Gesamtverzeichnis


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Ulrich Mählert (Hrsg.)

Die DDR als Chance

Neue Perspektiven auf ein altes Thema
19.00 

Seit 1990 sind im vereinigten Deutschland fast 7000 Bücher zur DDR-Geschichte erschienen. Und die Zahl der neuen Titel bleibt alljährlich nahezu konstant. Immer wieder diskutieren Historiker über die Frage, ob die DDR mittlerweile überforscht sei. Tatsächlich sagen die Zahlen mehr aus über das anhaltende öffentliche Interesse an der SED-Diktatur als über den Stellenwert des Themas in der Geschichtswissenschaft.
In einer umfassenden Expertise beschreiben die Historiker Dierk Hoffmann, Michael Schwartz und Hermann Wentker die Perspektiven des Themas DDR für künftige historische Forschungen. 18 Autoren nehmen dazu kontrovers Stellung und formulieren zugleich eigene neue Fragen an das alte Thema. Der Sammelband lädt zur Diskussion und zu einer Neubewertung des Forschungsfeldes DDR ein.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2016 ISBN:
978-3-86331-283-1
220 Seiten

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Andreas H. Apelt, Robert Grünbaum, Jens Schöne (Hrsg.)

Erinnerungsort DDR

Alltag – Herrschaft – Gesellschaft
16.00 

Was war die DDR? – Den Widerspruch zwischen SED-Diktatur und privatem Leben, zwischen Herrschaftsgeschichte und Alltagshistorie decken die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes auf und zeigen, wie bunt, vielfältig, differenziert und persönlich der „Erinnerungsort DDR“ wirklich war.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2016 ISBN:
978-3-86331-284-8
211 Seiten

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Konstanze Körner

Leitungsstile in der DDR

Ein Vergleich der Eliten in Partei, Industrie und Dienstleistungszweig 1971 bis 1989
22.00 

Für die „Führungs- und Leitungskader“ der DDR gilt gemeinhin ein einheitlicher Leitungsstil als selbstverständlich. Aber wie viel Gestaltungsspielraum boten die zentral gesteuerten Betriebe bei der Entwicklung eines individuellen Leitungsstils tatsächlich? Pflegten die Parteifunktionäre einen sozialistischen Stil? Was widerfuhr „staatlichen Leitern“ und Funktionären, die dem staatssozialistischen Ideal in ihrer täglichen Leitungsarbeit nicht folgten? Auf diese Fragen versucht die Studie Antworten zu geben. Sie rekonstruiert und analysiert die Spielräume, die die Führungskräfte in der Wahl und Gestaltung ihres Leitungsstils in Partei, Industrie und Dienstleistungszweig hatten. Die Praxis der Leitungsstile der siebziger Jahre wird verglichen mit der Praxis der von politischer und ökonomischer Krise gekennzeichneten achtziger Jahre.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2016 ISBN:
978-3-86331-271-8
309 Seiten

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Susanne Lanwerd (Hrsg./Ed.)

The Urban Sacred

Städtisch-religiöse Arrangements in Amsterdam, Berlin und London How Religion Makes and Takes Place in Amsterdam, Berlin and London
20.00 

Ausstellungskatalog · Exhibition catalogue

Texte von · Texts by
Daan Beekers, Steph Berns, Rolf Engelbart, Kim Knott, Volkhard Krech, Susanne Lanwerd und Birgit Meyer

The Urban Sacred untersucht die Präsenz von Religion in Amsterdam, Berlin und London. Deutlich wird, dass diese Städte, die gemeinhin zu den säkularsten der Welt zählen, nach wie vor durch Religion mitgeprägt sind, wenngleich gelegentlich auf überraschende Weise. Die Essays des Katalogs bieten konzeptionelle Ansätze, die auf innovative Weise der Präsenz und Materialität von Religion begegnen. Sie werden durch Fotos ergänzt, deren künstlerischer Zugang noch einmal andere, vielleicht ungewohnte Perspektiven auf Menschen und Orte, Städte und Gebäude ermöglicht.

The Urban Sacred investigates the presence of religion in Amsterdam, Berlin and London. It shows that these cities, commonly counted among the most secularized places of the world, continue to be permeated by religion – albeit in sometimes unexpected ways. The essays of this catalogue show the conceptual framework of how to approach the materiality of religion in Western European cities today. The texts are complemented by photographs. The specific perspectives of the artists offer an alternative approach, allowing unattended entanglements between people, places and spaces to emerge.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2016 ISBN:
978-3-86331-285-5
176 Seiten

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Christina Herkommer

Erinnerung, Medien, Geschlecht

Frauen im Nationalsozialismus in der Berichterstattung des SPIEGEL 1947–2010
22.00 

Inwiefern ist der öffentlich-mediale Diskurs zu Frauen im Nationalsozialismus Bestandteil des deutschen Erinnerungsdiskurses zu Nationalsozialismus und Holocaust und wie prägen heteronormative und hegemoniale Vorstellungen von Geschlecht und Geschlechterrollenverhalten den Diskurs? Mit diesen Fragen befasst sich die Untersuchung über Frauen in der Berichterstattung des SPIEGEL 1947–2010.
Die Analyse macht deutlich, dass nicht zuletzt die (Massen-) Medien und ihre Funktion der Auswahl, Darstellung und Verbreitung von Informationen Erinnerungskultur konstruieren. Dabei strukturiert die Kategorie Geschlecht sowohl die Auswahl von Informationen, die in der medialen Berichterstattung als erinnerungsrelevant betrachtet werden, als auch die Art und Weise der Berichterstattung. Ein derart medial vermittelter und geschlechtlich strukturierter Erinnerungsdiskurs nimmt Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung und Bewertung des Nationalsozialismus allgemein und die Rolle von Frauen im Nationalsozialismus im Besonderen.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2016 ISBN:
978-3-86331-266-4
344 Seiten

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Ulrich Wyrwa

Gesellschaftliche Konfliktfelder und die Entstehung des Antisemitismus

Das Deutsche Kaiserreich und das Liberale Italien im Vergleich
24.00 

Reihe Studien zum Antisemitismus in Europa, Band 9

Wo liegen die Ursachen des Antisemitismus? Wie kam es dazu, dass im 19. Jahrhundert eine neue Form von Judenfeindschaft entstand? Ulrich Wyrwa greift die Methode des historischen Vergleichs sowie die von Pierre Bourdieu entwickelte Theorie des Feldes für die Antisemitismusforschung auf und geht diesen Fragen am Beispiel von Deutschland und Italien zwischen 1879 und 1914 nach.
Antisemitismus, so ein Ergebnis der Studie, war Symptom einer totalen Anti-Haltung gegen die gesellschaftlichen Umwälzungen der Zeit. Juden wurde die Schuld an allen damit verbundenen Problemen aufgebürdet. Die Projektion der sozialen Verwerfungen und mentalen Verunsicherungen auf die Juden führte zu antisemitischen Einstellungen, die in die Kämpfe um kulturelle Hegemonie auf den verschiedenen gesellschaftlichen Konfliktfeldern eingingen. Der Vergleich wirft dabei ein neues Licht sowohl auf das Deutsche Kaiserreich als auch das Liberale Italien.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2016 ISBN:
978-3-86331-273-2
448 Seiten

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Andreas Methner

„Diagnose: verhaltensgestört“

Das Kombinat der Sonderheime in der DDR
19.00 

Schriftenreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen
der kommunistischen Diktatur, Band 8

Mit einem Beitrag von Silvana Hilliger

Das Kombinat der Sonderheime für Psychodiagnostik und pädagogisch-psychologische Therapie war eine Jugendhilfeeinrichtung in der DDR für Kinder und Jugendliche, die als verhaltensgestört galten, weil sie in anderen Heimen, in der Schule oder in der Familie aufgefallen waren. Die Einrichtung nahm Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Land auf, die zuvor in einer Aufnahmestelle in Berlin diagnostiziert und dann in eines der vier Sonderheime eingewiesen wurden. Dort sollten durch pädagogische und therapeutische Maßnahmen Verhaltensänderungen herbeigeführt werden. Wichtigstes Instrument dafür war die sozialistische Kollektiverziehung. In der Praxis bedeutete dies einen stark geregelten Lebensalltag, Gruppenzwang und strenge Disziplinierung. Der Einsatz von Psychopharmaka zur Ruhigstellung der Kinder war verbreitet.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2015 ISBN:
978-3-86331-268-8
272 Seiten

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Verena Haug

Am „authentischen“ Ort

Paradoxien der Gedenkstättenpädagogik
22.00 

Die seit den 1980er-Jahren entstandene Gedenkstättenpädagogik hat sich als pädagogisches Arbeitsfeld mit Anspruch auf Eigenständigkeit etabliert und institutionalisiert. Gedenkstätten gelten vor allem wegen ihrer „Authentizität“ als geeignete Lernorte für die Auseinandersetzung mit Verbrechen der Vergangenheit. Dies suggeriert eine unmittelbare Begegnung und verschweigt die aufwendigen Aushandlungen von Geschichte vor Ort, die erst zum Verstehen beitragen. Was in den Führungen, Seminaren und Studientagen geschieht, worüber wie gesprochen wird und welche Widersprüche sich in den pädagogischen Interaktionen zeigen, entzog sich bislang einer erziehungswissenschaftlichen Reflexion und Analyse. Die vorliegende Arbeit erlaubt nun einen Blick in die black box der gedenkstättenpädagogischen Praxis zu NS-Verbrechen.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2015 ISBN:
978-3-86331-267-1
320 Seiten

Hardcover


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Gedenkstätte Dachau (Hrsg.)

Das Internationale Mahnmal von Nandor Glid

Idee, Wettbewerbe, Realisierung Katalog zur Sonderausstellung
16.00 

Herausgegeben von Andrea Riedle und Lukas Schretter
im Auftrag der KZ-Gedenkstätte Dachau

Das Internationale Mahnmal ist der zentrale Gedenkort in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Es wurde in den 1950er Jahren vom Comité International de Dachau (CID), der Vereinigung von Überlebenden des Konzentrationslagers, initiiert. Zur Realisierung des Mahnmals führte das CID in den Jahren 1959 und 1965 zwei internationale Gestaltungswettbewerbe durch, die der jugoslawische Künstler Nandor Glid mit seinem Entwurf einer großen Mahnmalanlage und einer zentralen Bronzeskulptur gewann. Die Einweihung, die von Studentenprotesten und tätlichen Auseinandersetzungen überschattet war, fand am 8. September 1968 statt. Der Katalog präsentiert das künstlerische Werk von Nandor Glid und erzählt die Geschichte des Wettbewerbs.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2015 ISBN:
978-3-86331-263-3
132 Seiten

deutsch-englisch


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Anna Rohr

Dr. Heinrich Spiero (1876–1947)

Sein Wirken für die Christen jüdischer Herkunft unter dem NS-Regime
22.00 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Heinrich Spiero ein bekannter und erfolgreicher Schriftsteller und Literaturhistoriker – bis sich 1933 mit der Machtübernahme Hitlers die Situation in Deutschland radikal veränderte. Den Nationalsozialisten galt Spiero ungeachtet seiner christlichen Taufe als Jude. Dadurch gehörte er zu einer Gruppe von Verfolgten, die bis heute kaum wahrgenommen wird: den Christen jüdischer Herkunft.
Angehörige dieser Gruppe gründeten bereits im Juli 1933 den „Reichsverband christlich-deutscher Staatsbürger nichtarischer oder nicht rein arischer Abstammung“ (seit 1936 Paulus-Bund). 1935 übernahm Heinrich Spiero deren Vorsitz, musste ihn aber 1937 aufgrund seiner Einstufung als „Volljude“ abgeben. Er erreichte die Eröffnung einer privaten Hilfsstelle, des Büros Dr. Heinrich Spiero, doch 1939 wurde auch diese verboten und in das Büro Pfarrer Grüber überführt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2015 ISBN:
978-3-86331-269-5
312 Seiten

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Stefanie Schüler-Springorum (Hrsg.)

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 24 (2015)

21.00 

Herausgegeben von Stefanie Schüler-Springorum
für das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin

Das Jahrbuch für Antisemitismusforschung ist ein Forum für wissenschaftliche Beiträge zur Antisemitismus-, Vorurteils- und Minderheitenforschung und will dieses disziplinär breite Spektrum bündeln. Es ist deshalb fächerübergreifend und international vergleichend ausgerichtet.
Themen des Jahrbuchs 24: Antisemitismus im 18. und 19. Jahrhundert; Die Radikalisierung des Antisemitismus im Ersten Weltkrieg und in der Weimarer Republik; Antisemitismus und Holocaust in Griechenland; Konzeptionelle Überlegungen zum Antisemitismus; Antisemitismus in rechtsextremen Medien.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2015 ISBN:
978-3-86331-274-9
348 Seiten

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Detlef Garbe, Günter Morsch (Hrsg.)

Kriegsendverbrechen zwischen Untergangschaos und Vernichtungsprogramm

16.00 

Konzentrationslager. Studien zur Geschichte des NS-Terrors, Heft 1

Die Zeitschrift versteht sich als ein Forum zur Erforschung der nationalsozialistischen Zwangslager, das dem gesamten Spektrum der mit dem Lagersystem und seiner Nachgeschichte verbundenen Themen Raum geben und die geschichtswissenschaftliche Debatte über den Nationalsozialismus und die staatliche Massengewalt im 20. Jahrhundert anregen möchte.
Die erste Ausgabe befasst sich mit den Kriegsendverbrechen. Die Endphase des „Dritten Reiches“ ging mit einer kaum noch für möglich gehaltenen Steigerung von Terror und Gewalt einher. Es gab keine Mordtat, vor der die Nationalsozialisten nicht zurückschreckten, keine Grausamkeit, derer sie sich nicht bedienten, keinen „Feind“, der vor ihnen sicher war. Dem „totalen Krieg“ entsprach die „totale Vernichtung“ von Menschen, Ländern, Städten, Dörfern. Der allumfassende Vernichtungswille des NS-Regimes kannte keinerlei systemische oder ökonomische Zweckrationalität mehr.
Die Zeitschrift wird im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten herausgegeben von Insa Eschebach, Detlef Garbe, Gabriele Hammermann, Volkhard Knigge, Habbo Knoch, Ricola Lüttgenau, Thomas Lutz, Günter Morsch, Thomas Rahe, Jörg Skriebeleit, Jens-Christian Wagner.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2015 ISSN:
978-3-86331-282-4
167 Seiten

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Nicole Hördler

Prettin liegt in Deutschland

Stadt und Land zwischen Aufbruch, Resignation und Identitätssuche, 1990 bis 2010
29.00 

Die ethnologische Feldstudie untersucht den Transformationsprozess der ostdeutschen Kleinstadt Prettin (Sachsen-Anhalt) vom letzten Jahrzehnt vor dem Zusammenbruch der DDR bis in die Gegenwart. Ziel ist es, übergreifende Zusammenhänge städtischen und ländlichen Wandels zu beschreiben sowie Kontinuitäten und Brüche lokal und vergleichend zu analysieren und zu bilanzieren.
Die Autorin kann das oft reproduzierte Bild, der Osten Deutschlands sei durch hohe Arbeitslosigkeit und Abwanderung in Depression und Lethargie gefallen, differenzieren. Sie zeigt, dass trotz extremer wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Veränderungen ein breites Engagement für Prettin existiert. Ehrenamtliches Handeln und das Wohl der Gemeinde stehen nicht selten über prekären finanziellen und beruflichen Verhältnissen. Die Heimat und der Mikrokosmos der Lokalgemeinde werden zum Eckpfeiler nicht nur von gemeinschaftlicher Sicherheit, sondern auch von neuer Identität und ersetzen die überkommene DDR-Sozialisation.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2015 ISBN:
978-3-86331-272-5
536 Seiten

Hardcover


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Dietrich Heither, Adelheid Schulze

Die Morde von Mechterstädt 1920

Zur Geschichte rechtsradikaler Gewalt in Deutschland
29.00 

„Wer die bestialisch zugerichteten Leichen gesehen hat, der wird mir sicher zustimmen, dass Individuen, die solcher Taten fähig sind, nicht nur heute in sturmbewegter Zeit, sondern immer eine Gefahr für ihre Mitmenschen bilden.“
Johann Seehofer, Sozialdemokrat und Gewerkschafter

In den Morgenstunden des 25. März 1920 wurden bei Mechterstädt in Thüringen 15 Arbeiter aus Thal von 14 Marburger Verbindungsstudenten des Marburger Studentenkorps „auf der Flucht“ erschossen. Absprachen zwischen Anklage und Verteidigung, manipulierte Zeugen und sogar das Verschwindenlassen von Beweismitteln machten bereits im Ansatz ein rechtsstaatlichen Ansprüchen genügendes Gerichtsverfahren unmöglich. Die Täter wurden freigesprochen. „Mechterstädt“ steht seither synonym für den barbarischen innenpolitischen Krieg gegen die „Novemberverbrecher“, für die Kontinuitäten einer vordemokratischen Gesinnungsjustiz und die folgenschwere Radikalisierung des Konservatismus im Netzwerk völkisch-nationalistischer Organisationen.
Die umfassende Studie analysiert Ursachen wie folgenschwere Wirkungen rechtsradikaler Gewalt der akademischen Rechten in der Weimarer Republik.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2015 ISBN:
978-3-86331-261-9
527 Seiten

Hardcover


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NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (Hrsg.)

August Sanders unbeugsamer Sohn

Erich Sander als Häftling und Gefängnisfotograf im Zuchthaus Siegburg 1935–1944
24.00 

Veröffentlichungen des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 1

Begleitband zur Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Erich Sander, Sohn des berühmten Kölner Fotografen August Sander, saß in der NS-Zeit fast zehn Jahre wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ im Zuchthaus Siegburg ein. Er konnte als Gefängnisfotograf arbeiten und schmuggelte Briefe und Fotografien aus dem Gefängnis, um den Häftlingsalltag zu dokumentieren. Am 23. März 1944 starb Erich Sander in Haft. Der reich bebilderte Begleitband zur Ausstellung schildert ausführlich Erich Sanders Leben, sein politisches Wirken, seine Haft und präsentiert seine Werke sowie zahlreiche Fotografien seines Vaters August.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2015 ISBN:
978-3-86331-262-6
288 Seiten

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Enoh Meyomesse

Darmstadt

Eine afrikanische Liebeserklärung
14.00 

Herausgegeben von Jürgen Strasser und Sascha Feuchert
Aus dem Französischen übertragen von Jürgen Strasser

Über drei Jahre saß der Dichter, Politiker und Menschenrechtsaktivist Enoh Meyomesse in Kamerun im Gefängnis – weil er sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnahm. Im Oktober 2015 konnte er nach Deutschland ausreisen, um in Darmstadt als Elsbeth-Wolffheim-Stipendiat frei leben und arbeiten zu können. Kurz vor seiner Ausreise hat er diesen Gedichtband seiner neuen Heimat, aber auch der gemeinsamen deutsch-kamerunischen Geschichte gewidmet.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2015 ISBN:
978-3-86331-259-6
124 Seiten

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Andreas H. Apelt, Robert Grünbaum

Das letzte Jahr der DDR

Von der Volkskammerwahl zur Wiedervereinigung
14.00 

Über 40 Jahre dauerte es, bis ein Parlament in der DDR frei gewählt werden konnte. Wie kam es zu der ersten demokratischen Wahl in der DDR? Wie handlungsfähig waren Volkskammer und die letzte Regierung der DDR? Wie setzten sie die Gestaltung der parlamentarischen Demokratie um? Vor welchen politischen, administrativen und persönlichen Herausforderungen standen die Abgeordneten und die Regierungsmitglieder auf dem Weg zur Wiedervereinigung? Im 25. Jubiläumsjahr der Deutschen Einheit werfen Zeitzeugen und Experten in vorliegender Publikation einen analytischen Blick auf die bewegte Übergangszeit vom 18. März 1990 bis zum 3. Oktober 1990.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2015 ISBN:
978-3-86331-260-2
145 Seiten

Morsch IKL Cover dt Druck
Günter Morsch, Agnes Ohm (Hrsg.)

Die Zentrale des KZ-Terrors

Die Inspektion der Konzentrationslager 1934–1945
24.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 47

Im Frühjahr 1934 unterstellten die Nationalsozialisten alle Konzentrationslager einer neu geschaffenen Dienststelle der SS: der „Inspektion der Konzentrationslager“ (IKL). Im Auftrag des Reichsführers SS Heinrich Himmler verwaltete die IKL 32 Hauptlager mit über 1000 Nebenlagern. Von 1938 bis Kriegsende residierte die IKL in einem von Häftlingen erbauten repräsentativen Gebäude am Rande des KZ Sachsenhausen in Oranienburg. Etwa 100 SS-Männer entschieden hier über Ernährung, Bekleidung und Unterbringung der Häftlinge, über Transporte und Todesmärsche, über Strafen und Hinrichtungen, Zwangsarbeit, medizinische Experimente und Massenmorde.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2015 ISBN:
978-3-86331-251-0
352 Seiten

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Wolfgang Benz, Peter Eckel, Andreas Nachama (Hrsg.)

Kunst im NS-Staat

Ideologie, Ästhetik, Protagonisten
24.90 

Welche Rolle spielte Kunst für das NS-Regime? Welchen Verlockungen und welchen Zwängen unterlagen die Künstlerinnen und Künstler des „Dritten Reichs“ und wie gingen sie damit um? Gibt es eine spezifisch „nationalsozialistische Kunst“? Welche Freiräume gab es? Welches Vakuum hinterließen die emigrierten bzw. mit Berufsverbot bedachten Künstler?
Der Band fasst die Ergebnisse einer Veranstaltungsreihe in der Topographie des Terrors in Berlin zusammen, die der staatlich geförderten und gefeierten Kunst im „Dritten Reich“ gewidmet war. Die 28 von Fachexperten verfassten Beiträge präsentieren die Ergebnisse. Sie beschäftigen sich im Überblick sowie in exemplarischer Vertiefung mit den Gattungen Bildende Kunst, Literatur, Theater und Tanz, Film, Architektur und Musik sowie der Politik der diesen Gattungen zugeordneten Einzelkammern der Reichskulturkammer.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2015 ISBN:
978-3-86331-264-0
472 Seiten

Hardcover


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Marco Brenneisen, Christine Eckel, Laura Haendel, Julia Pietsch (Hrsg.)

Stigmatisierung – Marginalisierung – Verfolgung

Beiträge des 19. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager
22.00 

Der Sammelband präsentiert Ergebnisse des 19. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Die Beiträge widmen sich Facetten und Kontinuitäten der staatlichen wie (lager-)gesellschaftlichen Stigmatisierung und Marginalisierung von im Nationalsozialismus verfolgten Gruppen und beleuchten das Spektrum unterschiedlicher NS-Zwangslager. Aus geschichtswissenschaftlicher, soziologischer, politologischer, bauhistorischer und erziehungswissenschaftlicher Perspektive werden Leerstellen in Historiografie und Erinnerungskultur aufgezeigt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2015 ISBN:
978-3-86331-257-2
267 Seiten

Morsch IKL Cover engl schmal
Günter Morsch, Agnes Ohm (ed.)

The administrative centre of the concentration camp terror

The concentration camps inspectorate 1934 –1945 An exhibition at the historical site
24.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 48

In the spring of 1934, the National Socialists made all concentration camps subject to a newly created office of the SS: the „Inspectorate of Concentration Camps“ (IKL). On behalf of the Reichsführer SS Heinrich Himmler, the IKL managed 32 main camps with over 1000 satellite camps. From 1938 to the end of the war, the IKL resided in a prestigious house built by prisoners on the edge of Sachsenhausen Concentration Camp in Oranienburg. Today, it is the most important building preserved from that era that bears witness to the masterminds behind the National Socialist terror. About 100 SS men here decided on inmates‘ food, clothing and housing, on transports to other camps and death marches, on punishments and executions, forced labour, medical experiments and mass murder. The catalogue contains all the texts and numerous illustrations from the permanent exhibition „The administrative Centre of the Concentration Camp Terror. The Concentration Camps Inspectorate 1934—1945.

An exhibition at the historical site“.

Download cover Inhaltsverzeichnis October 2015 ISBN:
978-3-86331-252-7
352 Seiten

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Peter Jochen Winters

Den Mördern ins Auge gesehen

Berichte eines jungen Journalisten vom Auschwitz-Prozess 1963–1965
19.00 

ZeitgeschichteN, Band 14

Am 20. August 1965 endete vor dem Landgericht Frankfurt am Main nach 183 Verhandlungstagen der Auschwitz-Prozess mit der Verkündung des Urteils. Der Prozess gilt als Wegmarke der deutschen Geschichte: der noch nicht beendeten ernsthaften Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit als „Gerichtstag halten über uns selbst“ (Fritz Bauer).
Peter Jochen Winters (Jahrgang 1934) hat als Redakteur der Wochenzeitung „Christ und Welt“ den Prozess besucht und darüber geschrieben. Das Buch enthält seine damaligen Beiträge, die heute Zeitzeugenberichte sind. Ergänzt werden sie durch spätere Artikel des Autors zu Auschwitz aus der F. A. Z. Im Anhang finden sich zudem Auszüge aus dem Frankfurter Urteil, der Zeugenaussage des SS-Richters Konrad Morgen und dem Urteil des Obersten Gerichts der DDR im Verfahren gegen den Auschwitz-Arzt Dr. Horst Fischer

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2015 ISBN:
978-3-86331-253-4
236 Seiten

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Stefan Karner, Mark Kramer, Peter Ruggenthaler, Manfred Wilke (Hrsg.)

Der Kreml und die deutsche Wiedervereinigung 1990

Interne sowjetische Analysen
24.00 

Der Fall der Berliner Mauer 1989 und die deutsche Wiedervereinigung 1990 haben die Landkarte Zentraleuropas nachhaltig verändert. Die NATO rückte bis an die polnische Grenze. Warum stimmte Gorbatschow einer NATO-Mitgliedschaft des vereinten Deutschland zu? Mit dem Zerfall des Warschauer Paktes entstand an der Peripherie der Sowjetunion ein militärisches Machtvakuum. Neue russische Dokumente aus den Schaltzentren sowjetischer Politik, verschollen geglaubte Tagebuch-Notizen engster Berater der Sowjetführung, die Aufzeichnungen der Gespräche und Interventionen führender deutscher Oppositionspolitiker in Moskau gegen die Linie Kohls machen deutlich, wie schmal der Grat war, auf dem die Vereinigung schließlich gelang.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2015 ISBN:
978-3-86331-254-1
372 Seiten

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Peter Lange

Ein amerikanischer Europäer

Die zwei Leben des Dirigenten Hans Schwieger
24.00 

Der Dirigent Hans Schwieger stand 1933 vor einer großen Karriere. Sein Aufstieg wurde jäh unterbrochen, weil er eine jüdische Ehefrau hatte. Nach Zwischenstationen in Danzig und Tokio emigrierte er 1938 in die USA, wo ihm nach schwierigen Anfängen eine zweite Karriere gelang. In den 1950er-Jahren wurde er zu einem der wichtigsten Orchesterleiter seiner Zeit und für die klassische Musik zu einer Schlüsselfigur im europäisch- amerikanischen Kulturtransfer. Peter Langes Biografie über Hans Schwieger handelt von einem sehr lesenswerten und bislang unbekannten Kapitel der Exilgeschichte nach 1933. Sie entreißt ein Jahrhundertleben der Vergessenheit, das es wert ist, im kollektiven Gedächtnis festgehalten zu werden.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2015 ISBN:
978-3-86331-249-7
467 Seiten

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Ingeborg Szöllösi (Hrsg.)

Die Brückenbauer

Junge Deutsche zwischen zwei Kulturen. Essaywettbewerb
16.00 

„Sind auch Sie ein Brückenbauer?“ – Das war die Frage eines Essaywettbewerbs, den die Deutsche Gesellschaft e.V. Ende 2014 ausgeschrieben hatte. Der Wettbewerb richtete sich an junge Deutsche, deren Vorfahren aus unterschiedlichen Regionen des östlichen Europa stammen. Die eingesandten Beiträge widerspiegeln das vielfältige Potenzial, das junge Erwachsene mit diesem besonderen biografischen Hintergrund anbieten, sowie den Nuancenreichtum ihres Verständnisses von Heimat. In vorliegender Publikation sind die 24 besten Essays nachzulesen.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2015 ISBN:
978-3-86331-250-3
152 Seiten

Krell Cover Druck
Else Krell

Wir rannten um unser Leben

Illegalität und Flucht aus Berlin 1943
19.00 

Herausgegeben von Claudia Schoppmann

Publikationen der Gedenkstätte Stille Helden, Band 5

Else Krell, geboren 1900, heiratete zwanzigjährig den Kaufmann Adolf Murzynski. 1936 müssen sie und ihr ebenfalls jüdischer Mann ihr Kaufhaus in Weiden in der Oberpfalz verkaufen und ziehen nach Berlin.
In ihrem Bericht beschreibt die Autorin, wie nach 1933 Diskriminierung und Verfolgung das Leben ihrer Familie immer mehr einschränkten und sie schließlich auseinanderrissen. Ende Januar 1943 entgingen sie und ihre Tochter Margot in letzter Minute der drohenden Deportation. Monatelang lebten sie „illegal“ in Berlin und Umgebung, immer auf der Suche nach neuen Verstecken. Im November 1943 gelang ihnen schließlich eine dramatische Flucht in die Schweiz, wo sie das Kriegsende erlebten.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2015 ISBN:
978-3-86331-238-1
229 Seiten

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Leonore Ansorg

Politische Häftlinge im nationalsozialistischen Strafvollzug: Das Zuchthaus Brandenburg-Görden

28.00 

Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten,
Band 15

IIm Zuchthaus Brandenburg-Görden als der größten Haftanstalt Deutschlands verbüßten Tausende von politisch Verurteilten der NS-Justiz ihre meist langjährigen Freiheitsstrafen. Harte Behandlung und schwerste Haftbedingungen, die sich während des Krieges noch verschärften, prägten ihren Zuchthausalltag. Ab 1940 wurden etwa 1800 politische Todesurteile vollstreckt.
Die Studie richtet den Blick auf die Differenziertheit der Gruppe der politisch Verurteilten, zu denen auch Erich Honecker und Robert Havemann gehörten: Wie waren die sozialen Beziehungen untereinander, gab es Hierarchien innerhalb der Häftlingsgesellschaft, kam es zu Ausgrenzungen unter ihnen und welche Stellung hatte die KPD im Zuchthaus? Auch die Rolle der Beamten des Strafvollzugs im Umgang mit den politischen Gefangenen wird thematisiert. Durch umfangreiche Auswertung von Archivquellen und Erinnerungsberichten können Antworten auch auf bislang mit einer Legendenbildung belegte Fragen gegeben werden.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2015 ISBN:
978-3-86331-246-6
555 Seiten

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Iris Bork-Goldfield

„Wir wollten was tun“

Widerstand von Jugendlichen in Werder an der Havel 1949–1953
19.00 

Schriftenreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Band 7

Über den politischen Widerstand in Brandenburg zwischen Kriegsende und dem Aufstand am 17. Juni 1953 ist bis heute wenig bekannt. Iris Bork-Goldfield rekonstruiert die Geschichte ihres Vaters Werner Bork und seiner Freunde, die in Werder und Umgebung in der Nachkriegszeit für freie Wahlen, Meinungsfreiheit und Demokratie in der SBZ und späteren DDR kämpften. Sie schrieben und verteilten heimlich Flugblätter, die sie auch mit einer „Rakete“ an belebte Orte schossen. Als Werner Bork ins Visier des Staatsapparates geriet, flüchtete er nach West-Berlin. Von hier aus betrieb er seine Widerstandsarbeit mit Freunden in Brandenburg weiter. 1951 wurden mehrere seiner Mitstreiter von der Stasi verhaftet, verhört und gefoltert. Sieben seiner Freunde wurden in Potsdam zum Tode verurteilt und in Moskau erschossen, viele andere zu Zuchthaus- und Lagerhaftstrafen in der DDR und der Sowjetunion verurteilt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2015 ISBN:
978-3-86331-247-3
196 Seiten

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Ulrich Wiegmann

Agenten – Patrioten – Westaufklärer

Staatssicherheit und Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR
24.00 

In der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre beschäftigte die Ostberliner Zentrale der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften (APW) fast 800 Mitarbeiter/innen. Etwas mehr als 700 Beschäftigte konnten anhand einer in den Wirren des DDR-Untergangs aufgefundenen Mitgliederkartei der Gewerkschaft durch den Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR überprüft werden. Rund 100 von ihnen waren für die Stasi als Inoffizielle Mitarbeiter/innen tätig. Mehr als die Hälfte wurde während ihrer Anstellung in der pädagogischen Großforschungseinrichtung verpflichtet.
Vorwiegend anhand überlieferter IM-Akten wird unter ihren Decknamen erzählt, wie die pädagogischen Wissenschaftler rekrutiert wurden, welche Aufgaben sie im Verborgenen zu erfüllen hatten und wie sich die Ex-IM bei der Reform der APW 1990 verhielten.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2015 ISBN:
978-3-86331-231-2
397 Seiten

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Werner Pfennig

Bibliografie zum Deutschen Einigungsprozess/Bibliography on the Process of German Unification

29.00 

Weder Politik noch Wissenschaft oder Medien hatten die Entwicklungen 1989/1990 für möglich gehalten: die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung. Seither ist die Fülle an Publikationen darüber kaum mehr zu überblicken. Diese Bibliografie enthält rund 8300 Titel, gegliedert in 20 Teilbereiche des deutschen Einigungsprozesses. Sie berücksichtigt auch die Bestimmungsfaktoren, die zum Niedergang der DDR führten – die Vorgeschichte, die internationalen Rahmenbedingungen und die Einbindung der Bundesrepublik in den europäischen Integrationsprozess. Die Handreichung soll dazu beitragen, das Dickicht der Literatur über den Einigungsprozess zu entwirren.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2015 ISBN:
978-3-86331-241-1
503 Seiten