Gesamtverzeichnis


Niemann_Mein guter Vater
Beate Niemann

Mein guter Vater

Leben mit seiner Vergangenheit. Biografie meines Vaters als Täter
19.00 

„Ich bin immer von der Unschuld meines Vaters ausgegangen. Dass er, Bruno Sattler, etwas gewusst hatte von Kriegsverbrechen, war gewiss nicht zu leugnen, aber das hatte er mit vielen Deutschen gemein. Es hatte sie zu Mitwissern, nicht aber zu Mittätern gemacht. Über die Zeit meines Vaters als Kriminalbeamter, dann Gestapobeamter, hatte es in der Familie immer geheißen, er sei ein echter preußischer Beamter gewesen, habe im Jahr 1928 eine gute Ausbildung bei der Berliner Polizei erhalten und sei dann in die Gestapo ›übernommen‹ worden.
Als ich die Spurensuche nach dem vermeintlich unschuldigen Vater begann, hatte ich nicht erwartet, dass aus dem Mitwisser ein Täter werden könnte. Jetzt wird mir klar, dass Bruno Sattler ein Mörder gewesen ist. Was mein Vater zu verantworten hat, liegt außerhalb meiner Vorstellungswelt.“

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2008 ISBN:
978-3-940938-02-2
220 Seiten

3. überarbeitete und ergänzte Auflage


Möller_Mählert, Abgrenzung
Ulrich Mählert, Frank Möller (Hrsg.)

Abgrenzung und Verflechtung

Das geteilte Deutschland in der zeithistorischen Debatte
19.00 

Bis in die jüngste Zeit haben Historiker die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte überwiegend als voneinander getrennte Geschichte zweier Teilstaaten geschrieben. Auch wenn sich mittlerweile der Konsens herausgebildet hat, dass die im doppelten Wortsinn geteilte deutsche Nachkriegsgeschichte stärker integrativ betrachtet werden sollte, bestehen nach wie vor Kontroversen über das Für und Wider einer vergleichenden DDR-Forschung. Der Band dokumentiert wesentliche Debattenbeiträge der letzten Jahre und gibt sieben Gespräche mit renommierten Historikern wieder, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln Standortbestimmungen zur Geschichtsschreibung über das geteilte Deutschland vornehmen und Themen diskutieren, die durch eine gesamtdeutsche Betrachtung präzisere Konturen gewinnen.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2008 ISBN:
978-3-940938-03-9
208 Seiten

Hüttmann, DDR-Geschichte
Jens Hüttmann

DDR-Geschichte und ihre Forscher

Akteure und Konjunkturen der bundesdeutschen DDR-Forschung
24.00 

Die friedliche Revolution von 1989/1990 hatte kein Ende der DDR-Forschung zur Folge. Gerade als historisches Untersuchungsobjekt fand die DDR-Geschichte im vereinigten Deutschland großes Interesse, es entwickelte sich ein regelrechter Forschungsboom. Mehr als 1500 Forschungsprojekte seit 1990 verdecken jedoch, dass sich bereits seit der „doppelten Staatsgründung“ 1949 im Laufe von 40 Jahren in der Bundesrepublik eine Community etabliert hatte, deren wissenschaftliches Interesse der DDR galt. Die Studie rekonstruiert erstmals die Geschichte der DDR-Forschung und beleuchtet die Rahmenbedingungen, in denen ihre Akteure handelten. Ältere Konzepte, Praktiken und Ergebnisse werden neu entdeckt und mit den Forschungsanstrengungen nach 1990 in Beziehung gesetzt.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2008 ISBN:
978-3-938690-83-3
474 Seiten

Die DDR im Blick
Susanne Muhle, Hedwig Richter, Juliane Schütterle

Die DDR im Blick

Ein zeithistorisches Lesebuch
19.00 

„Die DDR im Blick“ präsentiert 28 prägnante „Geschichten“ aus den Forschungswerkstätten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zu einem vielfältigen und anschaulichen Streifzug durch die DDR-Vergangenheit einladen. Sie berichten über eine Lebenswelt, die vom totalen Machtanspruch des Regimes durchdrungen war, von Begegnungen zwischen Ost und West, aber auch von Ausbruchsversuchen aus dem realsozialistischen Alltag. So spiegeln die Texte aktuelle Debatten in der DDR-Forschung wider und zeugen von der Doppelbödigkeit und Komplexität der DDR-Geschichte, hinter deren nostalgischer Verklärung oft die Verdrängung von Verantwortung steht. Die Beiträge sollen zum Weiterlesen anregen, zur Diskussion über die jüngste deutsche Vergangenheit anstiften und die Erinnerung an die SED-Diktatur wachhalten.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2008 ISBN:
978-3-940938-04-6
317 Seiten

Pöschko_Ermittler
Hans Pöschko (Hrsg.)

Die Ermittler von Ludwigsburg

Deutschland und die Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen
19.00 

Die „Zentrale Stelle“ hat seit ihrer Gründung 1958 die juristische Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen maßgeblich vorangetrieben und darüber hinaus der historischen Forschung grundlegendes Quellenmaterial hinterlassen.
Zum 50-jährigen Bestehen der Behörde gibt der Band einen Einblick in die Geschichte der Institution und ihrer Funktion als Ort der Forschung und Information.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2008 ISBN:
978-3-938690-37-6
192 Seiten

Mayer von Götz, Terror
Irene Mayer von Götz

Terror im Zentrum der Macht

19.00 

Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945, Band 9

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten entstanden in Berlin über 170 Folterstätten und elf frühe Konzentrationslager der SA und SS. Sie waren über die ganze Stadt verteilt und sollten die Bevölkerung, insbesondere in den Arbeiterbezirken, einschüchtern. Der Terror fand nicht im Verborgenen, sondern in aller Öffentlichkeit statt.
Der vorliegende Band analysiert die erste Phase der frühen Berliner Konzentrationslager, die im März 1933 begann und mit der Schließung des Konzentrationslagers Columbia-Haus im November 1936 endete.
Bestandteil der Studie sind der Umgang der Justiz mit den begangenen Verbrechen sowie das Gedenken an den Standorten der ehemaligen Lager.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2008 ISBN:
978-3-938690-87-1
286 Seiten

Ibel_Einvernehmliche Zusammenarbeit
Johannes Ibel (Hrsg.)

Einvernehmliche Zusammenarbeit?

Wehrmacht, Gestapo, SS und sowjetische Kriegsgefangene
19.00 

SS-Angehörige ermordeten Zehntausende sowjetischer Kriegsgefangener in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern oder setzten sie unmenschlichen Lebensbedingungen aus. Anhand neuer Forschungsergebnisse stellen Experten die Hintergründe und Dimensionen dieser Verbrechen dar und versuchen, die Beteiligung von Wehrmacht, Gestapo und SS zu klären. Exemplarisch werden die Vorgänge in den Konzentrationslagern Dachau, Flossenbürg, Mauthausen und Ravensbrück rekonstru-iert. Darüber hinaus behandelt der Sammelband den Versuch, Kriegsgefangene als Agenten hinter der Front einzusetzen, die archäologische Ausgrabung eines Kriegsgefangenenlagers, die Bemühungen zur Gründung einer Gedenkstätte sowie erste Erfahrungen in einer jungen Gedenkstätte.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2008 ISBN:
978-3-938690-65-9
224 Seiten

Benz_Königseder,Das Konzentrationslager Dachau
Wolfgang Benz, Angelika Königseder (Hrsg.)

Das Konzentrationslager Dachau

Geschichte und Wirkung nationalsozialistischer Repression
24.00 

In dreißig Beiträgen renommierter Autoren werden die Entwicklung des KZ Dachau von der Gründung im März 1933 bis zur Befreiung durch die US-Army Ende April 1945 beschrieben und die Geschichte der Nachnutzung als Internierungs-, Kriegsgefangenen- und DP-Lager bis zur Errichtung der Gedenkstätte 1965 und ihrer Entwicklung bis zur Gegenwart dargestellt.
Exemplarisch sind Täter und Opfer thematisiert, die Gesellschaft der Gefangenen steht im Mittelpunkt des Bandes: Kinder und Jugendliche als Häftlinge, Nationalitäten, »Aktionsjuden«, Zeugen Jehovas, »Asoziale« und »Berufsverbrecher«, Geistliche.
Sieben Überlebende des Konzentrationslagers kommen mit autobiografischen Texten zu Wort.
Der Band bietet auf dem aktuellen Stand der Forschung ein Kompendium aller Aspekte der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau vom frühen KZ bis zur meistbesuchten Gedenkstätte am Ort eines ehemaligen Konzentrationslagers.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2008 ISBN:
978-3-940938-10-7
461 Seiten

Crossing 68:89
Jürgen Danyel, Stephan Kruhl, Jennifer Schevardo (Hrsg.)

Crossing 68/89

Grenzüberschreitungen und Schnittpunkte zwischen den Umbrüchen
12.00 

Herausgegeben von Jürgen Danyel, Jennifer Schevardo und Stephan Kruhl

Ist der Osten 1989 nach Europa zurückgekehrt? Wenn ja, setzte sich damit die westliche Sicht auf die Geschichte Europas durch? Ausgangspunkt der Überlegungen von deutschen, tschechischen und slowakischen Historikern, Künstlern, Schriftstellern, Politikern und ehemaligen Aktivisten ist der als Prager Frühling bekannte Reformprozess in der damaligen Tschechoslowakei. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes wird „1968“ in die europäische und globale Geschichte der sozialen Protestbewegungen der späten sechziger Jahre eingeordnet. Dabei stehen Ähnlichkeiten und Interdependenzen zwischen den Bewegungen, kulturelle Transfers sowie ideologische Annäherungen und Trennungen im Vordergrund.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2008 ISBN:
978-3-940938-08-4
160 Seiten

Deutsch und Tschechisch


Misunderstanding
Jürgen Danyel, Stephan Kruhl, Jennifer Schevardo (Hrsg.)

Misunderstanding 68/89

Fremde Zeitgenossen und umstrittene Deutungen
12.00 

„Misunderstanding 68/89“ dokumentiert ideologische und persönliche Missverständnisse der „68er“ in Ost und West, deckt verbreitete Mythen und Fehldeutungen auf und untersucht die gegenseitige Wahrnehmung der Akteure diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs. Es geht um den Prager Frühling und den Pariser Mai, um Rudi Dutschkes Besuch in Prag, die schwierigen Begegnungen deutscher und tschechoslowakischer Studenten, um die Rolle der „68er“ in Ost und West heute, um die Frage, wann der Prager Frühling endete, und um die ostdeutsche Beteiligung am Einmarsch.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2008 ISBN:
978-3-940938-09-1
160 Seiten

Deutsch und Tschechisch


Schrader_Jederzeit
Bärbel Schrader

„Jederzeit widerruflich“

Die Reichskulturkammer und die Sondergenehmigungen in Theater und Film des NS-Staates
29.90 

„Jederzeit widerruflich“ – so hieß es ab 1935 in jenen Schreiben der Reichskulturkammer, mit denen Künstler jüdischer Herkunft und andere Verfolgte eine Sondergenehmigung erhielten, die sie von den Berufsverboten vorerst ausnahm. Die zum Goebbels-Ministerium gehörende Reichskulturkammer suchte auf diese Weise zu verschleiern, dass sie bei allen „Säuberungsaktionen“ auf eine Vielzahl bewährter Kräfte – bis hin zum technischen Personal – nicht verzichten konnte.
Anhand der Auswertung mehrerer hundert überlieferter Personalakten von Film- und Theaterschaffenden aus deutschen, österreichischen und tschechischen Archiven weist die Studie erstmals nach, in welchem Umfang und in welchen Abstufungen Sondergenehmigungen erteilt wurden. Sie wendet sich dabei nicht nur dem Schicksal der Betroffenen zu, sondern untersucht zugleich die wechselvolle Geschichte der Reichskulturkammer und ihres Beamtenapparates.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-70-3
672 Seiten

Benz_Der Hasse gegen die J.
Wolfgang Benz (Hrsg.)

Der Hass gegen die Juden

Dimensionen und Formen des Antisemitismus
19.00 

Positionen – Perspektiven – Diagnosen, Band 2

Judenfeindschaft in ihren verschiedenen Erscheinungsformen – christlicher Antijudaismus, Rassenantisemitismus, sekundärer Antisemitismus der Schuldumkehr nach dem Holocaust, Antizionismus – präsentiert sich in so vielen Facetten, dass oft von einem „neuen Antisemitismus“ gesprochen wird. Tatsächlich ist es aber immer der alte Hass, der mit stereotypen Bildern von Juden, mit Klischees und tradierten Einstellungsmustern transportiert wird. Theodor W. Adorno hat den Antisemitismus „das Gerücht über den Juden“ genannt und damit den Kern aller Judenfeindschaft enthüllt: Die Minderheit wird über Feindbilder definiert, um sie negativ instrumentalisieren zu können.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-82-6
228 Seiten

Verstummte Stimmern 2008
Hannes Heer, Jürgen Kesting, Peter Schmidt

Verstummte Stimmen

Die Vertreibung der „Juden“ aus der Oper 1933 bis 1945
16.00 

Die erstmals 2006 in Hamburg gezeigte Wanderausstellung „Verstummte Stimmen“ widmet sich einem kaum untersuchten Kapitel der Nazizeit – der Säuberung der deutschen Opernhäuser. Die aus einem überregionalen und einem jeweils neu recherchierten lokalen Teil bestehende Ausstellung erzählt das Schicksal von 44 prominenten Komponisten, Dirigenten, Regisseuren, Sängerinnen und Sängern, die Opfer der rassistischen Musikpolitik der Nationalsozialisten wurden.
Neben prominenten Namen wie Arnold Schönberg, Kurt Weill, Otto Klemperer, Bruno Walter, Gitta Alpár, Delia Reinhardt, Lotte Schöne, Richard Tauber, Joseph Schmidt, Friedrich Schorr werden auch die unbekannten verfolgten Ensemblemitglieder der Berliner Staatsoper Unter den Linden erinnert – die Solisten aus der zweiten Reihe, die Kapellmeister, die Mitglieder von Chor und Orchester, die Arbeiter, Handwerker und Angestellten hinter der Bühne.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-98-7
124 Seiten

Steinitz, Der Kampf der Anwälte
Inbal Steinitz

Der Kampf jüdischer Anwälte gegen den Antisemitismus

Die strafrechtliche Rechtsschutzarbeit des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (1893–1933)
24.00 

Dokumente – Texte – Materialien, Band 68

War der Kampf jüdischer Anwälte gegen den Antisemitismus im Kaiserreich und in der Weimarer Republik trotz vieler verlorener Prozesse erfolgreich? Im Gegensatz zur bisherigen Forschung bejaht die Autorin diese Frage. Sie zeigt, dass das Ziel der Anwälte des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (CV) gerade nicht das Gewinnen möglichst vieler Prozesse gegen Antisemiten war. Vielmehr strebten die CV-Anwälte danach, durch gezielte Prozesse, Aktionen und Kampagnen ihrem Kampf gegen den Antisemitismus Öffentlichkeit zu verschaffen. Damit gelang dem CV etwas, das vor ihm keiner jüdischen Organisation gelungen war: Selbstverteidigung im Lichte der Öffentlichkeit.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-66-6
215 Seiten

Steinbach_Ökonomisten, Philantropen
Matthias Steinbach

Ökonomisten, Philanthropen, Humanitäre

Professorensozialismus in der akademischen Provinz
24.00 

Über deutsche Professoren ist viel Abwertendes gesagt worden. Im Elfenbeinturm lebensferner Wissenschaft, so heißt es, hätten sie sich verschanzt und fällige Bildungsreformen verhindert. Gelehrtenpolitik sei „Klassenkampf von oben“ gewesen. Die vorliegende Studie macht eine andere Rechnung auf. Sie zeigt für den Zeitraum zwischen Frühaufklärung und Erstem Weltkrieg am Beispiel einer klassischen Universität, wie wissenschaftliche Innovation, sozialer Sinn und politisches Handeln ineinandergriffen. Im kommunalstaatlichen Maßstab wird die Spur eines langlebigen und temporär erfolgreichen Professorensozialismus nachgezeichnet, der sich durch originelle Problemlösungsstrategien den Herausforderungen des Wandels gewachsen zeigte. Um 1900 erreichte dieser Trend, verstärkt durch Einflüsse des englischen New Liberalism und der Settlement-Bewegung, einen gewissen Höhepunkt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-84-0
395 Seiten

Kurilo_Täter,Opfer,Helden
Gerd-Ulrich Herrmann, Olga Kurilo (Hrsg.)

Täter, Opfer, Helden

Der Zweite Weltkrieg in der weißrussischen und deutschen Erinnerung
19.00 

Der Sammelband stellt das Ergebnis eines deutsch-weißrussischen Projektes dar, das die Täter-Opfer-Helden-Darstellungen in der deutschen und weißrussischen Gesellschaft zum Ziel hatte. Die Wissenschaftler und Studierenden aus Deutschland und Weißrussland nehmen Rotarmisten und Wehrmachtssoldaten, Partisanen und Kollaborateure, Holocaustüberlebende und Zwangsarbeiter, deutsche und weißrussische Erinnerungsorte in den Blick. Dabei kommen durchaus unterschiedliche Sichtweisen zum Tragen.
Die Studien bieten die Möglichkeit, Weißrussland, das in der Bundesrepublik als „unbewegliches“ Land gilt, aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Sie liefern zahlreiche Informationen, die in der deutschen Öffentlichkeit bisher unbekannt waren.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-94-9
234 Seiten

Tych_Kinder
Andreas Eberhardt, Alfons Kenkmann, Elisabeth Kohlhaas, Feliks Tych (Hrsg.)

Kinder über den Holocaust

Frühe Zeugnisse 1944–1948
19.00 

Unmittelbar nach Beendigung der Kriegshandlungen führten Vertreter der Jüdischen Historischen Kommission in Polen Interviews mit überlebenden Kindern durch. Die Aussagen der Mädchen und Jungen stehen noch unter dem Eindruck der Geschehnisse: Sie bezeugen zeitnah und direkt die Erfahrungen von Drangsalierung, Angst und Verfolgung. Sie berichten von mutiger Rettung ebenso wie von verweigerter Hilfe. Nur wenige Kinder hatten den Holocaust überlebt.
Mit der vorliegenden Edition erscheint eine Auswahl aus dieser einzigartigen Quellensammlung erstmals in Deutschland. In einem Kooperationsprojekt des Jüdischen Historischen Instituts in Warschau, der Universität Leipzig und Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. konnten die Protokolle erschlossen und ausgewertet werden.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2008 ISBN:
978-3-938690-08-6
326 Seiten

Morsch_Ley_KZ Sachsenhausen
Astrid Ley, Günter Morsch (Hrsg.)

Das Konzentrationslager Sachsenhausen 1936–1945

Ereignisse und Entwicklungen
19.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 23

Der Katalog gibt einen kompakten Überblick über ausgewählte Ereignisse aus der Geschichte des KZ Sachsenhausen. Er veranschaulicht wichtige Eckdaten wie die Gründung 1936, die Masseneinlieferungen 1938, den Kriegseinschnitt 1939, den Massenmord an den sowjetischen Kriegsgefangenen 1941, die Gründung der Außenlager ab 1942/43 sowie die Endphase mit den Massenmorden und Todesmärschen und schließlich die Befreiung.

English Edition:
Sachsenhausen Concentration Camp 1936–1945
ISBN: 978-3-938690-99-4

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 24

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2008 ISBN:
978-3-938690-80-2
192 Seiten

Weniger_Bühne
Kay Weniger

Zwischen Bühne und Baracke

Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933–1945
28.00 

In rund 500 zum Teil sehr umfangreichen und detailgenauen Biografien erinnert das weltweit erste Lexikon dieser Art an einst gefeierte Künstler, die in den Jahren des NS-Terrors Opfer rassistischer oder politischer Verfolgung wurden: Schauspieler wie Regisseure, Bühnenbildner wie Komponisten, Kameraleute wie Filmarchitekten, Sänger wie Produzenten, Kostümbildner wie Musikpädagogen. Um ihrem Schicksal nachzuspüren, hat Kay Weniger in nahezu fünfjähriger Forschungsarbeit in zahlreichen Archiven und Gedenkstätten recherchiert, Zeitzeugen interviewt und dabei eine Fülle bislang nicht bekannter Informationen und Fakten zutage gefördert. „Ein Nachschlagewerk von unschätzbarem Wert“ (Paul Spiegel im Geleitwort), das sowohl der Forschung als auch allgemein interessierten Lesern grundlegende biografische Daten über einst geachtete, in der NS-Zeit verfemte und heute oft vergessene Künstler zur Verfügung stellt.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2008 ISBN:
978-3-938690-10-9
448 Seiten

Friedenberger_Ausplünderung
Martin Friedenberger

Fiskalische Ausplünderung

Die Berliner Steuer- und Finanzverwaltung und die jüdische Bevölkerung 1933–1945
24.00 

Dokumente – Texte – Materialien, Band 69

Die Reichsfinanzverwaltung war seit 1933 eine der wichtigsten Stützen der Verfolgungsmaßnahmen des NS-Regimes. Während sie in den Anfangsjahren des Dritten Reiches die Enteignung der Emigranten vollzog, wirkte sie im Zuge der eskalierenden antisemitischen Politik durch Sondersteuern und Vollstreckungsmaßnahmen wesentlich an der wirtschaftlichen Existenzvernichtung der jüdischen Bevölkerung mit. Das Oberfinanzpräsidium Berlin-Brandenburg und die Berliner Finanzämter spielten bei der staatlichen Ausplünderung eine besondere Rolle: Sie nahmen zentrale Aufgaben für das gesamte Reichsgebiet wahr und kooperierten besonders eng mit der Gestapo. Auf der Grundlage bisher weitgehend unbekannten Quellenmaterials schildert die Studie ein unheilvolles Kapitel deutscher Verwaltungsgeschichte.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2008 ISBN:
978-3-938690-86-4
432 Seiten

Hajak_München
Stefanie Hajak, Jürgen Zarusky (Hrsg.)

München und der Nationalsozialismus

Menschen. Orte. Strukturen.
24.00 

Von München nahm der Nationalsozialismus seinen Ausgang. Hier wurde die NSDAP gegründet, hier fanden sich Partei, „Führer“ und frühe Förderer, hier errangen die Nationalsozialisten erste Erfolge. Der gescheiterte Hitlerputsch wurde alljährlich als „Märtyrergedenken“ kultisch inszeniert. In München befand sich das Verwaltungszentrum der Partei, das nach der Machtübernahme 1933 auf Tausende von Mitarbeitern anwuchs.
In Aufsätzen, Essays und einem Interview gehen Historiker, Literaturwissenschaftler, Publizisten und Zeitzeugen der doppelten Leitfrage nach, welche Bedeutung München für den Nationalsozialismus und welche dieser für die Stadt und ihre Bürger hatte. Wie es der Metropole gelang, das Signum „Hauptstadt der Bewegung“ zu erhalten, wird ebenso untersucht wie die vielfältigen Erscheinungsformen von Terror und Verfolgung, Täterschaft und Kollaboration, Widerstehen und Überleben, aber auch die scheinbar alltäglichen Mechanismen sozialer Integration und Ausgrenzung.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2008 ISBN:
978-3-938690-79-6
410 Seiten

Lehmann-Waldschütz_Berichte
Wolfgang Goszczak, Gertrud Lehmann-Waldschütz

Berichte über sowjetische Speziallager in Deutschland

16.00 

Herausgegeben von Andreas Weigelt

Die Schriftstellerin Gertrud Lehmann-Waldschütz (1905–2001) aus Wünsdorf bei Berlin und der frühere Hitlerjunge Wolfgang Goszczak (1929–2006) aus Ruhland wurden 1945 durch den sowjetischen Geheimdienst verhaftet und in den Speziallagern Frankfurt (Oder), Jamlitz, Mühlberg und Buchenwald interniert.
Der Schriftstellerin wurden ihre Aktivitäten für die NS-Frauenschaft vor 1945 vorgeworfen, dem Hitlerjungen angebliche Partisanen-Tätigkeit nach der Befreiung und Besetzung Ostdeutschlands durch die Rote Armee.
Die Berichte sind zum einen Zeugnisse einer verfehlten Entnazifizierungspolitik sowie der Wirklichkeit in den sowjetischen Speziallagern. Zum anderen fragen die Autoren nach dem Verhältnis zwischen individueller Verantwortung im Nationalsozialismus und ihrer Haft in den sowjetischen Lagern. Wolfgang Goszczak wurde 1950 ohne Verurteilung entlassen, blieb in der DDR und trat später der SED bei. Gertrud Lehmann-Waldschütz wurde 1950 in den sogenannten Waldheimer Kriegsverbrecher-Prozessen zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, jedoch bereits zwei Jahre später amnestiert. Sie floh 1953 vor erneuter Verfolgung in die BRD.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2008 ISBN:
978-3-938690-78-9
144 Seiten

Elm_Zeugenschaft im Film
Michael Elm

Zeugenschaft im Film

Eine erinnerungskulturelle Analyse filmischer Erzählungen des Holocaust
21.00 

Die Studie geht der Frage nach, wie lebensgeschichtliche Berichte von Zeitzeugen des Holocaust im Medium Film ins kulturelle Gedächtnis eingeschrieben werden. Anhand von Produktionen wie Der Untergang oder der Fernsehdokumentation Holokaust (Leitung Guido Knopp) werden die historiografischen Funktionen der Zeitzeugendarstellungen analysiert. Durch Rekurs auf die erinnerungskulturelle Tradition der Zeugenschaft und andere Ansätze diskutiert Michael Elm, welche filmsprachlichen Mittel den Berichten der jüdischen Überlebenden angemessen erscheinen. Die gewonnenen Einsichten werden anhand von Filmen wie Der Pianist und Zeitzeugenportraits des Fortunoff Video Archives reflektiert und auf ihre bildungstheoretischen und medienpädagogischen Gehalte hin befragt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2008 ISBN:
978-3-938690-77-2
345 Seiten

Pagenstecher_Zwangsarbeit in Berlin
Bernhard Bremberger, Cord Pagenstecher, Gisela Wenzel

Zwangsarbeit in Berlin

Archivrecherchen, Nachweissuche und Entschädigung
22.00 

Zwangsarbeiter, die Ansprüche auf Entschädigung geltend machen wollten, mussten ihren während des Nationalsozialismus geleisteten Arbeitseinsatz nachweisen. Allein in Berlin stellten 20 000 Überlebende meist formlos gehaltene Anträge. Die im Jahr 2001 eingerichtete Koordinierungsstelle Zwangsarbeit an der Berliner Entschädigungsbehörde konnte durch umfangreiche Recherchen mehr als 8000 Überlebenden zu Ausgleichszahlungen verhelfen.
Im Zuge der Nachforschungen wurden neue Quellen auch für künftige Projekte zur NS-Zwangsarbeit erschlossen. Der Band schildert die Arbeit der Koordinierungsstelle, stellt spezielle Archive vor und charakterisiert wichtige Quellengruppen, von den Dokumenten der Standes- und Gesundheitsämter über Firmenakten bis zu persönlichen Unterlagen der Betroffenen.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
78-3-938690-74-1
320 Seiten

Koutsoukou
Fedra Koutsoukou

Die deutsche Kulturpolitik in Griechenland in der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1944)

19.00 

Dokumente – Texte – Materialien, Band 66

Die Studie beleuchtet Entwicklungen, Prioritäten und Besonderheiten des nationalsozialistischen „Kulturexports“ nach Griechenland. Ziel des NS-Regimes war es, seine politische und ökonomische Machtstellung durch kulturpolitische Initiativen zu festigen und auszubauen. Dazu gehörten die Aktivitäten der Deutschen Akademie – Vorläuferin des Goethe Instituts –, des Deutschen Wissenschaftlichen Instituts, des Deutschen Archäologischen Instituts, Deutscher Schulen wie auch griechisch-deutscher Gesellschaften in Athen und in der Provinz.
Während die wissenschaftlich-kulturellen Beziehungen der Vorkriegszeit von Zeitgenossen beider Länder als nahezu harmonisch angesehen wurden, zeigte die Gewalt in der Besatzungszeit erst das ganze Bild der nationalsozialistischen Politik in Griechenland.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
978-3-938690-57-4
294 Seiten

Gunther R. Lys 2008
Gunther R. Lys

Geheimes Leid – Geheimer Kampf

Ein Bericht über das Außenlager Lieberose des KZ Sachsenhausen
24.00 

Herausgegeben von Andreas Weigelt

Gunther R. Lys war von 1941 bis 1945 politischer Häftling des KZ Sachsenhausen und des Außenlagers Lieberose im ostbrandenburgischen Jamlitz. Im Jahr 1948 veröffentlichte er den viel beachteten und heute zu Unrecht vergessenen Roman „Kilometerstein 12,6“ über den Todesmarsch der Häftlinge des KZ Sachsenhausen im April 1945. Er ist Autor des preisgekrönten Films „Ein Tag“ (1965) in der Regie von Egon Monk, der einen Tag in einem KZ-Aufbaulager zeigt.
Zu seinem 100. Geburtstag im Jahr 2007 hat Andreas Weigelt aus Lys‘ Nachlass den vorliegenden „Bericht eines Nichtjuden über die Judenverfolgung“ herausgegeben und kommentiert, der in den Jahren 1976/77 in Israel entstanden ist. Er schildert in Episoden wesentliche Ereignisse im KZ-Außenlager Lieberose, in dem Tausende Häftlinge den Tod fanden. Gunther R. Lys gehörte als Revierschreiber zu einer Widerstandsgruppe um den deutschen Kommunisten Siegmund Sredzki, den sowjetischen Kriegsgefangenen Viktor Braschnikow und den deutschen Juden Hans Landshut.
Der Bericht wird durch eine Biografie des Herausgebers über Gunther R. Lys ergänzt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
978-3-938690-76-5
408 Seiten

Rolfi 2008
Lidia Beccaria Rolfi

Zurückkehren als Fremde

Von Ravensbrück nach Italien: 1945–1948
17.00 

Herausgegeben von Johanna Kootz

Lidia Beccaria Rolfi (1925–1996), deportiert wegen ihrer Beteiligung an der Resistenza, verlässt mit Tausenden Häftlingen am 27. April 1945 das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Eine Monate dauernde Rückkehr nach Italien beginnt. Zunächst noch als Gefangene der Nazis, dann als Displaced Person, erlebt sie die wiedergewonnene Freiheit in den Sammellagern der Alliierten.
Nüchtern und aus erzwungener Distanz beurteilt sie die Reaktionen ihrer Mitbürger auf die heimkehrenden KZ-Häftlinge. Eine selbstbewusste und politisch engagierte Frau schildert die Konfrontation mit den Zumutungen und Bewältigungsstrategien der italienischen Nachkriegsgesellschaft, in der sie eine Fremde ist und als unbequeme Zeugin behandelt wird. Als Lehrerin, Autorin und kritische Zeitgenossin versucht sie, die Erfahrungen der Deportation und Lagerhaft vor dem Vergessen, aber auch vor verfälschenden Umdeutungen zu bewahren.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
978-3-938690-67-3
207 Seiten

Eschebach, Ravensbrück.Der Zellenbau
Insa Eschebach (Hrsg.)

Ravensbrück. Der Zellenbau

Geschichte und Gedenken. Begleitband zur Ausstellung
19.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 18

Ravensbrück. Der Zellenbau
Geschichte und Gedenken
Begleitband zur Ausstellung

Ravensbrück. The Cell Building
History and Commemoration
Essays accompanying the exhibition

Der Band dokumentiert aktuelle Forschungsergebnisse zur Geschichte und Nachgeschichte des Lagergefängnisses im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. In einem Beitrag zur Geschichte des Arrestgebäudes von 1939 bis 1945 wird über unterschiedliche Häftlingsgruppen und ihren häufig von Dunkelhaft und Nahrungsentzug geprägten Haftalltag berichtet. Darüber hinaus wird die Geschichte des Gebäudes unter bautypologischen Aspekten dargestellt. Ein eigener Teil des Bandes ist den nationalen Gedenkräumen gewidmet, in denen sich vielfältige Formen europäischen Gedenkens manifestieren.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
978-3-938690-59-8
190 Seiten

Deutsch und Englisch


Silvija Kavcic

Überleben und Erinnern

Slowenische Häftlinge im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
19.00 

Die Studie nimmt erstmals die Verfolgungswege slowenischer Frauen während des Nationalsozialismus in den Blick. Sie rekonstruiert die individuellen Schicksale der Deportierten, aber auch die Bemühungen, als Kollektiv im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück zu überleben. Über 30 Interviews mit zurückgekehrten Frauen bilden die Basis der Untersuchung.
Gefragt wird aber auch nach den Erinnerungsmustern. Wie erzählen die Frauen von ihrer Verfolgung und wie reagierte die slowenische Gesellschaft auf ihre Erinnerungen? Während das neu gegründete sozialistische Jugoslawien das Bild des heldenhaften Partisanen kultivierte, führten Verdächtigungen und staatliche Reglementierungen bei den Frauen zu einer Anpassung der Erinnerungen.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
978-3-938690-15-4
349 Seiten

Klein, Flüchtlingspolitik
Anne Klein

Flüchtlingspolitik und Flüchtlingshilfe 1940–1942

Varian Fry und die Komitees zur Rettung politisch Verfolgter in New York und Marseille
24.00 

Dokumente – Texte – Materialien, Band 61

Varian Fry und die von ihm geleiteten Hilfskomitees konnten in den Jahren 1940 bis 1942 unter erheblichen persönlichen Risiken und trotz politischer Hindernisse einer großen Anzahl verfolgter Emigranten die Flucht in die Vereinigten Staaten ermöglichen. Mit dem Kriegseintritt der USA im Dezember 1941 waren die letzten offiziellen Emigrationswege unterbrochen. Die in Südfrankreich tätigen Hilfsorganisationen mussten daher kluge und weitsichtige Entscheidungen treffen, wenn sie ihren Auftrag der Hilfe für Verfolgte erfüllen wollten. Aus akteurszentrierter Sicht und unter Berücksichtigung lokaler und transnationaler Zusammenhänge schildert die Studie die Geschichte des Varian Fry-Komitees im Spannungsfeld von Flüchtlingspolitik und Flüchtlingshilfe mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2007 ISBN:
978-3-938690-17-8
542 Seiten