Gesamtverzeichnis


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Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.)

„Gemeinschaftsfremde“

Zwangserziehung im Nationalsozialismus, in der Bundesrepublik und der DDR
19.00 

Kontinuitäten der Ausgrenzung und der zwangsweisen Erziehung zur Konformität waren allen deutschen Gesellschaften vor, während und nach der NS -Zeit gemeinsam. Umerziehungs- und Ordnungsdenken von politischen Instanzen, sozialen Einrichtungen und Erziehern sind systemübergreifende Phänomene. Unterschiede bestanden darin, dass Gewalt, Missbrauch, Demütigung teilweise »nur« ignoriert oder stillschweigend geduldet, teilweise aber aus Staatsräson verübt wurden.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2016 ISBN:
978-3-86331-313-5
239 Seiten

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Christoph Leiska

Räume der Begegnung – Räume der Differenz

Jüdische Integration und Antisemitismus in Göteborg und Kopenhagen 1850–1914
24.00 

Studien zum Antisemitismus in Europa, Band 11

Der Umgang der skandinavischen Gesellschaften mit Fragen kultureller und religiöser Vielfalt im 19. Jahrhundert ist bislang kaum thematisiert worden. Welches Ausmaß kultureller Pluralität erlaubten ihre jeweiligen Integrationsmodelle? Am Beispiel der jüdischen Gemeinschaften in Kopenhagen und Göteborg nimmt Christoph Leiska das dynamische Wechselspiel von Partizipation und Ausgrenzung in den Blick. Über die Analyse verschiedener städtischer Interaktionsräume zeichnet er ein vielschichtiges Bild der Beziehungen von Juden und Nichtjuden. Neben überraschenden Freiräumen pluraler städtischer Kulturen zeigt er die spezifische Ausprägung antisemitischer Bilder und Denkfiguren in beiden Städten. Die Studie wirft ein neues Licht auf die wenig bekannte jüdische Geschichte Schwedens und Dänemarks und ermöglicht Einsichten in die Ambivalenzen der Verhandlung von Homogenität und Differenz im 19. Jahrhundert.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2016 ISBN:
978-3-86331-311-1
425 Seiten

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Dina Dor-Kasten

Versteckt unter der Erde

Die Überlebensgeschichte der Familie Kasten. Nach Erzählungen von Lina-Liba Kasten
16.00 

Im März 1942 flohen Jossel und Lina-Liba Kasten mit ihren beiden kleinen Kindern Schmulik und Dina aus dem Ghetto Rohatyn, das die Deutschen nach dem Überfall auf die Sowjetunion 1941 in dem ukrainischen Ort eingerichtet hatten. Die Familie versteckte sich zweieinhalb Jahre lang in einer eigenhändig gegrabenen Höhle im Wald. Mit einem beeindruckenden Willen zum Weiterleben überstand sie die Bedrohungen durch deutsche Nazis und ukrainische Kollaborateure. Im August 1944 befreiten sowjetische Soldaten sie aus dem Erdloch. 1948 emigrierte die Familie Kasten vom DP-Lager Wegscheid/Linz aus nach Israel. Die Überlebensgeschichte von Jossel und Lina-Liba Kasten und ihren Kindern gewährt einen Einblick in das Leben und die Geschichte der Juden im östlichen Galizien vor und während der Shoa.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2016 ISBN:
978-3-86331-299-2
200 Seiten

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Uwe Kaminsky, Thomas Roth

Verwaltungsdienst, Gesellschaftspolitik und Vergangenheitsbewältigung nach 1945

Udo Klausa, Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland (1954–1975)
39.00 

Die Studie untersucht Nachkriegskarriere und berufliches Selbstverständnis des politischen Verwaltungsbeamten Udo Klausa und sein Handeln in Feldern wie der Personalpolitik, der Jugendhilfe, Psychiatrie und Kulturpflege. Aufgezeigt werden mentale und politische Kontinuitäten über 1945 hinweg, aber auch Versuche der Anpassung an das neue politische System und den gesellschaftlichen Wandel unter dem Leitbild „konservative Modernisierung“. Schließlich wird der apologetische Umgang des Landesdirektors mit der (eigenen) NS-Vergangenheit dargestellt. Klausa steht dabei exemplarisch für das Agieren von Verwaltungsjuristen aus der NS-Zeit in der Bundesrepublik.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2016 ISBN:
978-3-86331-310-4
636 Seiten

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Winfried Nerdinger (Hrsg.)

Die Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern 1933–1945

34.00 

Publikation zur Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum München
27. Oktober 2016 bis 29. Januar 2017

Seit Jahrhunderten bestimmen Stereotype und Ressentiments den Blick der Mehrheitsgesellschaft auf die Volksgruppe der Sinti und Roma. Mit Gründung des Deutschen Kaiserreichs 1871 verstärkten sich Ausgrenzung und Repressionen. Im Nationalsozialismus setzte eine staatlich organisierte Verfolgung ein, die in den rassenideologisch motivierten Völkermord an den Sinti und Roma mündete. Nach 1945 mussten die wenigen Überlebenden oft jahrzehntelang um Anerkennung als rassistisch Verfolgte und um Entschädigung für das erlittene Unrecht kämpfen. Noch heute ist die Minderheit mit Vorurteilen konfrontiert.
Der Katalog enthält Fachaufsätze sowie die Texte und Bilder der Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums München und verweist erstmals umfassend auf die Münchner Opfer. Dabei werden den Bilddokumenten der Ausgrenzung und Verfolgung private Zeugnisse und die Selbstsicht der Sinti und Roma gegenübergestellt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2016 ISBN:
978-3-86331-307-4
318 Seiten

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Arbeit – Bewegung – Geschichte

Zeitschrift für historische Studien 2016/III
14.00 

Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien (bis Dezember 2015 JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung) wendet sich an Historikerinnen, Historiker, Studierende und historisch Interessierte. Sie präsentiert Ergebnisse der historischen Forschung zur deutschen, europäischen und außereuropäischen Arbeiterbewegung, zur Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeitswelt, zur Geschichte demokratischer sozialer Bewegungen, zur Alltagsgeschichte u. a. m. Jede Ausgabe enthält wissenschaftliche Aufsätze und Mitteilungen, Beiträge zur Diskussion, biografische Skizzen, Erinnerungen, Dokumente, Berichte über wissenschaftliche Tagungen, Informationen über Projekte, wissenschaftliche Bildungseinrichtungen, Archive und Gedenkstätten sowie Buchbesprechungen.

Bis Dezember 2015: JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung
Erscheinungsweise: 3-mal jährlich (Februar, Mai, September)

Einzelheftpreis: 14,– Euro
Jahresabonnement (3 Hefte): 35,– Euro (Ausland 45,– Euro), einschl. Porto

Abonnement-Bestellungen bitte an: veitl@metropol-verlag.de

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2016 ISSN:
978-3-86331-308-1
224 Seiten

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Nicole Glocke

Peter Jochen Winters

Ein Leben als politischer Journalist im 20. Jahrhundert
24.00 

Leben und Werk des Journalisten und Publizisten Peter Jochen Winters sind eng mit zwei Kernfragen der Nachkriegszeit verbunden: der Aufarbeitung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen und der Auseinandersetzung mit der DDR. Das NS-Regime erlebte er als Kind. Für seine Berichterstattung über den Frankfurter Auschwitzprozess (1963–1965) erhielt der junge Redakteur der Wochenzeitung Christ und Welt den Deutschen Journalistenpreis. Den SED-Staat lernte er Jahre später als dort akkreditierter Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kennen. Er schrieb nicht nur über Missstände, sondern stand Bedrängten zur Seite und half Schriftstellern und Künstlern, ihre Schicksale und Werke im Westen publik zu machen. Scharfsinnig befasste er sich mit der zeitlosen Frage des Widerstandes in einer Diktatur. Winters’ Lebensgeschichte und Persönlichkeit zeugen von einem Bewusstsein, das für eine rechtsstaatlich, von ethisch-moralischen Werten geprägte politische Kultur und die Stabilität einer Demokratie unerlässlich ist.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2016 ISBN:
978-3-86331-290-9
392 Seiten

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Esther Sattig

Das Zigeunerlager Ravensburg Ummenwinkel

Die Verfolgung der oberschwäbischen Sinti
24.00 

Im November 1937 errichtete die Stadt Ravensburg in kommunaler Eigeninitiative ohne Rechtsgrundlage ein Zigeunerlager. Dies markierte den vorläufigen Höhepunkt einer Politik der Abschreckung, die sich nach dem Ersten Weltkrieg zunehmend verschärft hatte und auf die Vertreibung der Ravensburger Sinti zielte. Etwa 100 Sinti, darunter rund 60 Kinder und Jugendliche, waren im Zwangslager Ravensburg Ummenwinkel interniert. Sie waren vor dem Bau des Lagers „rassenbiologisch“ erfasst worden. Die „Gutachten“ dienten als Grundlage für die Selektion der zwangsinternierten Sinti, von denen im März 1943 rund drei Dutzend nach Auschwitz deportiert wurden. Die im Zigeunerlager verbliebenen Sinti lebten weiter unter elenden Bedingungen, mussten Zwangsarbeit leisten oder wurden in anderen Lagern interniert. Die wenigen Überlebenden kehrten 1945 in ihren Heimatort zurück. Für sie begann ein langjähriger Kampf um Anerkennung und Entschädigung.

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978-3-86331-258-9
448 Seiten

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Wolfgang Benz, Brigitte Mihok (Hrsg.)

„Juden unerwünscht“

Anfeindungen und Ausschreitungen nach dem Holocaust
19.00 

Nirgendwo waren Juden, die den Holocaust überlebt hatten, willkommen. Der Befreiung aus Konzentrationslagern und Zwangsarbeit folgte die Erkenntnis, dass sie in ihrer Heimat unerwünscht waren – gleich ob diese in Polen oder Ungarn, in der Slowakei oder Rumänien lag. Deutschland war ein Sonderfall: Hier sammelten sich unter Obhut der US-Army und britischer Besatzungstruppen jene, die keine Heimat mehr hatten oder nicht in die Länder zurückkehren wollten, in denen sie gedemütigt worden waren und ihre Angehörigen verloren hatten. Die jüdischen „Displaced Persons“ sammelten sich vor allem in der amerikanischen und britischen Besatzungszone. Doch ihnen war keineswegs das Mitgefühl schuldbewusster Deutscher sicher. Im Gegenteil: Anwohner der DPCamps beklagten sich über die Juden, Behörden veranlassten mit dem Vorwand des Verdachts auf Schwarzmarktgeschäfte Razzien. Auch osteuropäische Juden waren in ihrer Heimat mit der Kälte ehemaliger Nachbarn konfrontiert. Am erschreckendsten war 1946 das Wiederaufflammen von Judenhass, der sich im Pogrom von Kielce entlud. 42 Überlebende des Holocaust fanden den Tod. Aber auch in weiteren polnischen Orten, in der Slowakei, in Ungarn und Rumänien wurde nach dem Holocaust Gewalt gegen Juden verübt.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2016 ISBN:
978-3-86331-305-0
235 Seiten

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Hannes Heer, Jürgen Kesting, Peter Schmidt

Die Bayreuther Festspiele und die „Juden“ 1876 bis 1945

Eine Ausstellung von Hannes Heer, Jürgen Kesting und Peter Schmidt
24.00 

Die erstmals 2006 in Hamburg gezeigte Wanderausstellung „Verstummte Stimmen. Die Vertreibung der ‚Juden‘ aus der Oper 1933 bis 1945“ widmet sich einem kaum untersuchten Kapitel der Nazizeit – der „Säuberung“ der deutschen Opernhäuser. Die aus einem überregionalen und einem jeweils neu recherchierten lokalen Teil bestehende Ausstellung erzählt das Schicksal von prominenten Komponisten, Dirigenten, Regisseuren, Sängerinnen und Sängern, die Opfer der rassistischen Musikpolitik der Nationalsozialisten wurden.
Die lokale Fallstudie „Die Bayreuther Festspiele und die ‚Juden‘ 1876 bis 1945“ behandelt drei bisher nicht untersuchte Themen: den Missbrauch der Festspiele als Mittel der antisemitisch deutsch-nationalen Mobilisierung, die lange vor 1933 praktizierte Diffamierung und Ausgrenzung „jüdischer“ Künstler und die Schicksale derjenigen, die in Bayreuth auftraten und dann zu Opfern des NS-Regimes wurden. Die Biografien von 29 dieser in der Ära Cosima und Siegfried Wagner Diffamierten sowie die Schicksale der 53 im Dritten Reich Verfolgten werden ausführlich erinnert.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2016 ISBN:
978-3-86331-303-6
350 Seiten

3. Auflage


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Svetlana Burmistr

Die „Minsker Zeitung“

Selbst- und Fremdbilder in der nationalsozialistischen Besatzungspresse
24.00 

Die „Minsker Zeitung“ erschien von April 1942 bis Juni 1944 in derHauptstadt des Generalkommissariats Weißruthenien. Mit ihr war ein neuer Zeitungstyp in der nationalsozialistischen Medienlandschaft etabliert: die Besatzungspresse, die offen den deutschen Anspruch auf dauerhafte Herrschaft über Europa unterstreichen sollte.
Svetlana Burmistr gibt in ihrer Studie einen Überblick über die deutschsprachige Besatzungspresse in Europa und deren Förderung durch den Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf.  Sie beleuchtet den journalistischen Hintergrund der Redaktionsmitglieder der „Minsker Zeitung“ und beschreibt den Einsatz jüdischer Zwangsarbeiter in der Druckerei und den Wirtschaftsbetrieben. Schwerpunkt der Studie ist die umfassende Analyse von Selbst- und Fremdbildern in der Berichterstattung der Zeitung. Sichtbar werden die Komplexität und Vielschichtigkeit des nationalsozialistischen Weltbildes, das die Journalisten an die Situation vor Ort und stets auch an den Kriegsverlauf anpassten.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2016 ISBN:
978-3-86331-300-5
365 Seiten

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Swen Steinberg

„Karl Herschowitz kehrt heim“

Der Schriftsteller-Journalist Edgar Hahnewald zwischen sächsischer Identität und der Heimat im Exil. Mit einer kritischen Edition
24.00 

Alternative | Demokratien. Studien zur Geschichte der Sozialdemokratie und des Sozialismus, Band 1

Edgar Hahnewald (1884–1961) war ein sozialdemokratischer Schriftsteller und Journalist, der 1933 als politisch Verfolgter seine Heimat Sachsen verlassen musste und zunächst in die Tschechoslowakei, 1938 dann nach Schweden emigrierte. Swen Steinberg zeichnet den Lebensweg von Edgar Hahnewald nach und präsentiert eine kritische Edition des Romans „Karl Herschowitz kehrt heim. Eine Geschichte aus unserer Zeit“, den der einstige Redakteur der „Dresdner Volkszeitung“ mutmaßlich im Frühjahr 1936 in Prag veröffentlichte. Die Erzählung beschreibt Aufstieg und Machtübernahme der Nationalsozialisten in Sachsen und Dresden. Die Orientierung auf die neue Heimat und die solidarische Aufnahme der deutschen politischen Flüchtlinge in der Tschechoslowakei führten bei Hahnewald zur „Heimkehr ins Exil“. 1938 sollte ihm und seiner Frau diese neue Heimat erneut verloren gehen.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2016 ISBN:
978-3-86331-294-7
420 Seiten

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Andreas Stirn, Sebastian Stude

„Und wir haben ja auch diesen Staat überdauert …“

Die evangelische Kirche in der Prignitz zwischen 1971 und 1989/90
19.00 

Schriftenreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen
der kommunistischen Diktatur, Band 9

Das Verhältnis des DDR-Staates zu den Kirchen war stets angespannt. Die Sozialistische Einheitspartei nahm die Religion und deren Anspruch auf Wahrheit als Bedrohung wahr. Die Studie über die ehemaligen Kirchenkreise in der Prignitz untersucht für die Zeit von 1979 bis 1990 Anpassung und Widerstand der Gemeinden und ihrer Pfarrer. Dargestellt wird, welchen Zwängen Christen ausgesetzt waren, wenn sie ihren Glauben leben wollten und sich staatlichen Vorgaben widersetzten, etwa weil sie ihre Kinder konfirmieren ließen oder den Aufnäher „Schwerter zu Pflugscharen“ trugen.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2016 ISBN:
978-3-86331-293-0
300 Seiten

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Gerd Kühling

Erinnerung an nationalsozialistische Verbrechen in Berlin

Verfolgte des Dritten Reiches und geschichtspolitisches Engagement im Kalten Krieg 1945–1979
29.00 

In den Auseinandersetzungen zwischen der Bundesrepublik und der DDR zählte der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit zu den umstrittensten Themen. Besonders deutlich traten die geschichtspolitischen Konflikte im geteilten Berlin in Erscheinung, wo sich die unterschiedlichen Richtungen der Vergangenheitsaufarbeitung beider deutscher Staaten prägnant offenbarten. Die Studie untersucht die Entwicklung der Berliner Gedenk- und Erinnerungslandschaft unter den Bedingungen des Kalten Krieges und zeigt, wie die tiefer gehende Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Dritten Reiches über Jahrzehnte vor allem vom Engagement ehemals Verfolgter und ihrer Organisationen geprägt war.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2016 ISBN:
978-3-86331-278-7
582 Seiten

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Monika Schmidt

Übergriffe auf verwaiste jüdische Gräber

Friedhofsschändungen in der SBZ und der DDR
22.00 

Dokumente – Texte – Materialien, Band 83

Bei Übergriffen auf jüdische Friedhöfe in der DDR wurden Grabsteine umgestoßen und beschädigt, Denkmale zertrümmert oder die Stätten mit antisemitischen und nazistischen Parolen beschmiert. Die Täter wurden selten ermittelt, die Schändungen meist verschwiegen. Sie passten nicht zur Doktrin der Staats- und Parteiführung, der zufolge
Antisemitismus und Faschismus in der DDR überwunden und bewältigt seien.
Diese erste umfassende Dokumentation zeigt das hohe Ausmaß landesweit begangener Schändungen jüdischer Friedhöfe. Und sie belegt das Engagement der kleinen, nach 1945 wiedergegründeten jüdischen Gemeinden sowie einzelner Bürger. Ihnen ist es zu verdanken, dass Begräbnisstätten erhalten und gepflegt und Übergriffe registriert und angezeigt wurden. Bis heute sind antisemitische Übergriffe nicht im öffentlichen Bewusstsein über die DDR-Geschichte präsent.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2016 ISBN:
978-3-86331-153-7
344 Seiten

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Rüdiger Zimmermann

Vordenker und Strategen

Die Gewerkschaftspresse im grafischen Gewerbe und ihre Redakteure seit 1863
29.90 

Lange Zeit haben sich die Gewerkschaften schwergetan, die Lebensläufe ihrer führenden Repräsentanten aufzuarbeiten. Auch die Geschichtswissenschaft hat ihnen im Gegensatz zu Politikern, Unternehmern, Wissenschaftlern, Künstlern oder Militärs bis heute kein besonderes Interesse entgegengebracht. Es ist das Ziel der Studie von Rüdiger Zimmermann, durch den Filter individueller Lebensläufe die breite Palette gewerkschaftlicher Deutungen gesellschaftlicher und politischer Krisen und die Vielfalt gewerkschaftlicher Handlungsentwürfe darzustellen. Frühe prägende Faktoren in den Lebensläufen der „Vordenker und Strategen“ der Gewerkschaftspresse, die soziale Herkunft, das regionale Milieu, die gesellschaftliche Mentalität während der Berufsausbildung und die generationenspezifische Erfahrung führender Repräsentanten bieten vielfältige Erklärungen für den politischen und theoretischen Standort der Gewerkschaften in Kaiserreich, in Weimarer Republik und Nachkriegszeit.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2016 ISBN:
978-3-86331-302-9
480 Seiten

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Klaus Voigt

Villa Emma

Jüdische Kinder auf der Flucht 1940–1945
22.00 

Über ein Jahr bot die Villa Emma im italienischen Nonantola bis zu 73 jüdischen Kindern und ihren Betreuern eine Bleibe. Sie waren vor nationalsozialistischer Verfolgung geflohen und stammten aus Deutschland, Österreich, Jugoslawien und Polen. Als deutsche Truppen im Herbst 1943 die Stadt besetzten, fanden die Kinder schnell ein Versteck im örtlichen Priesterseminar, bei Nonnen und einheimischen Familien. Die einzigartige Hilfe war die Voraussetzung ihrer Rettung durch die anschließende Flucht in die Schweiz.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2016 ISBN:
978-3-86331-292-3
336 Seiten

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Wolfgang Benz

Fremdenfeinde und Wutbürger

Verliert die demokratische Gesellschaft ihre Mitte?
19.00 

Wahlen stehen derzeit im Zeichen von Politikverachtung, artikuliert auf der Straße und im Internet von „Bürgern in Wut“ und von einer Bewegung, die mit antimodernen Parolen Stimmung macht. Die Erfolge rechter Demagogen verstören und machen ratlos. Argumente sind fruchtlos, weil die Agitation rechter Wutbürger anderen Regeln folgt als denen der Vernunft. Die Grundwerte unserer Demokratie werden verachtet: Die neuen Bewegungen sind auf grundsätzlichen Dissens, auf unbedingte Polarisierung, auf die Verletzung von Normen fixiert. Rechtspopulisten fordern mehr plebiszitäre Partizipation, verharren aber in der Ablehnung der Strukturen der parlamentarischen Demokratie. Sie sind von Feindbildern gesteuert und von Hass gegen „Fremde“ getrieben. Empörung allein hilft wenig. Wirksame Gegenstrategien können Politik und Gesellschaft nur entwickeln, wenn Inhalte und Formen rechter Diskurse offengelegt werden. Das Buch leistet einen Beitrag dazu.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2016 ISBN:
978-3-86331-301-2
300 Seiten

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Arbeit – Bewegung – Geschichte

Zeitschrift für historische Studien 2016/II
14.00 

Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien (bis Dezember 2015 JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung) wendet sich an Historikerinnen, Historiker, Studierende und historisch Interessierte. Sie präsentiert Ergebnisse der historischen Forschung zur deutschen, europäischen und außereuropäischen Arbeiterbewegung, zur Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeitswelt, zur Geschichte demokratischer sozialer Bewegungen, zur Alltagsgeschichte u. a. m. Jede Ausgabe enthält wissenschaftliche Aufsätze und Mitteilungen, Beiträge zur Diskussion, biografische Skizzen, Erinnerungen, Dokumente, Berichte über wissenschaftliche Tagungen, Informationen über Projekte, wissenschaftliche Bildungseinrichtungen, Archive und Gedenkstätten sowie Buchbesprechungen.

Bis Dezember 2015: JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung
Erscheinungsweise: 3-mal jährlich (Februar, Mai, September)

Einzelheftpreis: 14,– Euro
Jahresabonnement (3 Hefte): 35,– Euro (Ausland 45,– Euro), einschl. Porto

Abonnement-Bestellungen bitte an: veitl@metropol-verlag.de

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2016 ISSN:
2366-2387
219 Seiten

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NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, SK Stiftung Kultur (Hrsg.)

Erich Sander

Gefängnisbriefe 1935–1944
24.00 

Veröffentlichungen des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 2

Erich Sander (1903–1944), Sohn des berühmten Fotografen August Sander, saß wegen Widerstands gegen das NS-Regime von September 1935 bis zu seinem Tod im März 1944 als Häftling in der Strafanstalt Siegburg ein. Intensiv korrespondierte er mit seinen Eltern. Seit 1941 war er in der Lage, Briefe an der Zensur vorbei aus der Anstalt zu schmuggeln, die teilweise mit Geheimtinte geschrieben wurden.
Die Edition umfasst 144 Briefe von Erich Sander sowie seinen Eltern Anna und August aus den Jahren 1935 bis 1944. Es handelt sich um eine einzigartige Dokumentation des Gefängnislebens während des Nationalsozialismus, die Einblicke in eine bisher weitgehend unbekannte Lebensphase der Familie von August Sander bietet.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2016 ISBN:
978-3-86331-286-2
355 Seiten

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Raphael Ben Nescher (Hrsg.)

Götzen

Die Autobiografie von Adolf Eichmann
39.00 

Herausgegeben und kommentiert von Raphael Ben Nescher

1960 wird Adolf Eichmann vom israelischen Geheimdienst in Argentinien entführt, nach Israel gebracht und dort vor Gericht gestellt. In der Gefängniszelle verfasst er seine Memoiren, die hier erstmals ausführlich kommentiert herausgegeben werden. Eichmanns Manuskript ist ein umfassendes Täterzeugnis, in dem der millionenfache Mord unumwunden zugegeben, gerechtfertigt und beschrieben wird. Es gibt Einblick in das Denken einer Person, die eifrig und pflichtbewusst eine zentrale Rolle bei der Organisation des Holocaust einnahm.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2016 ISBN:
978-3-86331-291-6
560 Seiten

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Cornelia Baddack, Sophia Ebert, Frank Jacob, Doreen Pöschl

Kurt Eisner: Gefängnistagebuch

19.00 

Ediert, eingeleitet und herausgegeben von Frank Jacob, Cornelia Baddack, Sophia Ebert und Doreen Pöschl

Kurt Eisner-Studien, Band 1

Kurt Eisner (1867–1919) war nicht nur erster Ministerpräsident des Freistaates Bayern, er war auch Journalist und Kritiker des Ersten Weltkrieges. Seine Schriften und Reden sowie die Organisation eines Massenstreiks in München im Januar 1918 führten zu seiner Verhaftung. Im Gefängnis, nicht wissend, ob seine Aufzeichnungen jemals Leser finden würden, rechnete er nicht nur mit den Militärs des Landes, sondern auch mit der Sozialdemokratie ab. Dabei zeigt das sogenannte Gefängnistagebuch die Vielschichtigkeit der Person Eisners, der seine Gedanken der Nachwelt übermittelte.
Die Aufzeichnungen werden nun, knapp einhundert Jahre nach den Ereignissen, in einer kritischen Edition erstmals veröffentlicht. Eisners „Tagebuch“ ist ein historischer Beleg dafür, dass es in Deutschland vehemente Stimmen gegen den Krieg und gegen den politischen Burgfrieden gegeben hat. Kurt Eisner sollte deshalb nicht in Vergessenheit geraten, sondern vielmehr als mahnendes Beispiel für einen offenen politischen Diskurs, der auch unangenehme Wahrheiten nennt, dienen.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2016 ISBN:
978-3-86331-295-4
224 Seiten

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Dagmar Lieske

Unbequeme Opfer?

„Berufsverbrecher“ als Häftlinge im KZ Sachsenhausen
24.00 

Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 16

Ab November 1933 konnte die Kriminalpolizei im Rahmen der „vorbeugenden Verbrechensbekämpfung“ Vorbestrafte in Konzentrationslager einweisen. Dies betraf mehrere Zehntausend Menschen, von denen ca. 9000 als „Berufsverbrecher“ im KZ Sachsenhausen inhaftiert wurden. Anhand einzelner Schicksale stellt der Band ihre Verfolgung, die kriminalpolizeiliche Praxis wie auch die Situation von „Berufsverbrechern“ im Lager und innerhalb der Häftlingsgesellschaft dar. Thematisiert wird auch ihr Ausschluss aus der Erinnerungskultur und der materiellen Entschädigung.

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg [24.4.2017]

www.hsozkult.de [19.1.2017], Rezension von Michael Löffelsender

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2016 ISBN:
978-3-86331-297-8
422 Seiten

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Ulrich Mählert (Hrsg.)

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2016

29.00 

Herausgegeben von
Ulrich Mählert, Jörg Baberowski, Bernhard H. Bayerlein, Bernd Faulenbach,
Ehrhart Neubert, Peter Steinbach, Stefan Troebst, Manfred Wilke

Gefälschte Papiere und Decknamen waren gang und gäbe, die Überwachung der eigenen Reihen und die Unterwanderung des Gegners gehörten zum Handwerkszeug. Konspiration zählte von Beginn an zu den Grundprinzipien kommunistischer Parteiarbeit. Ende des 19. Jahrhunderts in Europa und im zaristischen Russland selbst politischer Verfolgung ausgesetzt, entwickelte die revolutionäre Linke in ihrer konspirativen Arbeit ungeahnte Dynamiken. Wo immer eine kommunistische Partei die Macht errang, wurden die geheimen Parteistrukturen zum Nukleus von Geheimdiensten, die die eigene Herrschaft absicherten. Kommunistische Parteien sahen sich zeit ihrer Existenz dem Verdacht ausgesetzt, zu taktieren, konspirative Praktiken zu verfolgen und subversiv zu wirken. Dass diese Vorhaltungen berechtigt waren, zeigen auch die Beiträge zum Schwerpunkt des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2016.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2016 ISBN:
978-3-86331-280-0
288 Seiten

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Oliver von Wrochem (Hrsg.)

Nationalsozialistische Täterschaften

Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie
24.00 

Reihe Neuengammer Kolloquien, Band 6

Unter Mitarbeit von Christine Eckel

Familiäre, wissenschaftliche und gesellschaftliche Formen der Erinnerung an den Nationalsozialismus stehen in einem engen wechselseitigen Verhältnis zueinander. Der Sammelband bündelt mit 34 Beiträgen eine fünfjährige intensive Auseinandersetzung mit nationalsozialistischer Täterschaft und ihren Folgen. Die ersten drei Kapitel stellen internationale Forschungsergebnisse zur Diskussion, in den folgenden zwei Themenblöcken präsentieren Kinder und Enkel von Täterinnen und Tätern ihre Sicht auf die Folgewirkungen in Familie und Gesellschaft. Der als DVD beiliegende Film „Nationalsozialistische Täterschaft in der eigenen Familie. Erinnerungsberichte der zweiten und dritten Generation“ versammelt zehn filmische Porträts, in denen Nachkommen von NS-Täterinnen und Tätern über ihre Auseinandersetzung mit Täterschaft in der Familie und deren Auswirkungen auf ihr eigenes Leben berichten.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2016 ISBN:
978-3-86331-277-0
535 Seiten

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Insa Eschebach, Katharina Zeiher

Ravensbrück 1945 – Der lange Weg zurück ins Leben

Ausstellungskatalog
22.00 

Der vorliegende Band versammelt Erinnerungen Überlebender
an die Auflösung des Konzentrationslagers und an ihre ersten
Schritte in die Freiheit. Er dokumentiert die Gefahren und
Heraus forderungen, denen die Frauen auf ihrem Weg durch das
zerstörte Europa begegneten, und schildert die ersten Versuche
eines „Lebns aufs neu“. Thema sind auch die Hoffnungen und
Schwierigkeiten, die mit der Ankunft der ehemaligen Häftlinge
zu Hause oder in der Fremde verbunden waren.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2016 ISBN:
978-3-86331-270-1
236 Seiten

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Christian Dürr

„Verschwunden“

Verfolgung und Folter unter der argentinischen Militärdiktatur (1976–1983)
19.00 

ZeitgeschichteN, Band 15

Zehntausende Menschen wurden während der argentinischen Militärdiktatur 1976 bis 1983 aus politischen Gründen entführt und in geheimen Internierungszentren gefoltert und ermordet. Nur eine Minderheit kam frei. 30 000 sind bis heute „verschwunden“. Die Botschaft der Überlebenden war ambivalent: Zum einen sahen sie es als ihre Pflicht an, die Gräuel der Lager zu bezeugen. Zum anderen trugen ihre Berichte zur weiteren Traumatisierung einer terrorisierten Gesellschaft bei.
Stimmen von Überlebenden bilden die Grundlage der Untersuchung. Um ihre Erfahrung historisch und soziologisch zu verorten, geht die Studie aber einen Schritt weiter. Sie stellt die argentinischen Internierungszentren in analytischen Bezug zu dem wohl mörderischsten staatlichen Terrorapparat des 20. Jahrhunderts: das System der nationalsozialistischen Konzentrationslager.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2016 ISBN:
978-3-86331-279-4
221 Seiten

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International Holocaust Remembrance Alliance (ed.)

Bystanders, Rescuers or Perpetrators?

The Neutrals and the Shoah
19.00 

IHRA series, vol. 2

Editors: Corry Guttstadt (Project Coordinator) Thomas Lutz (Topography of Terror Foundation, Berlin) Bernd Rother (Willy Brandt Foundation, Berlin) Yessica San Román (Centro Sefarad-Israel, Madrid)

The volume Bystanders, Rescuers or Perpetrators? The Neutral Countries and the Shoah offers a trans-national, comparative perspective on the varied reactions of the neutral countries to the Nazi persecution and murder of the European Jews. It examines the often ambivalent policies of these states towards Jewish refugees as well as towards their own Jewish nationals living in German-occupied countries. By breaking down persistent myths, this volume contributes to a more nuanced understanding of an under-researched chapter of Holocaust history and also considers the challenges and opportunities related to Holocaust education and remembrance in the neutral countries.

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2016 ISBN:
978-3-86331-287-9
336 Seiten

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Mendel Szajnfeld

Erzähl, was mit uns geschehen ist!

Erinnerungen an den Holocaust
22.00 

Bearbeitet von Simon Szajnfeld

Als junger Mann erlebt Mendel Szajnfeld den Holocaust im besetzten Polen in einem Kleinstadt-Ghetto, als Zwangsarbeiter sowie als Häftling des Lagers Plaszów. Szajnfeld zeichnet ein individuelles und plastisches Bild vom Leben und Leiden abseits der bekannten Ghettos und Lager wie Warschau oder Auschwitz, von der Befreiung bis zum verschlungenen Weg eines Überlebenden von Polen über Deutschland nach Norwegen.

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2016 ISBN:
978-3-86331-275-6
304 Seiten