Gesamtverzeichnis


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Wolfram Selig

„Arisierung“ in München

Die Vernichtung jüdischer Existenz 1937–1939
28.00 

1937 existierten in München noch über 1800 jüdische Firmen, vom Einmann-Betrieb eines kleinen Handlungsreisenden bis zum großen Kaufhaus oder zur Fabrik, die bis 1939 „arisiert“ oder liquidiert wurden. Wolfram Selig dokumentiert die Eliminierung dieser Gewerbebetriebe. Damit wird erstmals der Versuch unternommen, für eine Großstadt alle in den einschlägigen Akten feststellbaren Einzelfälle von „Arisierung“ darzustellen und damit den Umfang dieser rücksichtslos durchgeführten Enteignung der jüdischen Bevölkerung in ihrem ganzen Ausmaß zu veranschaulichen. Sie bedeutete letztlich die Vernichtung der Existenzgrundlage der meisten damals in der Hauptstadt der Bewegung“ lebenden Juden.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2004 ISBN:
978-3-936411-33-1
960 Seiten

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Ruth Cidor-Citroën

Vom Bauhaus nach Jerusalem

Stationen eines jüdischen Lebens im 20. Jahrhundert
19.00 

Bibliothek der Erinnerung, Band 14

Ruth Vallentin-Citroën, 1906 in Berlin geboren, wächst in einem Elternhaus auf, das enge Kontakte zu deutschen Revolutionären, russischen Exilanten und bekannten Avantgardekünstlern unterhält. Zwischen 1919 und 1923 studiert sie am neu gegründeten Bauhaus in Weimar Teppichweberei. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem holländischen Juden Hans Citroën-Cidor, und der Tochter Dolly, entschließt sie sich nach Hitlers Machtübernahme, Deutschland zu verlassen. Sie leben in Ville d’Arvrey in der Nähe von Paris, wo ihr Sohn Vincent und ihre zweite Tochter Eliane zur Welt kommen. Als 1940 die deutsche Armee in Frankreich einmarschiert, wird die Familie erneut zur Flucht gezwungen. Sie mischen sich unter die französischen Massen, die in den Süden Frankreichs fliehen. Fast zwei Jahre lang halten sie sich in verschiedenen Dörfern der „freien Zone” versteckt, immer in der Angst vor Denunziation und Verhaftung. Als sie dieser im September 1942 in dem kleinen Wintersportort Le Sappey nur knapp entgehen, besorgt der katholische Dorfpriester ihnen gefälschte Ausweise und verhilft ihnen, zusammen mit Angehörigen einer Widerstandsbewegung, so zur Flucht über die Alpen in die Schweiz. Dabei verirren sie sich in den Bergen und landen auf einem Plateau, das nach allen Seiten hin steil mehrere hundert Meter tief von einem Abgrund umgeben ist. Schweizer Hirten, die ihre Rufe hören, seilen sich zu dem Plateau ab, können die Familie befreien und sie sicher über die Alpen führen. In Genf ankommend werden die Citroën-Cidors schließlich in ein Flüchtlingslager aufgenommen und überleben so den Krieg

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2004 ISBN:
978-3-936411-39-3
268 Seiten

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Johanna Krause

Zweimal verfolgt

Eine Dresdner Jüdin erzählt
18.00 

Nachwort von Carolyn Gammon

Johanna Krause, Tochter einer ungarischen Jüdin und eines deutschen Fabrikanten, wird 1935 zusammen mit ihrem nichtjüdischen Mann Max wegen Verstoßes gegen die Rassengesetze verhaftet und später zur Zwangsarbeit gezwungen. Sie ist bereits im achten Monat schwanger, als die Nazis ihr Kind abtrieben und Johanna sterilisierten. Ihr Leidensweg führt sie durch drei Konzentrationslager, ehe sie nach dem Krieg nach Dresden zurückkehrt, um ihren Mann zu suchen. Das Ehepaar Krause engagiert sich in den 50er-Jahren beim Aufbau der DDR, bis zu dem Tag, an dem Johanna feststellt, dass der neue Parteisekretär kein anderer ist als der SS-Offizier, der versucht hatte, sie zu vergewaltigen und zu ertränken. Bei dem Versuch, ihn anzuklagen, wird sie abermals, diesmal von der DDR-Obrigkeit, verfolgt. Johanna ist fortan antisemitischen Attacken ausgesetzt und kommt zusammen mit ihrem Mann erneut ins Gefängnis. „Zweimal verfolgt“ ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche, die Carolyn Gammon und Christiane Hemker mit Johanna Krause bis zu deren Tod 2001 führten.

Bibliothek der Erinnerung, Band 13

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2004 ISBN:
978-3-936411-42-3
208 Seiten

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Guta Trokenheim

Überleben unter der Erde

Erinnerungen einer polnischen Jüdin
17.00 

Bibliothek der Erinnerung, Band 12

Vorwort von Mona Körte
Nachwort von Lili Szynowloga-Schop

Übersetzt aus dem Englischen von Bente Blasius

In ihren tagebuchartigen Aufzeichnungen “Wir werden niemals vergessen” beschreibt die polnische Jüdin Guta Trokenheim ihren täglichen Überlebenskampf in dem von den Deutschen besetzten Polen. Im Jahre 1942 entkam sie gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter Lilli aus dem Warschauer Ghetto und musste sich – von Deutschen und Polen gleichermaßen verfolgt – immer neue Verstecke suchen. Dabei stand Guta ihr Cousin Isaak zur Seite, der durch die gemeinsame Zeit des Leidens einen besonderen Stellenwert für sie erlangte. Nahe Chenchin fanden die drei Unterschlupf bei einem alten Friedhofswärter, den sie “Großvater” nannten. Er versteckte sie gegen Bezahlung in einem Erdloch unter seinem Haus. Nach langer Zeit der Angst vor Entdeckung und des Hungers wurde Isaak während eines Ganges in die Stadt von polnischen Untergrundkämpfern ermordet. Nach der Befreiung durch die Rote Armee kehrte Guta mit ihrer Tochter nach Warschau zurück und wanderte schließlich nach Amerika aus.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2003 ISBN:
978-3-936411-31-7
172 Seiten

Cover
Wolfgang Benz (Hrsg.)

Wolfgang Benz (Hrsg.), Jahrbuch für Antisemitismusforschung 12 (2003)

21.00 

Das Jahrbuch für Antisemitismusforschung ist ein Forum für wissenschaftliche Beiträge zur Antisemitismus-, Vorurteils- und Minderheitenforschung und will dieses disziplinär breite Spektrum bündeln. Es ist deshalb fächerübergreifend und international vergleichend ausgerichtet. Es veröffentlicht Arbeiten zur Geschichte der Judenfeindschaft, zur nationalsozialistischen Verfolgungspolitik, zum Holocaust, zu Emigration und Exil, zum Rechtsextremismus, zu Minoritätenkonflikten und zur Theorie des Vorurteils.

Dieser Titel ist leider vergriffen, aber als E-Book lieferbar

Preis im Abonnement: 16.00 Euro

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2003 ISBN:
Jahrbuch für Antisemitismusforschung 12 (2003)
352 Seiten

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Cover
Wolfgang Benz (Hrsg.)

Wolfgang Benz (Hrsg.), Jahrbuch für Antisemitismusforschung 11 (2002)

21.00 

Das Jahrbuch für Antisemitismusforschung ist ein Forum für wissenschaftliche Beiträge zur Antisemitismus-, Vorurteils- und Minderheitenforschung und will dieses disziplinär breite Spektrum bündeln. Es ist deshalb fächerübergreifend und international vergleichend ausgerichtet. Es veröffentlicht Arbeiten zur Geschichte der Judenfeindschaft, zur nationalsozialistischen Verfolgungspolitik, zum Holocaust, zu Emigration und Exil, zum Rechtsextremismus, zu Minoritätenkonflikten und zur Theorie des Vorurteils.

Dieser Titel ist leider vergriffen, aber als E-Book lieferbar

Preis im Abonnement: 16.00 Euro

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2002 ISBN:
339 Seiten

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