munich Documentation Centre for the History of National Socialism
24.00 

Mit dem NS-Dokumentationszentrum München wurde 70 Jahre nach der Besetzung Münchens und der Befreiung vom Nationalsozialismus ein Ort der Aufklärung und des „hellen Bewusstseins“ (Adorno) für Geschichte geschaffen. Dort, wo einst das „Braune Haus“, die Parteizentrale der NSDAP, stand, geht es heute um die rationale Auseinandersetzung mit den Tätern. Wissen soll so vermittelt werden, dass historische Zusammenhänge verstanden, kritisch reflektiert und dauerhaft erinnert werden können. Mit dieser Publikation des Gründungsdirektors Prof. Dr. Winfried Nerdinger wird die Konzeption der Ausstellung des Dokumentationszentrums in einem exemplarischen Rundgang erläutert und sichtbar gemacht.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2018 ISBN:
978-3-86331-402-6
269 Seiten

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Wolfram Kastner

»Nicht ich provoziere, sondern die Zustände provozieren mich.«

29.00 

Herausgegeben von Winfried Nerdinger 
Mit Texten von Hans Holzhaider und Bernd Kastner

„Wenn es darum ginge, den Künstler auszuzeichnen, von dem in Bayern die meisten und stärksten Anstöße zum Nachdenken über die NS-Zeit und zur kritischen Auseinandersetzung mit den Nachwirkungen des Regimes ausgingen, dann müsste Wolfram Kastner mit Ehrungen überhäuft werden. Wenn es darum ginge, die Person zu benennen, die seit Jahrzehnten aus eigenem Antrieb und auf eigene Kosten unermüdlich ihre Mitbürger mit den verdrängten, aber noch vielfach vorhandenen geistigen und materiellen Relikten der NS-Zeit konfrontiert, dann müsste an erster Stelle Wolfram Kastner genannt werden. Wenn es darum ginge, den Künstler zu würdigen, der es seit mehreren Jahrzehnten auf sich nahm, für seinen Kampf gegen das Vergessen von Behörden schikaniert und vor Gericht gestellt zu werden, dann müsste Wolfram Kastner von seinen Mitbürgern verehrt werden.“
Winfried Nerdinger

Streit über Scheingrab von Nazi-Kriegsverbrecher Intelligenter Vandalismus
Der Künstler Wolfram Kastner soll 4088,34 Euro zahlen, weil er ein Grabmal für Naziverbrecher Alfred Jodl beschmierte und beschädigte. Ein Gericht zeigt Verständnis – recht gibt es der Gegenseite.
Von Jan Friedmann, SPIEGEL Online, 4. Dezember 2018

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2018 ISBN:
978-3-86331-400-2
184 Seiten

ABG II_2018

Arbeit – Bewegung – Geschichte

Zeitschrift für historische Studien 2018/II
14.00 
Schwerpunkt:
Zauber der Theorie. Ideengeschichte der Neuen Linken in Westdeutschland

Im Jahr 2018 liegt „68“ bereits fünzig Jahre zurück. Wie kaum ein anderer Markstein in der Geschichte der Linken in Westdeutschland hat der damalige Aufbruch Spuren in der politischen Theorie hinterlassen. Gerade aus der Perspektive der Theorie bildet „68“ aber nur eine Wegmarke im Lebenszyklus der Neuen Linken. Denn bereits in den 1950er-Jahren begannen Intellektuelle, Ideen zu entwerfen und nach neuen Antworten zu suchen, um die Erstarrungen der Arbeiterbewegung zu überwinden. Die Beiträge des Heftes widmen sich dieser Geschichte. Sie suchen ebenso nach Konstellationen wie nach Quellen der Inspiration – und zeigen dabei, dass politische Praxis kaum von der politischen Theorie zu trennen ist.

Ein Vorabdruck des Beitrags von Michael Hewener „Die Parteien sind Teil des Problems. Johannes Agnolis Theorie der Außerparlamentarischen Opposition“ ist in „konkret“, Heft 4-2018, erschienen (Auszug).

Einzelheftpreis: 14,– Euro
Jahresabonnement Inland (3 Hefte): 35,– Euro
Jahresabonnement Ausland (3 Hefte): 45,– Euro
Alle Preise einschl. Porto und MwSt.

Rezension von Markus Mohr im Neuen Deutschland [25. Juli 2018]

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2366-2387
ISBN: 978-3-86331-399-9 240 Seiten

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Juliana Ströbele-Gregor

Transnationale Spurensuche in den Anden

Von geflüchteten Juden, „Altdeutschen“ und Nazis in Bolivien
22.00 

Als Tochter des ersten deutschen Botschafters nach dem Zweiten Weltkrieg kam Juliana Gregor 1952 als Neunjährige nach Bolivien. Die alteingesessene deutsche Kolonie war deutschnational eingestellt, viele ihrer Mitglieder waren überzeugte Nazis. In den 1930er-Jahren war Bolivien für die von den Nationalsozialisten verfolgten Juden zu einem begehrten Zufluchtsland geworden. Nach dem Krieg folgten ihnen NS-Täter, die sich der Strafverfolgung in Europa entziehen wollten, allen voran Klaus Barbie, der „Schlächter von Lyon“, sowie Nazis wie Hans Ertl, einst Kameramann von Leni Riefenstahl. Dessen Tochter Monika soll den Mörder von Che Guevara erschossen haben. Juliana Ströbele-Gregor lernte Menschen aus beiden Einwanderergruppen kennen. Sie setzt sich mit den Lebenswelten der aus völlig unterschiedlichen Gründen in die Anden Geflohenen und ihren wechselseitigen Beziehungen auseinander.

Rezension von Rainer Huhle, 27. August 2018, auf der Website des Nürnberger Menschenrechtszentrums

Rezension von Hans-Ulrich Dillmann, in: ila. Das lateinamerika-Magazin, Nr. 419, Oktober 2018

Rezension von Arno Widman, in: Frankfurter Rundschau, 19. Oktober 2018

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978-3-86331-395-1
235 Seiten

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Balthasar Ehret

Kein Kernkraftwerk in Wyhl und auch nicht anderswo

Wie wir den politischen Widerstand organisierten
19.00 

Herausgegeben von Marion Schneider

Seine Freunde und Weggefährten bewunderten ihn, seine Gegner machten ihn zum Paria. Er hatte Zivilcourage und opferte sich für seine Ziele. Wer ihn bei Kundgebungen hörte, erlebte ihn als charismatischen Redner. Er war streitbar und scheute keinen Konflikt. Seine Kraft bezog er aus der Natur, den Rheinauen, den Wäldern und Wiesen seiner Heimat: Balthasar Ehret, der Fischermeister aus Weisweil in Baden-Württemberg, den alle nur »Belz« nannten. Als Gegner der Kernenergie machte er in den Siebzigerjahren bundesweit Schlagzeilen. Er organisierte mit Gleichgesinnten den Widerstand, zuerst im elsässischen Marckolsheim, dann in seiner Heimat am Oberrhein. Nach zähem, langjährigen Kampf war ihm und seinen Weggefährten Erfolg beschieden. Der Konflikt in Wyhl gilt als Meilenstein der Anti-AKW-Bewegung und als Wendepunkt des deutschen Umgangs mit Atomkraftwerken.

Marion Schneider hat Balthasar Ehret in vielen Gesprächen über mehrere Jahre hinweg interviewt. Mit diesem Band liegen seine auf Tonband aufgezeichneten Erinnerungen in schriftlicher Form vor.

Rezension von Dominik Bloedner in: Badische Zeitung [19. Juli 2018]

Rezension von Ilona Hüge in: www.badische-zeitung.de [8. Juni 2018]

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978-3-86331-405-7
176 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

66. Jg., Heft 5 (2018)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

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0044-2828
ca. 100 Seiten

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Stephanie Bohra (Hrsg.)

Institutionen des nationalsozialistischen Verfolgungsterrors in Brandenburg

Opfer – Täter – Folgen
16.00 

Für Günter Morsch

Der Band würdigt Günter Morschs besonderes Engagement und seine Leistungen für die zeithistorische Forschung an Gedenkstätten und in der universitären Lehre. In sieben Beiträgen resümieren seine ehemaligen Doktorandinnen und Doktoranden die in den letzten Jahren entstandenen Forschungsarbeiten zur Geschichte des KZ Sachsenhausen, seiner Außenlager und des Zuchthauses Brandenburg-Görden. Die Beiträge befassen sich u. a. mit Musik im KZ Sachsenhausen als Instrument der Unterdrückung und Selbstbehauptung, der Sozialstruktur und den Dienstwegen des KZ-Personals, der Zwangsarbeit im Auftrag der SS und privater Firmen und der Rolle der NS-Justiz bei der Ermordung von „Asozialen“.

 

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978-3-86331-408-8
141 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

66. Jg., Heft 4 (2018)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

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Download cover Inhaltsverzeichnis April 2018 ISSN:
0044-2828
ca. 100 Seiten

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Roman Fröhlich

„Der Häftlingseinsatz wurde befohlen.“

Handlungsspielräume beim Einsatz von Häftlingen des KZ Sachsenhausen im Heinkel-Flugzeugwerk Oranienburg
24.00 

Reihe Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 21

Das Heinkel-Flugzeugwerk Oranienburg war im Nationalsozialismus mit etwa 14 400 Beschäftigten im Juni 1944 eines der bedeutendsten Unternehmen der Luftfahrtindustrie. Ab 1940 forderte die Betriebsleitung Häftlinge aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen an. Der Gründer und Inhaber Ernst Heinkel stand dem Unternehmen zu diesem Zeitpunkt vor. Knapp 7000 Männer aus dem KZ mussten allein im Juni 1944 für den Konzern am Standort Oranienburg Zwangsarbeit leisten.

Die Studie beschreibt detailliert die Geschichte des größten Außenlagers des KZ Sachsenhausen und lotet anhand zahlreicher Quellen wie Firmenakten, Gerichtsurteilen und Aussagen von Zeitzeugen den Spielraum Ernst Heinkels und seiner leitenden Angestellten beim Einsatz von KZ-Häftlingen aus. In der Gesamtanalyse werden die Verantwortlichkeiten sowie die Vorreiter- und Vorbildrolle des Flugzeugherstellers im Kontext der Zwangsarbeit neu bewertet.

 

 

Mit KZ-Häftlingen Profit gemacht. Dissertation über das KZ-Außenlager Heinkel-Flugzeugwerk in Oranienburg erschienen. Von Andreas Fritsche, Neues Deutschland, 29.10.2018

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1104587.ns-verbrechen-mit-kz-haeftlingen-profit-gemacht.html?sstr=Heinkel

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2018 ISBN:
978-3-86331-386-9
465 Seiten

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Frédéric Bonnesoeur

Im guten Einvernehmen

Die Stadt Oranienburg und die Konzentrationslager Oranienburg und Sachsenhausen 1933–1945
16.00 

Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 22

Für die Einrichtung der nationalsozialistischen Konzentrationslager war das kommunale Umfeld von grundlegender Bedeutung. Die KZ waren keine isolierten Orte, sondern über ein engmaschiges Netz von verwaltungstechnischen, wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen in ihre Umgebungsgesellschaft eingebunden. Paradigmatisch für dieses wechselseitige Zusammenspiel steht die Einrichtung der Konzentrationslager Oranienburg (1933–1934) und Sachsenhausen (1936–1945) in der Stadt Oranienburg.
Die Studie fragt nach den Interessen von Stadtverwaltung und örtlicher Wirtschaft bei der Etablierung von zwei der zeitweise größten Konzentrationslager des Deutschen Reiches und den Auswirkungen kommunalpolitischer Entscheidungen. Darüber hinaus beleuchtet sie Kontakte zwischen SA, SS, KZ-Gefangenen und Bevölkerung.

Rezensiert von Markus Roth beim Wissenschaftlichen Literaturanzeiger (WLA)

 

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2018 ISBN:
978-3-86331-397-5
184 Seiten

Eisner website
Kurt Eisner

Arbeiter-Feuilleton

Band 1: 1909–1911
19.00 

Kurt Eisner-Studien, Band 2

Ediert, eingeleitet und herausgegeben von Swen Steinberg, Frank Jacob, Cornelia Baddack, Sophia Ebert und Doreen Pöschl

Zwischen Dezember 1909 und Mai 1917 stellte Kurt Eisner eigene Artikel und die Texte befreundeter Autorinnen und Autoren in seinem „Arbeiter-Feuilleton“ zusammen und schickte sie an die Redaktionen vorrangig sozialdemokratischer Zeitungen. Eisner kritisierte in diesen Feuilletons soziale Missstände, er kommentierte das politische Tagesgeschehen oder die deutsche Außenpolitik und legte zudem politische Karikaturen historischer oder regierender Staatsmänner sowie des aktuellen Pressebetriebs vor. Eine Auswahl dieser reichhaltigen journalistischen Arbeiten wird in diesem und zwei weiteren Bänden der Kurt Eisner-Studien erstmals einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2018 ISBN:
978-3-86331-389-0
188 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

66. Jg., Heft 3 (2018)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

Alle Preise einschl. MwSt.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2018 ISSN:
0044-2828
ca. 100 Seiten

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Christoph Schmidt (Hrsg.)

„Einsam und wie weggeworfen“

Briefe aus Russland 1943
22.00 

ZeitgeschichteN, Band 20

An den Fronten des »totalen Kriegs« standen sich Individuen gegenüber – wie Nikolaj Inozemcev aus Moskau und Hans Weisbrodt aus Torgau. Beide interessierten sich für die Welt,
beide lasen, beide schrieben – oder behielten ihre Meinung für sich. Unter der Erfahrung des Krieges machten sie eine innere Wandlung durch, die sie vom Milieu ihrer Herkunft entfernte.

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2018 ISBN:
978-3-86331-394-4
267 Seiten

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Aleksandr Petscherski

Bericht über den Aufstand in Sobibor

19.00 

Herausgegeben und übersetzt von Ingrid Damerow
Mit einem Beitrag von Stephan Lehnstaedt

ZeitgeschichteN, Band 19

Am 14. Oktober 1943 wagten jüdische Häftlinge des Vernichtungs lagers Sobibor, angeführt von Aleksandr Petscherski, den Aufstand: Mit Äxten und Messern bewaffnet, griffen sie ihre Bewacher an und riskierten den Ausbruch. Eine kleine Gruppe von Gefangenen um Petscherski hatte in den Wochen zuvor den verwegenen Plan gefasst, alle Insassen zu befreien und sie damit vor dem sicheren Tod zu bewahren. Zunächst gelang mehr als 300 Häftlingen die Flucht, doch nur 200 erreichten den nahe gelegenen Wald. Viele wurden von den Wachmannschaften erschossen oder von Minen getötet. Das Kriegsende erlebten nur rund 50 Männer und Frauen, alle anderen wurden ergriffen oder starben an den harten Lebensbedingungen im Untergrund. Nach dem Aufstand tötete die SS die zurückgebliebenen Gefangenen und ebnete das Gelände ein. Sämtliche Spuren des Massenmords, dem in Sobibor in nur eineinhalb Jahren über 180 000 Menschen zum Opfer gefallen waren, sollten verwischt werden.

Rezension von Wolfgang Schriek in der Zeitschrift Wostok 2/2018

Rezension von Harald Wiederschein in FOCUS online [8. Juni 2018]

Rezension von Ernst Reuss im Tagesspiegel [23. Mai 2018]

Rezension von Daniela Fuchs im Neuen Deutschland [11. Mai 2018]

Rezension von Robert Probst in der Süddeutschen Zeitung [5. Mai 2018]

 

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2018 ISBN:
978-3-86331-387-6
137 Seiten

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Ulrich Mählert (Hrsg.)

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2018

29.00 

Herausgegeben von Ulrich Mählert, Jörg Baberowski, Bernhard H. Bayerlein, Bernd Faulenbach, Ehrhart Neubert, Peter Steinbach, Stefan Troebst und Manfred Wilke im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Stalinisierung der kommunistischen Parteien in den 1920er-Jahren.
Mechanismen. Protagonisten. Widersacher

Die kommunistische Parteienlandschaft, die sich nach der Oktoberrevolution 1917 weltweit herausbildete, stellte in den ersten Jahren eine heterogene Sammlungsbewegung von Leninisten, Linkssozialisten, Rätekommunisten, Utopisten und selbst Anarchisten dar. Nach Gründung der Kommunistischen Internationale 1919 wurden diese Parteien in den 1920er-Jahren Schritt für Schritt dem sowjetischen Vormachtsanspruch unterworfen. Das Jahrbuch widmet sich der Transformation der kommunistischen Bewegung, die als Bolschewisierung, Sowjetisierung oder auch Stalinisierung beschrieben wird. Der Band nimmt kommunistische Anhänger, Funktionäre und Intellektuelle in den Blick, die den Prozess der Unterordnung nicht akzeptierten, ihn bekämpften oder im Lauf der Jahrzehnte mit dem Kommunismus Moskauer Prägung brachen. Mit diesem Schwerpunkt soll das JHK 2018 auch an das Leben und Werk seines Begründers Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Weber erinnern, der 2018 seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2018 ISBN:
978-3-86331-384-5
218 Seiten

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International Holocaust Remembrance Alliance (ed.)

Refugee Policies from 1933 until Today: Challenges and Responsibilities

19.00 

IHRA series, vol. 4

Edited by Steven T. Katz and Juliane Wetzel

The fourth volume in the International Holocaust Remembrance Alliance publication series presents the outcome of a conference, held in February 2017 organized in cooperation with the Holy See in Rome, on refugee policy from the 1930s to the present day. Pope Francis has referred to the plight of refugees today as “the greatest humanitarian crisis since the Second World War.” At a time when the current situation of refugees in Europe and the Middle East continues to dominate the news and the political arena, this volume brings together experts in Holocaust history, representatives of the Holy See and experts dealing with issues of law and human rights to reflect on the past with a view to constructively informing positive, ethically responsible and rational policymaking today. Looking to the past, we are reminded of what happens when xenophobia, racial hatred and antisemitism go unchecked in society, and when governments succumb to right-wing nationalist political movements. The message here is clear: hate and prejudice undermine the democratic political order and they are abetted by indifference. This was true in the 1930s and 1940s and it is just as true today.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2018 ISBN:
978-3-86331-392-0
238 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

66. Jg., Heft 2 (2018)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

Alle Preise einschl. MwSt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2018 ISSN:
0044-2828
ca. 100 Seiten

Williams. Evil Year in Exile
Nicholas John Williams

An ‘Evil Year in Exile’?

The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions
39.00 

Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege – Évacuations à l’ère des Guerres mondiales – Evacuations in the Age of World Wars, Band 2

Third Republic vs. ‘Third Reich’, which was better equipped to evacuate over one million civilians on either side of the Franco-German border in 1939? Containment of total warfare or another radicalising factor in the development of total war? Beginning with the end of the First World War, Nicholas John Williams explores French and German evacuation policies, their interdependencies and their execution. For the first time, the French and the German evacuation programmes along the border areas are treated alongside one another in a monograph, deeply rooted in their historical context.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2018 ISBN:
978-3-86331-368-5
612 Seiten

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Stefanie Pilzweger-Steiner, Andrea Riedle (Hrsg.)

Beweise für die Nachwelt/Evidence for Posterity

Die Zeichnungen des Dachau-Überlebenden Georg Tauber/The Drawings of the Dachau Survivor Georg Tauber
19.00 

Katalog zur Sonderausstellung

Beweise für die Nachwelt zu schaffen war das Ziel Georg Taubers, als er unmittelbar nach seiner Befreiung aus dem KZ Dachau begann, das Erlebte künstlerisch festzuhalten. In zahlreichen Aquarell- und Bleistiftzeichnungen dokumentierte der bayerische Reklamezeichner eindrucksvoll den „Lageralltag“ und den Terror der SS. Seine Zeichnungen sind auch vor dem Hintergrund seiner Verfolgungsgeschichte einzigartig. Als ehemaliger „asozialer“ Häftling gehörte Georg Tauber einer Opfergruppe an, von der aufgrund der anhaltenden gesellschaftlichen Diskriminierung nach Kriegsende kaum persönliche Zeugnisse existieren. Georg Tauber bildet hier eine Ausnahme: Er gründete 1946 eine Initiative, die sich für die Interessen „asozialer“ und „krimineller“ KZ-Opfer einsetzte. In der Ausstellung „Beweise für die Nachwelt“ wird das Werk Georg Taubers erstmals öffentlich präsentiert.

Creating evidence for posterity was Georg Tauber’s goal as he began, immediately after his liberation from the Dachau concentration camp, to depict artistically what he had experienced there. In numerous watercolor and pencil drawings the Bavarian advertising illustrator strikingly documented “everyday life” in the camp and the SS terror. The background story of his own persecution also make these drawings unique. A former “asocial” prisoner, Georg Tauber belonged to a victim group from whom scarcely any personal testimonies exist due to the ongoing social discrimination they were subject to after the war. Georg Tauber was an exception: in 1946 he formed an initiative that campaigned for the interests of “asocial” and “criminal” concentration camp victims. The exhibition “Evidence for Posterity” is the fi rst time that Georg Tauber’s work has been presented to the public.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2018 ISBN:
978-3-86331-388-3
128 Seiten

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Steffen Hänschen

Das Transitghetto Izbica im System des Holocaust

29.90 

Die große Mehrheit der Juden, die Ende 1941 noch auf dem Gebiet des Deutschen Reichs lebten, wurde 1942 „nach Osten“ deportiert und ermordet. Auch aus dem Protektorat Böhmen und Mähren, der Slowakei und Luxemburg verschleppten die Nationalsozialisten weite Teile der jüdischen Bevölkerung in die Ghettos und Lager im besetzten Polen.Ein Hauptziel war der Distrikt Lublin im Generalgouvernement, wo die Deportierten nicht sofort getötet, sondern auf Durchgangsghettos verteilt wurden. Das größte war Izbica. Im März 1942 begannen die „Aussiedlungen“ aus Izbica in die Vernichtungslager, im November 1942 erklärten die Deutschen den Ort für „judenrein“. Im Zentrum der Studie stehen die Deportationen nach Izbica, das Geschehen am Ort sowie die Nachkriegsverfahren gegen deutsche Täter und polnische Kollaborateure.

„Schwerpunkt von Steffen Hänschens wissenschaftlicher Arbeit sind die NS-Vernichtungslager im sogenannten Generalgouvernement. Seit 20 Jahren begleitet der Autor zudem Bildungsreisen an die Tatorte der Shoa in der Region Lublin. Auf diesen Erfahrungen und seiner historischen Kompetenz basiert seine detaillierte und quellengesättigte Studie. Auf über 600 Seiten schildert Steffen Hänschen das Unfassbare, lässt Zeitzeugen zu Worten kommen und stellt in kurzen Biografien die wenigen Überlebenden vor. Ein wichtiges Buch, das eine Lücke in der NS-Forschung füllt, ein Buch gegen das Vergessen und eine schlagkräftige Waffe im Kampf gegen Holocaustleugner.“
Aus der Rezension von Jim Tobias, bei: haGalil.com. Jüdisches Leben online, 25. Februar 2019

„608 Seiten, 40 Archive, 1.150 Fußnoten, 23 Seiten Quellen- und Literaturverzeichnis. Das ist die Bilanz des Buches über ein Transitghetto in Ostpolen, das nicht einmal allen Expert/innen ein Begriff sein dürfte. Und – man kann es vorwegnehmen: Keine Seite davon ist zu viel.“
Aus der Rezension von Walter Manoschek, in: H-Soz-Kult, 7. Februar 2019

Rezension von Ernst Reuß im Tagesspiegel [15. Mai 2018]

Buchbesprechung von Daniela Fuchs in: https://www.neues-deutschland.de [14. März 2018]

Buchbesprechung in „Traces de mémoire“, Nr. 27, S. 10–11 [März 2018]

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2018 ISBN:
978-3-86331-381-4
608 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

66. Jg., Heft 1 (2018)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

Alle Preise einschl. MwSt.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2018 ISSN:
0044-2828
ca. 100 Seiten

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Stefanie Steinbach

Erkennen, erfassen, bekämpfen

Gegnerforschung im Sicherheitsdienst der SS
22.00 

Nachdem der Sicherheitsdienst der SS 1934 zum einzigen politischen Nachrichtendienst der NSDAP aufgestiegen war, entwickelten seine führenden Mitarbeiter ein ehrgeiziges Konzept zur Erfassung, Bewertung und praktischen Anwendung von Informationen über die Gegner des NS-Staates. Die Gegnerforscher im Amt II des Sicherheitshauptamtes versuchten so, politischen Einfluss auf die Partei- und Staatsführung des „Dritten Reiches“ zu nehmen. Ihre Analysen dienten auch zur Schulung und als Material für die exekutiv arbeitende Gestapo, lieferten also die materielle und ideologische Grundlage zur Verfolgung des „Gegners“ – Freimaurer, Juden, die „politischen Kirchen“, „Marxisten“ und Liberale. Unter den Gegnerforschern entstand ein gemeinsamer Denkstil. Daraus entwickelten sie Strategien zur Erkennung und Bekämpfung der Gegnergruppen und professionalisierten sie Mitte der 1930er-Jahre. Viele von ihnen wandten in den ersten Einsatzkommandos in Österreich, der Tschechoslowakei oder Polen, in den Stäben der Befehlshaber der Sicherheitspolizei und als „Judenberater“ genau die Methoden zur Gegnerbekämpfung an, die sie im Amt II des Sicherheitshauptamtes mitentwickelt hatten.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2018 ISBN:
978-3-86331-367-8
300 Seiten

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Arbeit – Bewegung – Geschichte

Zeitschrift für historische Studien 2018/I
14.00 

Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien (bis Dezember 2015 JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung) wendet sich an Historikerinnen, Historiker, Studierende und historisch Interessierte. Sie präsentiert Ergebnisse der historischen Forschung zur deutschen, europäischen und außereuropäischen Arbeiterbewegung, zur Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeitswelt, zur Geschichte demokratischer sozialer Bewegungen, zur Alltagsgeschichte u. a. m. Jede Ausgabe enthält wissenschaftliche Aufsätze und Mitteilungen, Beiträge zur Diskussion, biografische Skizzen, Erinnerungen, Dokumente, Berichte über wissenschaftliche Tagungen, Informationen über Projekte, wissenschaftliche Bildungseinrichtungen, Archive und Gedenkstätten sowie Buchbesprechungen.

Erscheinungsweise: 3-mal jährlich (Januar, Mai, September)

Einzelheftpreis: 14,– Euro
Jahresabonnement Inland (3 Hefte): 35,– Euro
Jahresabonnement Ausland (3 Hefte): 45,– Euro
Alle Preise einschl. MwSt.

 

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2366-2387
ISBN: 978-3-86331-385-2 211 Seiten

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Bernhard Sauer

In Heydrichs Auftrag: Kurt Gildisch und der Mord an Erich Klausener während des „Röhm-Putsches“

16.00 

Der „Röhm-Putsch“ war eine Zäsur in der Entwicklung des „Dritten Reiches“. Zahlreiche SA-Führer wurden unter dem Vorwand, einen gegen Hitler gerichteten Putsch geplant zu haben, hingerichtet. Aber auch allgemein respektierte Politiker aus dem bürgerlich-konservativen Lager gehörten zu den Opfern. Einer von ihnen war der Katholik Erich Klausener, in der Weimarer Republik Leiter der Polizeiabteilung im Preußischen Innenministerium. Der Mordfall Erich Klausener wurde erstmals 1951 vor dem Landgericht Berlin verhandelt. Die Presse sprach damals von einem Sensationsprozess. Angeklagt war der ehemalige SS-Sturmbannführer Kurt Gildisch, der für Reinhard Heydrich spezielle Aufträge ausführte. Anhand der Unterlagen zu diesem Prozess kann Bernhard Sauer den Tathergang detailliert rekonstruieren und die gespenstische Atmosphäre, die während des „Röhm-Putsches“ geherrscht hat, eindrucksvoll einfangen.

Buchbesprechung in: www.tagesspiegel.de [17. Mai 2018]

Buchbesprechung in: www.jungewelt.de [7. Mai 2018]

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978-3-86331-373-9
154 Seiten

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Moisej Beniaminowitsch Temkin

Am Rande des Lebens

Erinnerungen eines Häftlings der nationalsozialistischen Konzentrationslager
19.00 

Herausgegeben von Reinhard Otto

Die Aussonderung „untragbarer“ sowjetischer Kriegsgefangener – Kommissare, Juden, Intelligenzler – zählt zu den größten Verbrechen des Zweiten Weltkrieges. Gemäß einer Absprache zwischen Wehrmacht und SS wurden ab Sommer 1941 weit mehr als 30 000 Rotarmisten „aussortiert“, in Konzentrationslager gebracht und dort ermordet. Dass dennoch ein Gefangener, ein jüdischer Offizier der Roten Armee, dieser systematischen Auslese entkommen konnte, ist ein Wunder. Moisej Beniaminowitsch Temkin hatte sich schon für die Erschießung auf dem SS-Schießplatz Hebertshausen entkleidet, als er herausgewunken und in das zwei Kilometer entfernte KZ Dachau gebracht wurde. Von dort kam er wenig später in das Konzentrationslager Mauthausen, das er ebenso überlebte wie noch einmal das KZ Dachau, dessen Außenlager Friedrichshafen und die Konzentrationslager Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen. Temkin hat seine Erlebnisse nach Kriegsende detailliert beschrieben und damit ein einzigartiges Zeugnis für die Verbrechen an dieser oft vergessenen Opfergruppe hinterlassen.

Rezension von Andreas Hilger in sehepunkte 18 (2018), Nr. 7/8, 15. Juli 2018

Rezensiert von Markus Roth auf der Homepage der Arbeitsstelle Holocaustliteratur Gießen und beim Wissenschaftlichen Literaturanzeiger (WLA)

Besprochen von Christian Streit, in: Militärgeschichtliche Zeitschrift (MGZ) 77 (2018) 2, S. 636–639

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2017 ISBN:
978-3-86331-375-3
208 Seiten

Hardcover


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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

65. Jg., Heft 12 (2017)
13.00 

Jahresinhaltsverzeichnis 2017

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Die Zeitschrift veröffentlicht Beiträge zu zentralen Problemen der deutschen Geschichte, der europäischen und Universalgeschichte sowie zu Fragen der Geschichtswissenschaft und Geschichtsschreibung. Sie hat einen umfangreichen Rezensionsteil. In jedem Heft werden bis zu 30 Neuerscheinungen besprochen.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)
Alle Preise einschl. Mehrwertsteuer.

Abonnement-Bestellungen bitte an: veitl@metropol-verlag.de

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2017 ISSN:
0044-2828
ca. 100 Seiten