Gesamtverzeichnis


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Annika Hartmann

Verwaltung vor Ort zwischen Konflikt und Kooperation

Die Stadtverwaltung Münster und der Nationalsozialismus
24.00 

Villa ten Hompel Schriften 13

Am Beispiel der Stadt Münster untersucht Annika Hartmann die Rolle der städtischen Verwaltung im NS-System vor Ort. Welche Bedeutung hatten lokale Strukturen und Traditionen für das politisch-administrative Handeln in einer Stadt, die nicht nur Gauhaupt- und Garnisonsstadt, sondern zugleich auch Bistumssitz und Hochburg des katholischen Milieus war? Aushandlungs- und Anpassungsprozesse werden in der Studie anhand von ausgewählten Handlungsfeldern – etwa der Wohlfahrts-, Schul- oder Symbolpolitik – für die Zeit von der nationalsozialistischen Machtübernahme bis in die ersten Jahre des Zweiten Weltkrieges analysiert. Wann und warum kam es zwischen der Stadtverwaltung und anderen lokalen Akteuren wie Parteistellen und Kirche zu Konflikten oder Kooperationen?

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2019 ISBN:
978-3-86331-497-2
368 Seiten

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Philipp Erdmann

Kommunales Krisenhandeln im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit

Die Stadtverwaltung Münster zwischen Nationalsozialismus und Demokratisierung
26.00 

Villa ten Hompel Schriften 14

Als der Zweite Weltkrieg begann, sah sich die Stadtverwaltung Münster vorbereitet. Zuvor hatte sie die Umgestaltung der westfälischen Gauhauptstadt umfassend geplant. Doch seit dem 1. September 1939 stand die Regulierung von Versorgungsmängeln, von Kriegseinwirkungen und -folgen für mehr als ein Jahrzehnt im Fokus kommunalen Krisenhandelns. Bewältigungstechniken, zum Teil das Personal und vor allem die systemstabilisierende Funktion der Stadtverwaltung blieben über das Kriegsende hinaus bestehen. Erst nach Gründung der Bundesrepublik setzte sich die Überzeugung durch, mit kommunaler Planung die Stadt und das Leben in ihr umfassend gestalten zu können. Diese Phase und weniger exklusiv das Kriegsende gerät damit als Zeit tiefen Wandels in den Fokus. Wie sich dieser auf die Verwaltung selbst, aber auch auf die Stadtgesellschaft auswirkte und für wen „Modernisierungen“ keine Vorteile brachten, zeigt Philipp Erdmanns detailreiche Studie.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2019 ISBN:
978-3-86331-493-4
476 Seiten

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Zvi Cohen, Jörg Huber, Elisa Makowski

Der Junge mit der Mundharmonika

Aus dem Ghetto Theresienstadt mit dem Zug in die Freiheit
16.00 

Aus dem Hebräischen von Rachel Grünberger-Elbaz

Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur, Band 8

Berlin – Theresienstadt – Israel: Orte, die das Leben von Zvi Cohen prägen. 1931 in Berlin als Horst Cohn geboren, erlebt er als Jude die nationalsozialistische Verfolgung. Als 12-Jähriger wird er mit seinen Eltern nach Theresienstadt deportiert. Eindrücklich erzählt er, warum seine Mundharmonika ihm das Leben rettet und wie er im Februar 1945 mit dem Zug in die Schweiz der Hölle entkommt.
Er berichtet vom Leben nach dem Überleben, von den Anfängen im Kibbuz und von der Notwendigkeit der Erinnerung.

Rezension von Ernst Reuß auf dem Blog »Historisches Sachbuch«, 7. November 2019

Zvi Cohen zu Gast bei Markus Lanz, 14. November 2019
Das Gespräch mit Zvi Cohen beginnt bei Min. 52:23

Veranstaltungsbericht:
Goethe Universität Frankfurt: Bewegender Zeitzeugenbericht des KZ-Überlebenden Zvi Cohen, in: Frankfurter Neue Presse, 30. November 2019

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2019 ISBN:
978-3-86331-485-9
156 Seiten

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Siegfried Mielke, Stefan Heinz

Alwin Brandes (1866–1949)

Oppositioneller – Reformer – Widerstandskämpfer
29.00 

Alwin Brandes, im Ersten Weltkrieg Kritiker der Burgfriedenspolitik der Sozialdemokratie, während der Novemberrevolution einflussreicher Akteur in Magdeburg, in der Weimarer Republik Vorsitzender des Deutschen Metallarbeiterverbandes, ferner Mitglied des Reichstages, hat sich in vier politischen Systemen für eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmer und für eine Demokratisierung von Wirtschaft und Gesellschaft eingesetzt. Nach 1933 leitete er eines der größten Widerstandsnetzwerke, in dem sich Hunderte Metallgewerkschafter gegen das NS-Regime engagierten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte der überzeugte Sozialdemokrat zu den entschiedensten Kritikern der politischen und gewerkschaftlichen Entwicklung in Berlin und der Sowjetischen Besatzungszone. Die Autoren zeichnen den Lebensweg eines bedeutenden, zu Unrecht vergessenen Gewerkschafters nach. Sein Leben spiegelt auf eindrucksvolle Weise die Umbrüche einer Generation der Arbeiterbewegung.

Biografie: Alwin Brandes. Moderat. Von Peter Nowak, in: neues deutschland, 12. März 2020

Rezension von Eberhard Schmidt, Gewerkschaftsführer im »Zeitalter der Extreme«: AlwinBrandes, in: express. Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 02/2020, S. 20

Antikommunist und Nazigegner. Alwin Brandes Die Biographie des bekannten Gewerkschafters der Weimarer Republik liefert wichtige Informationen über die sozialdemokratische Gewerkschaftspolitik und ihres Scheiterns, von Peter Nowak auf dem Blog aus der Freitag-Community, 20. Dezember 2019

Neues Buch erinnert an Alwin Brandes
„Oppositioneller – Reformer – Widerstandskämpfer“ – so lautet der Titel einer neuen Biographie über Alwin Brandes (1866–1949), in: Metallzeitung, 1. Dezember 2019

„Vergessene Gewerkschaftsfunktionäre zum Bestandteil einer kollektiven Erinnerungskultur machen“
Interview von Georgios Chatzoudis mit Stefan Heinz über den vergessenen Gewerkschafter Alwin Brandes, in: Wissenschaftsportals L.I.S.A. der Gerda-Henkel-Stiftung, 26. November 2019

Vergessener Gewerkschafter. Antifaschist und Antikommunist: Siegfried Mielke und Stefan Heinz haben eine Biographie über Alwin Brandes vorgelegt,
Rezension von Markus Bernhardt, in: junge Welt, 4.11.2019, Seite 15 / Politisches Buch

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978-3-86331-486-6
566 Seiten

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Gerd Laudert

Der rote Doktor

Arzt, Kommunist, Antistalinist, Autor. Joseph Schölmerich (1913–1995)
24.00 

Im August 1944 wird der Arzt Joseph Schölmerich, der dem kommunistischen Widerstand angehörte, vom Volksgerichtshof zu einer mehrmonatigen Haftstrafe verurteilt. Als Funktionär im Gesundheitswesen der SBZ/DDR gerät er 1949 ins Visier des NKWD und wird nach Workuta deportiert. Nach seiner Entlassung kehrt er 1954 an seinen Geburtsort Kasbach am Rhein zurück. Er engagiert sich zusammen mit anderen Dissidenten und DDR-Flüchtlingen wie Wolfgang Leonhard und Hermann Weber für einen „dritten Weg“ jenseits von stalinistischem Kommunismus und westlichem Kapitalismus. In den 1970er-Jahren tritt „der rote Doktor“ als radikaler Kritiker des westdeutschen Gesundheitssystems hervor und wird von der etablierten Ärzteschaft als „kommunistischer Propagandahetzer“ diffamiert. Gerd Laudert hat für seine Biografie neue Quellen entdeckt und Zeitzeugen befragt. Eindrucksvoll schildert er das wechselvolle Leben des heute fast vergessenen Arztes, Aktivisten und Autors.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2019 ISBN:
978-3-86331-494-1
256 Seiten

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Karl Heinz Roth, Hartmut Rübner

Verdrängt – Vertagt – Zurückgewiesen

Die deutsche Reparationsschuld am Beispiel Polens und Griechenlands
24.00 

Seit Beginn ihres Bestehens hat sich die Bundesrepublik Deutschland gegen die Reparationsforderungen der Länder Europas gewehrt, die während des Zweiten Weltkriegs unter dem Raubkrieg und Terror der Nazi-Okkupation gelitten hatten. Sie machte nur minimale Zugeständnisse und verhinderte eine vertragliche Lösung mit diplomatischen Tricks und fadenscheinigen Argumenten. Doch ihre Rechnung ist nicht endgültig aufgegangen. Erneut stellen Griechenland und Polen Forderungen an Deutschland.
Die vorliegende Untersuchung arbeitet zunächst die Geschichte der deutschen Besatzungsherrschaft am Beispiel Polens und Griechenlands auf. Anschließend werden die Strategien der deutschen Reparationsverweigerung aufgedeckt und mit dem derzeit bekannten Ausmaß der deutschen Reparationsschuld konfrontiert. Ausgehend von einer am Völkerrecht orientierten Sichtweise wird die Berechtigung der griechischen und polnischen Forderungen nachgewiesen und eine abschließende Regelung der Reparationsfrage vorgeschlagen.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2019 ISBN:
978-3-86331-487-3
476 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

67. Jg., Heft 10 (2019)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

Alle Preise einschl. MwSt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2019 ISSN:
0044-2828
102 Seiten

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Eva Balz

Vergangenheitspolitik und Eigentumspolitik im Kalten Krieg

Das Oberste Rückerstattungsgericht für Berlin
24.00 

1953 wurde in West-Berlin ein besonderes Gericht eröffnet. Im Obersten Rückerstattungsgericht in
der Rauchstraße 17/18 fällte ein internationales Richterkollegium Entscheidungen über Vermögen,
das im Nationalsozialismus entzogen worden war. Das Gericht war vergangenheitspolitisch bedeutend;
schließlich entstanden hier Narrative darüber, wie Privatpersonen von der Verfolgung ihrer Mitbürger profitiert hatten. In Berlin waren Konflikte um Eigentum aber immer auch Schauplätze der
Systemkonfrontation. Dem Gericht kam so auch eine eigentumspolitische Relevanz zu. Diese Arbeit zeichnet nach, wie die Selbstverortung der Richter im Spannungsfeld aus Vergangenheits- und Eigentumspolitik den Umgang mit Verfolgten der Shoah prägte – weit über die Grenzen Berlins hinaus.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2019 ISBN:
978-3-86331-491-0
352 Seiten

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Detlef Lehnert (Hg.)

Soziale Demokratie und Kapitalismus

Die Weimarer Republik im Vergleich
24.00 

Reihe Historische Demokratieforschung, Band 16

„Kapitalismus ist nicht demokratisch und Demokratie nicht kapitalistisch“ (J. Kocka/W. Merkel 2015). Aber Industriekapitalismus und moderne Demokratie gab es in Deutschland erst seit der Weimarer Republik und dann wieder in der Bundesrepublik. Die Konzepte von sozialer Demokratie und deren Spannungsverhältnis zum Kapitalismus werden in diesem Band im epochen- und länderübergreifenden Vergleich untersucht. Dabei treten neben sozialdemokratischen Exponenten (R. Hilferding, E. Lederer, F. Naphtali, K. Renner) kontrastierend auch konservative (J. Popitz, C. Schmitt) und liberale (M. J. Bonn, Vertreter des Ordoliberalismus) und schwer einzuordnende (J. Schumpeter) ins Blickfeld. Ergänzt wird dieses so auch Österreich und die USA (sowie Israel) umfassende Spektrum durch Studien zu Arbeitsbeziehungen in Deutschland und Frankreich der Zwischenkriegszeit, die Analyse eines führenden sozialwissenschaftlichen Fachorgans (AfSS ) und den Vergleich sozialstaatlicher Verfassungsnormen von „Weimar nach Bonn“.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2019 ISBN:
978-3-86331-489-7
334 Seiten

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Hans-Christian Jasch (Hrsg.), Stephan Lehnstaedt (Hrsg.)

Verfolgen und Aufklären: Die erste Generation der Holocaustforschung

Crimes Uncovered: The First Generation of Holocaust Researchers (dt.-engl.)
24.00 

„Verfolgen und Aufklären. Die erste Generation der Holocaustforschung“ ist der Begleitband zu der gleichnamigen Wanderausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, des Touro College Berlin und der Wiener Library, London. Er präsentiert Kurzbiografien jüdischer Forscherinnen und Forscher, die sich der Zerstörung jüdischen Lebens in Europa während des Holocaust widersetzten. Sie dokumentierten das massenhafte Morden in den von den Achsenmächten besetzten Staaten Europas und versuchten, die Welt hierauf aufmerksam zu machen. Sie sammelten Fakten und gründeten erste Archive, die später die Grundlage für die Erinnerung an die Opfer und die Erforschung des Geschehens, aber auch für die Verfolgung der verantwortlichen Täter bildeten. Diese Frauen und Männer versagten den Tätern ihren endgültigen Triumph: Der millionenfache Massenmord an den europäischen Jüdinnen und Juden geriet nicht in Vergessenheit.

“Crimes Uncovered. The First Generation of Holocaust research” is the accompanying catalogue to a travelling exhibition by the Memorial and Educational Site House of the Wannsee Conference, the Touro College Berlin and the Wiener Library in London. The volume presents short biographies of a number of Jewish historians and academics who defi ed the destruction of Jewish life during the Holocaust. They documented mass murder and secured evidence while trying to alert the world to what was happening under Axis rule in Europe. They collected facts and founded archives, which later became the foundation for remembrance of the victims and for research of the events but also for the prosecution of the responsible perpetrators. These women and men thus denied the perpetrators an ultimate triumph: the mass murder of millions of European Jews did not fall into oblivion.

Rezension von René Schlott, in: H-Soz-Kult, 27. Februar 2020

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2019 ISBN:
978-3-86331-467-5
352 Seiten

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Halina Birenbaum

Ich suche das Leben bei den Toten

Ein Gespräch
22.00 

Herausgegeben und aus dem Polnischen übersetzt von Beate Kosmala

Halina Birenbaum, geboren 1929, überlebte das Warschauer Ghetto und die Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und Auschwitz-Birkenau. Als 15-jährige „Kind-Greisin“ wurde sie nach dem Todesmarsch in Neustadt-Glewe befreit. In ihrem neuen Buch schildert sie eindrucksvoll, was der Verlust ihrer Eltern, ihres Bruders und ihrer Kindheitsfreunde bedeutete. Sie berichtet von ihrer Aliyah nach Palästina im Jahr 1947 und dem schwierigen Aufbau einer Existenz in der neuen Heimat. Immer wieder denkt sie darüber nach, wie diese Geschichte(n) vermittelt werden können, und beobachtet stets, wie Nachgeborene ihre Erzählungen aufnehmen. Ebenso reflektiert sie, wie es ihr gelang, sich Polen, dem Land ihrer Geburt, in dessen Sprache sie zu Hause ist, wieder anzunähern. Faszinierend zu lesen ist, was Halina Birenbaum als Zeitzeugin in Polen und Deutschland erlebte und wie es ihr gelang, über ihre Erinnerungen an die Shoah zu schreiben.

Halina Birenbaum zu Gast bei Borussia Dortmund
Emotionaler Abend: Holocaust-Überlebende Birenbaum berichtet.
Zum Tag gegen das Vergessen lud das Borusseum am Montagabend bereits zum zehnten Mal in den SIGNAL IDUNA PARK ein. Die 90-jährige Halina Birenbaum war zu Gast und erzählte vor mehr als 500 Personen, wie sie den Holocaust überlebte.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2019 ISBN:
978-3-86331-496-5
276 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

67. Jg., Heft 9 (2019)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

Alle Preise einschl. MwSt.

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0044-2828
96 Seiten

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Arbeit – Bewegung – Geschichte

Zeitschrift für historische Studien 2019/III
14.00 

Schwerpunkt von Heft III/2019: Klasse und Geschlecht
„Jede Art der Ausbeutung und Unterdrückung, richte sie sich gegen eine Klasse, eine Partei, ein Geschlecht oder eine Rasse.“ So beschrieb die deutsche Sozialdemokratie im Erfurter Programm von 1891 die Strukturen, gegen die sich ihre Politik wandte. Anstatt nur populistisch dem Volk aufs Maul zu schauen, bemühte sich die Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts, „Klasse“ – und damit sich selbst – als Bewegung zu formen. Ob sie deshalb bereits auch als Bewegung der Arbeiter/innen gelten kann, ist eine der Fragen, denen sich das Schwerpunktheft widmet – der Zeitrahmen reicht von den Anfängen der sozialistischen Arbeiter- und Frauenbewegung im 19. Jahrhundert bis in die 1960er-Jahre.

Erscheinungsweise: 3-mal jährlich (Januar, Mai, September)

Einzelheftpreis: 14,– Euro
Jahresabonnement Inland (3 Hefte): 35,– Euro
Jahresabonnement Ausland (3 Hefte): 45,– Euro
Alle Preise einschl. MwSt.

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2366-2387
ISBN: 978-3-86331-488-0 220 Seiten

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Martin Paulus, Stefan Paulus, Edith Raim

Verloren in Manhattan

Synagogen im Herzen New Yorks. Fotografien & Texte
19.00 

Mit einem Beitrag von Toby Axelrod

Alle Migranten, unabhängig von Ort oder Zeit, sind von Verlusten, aber auch allmählich wiederkehrenden Hoffnungen gezeichnet. Und so sind auch die jüdischen Gotteshäuser – erste religiöse und kulturelle Heimstatt in der Neuen Welt – Architektur gewordene Soziogramme, nicht selten vom selben Widerstreit der Emppfindungen geprägt. Die Neue Welt, ein realer Ort der Sehnsucht, war seit ihrer Entdeckung eine neue Heimat für Millionen Auswanderer aus dem alten Europa geworden. In der Blütezeit dieses jungen jüdischen New York gab es Hunderte von Betsälen und Gotteshäusern in der Stadt: eine Quelle nennt für den Zeitraum zwischen 1880 und 1924 an die 600 Synagogen.

». . . das Thema ist spannend und die Fotos sind in ihrer Beiläufigkeit sehr stimmungsvoll.«
– Hanno Loewy, Jüdisches Museum Hohenems

»Dieser Band bietet einen besonderen interdisziplinären Zugang zu einem zentralen Aspekt transatlantischer Kulturgeschichte, an dem wohl wichtigsten Ort des jüdischen Lebens heute – New York. Die Autoren bringen so einem deutschen Publikum ein bedeutendes Kapitel europäisch-amerikanischer Geschichte nahe.«
– Philipp Gassert, Universität Mannheim/ Deutsche Gesellschaft für Amerikastudien

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2019 ISBN:
978-3-86331-478-1
180 Seiten

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Andreas Nakic, Marianne Bechhaus-Gerst

Über Rassismus und Widerstand

Eine US-amerikanisch-deutsch-äthiopische Lebensgeschichte
19.00 

Mit Diane Truly

Andreas Nakic wird 1962 als uneheliches Kind einer weißen US-Amerikanerin und eines äthiopischen Austauschstudenten geboren. Er wird zur Adoption freigegeben. Mit seiner Adoption durch eine deutsch-amerikanische Familie und deren Übersiedlung nach Deutschland beginnt für ihn ein Leben, das durch Gewalt und rassistische Übergriffe geprägt ist. Als Jugendlicher erkämpft Andreas seine Unabhängigkeit von den ungeliebten Adoptiveltern und geht seinen eigenen Weg. Als 51-Jähriger trifft er zum ersten Mal seine leibliche Mutter. Das Buch kombiniert autobiografische Texte und Sachtexte, die die individuelle Lebensgeschichte in einen größeren historischen und gesellschaftlichen Kontext einordnen.

Schwarz in einer weißen Adoptionsfamilie. Feature von Jürgen Salm
WDR 5, 30. Januar 2020, 20:40 Min.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2019 ISBN:
978-3-86331-492-7
240 Seiten

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Heinrich Hannover / Elisabeth Hannover-Drück

Politische Justiz 1918–1933

22.00 

Neuauflage des Klassikers von Heinrich Hannover und Elisabeth Hannover-Drück

Besser als die Geschichte der NS-Zeit selbst kann deren Vorgeschichte deutlich machen, dass die Drangsalierung, Ausgrenzung und physische Vernichtung der politischen Linken und der Juden nicht das Werk einzelner Verbrecher, sondern die Verwirklichung einer von breiten Schichten des Bürgertums getragenen Gesinnung war. Der Nationalsozialismus ist nicht über Nacht gekommen. Er ist auch nicht über Nacht verschwunden.

Rezension von Christian v. Ditfurth, in: Magazin »der rechte rand« Ausgabe 182 – Januar/Februar 2020

Rezension von Marcel Remme auf dem Portal lehrerbibliothek.de, Januar 2020

Auf dem rechten Auge blind. Ein Klassiker neu aufgelegt: »Politische Justiz 1918 – 1933«. Von Ernst Reuß, in: Neues Deutschland, 7. Dezember 2019

„Als einer der großen politischen Anwälte schrieb [Heinrich Hannover] Justizgeschichte im Gerichtssaal, immer auf der Seite der Minderheiten; er hat für die Meinungsfreiheit, für die Demonstrationsfreiheit und die Gewissensfreiheit gefochten. Und seine zeitgeschichtlichen Publikationen, zum Beispiel seine Analysen über die Rechtsbeugung in der Weimarer Republik, dargelegt in dem Werk ‚Politische Justiz 1918–1933‘, waren bahnbrechend. […] Das Buch ist wichtig, es ist heute, angesichts des grassierenden Antisemitismus, so wichtig, wie es vor 53 Jahren war. […] Es ist ein Buch, das einen umtreibt.“
Auszug aus: Nicht über Nacht. Prantls Leseempfehlungen, in: Süddeutsche Zeitung, 3. November 2019

Heinrich Hannover und Elisabeth Hannover-Drück legen mit der Neuauflage von „Politische Justiz 1918–1933“ ein Buch vor, „dessen Aktualität […] von zugleich erstaunlicher und erschreckender Dauer ist“.
„Tatsächlich, so führen die Autoren an schlagenden Beispielen vor, sei ‚der Nationalsozialismus nicht über Nacht gekommen‘ und auch nicht über Nacht verschwunden, weil er für eine Gesinnung steht, die schon vor Adolf Hitlers Machtergreifung ‚von breiten Schichten des Bürgertums‘ getragen wurde.“ Die Darstellungen „politisch motivierte[r] Morde zeigen, wie fortgeschritten die Aushöhlung und die Beugung des Rechts in der Weimarer Republik bereits waren“.

Aus dem Beitrag „Wegbereiter des Nationalsozialismus“ von Hendrik Werner, in: Weser-Kurier, 24. Oktober 2019

Rezension von Ernst Reuß auf dem Blog »Historisches Sachbuch«, 23. Oktober 2019

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2019 ISBN:
978-3-86331-474-3
368 Seiten

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Steven Robins

Briefe aus Stein

Von Nazi-Deutschland nach Südafrika
24.00 

Port Elizabeth, Südafrika. Auf einem kleinen Tisch liegt ein Foto von drei Frauen. Steven Robins hatte es schon als Jugendlicher gesehen, als er in den 1970er-Jahren in der südafrikanischen Stadt aufwuchs. Erst später erfuhr er, dass das Bild die Mutter und die Schwestern seines Vaters im Jahr 1937 in Berlin zeigt, bevor sie einige Jahre später in Auschwitz getötet wurden. Allein seinem Vater und dessen jüngerem Bruder Artur war die Flucht gelungen. Der Vater schwieg über das Schicksal seiner Familie – bis sein Sohn, inzwischen ein junger Anthropologe, ihn im Jahr vor seinem Tod befragte. Doch die Informationen, die er ihm gab, waren dürftig. Jahre später entdeckte Steven über einhundert Briefe, die die Familie während des nationalsozialistischen Terrors aus Berlin an seinen Vater und Onkel geschickt hatte.
»Briefe aus Stein« ist die ergreifende Rekonstruktion einer Familiengeschichte. Steven Robins untersucht zudem die Verantwortung seines Fachgebietes, der Anthropologie, die ebenso wie die Eugenik und die Ethnologie die vermeintlich wissenschaftlichen Grundlagen für den nationalsozialistischen Rassismus legte.

Steinige Korrespondenz. Von Guenter G. Rodewald auf seinem Blog, 14. Februar 2020

Rezension von Ernst Reuß auf dem Blog »Historisches Sachbuch«, 1. November 2019

Die Verzweiflung der Robinskis. Briefe aus Berlin: Ein südafrikanischer Anthropologe entdeckt seine jüdische Familiengeschichte. Von Ernst Reuß, in: Der Tagesspiegel, 10. Oktober 2019

Rezension von Christine Schirmer, Auf der Spur einer Welt, die es nicht mehr gibt, in: UNZ – Unsere Neue Zeitung, 8. Oktober 2019

„Mit ‚Briefe aus Stein‘ ist [dem Autor Steven Robins] ein spannendes Buch gelungen, das nicht nur die schrecklichen Ereignisse in Europa beleuchtet, sondern auch Aspekte der Geschichte Südafrikas einbezieht. Zwar wurde die jüdische Bevölkerung in Südafrika während der Apartheid als ‚weiß‘ eingestuft, trotzdem gab es auch dort einen starken Antisemitismus. Steven Robins entdeckt inhaltliche Parallelen zwischen Nazi-Rassenideologie und der Apartheid. Schädelvermessungen gab es auch an seiner Universität in Südafrika. Robins verbindet auf interessante Weise seine Lebensgeschichte mit den Erfahrungen der langsamen Enthüllung der Lebensumstände seiner Familie in Nazideutschland, bis zu deren Tod. Ein eindringlich aufgeschriebenes Stück Zeitgeschichte über Flucht, Flüchtlinge, Rassismus und Antisemitismus.“

Aus der Rezension von Ernst Reuß, Die Verzweiflung der Robinskis. Briefe aus Berlin: Ein südafrikanischer Anthropologe entdeckt seine jüdische Familiengeschichte, in: Der Tagesspiegel, 10. Oktober 2019

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2019 ISBN:
978-3-86331-477-4
320 Seiten

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Norman Warnemünde

Erinnerungsstücke aus Ravensbrück

Geschichte(n) in zehn Objekten
14.00 

Reihe Forschungsbeiträge und Materialien
der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 26

Ein Aufruf des Internationalen Ravensbrück-Komitees zur Stiftung von Erinnerungsstücken legte Mitte der 1950er-Jahre den Grundstein für die heute so umfangreiche museologische Sammlung der
Gedenkstätte. Dieses Buch widmet sich zehn der in der Aufbauphase des Museums von ehemaligen Häftlingen gestifteten KZ-Artefakte. Die Beiträge rekonstruieren die Geschichte(n) der Objekte sowie die Biografien ihrer Stifterinnen. Schlaglichtartig erzählen sie von Geschichte und Alltag des Ravensbrücker Lagers. Ergänzt wird die Publikation durch einen Beitrag zur Sammlungsgeschichte.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2019 ISBN:
978-3-86331-490-3
112 Seiten

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Maude Williams

„Ihre Häuser sind gut bewacht“

Kriegskommunikation und Evakuierung in Deutschland und Frankreich 1939/40
29.00 

Evakuierungen im Zeitalter der Weltkriege – Évacuations à l’ère des Guerres mondiales – Evacuations in the Age of World Wars, Band/Volume 3

Im September 1939 wurden mehr als eine Million Deutsche und Franzosen von der Grenze der beiden Länder evakuiert. Sie waren gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, meist mit ungewissem Ziel. Die Evakuierungen stellten darauf ab, die Bevölkerung vor möglichem Artilleriefeuer zu schützen, Raum für militärische Manöver an der Front zu schaffen und kriegswichtige Ressourcen in Sicherheit zu bringen. Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich hatten diese Maßnahmen bedeutende soziale, politische und wirtschaftliche Folgen, darüber hinaus große Auswirkungen auf die verschiedenen Ebenen der Kommunikation in Kriegsgesellschaften. Ausgehend von der Evakuierung untersucht Maude Williams die Kommunikationsmechanismen in beiden Ländern auf drei ineinandergreifenden Ebenen: die offizielle Propaganda beider Staaten und ihre internationale Vernetzung, die lokalen Diskurse von Behörden und anderen Institutionen sowie die Kommunikation innerhalb der Evakuiertenkreise durch die Analyse von Plünderungsgerüchten.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2019 ISBN:
978-3-86331-476-7
472 Seiten

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Angela Koch (Hrsg.), Eva Hohenberger (Hrsg.)

Grau in Grau

Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur
24.00 

Grau in Grau – so lässt sich die Farbgestaltung der meisten Gedenkstätten, ihrer Ausstellungen, der Dokumentationsorte, der Mahn- und Denkmale zu den Verbrechen im Nationalsozialismus beschreiben. Dies hat die Veranstalterinnen der gleichnamigen Tagung veranlasst zu fragen, welcher Zeigegestus und welcher Mitteilungscharakter in den Inszenierungen enthalten sind. Welche symbolischen Funktionen werden den Formen, Medien, formalen Mitteln und Materialien zugeschrieben? Inwiefern kommen in den Ausstellungen nationale Narrative zur Geltung bzw. spiegeln sich in den Inszenierungen wider? Welche anderen Formen der Präsentation sind denkbar, die über den nationalen Rahmen hinausweisen und auch die aus der nationalen Geschichtsschreibung Exkludierten einbeziehen?
In dem Tagungsband sind daher gezielt Beiträge von Gedenkstättenkurator_innen, Ausstellungsmacher_innen, Künstler_innen, Medienwissenschaftler_innen, Kunsthistoriker_innen, Geschichts- und Kulturwissenschaftler_innen versammelt worden, um die Zusammenhänge der ästhetischen und politischen Praktiken der Erinnerungskultur zu ergründen.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2019 ISBN:
978-3-86331-483-5
280 Seiten

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Svea Hammerle (Hrsg.), Hans-Christian Jasch (Hrsg.), Stephan Lehnstaedt (Hrsg.)

80 Jahre danach

Bilder und Tagebücher deutscher Soldaten vom Überfall auf Polen 1939
19.00 

Vor 80 Jahren, am 1. September 1939, begann in Europa der Zweite Weltkrieg. Längst ist bekannt, dass nicht „seit 5 Uhr 45 zurückgeschossen“ wurde, wie Hitler das in seiner infamen Reichstagsrede behauptete. Vielmehr hatte das Deutsche Reich Polen bereits eine Stunde früher angegriffen. Der Überfall richtete sich von den ersten Minuten an auch gegen die Zivilbevölkerung und war der Prolog zum Holocaust. Die meisten deutschen Soldaten waren dennoch begeistert über den siegreichen „Polenfeldzug“. Die hier erstmals edierten Fotoberichte und Tagebücher zeigen ihren Blick auf einen vorgeblich minderwertigen Gegner und illustrieren die Geisteshaltung, die den Vernichtungskrieg überhaupt erst ermöglichte.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2019 ISBN:
978-3-86331-484-2
208 Seiten

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Robert Grünbaum (Hrsg.), Jens Schöne (Hrsg.), Heike Tuchscheerer (Hrsg.)

Das doppelte 1968

Hoffnung – Aufbruch – Protest
22.00 

Herausgegeben im Auftrag
des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,
der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und
der Deutschen Gesellschaft e. V.

Die 1960er-Jahre standen weltweit im Zeichen des Kalten Krieges und der Blockkonfrontation. Gleichzeitig wiesen sie in Ost und West den Weg zu gravierenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Mit dem Jahr 1968 verbindet sich eine besondere historische Zäsur der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte. Im Westen war 1968 eine vornehmlich von der jungen Generation getragene Bewegung, welche die bestehenden Verhältnisse infrage stellte und mit Forderungen nach gesellschaftspolitischen Umbrüchen Massenproteste gegen die politische Klasse initiierte. Im Osten ist das Jahr 1968 mit der gewaltsamen Niederschlagung des »Prager Frühlings« durch sowjetische Truppen verbunden. Das Ende des »Sozialismus mit menschlichem Antlitz« beendete zugleich die Hoffnungen der Menschen im gesamten Ostblock auf eine Reformierbarkeit der kommunistischen Diktaturen. Die Gleichzeitigkeit dieser unterschiedlichen Bewegungen prägte die folgenden Jahrzehnte in beiden Hemisphären Europas.
Die Beiträge der vorliegenden Publikation nehmen die Auswirkungen und gegenseitigen Einflüsse von Ost- und Westeuropa, die transnationalen Bezüge und systemübergreifenden Prozesse sowie den erinnerungskulturellen Umgang mit dem Erbe von 1968 in den Blick.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2019 ISBN:
978-3-86331-482-8
264 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

67. Jg., Heft 7/8 (2019)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

Alle Preise einschl. MwSt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli/August 2019 ISSN:
0044-2828
96 Seiten

Magazin_Cover_Heft 3_Web_2019

Jüdische Geschichte & Kultur – Magazin des Dubnow-Instituts

Heft 3: Recht nach 1945
14.00 

Die dritte Ausgabe von Jüdische Geschichte & Kultur widmet sich dem jüdischen Engagement für Recht nach 1945 in Reaktion auf Nationalsozialismus und Holocaust. Im Zentrum stehen Institutionen und Personen, die sich für die Kodifizierung internationalen Völkerrechts, für Teilhabe und Souveränität einsetzten. Die ständigen Rubriken Position, Kritik und Archiv behandeln unter anderem das Erbe des Bauhauses in Israel jenseits der Metropolen, das filmische Œuvre Ruth Beckermanns und die Tagebuchkalender des Ägyptologen Georg Steindorff.

Das Magazin des Dubnow-Instituts eröffnet Einblicke in die Vielfalt jüdischer Lebenswelten von der Moderne bis zur Gegenwart. Jede Ausgabe widmet sich einem Themenschwerpunkt, der aktuelle Fragen aufgreift, grundlegende Zusammenhänge darstellt und konträre Perspektiven diskutiert. Weitere Aspekte des Gegenstandes werden in den Rubriken Position, Kritik und Archiv behandelt.

Jüdische Geschichte & Kultur erscheint einmal jährlich.

Preis Inland: 14,00 €
Preis Ausland: 17,20 €

Editorial von Yfaat Weiss

Leseprobe

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2019 ISBN:
978-3-86331-471-2
ISSN: 2567-8469, 68 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

67. Jg., Heft 6 (2019)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

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0044-2828
104 Seiten

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Armin Trus

Die „Reinigung des Volkskörpers“

Eugenik und „Euthanasie“ im Nationalsozialismus. Eine Einführung mit Materialien
24.00 

Die „Reinigung des deutschen Volkskörpers“ war das erklärte Staatsziel der nationalsozialistischen Machthaber. Sie verstanden darunter sowohl den Ausschluss sogenannter Fremdrassiger als auch die Isolierung und Beseitigung von „Minderwertigen“ der „eigenen Rasse“. Bereits 1933 schuf das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ die Grundlage für die Zwangssterilisation von etwa 400.000 „Erbkranken“. Während des Krieges fielen dem Vernichtungswillen der Nationalsozialisten etwa 250.000 Psychiatriepatienten zum Opfer.
Armin Trus zeichnet die Geschichte der Zwangssterilisations- und „Euthanasie“-Verbrechen umfassend nach. Dabei geht er auf die tief gestaffelte Vorgeschichte ebenso ein wie auf den gesellschaftlichen und justiziellen Umgang mit Opfern und Tätern nach dem Untergang des „Dritten Reichs“. Ein umfangreicher Materialienteil illustriert die Darstellung. Damit eignet sich der Band nicht nur als Einführung in das Thema, sondern auch als Arbeitsgrundlage für Multiplikatoren der historisch-politischen Bildung.

Die NS-Euthanasie, ihre geistigen Vorläufer und ihre Wirkung bis heute. Experte Armin Trus stellt Werk zur NS-Euthanasie am Samstag im Gießener Büchner-Club vor. Von Ingo Berghöfer, in: Gießener Anzeiger, 14. Juni 2019

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978-3-86331-457-6
364 Seiten

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Leo Hiemer

Gabi (1937–1943)

Geboren im Allgäu – Ermordet in Auschwitz
24.00 

Leo Hiemer hat sich viele Jahre intensiv mit dem Schicksal von Gabriele Schwarz beschäftigt. Bereits 1994 schilderte er in seinem preisgekrönten Spielfilm »Leni … muss fort« die Geschichte von Gabi, dem Mädchen aus dem Allgäu, das die Nazis zur Vernichtung bestimmt hatten. Das auf vielen Dokumenten und Fotografien beruhende Buch berichtet nun umfassend über den kurzen Lebensweg des kleinen Kindes. Gabis Mutter Lotte war getaufte Jüdin aus Augsburg, den Vater hat sie niemals angegeben. Ihre ebenfalls getaufte kleine Tochter gab sie in die Obhut frommer Pflegeeltern im Allgäu. Auf deren Bauernhof wuchs Gabi in ländlicher Idylle zunächst unbeschwert auf. Währenddessen versuchte Lotte, sich und ihre kleine Tochter mit Hilfe von Kardinal Faulhaber ins Ausland zu retten. Doch im September 1941 wurde Lotte verhaftet, ins KZ Ravensbrück überstellt und in der NS-Tötungsanstalt Bernburg umgebracht. Im Februar 1943 musste auch Gabi ihrer Heimat für immer Lebewohl sagen. Über die Zwischenstation München wurde die Fünfjährige nach Auschwitz verschleppt, wo sie an Ort und Stelle ermordet wurde.

„Die Dokumentation, obwohl betont sachlich, liest sich wie ein (leider wahrer) Kriminalfall. Wer die Mechanismen begreifen will, mit denen eine Partei einen Staat und sein Volk totalitär vereinnahmt, wie es im Nazi-Deutschland der Fall war – und wofür es heute weltweit Dutzende von Parallelen gibt –, der braucht nur einzelne Kapitel aus dem Buch zu lesen. Das ist packender Lesestoff, der einen hineinzieht in die unfassbaren Abgründe menschlichen Tuns.“
Aus der Rezension von Armin Dorner aus dem neuen „Westallgäu Plus“, der monatlich erscheinenden Beilage zur Allgäuer Zeitung, Lokalausgabe Der Westallgäuer

„Angeordnet, das Kind von dort abzuholen“. Gabi starb in Auschwitz. Eine Pflegefamilie im Allgäu war in der NS-Zeit kein sicherer Zufluchtsort. Rezension von Ernst Reuß im Tagesspiegel, 3. Juli 2019, S. 16 (Seite „Wissen & Forschen“)

„Leo Hiemer, eigentlich bekannt als Filmemacher (‚Daheim sterben die Leut …‘), hat schon mit dem Buch über den Allgäu-Pionier Carl Hirnbein bewiesen, dass er ein gewissenhafter Geschichtsforscher ist und seine Geschichten plausibel und gut lesbar aufbereiten kann. Nun übertrifft der 64-Jährige sich selbst mit ‚Gabi. Geboren im Allgäu – ermordet in Auschwitz‘. […] Das Buch ist ein starkes Stück Heimatgeschichte. Hiemer zeichnet nicht ein Leben nach, das irgendwo weit weg von uns gelebt wurde, sondern hier bei uns. Außerdem liest es sich stellenweise wie ein Krimi. Obwohl man weiß, dass die Geschichte nicht gut ausgeht, fiebert man mit, hofft auf Rettung. Aber die gibt es nicht.“
Aus der Rezension von Klaus-Peter Mayr, Tragödie in der Westallgäuer Idylle, in der Memminger Zeitung vom 19. Juni 2019

Rezension von Ernst Reuß auf dem Blog »Historisches Sachbuch«, 29. Mai 2019

Leo Hiemer stellt neues Buch vor. „Gabi – geboren im Allgäu – ermordet in Auschwitz“: Jüdische Schicksalsgeschichte, von Angelika Hirschberg, in: Kreisbote, 29. Mai 2019

Leo Hiemer erinnert an Gabi und ihre Familie.  Mit dem Film  „Leni“ erinnerte Regisseur Leo Hiemer an ein Mädchen, das im Allgäu  Zuflucht fand und dann in Auschwitz ums Leben kam. Jetzt hat er ein Buch geschrieben.
Von  Angela Bachmair, in: Augsburger Allgemeine, 4. Juni 2019

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978-3-86331-455-2
415 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

67. Jg., Heft 5 (2019)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
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Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

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0044-2828
104 Seiten

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Enrico Heitzer (Hrsg.), Günter Morsch (Hrsg.), Robert Traba (Hrsg.), Katarzyna Woniak (Hrsg.)

Im Schatten von Nürnberg

Transnationale Ahndung von NS-Verbrechen
22.00 

Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten,
Band 25

Ein Jahr nach der Nürnberger Urteilsverkündung hielt das Sowjetische Militärtribunal der Gruppe der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland vom 23. bis 31. Oktober 1947 im Rathaus des Berliner Stadtteils Pankow einen öffentlichen Prozess gegen einige der wichtigsten SS-Angehörigen des Kommandanturstabes aus dem KZ Sachsenhausen ab. 70 Jahre nach Ende des Nürnberger Hauptprozesses sowie angesichts aktueller Debatten über das weitgehende Scheitern der deutschen Nachkriegsjustiz in Ost wie West bei der Verfolgung von NS-Tätern schien eine Reflexion der ersten NS-Prozesse sowie deren Folgen für die spätere Ahndung von NS-Verbrechen geboten. Der Band präsentiert Beiträge einer von der Gedenkstätte Sachsenhausen/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften ausgerichteten Konferenz über die Rezeption der Prozesse in Nürnberg im Kontext der transnationalen Verfolgung von NS- und Kriegsverbrechen. Ein Schwerpunkt sind die juristischen Verfahren in Polen, die in der deutschen Geschichtswissenschaft bisher nur wenig rezipiert wurden.

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978-3-86331-442-2
324 Seiten

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Arbeit – Bewegung – Geschichte

Zeitschrift für historische Studien 2019/II
14.00 

Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien (bis Dezember 2015 JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung) wendet sich an Historikerinnen, Historiker, Studierende und historisch Interessierte. Sie präsentiert Ergebnisse der historischen Forschung zur deutschen, europäischen und außereuropäischen Arbeiterbewegung, zur Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeitswelt, zur Geschichte demokratischer sozialer Bewegungen, zur Alltagsgeschichte u.a.m. Jede Ausgabe enthält wissenschaftliche Aufsätze und Mitteilungen, Beiträge zur Diskussion, biografische Skizzen, Erinnerungen, Dokumente, Berichte über wissenschaftliche Tagungen, Informationen über Projekte, wissenschaftliche Bildungseinrichtungen, Archive und Gedenkstätten sowie Buchbesprechungen.

Erscheinungsweise: 3-mal jährlich (Januar, Mai, September)

Einzelheftpreis: 14,– Euro
Jahresabonnement Inland (3 Hefte): 35,– Euro
Jahresabonnement Ausland (3 Hefte): 45,– Euro
Alle Preise einschl. MwSt.

»Die Frau der Familie wiedergeben«. Rosa Luxemburg als Partnerin des SPD-Vorstands, antifeministische Vorstöße: Neues zur Geschichte der Arbeiterbewegung. Rezension von Ulrike Wagener im Neuen Deutschland vom 13. Juli 2019

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2366-2387
ISBN: 978-3-86331-472-9 184 Seiten

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