Gesamtverzeichnis


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Wolfgang Benz (Hrsg.)

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 13 (2004)

21.00 

Das Jahrbuch für Antisemitismusforschung ist ein Forum für wissenschaftliche Beiträge zur Antisemitismus- und Minderheitenforschung und will dieses disziplinär breite Spektrum bündeln. Es ist deshalb fächerübergreifend und international vergleichend ausgerichtet. Es veröffentlicht Arbeiten zur Geschichte der Judenfeindschaft, zur nationalsozialistischen Verfolgung, zum Holocaust, zu Emigration und Exil, zum Rechtsextremismus, zu Minoritätenkonflikten und zur Theorie des Vorurteils.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2004 ISBN:
978-3-936411-58-4
320 Seiten

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Jens Hüttmann, Ulrich Mählert, Peer Pasternak (Hrsg.)

DDR-Geschichte vermitteln

Ansätze und Erfahrungen in Unterricht, Hochschullehre und politischer Bildung
19.00 

Seit 1990 ist die DDR ein Gegenstand kontroverser, öffentlicher Debatten. Auch die Forschung hat sich dem Thema in beeindruckendem Umfang angenommen. Wenig ist hingegen darüber bekannt, auf welche Weise die Forschungsergebnisse zur DDR in Schule, akademischer Lehre und politischer Bildung vermittelt werden. Die DDR als Vermittlungsproblem – dies ist der Ausgangspunkt des vorliegenden Bandes, der eine Tagung der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Instituts für Hochschulforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (HoF Wittenberg) dokumentiert.
„DDR-Geschichte vermitteln. Ansätze und Erfahrungen in Unterricht, Hochschullehre und politischer Bildung“ enthält neunzehn Beiträge von zwanzig Autorinnen und Autoren (R. Kreckel, H.D. Kittsteiner, M. Sabrow, B. Faulenbach, K. Jarausch, W. Küttler, T. Ahbe, U. Mählert und M. Wilke, P. Pasternack, J. Hüttmann, M. Tesak, K. Naumann und C. Lotz, U. Heukenkamp, D. Hein, H. Berth, R. Eckert, M. Weyrauch, M. Birthler).

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2004 ISBN:
978-3-936411-50-8
ca. 270 Seiten

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Werner Bergmann, Mona Körte (Hrsg.)

Antisemitismusforschung in den Wissenschaften

21.00 

Die antijüdische Politik der Nationalsozialisten und insbesondere der Völkermord an den europäischen Juden gaben den entscheidenden Anstoß für die Herausbildung einer modernen Antisemitismusforschung, an der angesichts der Heterogenität des Phänomens Antisemitismus eine Vielzahl wissenschaftlicher Disziplinen beteiligt sind. Namhafte Fachvertreter stellen die Forschungsgeschichte, den spezifischen methodischen Zugriff, den ak-tuellen Forschungsstand und die besonderen Probleme ihrer Disziplinen in der Erforschung des Antisemitismus vor. Vertreten sind Theologie und Religionsgeschichte, die Geschichtswissenschaft mit einigen ihrer Teildisziplinen wie der Medizin- und der Rechtsgeschichte, die Sozialwissenschaften, eine Reihe kulturwissenschaftlicher Fächer sowie die Sprach- und Litera-turwissenschaft. Die Aufsätze des Bandes bilden so die Vielfalt disziplinärer Zugangsweisen ab.

 

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2004 ISBN:
978-3-936411-48-5
404 Seiten

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Annette Wilczek

Einkommen – Karriere – Versorgung

Das DDR-Kombinat und die Lebenslage seiner Beschäftigten
19.00 

Die Studie thematisiert das Leben und Handeln von Beschäftigten in DDR-Kombinaten seit den 1960er-Jahren. Im Mittelpunkt stehen die vielfältigen Auseinandersetzungen um „Lebenschancen“, d. h. um Arbeitsplätze und Aufstiegschancen, aber auch um Löhne und Gehälter und die Verteilung von Konsumgütern. Diese Auseinandersetzungen werden in engem Zusammenhang mit Veränderungen der Arbeits- und Leistungsmotivation unterschiedlicher Hierarchieebenen analysiert. Um die Bandbreite der Lebenslagen von Beschäftigten in der DDR erfassen zu können, vergleicht die vorliegende Arbeit die Entwicklung in zwei sehr unterschiedlichen Kombinaten. Zum einen wurde das wirtschaftspolitisch geförderte Werkzeugmaschinenbaukombinat „Fritz Heckert“ in Chemnitz untersucht. Dem wurde das Elektrogerätewerk in Suhl gegenübergestellt, welches ständig um ausreichende Ressourcen kämpfen und unter entsprechenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten agieren musste.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2004 ISBN:
978-3-936411-45-4
280 Seiten

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Wolfgang Benz, Juliane Weizel, Juliane Wetzel (Hrsg.)

Solidarität und Hilfe für Juden während der NS-Zeit. Rettungsversuche

Regionalstudien Slowakei, Bulgarien, Serbien, Kroatien mit Bosnien und Herzegowina, Belgien, Italien
19.00 

Nach einem Überblick über die Situation der Juden und der Judenverfolgung in den jeweiligen Ländern untersuchen die Autoren das Verhältnis der Mehrheitsgesellschaft zum jüdischen Bevölkerungsteil und die Strukturen, die halfen, dem Verfolgungsdruck zu widerstehen. Im Mittelpunkt stehen die Aspekte des Verfolgungsalltags und die Vielfältigkeit der möglichen Hilfe, aber auch fehlgeschlagene Rettungsversuche.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2004 ISBN:
978-3-936411-35-5
392 Seiten

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Wolfram Selig

„Arisierung“ in München

Die Vernichtung jüdischer Existenz 1937–1939
28.00 

1937 existierten in München noch über 1800 jüdische Firmen, vom Einmann-Betrieb eines kleinen Handlungsreisenden bis zum großen Kaufhaus oder zur Fabrik, die bis 1939 „arisiert“ oder liquidiert wurden. Wolfram Selig dokumentiert die Eliminierung dieser Gewerbebetriebe. Damit wird erstmals der Versuch unternommen, für eine Großstadt alle in den einschlägigen Akten feststellbaren Einzelfälle von „Arisierung“ darzustellen und damit den Umfang dieser rücksichtslos durchgeführten Enteignung der jüdischen Bevölkerung in ihrem ganzen Ausmaß zu veranschaulichen. Sie bedeutete letztlich die Vernichtung der Existenzgrundlage der meisten damals in der Hauptstadt der Bewegung“ lebenden Juden.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2004 ISBN:
978-3-936411-33-1
960 Seiten

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Ruth Cidor-Citroën

Vom Bauhaus nach Jerusalem

Stationen eines jüdischen Lebens im 20. Jahrhundert
19.00 

Bibliothek der Erinnerung, Band 14

Ruth Vallentin-Citroën, 1906 in Berlin geboren, wächst in einem Elternhaus auf, das enge Kontakte zu deutschen Revolutionären, russischen Exilanten und bekannten Avantgardekünstlern unterhält. Zwischen 1919 und 1923 studiert sie am neu gegründeten Bauhaus in Weimar Teppichweberei. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem holländischen Juden Hans Citroën-Cidor, und der Tochter Dolly, entschließt sie sich nach Hitlers Machtübernahme, Deutschland zu verlassen. Sie leben in Ville d’Arvrey in der Nähe von Paris, wo ihr Sohn Vincent und ihre zweite Tochter Eliane zur Welt kommen. Als 1940 die deutsche Armee in Frankreich einmarschiert, wird die Familie erneut zur Flucht gezwungen. Sie mischen sich unter die französischen Massen, die in den Süden Frankreichs fliehen. Fast zwei Jahre lang halten sie sich in verschiedenen Dörfern der „freien Zone” versteckt, immer in der Angst vor Denunziation und Verhaftung. Als sie dieser im September 1942 in dem kleinen Wintersportort Le Sappey nur knapp entgehen, besorgt der katholische Dorfpriester ihnen gefälschte Ausweise und verhilft ihnen, zusammen mit Angehörigen einer Widerstandsbewegung, so zur Flucht über die Alpen in die Schweiz. Dabei verirren sie sich in den Bergen und landen auf einem Plateau, das nach allen Seiten hin steil mehrere hundert Meter tief von einem Abgrund umgeben ist. Schweizer Hirten, die ihre Rufe hören, seilen sich zu dem Plateau ab, können die Familie befreien und sie sicher über die Alpen führen. In Genf ankommend werden die Citroën-Cidors schließlich in ein Flüchtlingslager aufgenommen und überleben so den Krieg

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2004 ISBN:
978-3-936411-39-3
268 Seiten

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Johanna Krause

Zweimal verfolgt

Eine Dresdner Jüdin erzählt
18.00 

Nachwort von Carolyn Gammon

Johanna Krause, Tochter einer ungarischen Jüdin und eines deutschen Fabrikanten, wird 1935 zusammen mit ihrem nichtjüdischen Mann Max wegen Verstoßes gegen die Rassengesetze verhaftet und später zur Zwangsarbeit gezwungen. Sie ist bereits im achten Monat schwanger, als die Nazis ihr Kind abtrieben und Johanna sterilisierten. Ihr Leidensweg führt sie durch drei Konzentrationslager, ehe sie nach dem Krieg nach Dresden zurückkehrt, um ihren Mann zu suchen. Das Ehepaar Krause engagiert sich in den 50er-Jahren beim Aufbau der DDR, bis zu dem Tag, an dem Johanna feststellt, dass der neue Parteisekretär kein anderer ist als der SS-Offizier, der versucht hatte, sie zu vergewaltigen und zu ertränken. Bei dem Versuch, ihn anzuklagen, wird sie abermals, diesmal von der DDR-Obrigkeit, verfolgt. Johanna ist fortan antisemitischen Attacken ausgesetzt und kommt zusammen mit ihrem Mann erneut ins Gefängnis. „Zweimal verfolgt“ ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche, die Carolyn Gammon und Christiane Hemker mit Johanna Krause bis zu deren Tod 2001 führten.

Bibliothek der Erinnerung, Band 13

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2004 ISBN:
978-3-936411-42-3
208 Seiten

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Guta Trokenheim

Überleben unter der Erde

Erinnerungen einer polnischen Jüdin
17.00 

Bibliothek der Erinnerung, Band 12

Vorwort von Mona Körte
Nachwort von Lili Szynowloga-Schop

Übersetzt aus dem Englischen von Bente Blasius

In ihren tagebuchartigen Aufzeichnungen “Wir werden niemals vergessen” beschreibt die polnische Jüdin Guta Trokenheim ihren täglichen Überlebenskampf in dem von den Deutschen besetzten Polen. Im Jahre 1942 entkam sie gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter Lilli aus dem Warschauer Ghetto und musste sich – von Deutschen und Polen gleichermaßen verfolgt – immer neue Verstecke suchen. Dabei stand Guta ihr Cousin Isaak zur Seite, der durch die gemeinsame Zeit des Leidens einen besonderen Stellenwert für sie erlangte. Nahe Chenchin fanden die drei Unterschlupf bei einem alten Friedhofswärter, den sie “Großvater” nannten. Er versteckte sie gegen Bezahlung in einem Erdloch unter seinem Haus. Nach langer Zeit der Angst vor Entdeckung und des Hungers wurde Isaak während eines Ganges in die Stadt von polnischen Untergrundkämpfern ermordet. Nach der Befreiung durch die Rote Armee kehrte Guta mit ihrer Tochter nach Warschau zurück und wanderte schließlich nach Amerika aus.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2003 ISBN:
978-3-936411-31-7
172 Seiten