Gesamtverzeichnis


Benz_Königseder,Das Konzentrationslager Dachau
Wolfgang Benz, Angelika Königseder (Hrsg.)

Das Konzentrationslager Dachau

Geschichte und Wirkung nationalsozialistischer Repression
24.00 

In dreißig Beiträgen renommierter Autoren werden die Entwicklung des KZ Dachau von der Gründung im März 1933 bis zur Befreiung durch die US-Army Ende April 1945 beschrieben und die Geschichte der Nachnutzung als Internierungs-, Kriegsgefangenen- und DP-Lager bis zur Errichtung der Gedenkstätte 1965 und ihrer Entwicklung bis zur Gegenwart dargestellt.
Exemplarisch sind Täter und Opfer thematisiert, die Gesellschaft der Gefangenen steht im Mittelpunkt des Bandes: Kinder und Jugendliche als Häftlinge, Nationalitäten, »Aktionsjuden«, Zeugen Jehovas, »Asoziale« und »Berufsverbrecher«, Geistliche.
Sieben Überlebende des Konzentrationslagers kommen mit autobiografischen Texten zu Wort.
Der Band bietet auf dem aktuellen Stand der Forschung ein Kompendium aller Aspekte der Geschichte des Konzentrationslagers Dachau vom frühen KZ bis zur meistbesuchten Gedenkstätte am Ort eines ehemaligen Konzentrationslagers.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2008 ISBN:
978-3-940938-10-7
461 Seiten

Crossing 68:89
Jürgen Danyel, Stephan Kruhl, Jennifer Schevardo (Hrsg.)

Crossing 68/89

Grenzüberschreitungen und Schnittpunkte zwischen den Umbrüchen
12.00 

Herausgegeben von Jürgen Danyel, Jennifer Schevardo und Stephan Kruhl

Ist der Osten 1989 nach Europa zurückgekehrt? Wenn ja, setzte sich damit die westliche Sicht auf die Geschichte Europas durch? Ausgangspunkt der Überlegungen von deutschen, tschechischen und slowakischen Historikern, Künstlern, Schriftstellern, Politikern und ehemaligen Aktivisten ist der als Prager Frühling bekannte Reformprozess in der damaligen Tschechoslowakei. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes wird „1968“ in die europäische und globale Geschichte der sozialen Protestbewegungen der späten sechziger Jahre eingeordnet. Dabei stehen Ähnlichkeiten und Interdependenzen zwischen den Bewegungen, kulturelle Transfers sowie ideologische Annäherungen und Trennungen im Vordergrund.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2008 ISBN:
978-3-940938-08-4
160 Seiten

Deutsch und Tschechisch


Misunderstanding
Jürgen Danyel, Stephan Kruhl, Jennifer Schevardo (Hrsg.)

Misunderstanding 68/89

Fremde Zeitgenossen und umstrittene Deutungen
12.00 

„Misunderstanding 68/89“ dokumentiert ideologische und persönliche Missverständnisse der „68er“ in Ost und West, deckt verbreitete Mythen und Fehldeutungen auf und untersucht die gegenseitige Wahrnehmung der Akteure diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs. Es geht um den Prager Frühling und den Pariser Mai, um Rudi Dutschkes Besuch in Prag, die schwierigen Begegnungen deutscher und tschechoslowakischer Studenten, um die Rolle der „68er“ in Ost und West heute, um die Frage, wann der Prager Frühling endete, und um die ostdeutsche Beteiligung am Einmarsch.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2008 ISBN:
978-3-940938-09-1
160 Seiten

Deutsch und Tschechisch


Schrader_Jederzeit
Bärbel Schrader

„Jederzeit widerruflich“

Die Reichskulturkammer und die Sondergenehmigungen in Theater und Film des NS-Staates
29.90 

„Jederzeit widerruflich“ – so hieß es ab 1935 in jenen Schreiben der Reichskulturkammer, mit denen Künstler jüdischer Herkunft und andere Verfolgte eine Sondergenehmigung erhielten, die sie von den Berufsverboten vorerst ausnahm. Die zum Goebbels-Ministerium gehörende Reichskulturkammer suchte auf diese Weise zu verschleiern, dass sie bei allen „Säuberungsaktionen“ auf eine Vielzahl bewährter Kräfte – bis hin zum technischen Personal – nicht verzichten konnte.
Anhand der Auswertung mehrerer hundert überlieferter Personalakten von Film- und Theaterschaffenden aus deutschen, österreichischen und tschechischen Archiven weist die Studie erstmals nach, in welchem Umfang und in welchen Abstufungen Sondergenehmigungen erteilt wurden. Sie wendet sich dabei nicht nur dem Schicksal der Betroffenen zu, sondern untersucht zugleich die wechselvolle Geschichte der Reichskulturkammer und ihres Beamtenapparates.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-70-3
672 Seiten

Benz_Der Hasse gegen die J.
Wolfgang Benz (Hrsg.)

Der Hass gegen die Juden

Dimensionen und Formen des Antisemitismus
19.00 

Positionen – Perspektiven – Diagnosen, Band 2

Judenfeindschaft in ihren verschiedenen Erscheinungsformen – christlicher Antijudaismus, Rassenantisemitismus, sekundärer Antisemitismus der Schuldumkehr nach dem Holocaust, Antizionismus – präsentiert sich in so vielen Facetten, dass oft von einem „neuen Antisemitismus“ gesprochen wird. Tatsächlich ist es aber immer der alte Hass, der mit stereotypen Bildern von Juden, mit Klischees und tradierten Einstellungsmustern transportiert wird. Theodor W. Adorno hat den Antisemitismus „das Gerücht über den Juden“ genannt und damit den Kern aller Judenfeindschaft enthüllt: Die Minderheit wird über Feindbilder definiert, um sie negativ instrumentalisieren zu können.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-82-6
228 Seiten

Verstummte Stimmern 2008
Hannes Heer, Jürgen Kesting, Peter Schmidt

Verstummte Stimmen

Die Vertreibung der „Juden“ aus der Oper 1933 bis 1945
16.00 

Die erstmals 2006 in Hamburg gezeigte Wanderausstellung „Verstummte Stimmen“ widmet sich einem kaum untersuchten Kapitel der Nazizeit – der Säuberung der deutschen Opernhäuser. Die aus einem überregionalen und einem jeweils neu recherchierten lokalen Teil bestehende Ausstellung erzählt das Schicksal von 44 prominenten Komponisten, Dirigenten, Regisseuren, Sängerinnen und Sängern, die Opfer der rassistischen Musikpolitik der Nationalsozialisten wurden.
Neben prominenten Namen wie Arnold Schönberg, Kurt Weill, Otto Klemperer, Bruno Walter, Gitta Alpár, Delia Reinhardt, Lotte Schöne, Richard Tauber, Joseph Schmidt, Friedrich Schorr werden auch die unbekannten verfolgten Ensemblemitglieder der Berliner Staatsoper Unter den Linden erinnert – die Solisten aus der zweiten Reihe, die Kapellmeister, die Mitglieder von Chor und Orchester, die Arbeiter, Handwerker und Angestellten hinter der Bühne.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-98-7
124 Seiten

Steinitz, Der Kampf der Anwälte
Inbal Steinitz

Der Kampf jüdischer Anwälte gegen den Antisemitismus

Die strafrechtliche Rechtsschutzarbeit des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (1893–1933)
24.00 

Dokumente – Texte – Materialien, Band 68

War der Kampf jüdischer Anwälte gegen den Antisemitismus im Kaiserreich und in der Weimarer Republik trotz vieler verlorener Prozesse erfolgreich? Im Gegensatz zur bisherigen Forschung bejaht die Autorin diese Frage. Sie zeigt, dass das Ziel der Anwälte des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (CV) gerade nicht das Gewinnen möglichst vieler Prozesse gegen Antisemiten war. Vielmehr strebten die CV-Anwälte danach, durch gezielte Prozesse, Aktionen und Kampagnen ihrem Kampf gegen den Antisemitismus Öffentlichkeit zu verschaffen. Damit gelang dem CV etwas, das vor ihm keiner jüdischen Organisation gelungen war: Selbstverteidigung im Lichte der Öffentlichkeit.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-66-6
215 Seiten

Steinbach_Ökonomisten, Philantropen
Matthias Steinbach

Ökonomisten, Philanthropen, Humanitäre

Professorensozialismus in der akademischen Provinz
24.00 

Über deutsche Professoren ist viel Abwertendes gesagt worden. Im Elfenbeinturm lebensferner Wissenschaft, so heißt es, hätten sie sich verschanzt und fällige Bildungsreformen verhindert. Gelehrtenpolitik sei „Klassenkampf von oben“ gewesen. Die vorliegende Studie macht eine andere Rechnung auf. Sie zeigt für den Zeitraum zwischen Frühaufklärung und Erstem Weltkrieg am Beispiel einer klassischen Universität, wie wissenschaftliche Innovation, sozialer Sinn und politisches Handeln ineinandergriffen. Im kommunalstaatlichen Maßstab wird die Spur eines langlebigen und temporär erfolgreichen Professorensozialismus nachgezeichnet, der sich durch originelle Problemlösungsstrategien den Herausforderungen des Wandels gewachsen zeigte. Um 1900 erreichte dieser Trend, verstärkt durch Einflüsse des englischen New Liberalism und der Settlement-Bewegung, einen gewissen Höhepunkt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-84-0
395 Seiten

Kurilo_Täter,Opfer,Helden
Gerd-Ulrich Herrmann, Olga Kurilo (Hrsg.)

Täter, Opfer, Helden

Der Zweite Weltkrieg in der weißrussischen und deutschen Erinnerung
19.00 

Der Sammelband stellt das Ergebnis eines deutsch-weißrussischen Projektes dar, das die Täter-Opfer-Helden-Darstellungen in der deutschen und weißrussischen Gesellschaft zum Ziel hatte. Die Wissenschaftler und Studierenden aus Deutschland und Weißrussland nehmen Rotarmisten und Wehrmachtssoldaten, Partisanen und Kollaborateure, Holocaustüberlebende und Zwangsarbeiter, deutsche und weißrussische Erinnerungsorte in den Blick. Dabei kommen durchaus unterschiedliche Sichtweisen zum Tragen.
Die Studien bieten die Möglichkeit, Weißrussland, das in der Bundesrepublik als „unbewegliches“ Land gilt, aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Sie liefern zahlreiche Informationen, die in der deutschen Öffentlichkeit bisher unbekannt waren.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2008 ISBN:
978-3-938690-94-9
234 Seiten

Tych_Kinder
Andreas Eberhardt, Alfons Kenkmann, Elisabeth Kohlhaas, Feliks Tych (Hrsg.)

Kinder über den Holocaust

Frühe Zeugnisse 1944–1948
19.00 

Unmittelbar nach Beendigung der Kriegshandlungen führten Vertreter der Jüdischen Historischen Kommission in Polen Interviews mit überlebenden Kindern durch. Die Aussagen der Mädchen und Jungen stehen noch unter dem Eindruck der Geschehnisse: Sie bezeugen zeitnah und direkt die Erfahrungen von Drangsalierung, Angst und Verfolgung. Sie berichten von mutiger Rettung ebenso wie von verweigerter Hilfe. Nur wenige Kinder hatten den Holocaust überlebt.
Mit der vorliegenden Edition erscheint eine Auswahl aus dieser einzigartigen Quellensammlung erstmals in Deutschland. In einem Kooperationsprojekt des Jüdischen Historischen Instituts in Warschau, der Universität Leipzig und Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. konnten die Protokolle erschlossen und ausgewertet werden.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2008 ISBN:
978-3-938690-08-6
326 Seiten

Morsch_Ley_KZ Sachsenhausen
Astrid Ley, Günter Morsch (Hrsg.)

Das Konzentrationslager Sachsenhausen 1936–1945

Ereignisse und Entwicklungen
19.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 23

Der Katalog gibt einen kompakten Überblick über ausgewählte Ereignisse aus der Geschichte des KZ Sachsenhausen. Er veranschaulicht wichtige Eckdaten wie die Gründung 1936, die Masseneinlieferungen 1938, den Kriegseinschnitt 1939, den Massenmord an den sowjetischen Kriegsgefangenen 1941, die Gründung der Außenlager ab 1942/43 sowie die Endphase mit den Massenmorden und Todesmärschen und schließlich die Befreiung.

English Edition:
Sachsenhausen Concentration Camp 1936–1945
ISBN: 978-3-938690-99-4

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 24

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2008 ISBN:
978-3-938690-80-2
192 Seiten

Weniger_Bühne
Kay Weniger

Zwischen Bühne und Baracke

Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933–1945
28.00 

In rund 500 zum Teil sehr umfangreichen und detailgenauen Biografien erinnert das weltweit erste Lexikon dieser Art an einst gefeierte Künstler, die in den Jahren des NS-Terrors Opfer rassistischer oder politischer Verfolgung wurden: Schauspieler wie Regisseure, Bühnenbildner wie Komponisten, Kameraleute wie Filmarchitekten, Sänger wie Produzenten, Kostümbildner wie Musikpädagogen. Um ihrem Schicksal nachzuspüren, hat Kay Weniger in nahezu fünfjähriger Forschungsarbeit in zahlreichen Archiven und Gedenkstätten recherchiert, Zeitzeugen interviewt und dabei eine Fülle bislang nicht bekannter Informationen und Fakten zutage gefördert. „Ein Nachschlagewerk von unschätzbarem Wert“ (Paul Spiegel im Geleitwort), das sowohl der Forschung als auch allgemein interessierten Lesern grundlegende biografische Daten über einst geachtete, in der NS-Zeit verfemte und heute oft vergessene Künstler zur Verfügung stellt.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2008 ISBN:
978-3-938690-10-9
448 Seiten

Friedenberger_Ausplünderung
Martin Friedenberger

Fiskalische Ausplünderung

Die Berliner Steuer- und Finanzverwaltung und die jüdische Bevölkerung 1933–1945
24.00 

Dokumente – Texte – Materialien, Band 69

Die Reichsfinanzverwaltung war seit 1933 eine der wichtigsten Stützen der Verfolgungsmaßnahmen des NS-Regimes. Während sie in den Anfangsjahren des Dritten Reiches die Enteignung der Emigranten vollzog, wirkte sie im Zuge der eskalierenden antisemitischen Politik durch Sondersteuern und Vollstreckungsmaßnahmen wesentlich an der wirtschaftlichen Existenzvernichtung der jüdischen Bevölkerung mit. Das Oberfinanzpräsidium Berlin-Brandenburg und die Berliner Finanzämter spielten bei der staatlichen Ausplünderung eine besondere Rolle: Sie nahmen zentrale Aufgaben für das gesamte Reichsgebiet wahr und kooperierten besonders eng mit der Gestapo. Auf der Grundlage bisher weitgehend unbekannten Quellenmaterials schildert die Studie ein unheilvolles Kapitel deutscher Verwaltungsgeschichte.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2008 ISBN:
978-3-938690-86-4
432 Seiten

Hajak_München
Stefanie Hajak, Jürgen Zarusky (Hrsg.)

München und der Nationalsozialismus

Menschen. Orte. Strukturen.
24.00 

Von München nahm der Nationalsozialismus seinen Ausgang. Hier wurde die NSDAP gegründet, hier fanden sich Partei, „Führer“ und frühe Förderer, hier errangen die Nationalsozialisten erste Erfolge. Der gescheiterte Hitlerputsch wurde alljährlich als „Märtyrergedenken“ kultisch inszeniert. In München befand sich das Verwaltungszentrum der Partei, das nach der Machtübernahme 1933 auf Tausende von Mitarbeitern anwuchs.
In Aufsätzen, Essays und einem Interview gehen Historiker, Literaturwissenschaftler, Publizisten und Zeitzeugen der doppelten Leitfrage nach, welche Bedeutung München für den Nationalsozialismus und welche dieser für die Stadt und ihre Bürger hatte. Wie es der Metropole gelang, das Signum „Hauptstadt der Bewegung“ zu erhalten, wird ebenso untersucht wie die vielfältigen Erscheinungsformen von Terror und Verfolgung, Täterschaft und Kollaboration, Widerstehen und Überleben, aber auch die scheinbar alltäglichen Mechanismen sozialer Integration und Ausgrenzung.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2008 ISBN:
978-3-938690-79-6
410 Seiten

Lehmann-Waldschütz_Berichte
Wolfgang Goszczak, Gertrud Lehmann-Waldschütz

Berichte über sowjetische Speziallager in Deutschland

16.00 

Herausgegeben von Andreas Weigelt

Die Schriftstellerin Gertrud Lehmann-Waldschütz (1905–2001) aus Wünsdorf bei Berlin und der frühere Hitlerjunge Wolfgang Goszczak (1929–2006) aus Ruhland wurden 1945 durch den sowjetischen Geheimdienst verhaftet und in den Speziallagern Frankfurt (Oder), Jamlitz, Mühlberg und Buchenwald interniert.
Der Schriftstellerin wurden ihre Aktivitäten für die NS-Frauenschaft vor 1945 vorgeworfen, dem Hitlerjungen angebliche Partisanen-Tätigkeit nach der Befreiung und Besetzung Ostdeutschlands durch die Rote Armee.
Die Berichte sind zum einen Zeugnisse einer verfehlten Entnazifizierungspolitik sowie der Wirklichkeit in den sowjetischen Speziallagern. Zum anderen fragen die Autoren nach dem Verhältnis zwischen individueller Verantwortung im Nationalsozialismus und ihrer Haft in den sowjetischen Lagern. Wolfgang Goszczak wurde 1950 ohne Verurteilung entlassen, blieb in der DDR und trat später der SED bei. Gertrud Lehmann-Waldschütz wurde 1950 in den sogenannten Waldheimer Kriegsverbrecher-Prozessen zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, jedoch bereits zwei Jahre später amnestiert. Sie floh 1953 vor erneuter Verfolgung in die BRD.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2008 ISBN:
978-3-938690-78-9
144 Seiten

Elm_Zeugenschaft im Film
Michael Elm

Zeugenschaft im Film

Eine erinnerungskulturelle Analyse filmischer Erzählungen des Holocaust
21.00 

Die Studie geht der Frage nach, wie lebensgeschichtliche Berichte von Zeitzeugen des Holocaust im Medium Film ins kulturelle Gedächtnis eingeschrieben werden. Anhand von Produktionen wie Der Untergang oder der Fernsehdokumentation Holokaust (Leitung Guido Knopp) werden die historiografischen Funktionen der Zeitzeugendarstellungen analysiert. Durch Rekurs auf die erinnerungskulturelle Tradition der Zeugenschaft und andere Ansätze diskutiert Michael Elm, welche filmsprachlichen Mittel den Berichten der jüdischen Überlebenden angemessen erscheinen. Die gewonnenen Einsichten werden anhand von Filmen wie Der Pianist und Zeitzeugenportraits des Fortunoff Video Archives reflektiert und auf ihre bildungstheoretischen und medienpädagogischen Gehalte hin befragt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Februar 2008 ISBN:
978-3-938690-77-2
345 Seiten

Pagenstecher_Zwangsarbeit in Berlin
Bernhard Bremberger, Cord Pagenstecher, Gisela Wenzel

Zwangsarbeit in Berlin

Archivrecherchen, Nachweissuche und Entschädigung
22.00 

Zwangsarbeiter, die Ansprüche auf Entschädigung geltend machen wollten, mussten ihren während des Nationalsozialismus geleisteten Arbeitseinsatz nachweisen. Allein in Berlin stellten 20 000 Überlebende meist formlos gehaltene Anträge. Die im Jahr 2001 eingerichtete Koordinierungsstelle Zwangsarbeit an der Berliner Entschädigungsbehörde konnte durch umfangreiche Recherchen mehr als 8000 Überlebenden zu Ausgleichszahlungen verhelfen.
Im Zuge der Nachforschungen wurden neue Quellen auch für künftige Projekte zur NS-Zwangsarbeit erschlossen. Der Band schildert die Arbeit der Koordinierungsstelle, stellt spezielle Archive vor und charakterisiert wichtige Quellengruppen, von den Dokumenten der Standes- und Gesundheitsämter über Firmenakten bis zu persönlichen Unterlagen der Betroffenen.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
78-3-938690-74-1
320 Seiten

Koutsoukou
Fedra Koutsoukou

Die deutsche Kulturpolitik in Griechenland in der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1944)

19.00 

Dokumente – Texte – Materialien, Band 66

Die Studie beleuchtet Entwicklungen, Prioritäten und Besonderheiten des nationalsozialistischen „Kulturexports“ nach Griechenland. Ziel des NS-Regimes war es, seine politische und ökonomische Machtstellung durch kulturpolitische Initiativen zu festigen und auszubauen. Dazu gehörten die Aktivitäten der Deutschen Akademie – Vorläuferin des Goethe Instituts –, des Deutschen Wissenschaftlichen Instituts, des Deutschen Archäologischen Instituts, Deutscher Schulen wie auch griechisch-deutscher Gesellschaften in Athen und in der Provinz.
Während die wissenschaftlich-kulturellen Beziehungen der Vorkriegszeit von Zeitgenossen beider Länder als nahezu harmonisch angesehen wurden, zeigte die Gewalt in der Besatzungszeit erst das ganze Bild der nationalsozialistischen Politik in Griechenland.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
978-3-938690-57-4
294 Seiten

Gunther R. Lys 2008
Gunther R. Lys

Geheimes Leid – Geheimer Kampf

Ein Bericht über das Außenlager Lieberose des KZ Sachsenhausen
24.00 

Herausgegeben von Andreas Weigelt

Gunther R. Lys war von 1941 bis 1945 politischer Häftling des KZ Sachsenhausen und des Außenlagers Lieberose im ostbrandenburgischen Jamlitz. Im Jahr 1948 veröffentlichte er den viel beachteten und heute zu Unrecht vergessenen Roman „Kilometerstein 12,6“ über den Todesmarsch der Häftlinge des KZ Sachsenhausen im April 1945. Er ist Autor des preisgekrönten Films „Ein Tag“ (1965) in der Regie von Egon Monk, der einen Tag in einem KZ-Aufbaulager zeigt.
Zu seinem 100. Geburtstag im Jahr 2007 hat Andreas Weigelt aus Lys‘ Nachlass den vorliegenden „Bericht eines Nichtjuden über die Judenverfolgung“ herausgegeben und kommentiert, der in den Jahren 1976/77 in Israel entstanden ist. Er schildert in Episoden wesentliche Ereignisse im KZ-Außenlager Lieberose, in dem Tausende Häftlinge den Tod fanden. Gunther R. Lys gehörte als Revierschreiber zu einer Widerstandsgruppe um den deutschen Kommunisten Siegmund Sredzki, den sowjetischen Kriegsgefangenen Viktor Braschnikow und den deutschen Juden Hans Landshut.
Der Bericht wird durch eine Biografie des Herausgebers über Gunther R. Lys ergänzt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
978-3-938690-76-5
408 Seiten

Rolfi 2008
Lidia Beccaria Rolfi

Zurückkehren als Fremde

Von Ravensbrück nach Italien: 1945–1948
17.00 

Herausgegeben von Johanna Kootz

Lidia Beccaria Rolfi (1925–1996), deportiert wegen ihrer Beteiligung an der Resistenza, verlässt mit Tausenden Häftlingen am 27. April 1945 das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Eine Monate dauernde Rückkehr nach Italien beginnt. Zunächst noch als Gefangene der Nazis, dann als Displaced Person, erlebt sie die wiedergewonnene Freiheit in den Sammellagern der Alliierten.
Nüchtern und aus erzwungener Distanz beurteilt sie die Reaktionen ihrer Mitbürger auf die heimkehrenden KZ-Häftlinge. Eine selbstbewusste und politisch engagierte Frau schildert die Konfrontation mit den Zumutungen und Bewältigungsstrategien der italienischen Nachkriegsgesellschaft, in der sie eine Fremde ist und als unbequeme Zeugin behandelt wird. Als Lehrerin, Autorin und kritische Zeitgenossin versucht sie, die Erfahrungen der Deportation und Lagerhaft vor dem Vergessen, aber auch vor verfälschenden Umdeutungen zu bewahren.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
978-3-938690-67-3
207 Seiten

Eschebach, Ravensbrück.Der Zellenbau
Insa Eschebach (Hrsg.)

Ravensbrück. Der Zellenbau

Geschichte und Gedenken. Begleitband zur Ausstellung
19.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 18

Ravensbrück. Der Zellenbau
Geschichte und Gedenken
Begleitband zur Ausstellung

Ravensbrück. The Cell Building
History and Commemoration
Essays accompanying the exhibition

Der Band dokumentiert aktuelle Forschungsergebnisse zur Geschichte und Nachgeschichte des Lagergefängnisses im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. In einem Beitrag zur Geschichte des Arrestgebäudes von 1939 bis 1945 wird über unterschiedliche Häftlingsgruppen und ihren häufig von Dunkelhaft und Nahrungsentzug geprägten Haftalltag berichtet. Darüber hinaus wird die Geschichte des Gebäudes unter bautypologischen Aspekten dargestellt. Ein eigener Teil des Bandes ist den nationalen Gedenkräumen gewidmet, in denen sich vielfältige Formen europäischen Gedenkens manifestieren.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
978-3-938690-59-8
190 Seiten

Deutsch und Englisch


Silvija Kavcic

Überleben und Erinnern

Slowenische Häftlinge im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
19.00 

Die Studie nimmt erstmals die Verfolgungswege slowenischer Frauen während des Nationalsozialismus in den Blick. Sie rekonstruiert die individuellen Schicksale der Deportierten, aber auch die Bemühungen, als Kollektiv im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück zu überleben. Über 30 Interviews mit zurückgekehrten Frauen bilden die Basis der Untersuchung.
Gefragt wird aber auch nach den Erinnerungsmustern. Wie erzählen die Frauen von ihrer Verfolgung und wie reagierte die slowenische Gesellschaft auf ihre Erinnerungen? Während das neu gegründete sozialistische Jugoslawien das Bild des heldenhaften Partisanen kultivierte, führten Verdächtigungen und staatliche Reglementierungen bei den Frauen zu einer Anpassung der Erinnerungen.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2008 ISBN:
978-3-938690-15-4
349 Seiten

Klein, Flüchtlingspolitik
Anne Klein

Flüchtlingspolitik und Flüchtlingshilfe 1940–1942

Varian Fry und die Komitees zur Rettung politisch Verfolgter in New York und Marseille
24.00 

Dokumente – Texte – Materialien, Band 61

Varian Fry und die von ihm geleiteten Hilfskomitees konnten in den Jahren 1940 bis 1942 unter erheblichen persönlichen Risiken und trotz politischer Hindernisse einer großen Anzahl verfolgter Emigranten die Flucht in die Vereinigten Staaten ermöglichen. Mit dem Kriegseintritt der USA im Dezember 1941 waren die letzten offiziellen Emigrationswege unterbrochen. Die in Südfrankreich tätigen Hilfsorganisationen mussten daher kluge und weitsichtige Entscheidungen treffen, wenn sie ihren Auftrag der Hilfe für Verfolgte erfüllen wollten. Aus akteurszentrierter Sicht und unter Berücksichtigung lokaler und transnationaler Zusammenhänge schildert die Studie die Geschichte des Varian Fry-Komitees im Spannungsfeld von Flüchtlingspolitik und Flüchtlingshilfe mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2007 ISBN:
978-3-938690-17-8
542 Seiten

Jahrbuch 16
Wolfgang Benz (Hrsg.)

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 16 (2007)

21.00 

Das Jahrbuch für Antisemitismusforschung ist ein Forum für wissenschaftliche Beiträge zur Antisemitismus-, Vorurteils- und Minderheitenforschung und will dieses disziplinär breite Spektrum bündeln. Es ist deshalb fächerübergreifend und international vergleichend ausgerichtet. Es veröffentlicht Arbeiten zur Geschichte der Judenfeindschaft, zur nationalsozialistischen Verfolgungspolitik, zum Holocaust, zu Emigration und Exil, zum Rechtsextremismus, zu Minoritätenkonflikten und zur Theorie des Vorurteils.

Preis im Abonnement: 16.00 Euro

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2007 ISBN:
978-3-938690-71-0
352 Seiten

Schlaginweit 2007
Marlene Rupprecht, Reinhard Schlagintweit (Hrsg.)

Zwischen Integration und Isolation

Zur Lage von Kindern aus Roma-Familien in Deutschland und Südosteuropa
16.00 

Mit etwa zehn Millionen Angehörigen sind Roma heute die größte Minderheit Europas. Seit Jahrhunderten werden sie als „Zigeuner“ verfolgt und diskriminiert. Kinder aus Roma-Familien haben in ganz Europa schlechtere Bildungschancen als Kinder aus anderen Gruppen. Im Südosten des Kontinents kämpfen viele täglich ums Überleben. Auch in Deutschland werden Roma-Flüchtlinge benachteiligt. Ob Kinder aus Roma-Familien ihre Rechte auf Bildung, Gesundheit und einen angemessenen Lebensstandard verwirklichen können, hängt vor allem von ihrem Aufenthaltsstatus ab.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2007 ISBN:
978-3-938690-73-4
174 Seiten

Richter_Norm und Eigensinn
Sebastian Richter

Norm und Eigensinn

Die Selbstlegitimation politischen Protests in der DDR 1985–1989
18.00 

ZeitgeschichteN, Band 4

Die Studie geht der Frage nach, ob und in welcher Form Oppositionelle in der DDR zwischen 1985 und 1989 ihren Protest selbst für legitim hielten. Sie entwickelt anhand dreier unabhängiger Gruppen (Initiative Frieden und Menschenrechte, Arbeitskreis Solidarische Kirche und Grünes Netzwerk Arche) ein alternatives Konzept zur Analyse politischen Widerspruchs in der DDR, indem sie nach den Normen fragt, an denen sich der Protest orientierte und mit denen er sich legitimierte, und den Oppositionsbegriff an das Konzept vom gesellschaftlichen Eigensinn koppelt.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2007 ISBN:
978-3-938690-62-8
223 Seiten

Schaller, Operette
Wolfgang Schaller (Hrsg.)

Operette unterm Hakenkreuz

Zwischen hoffähiger Kunst und „Entartung“
21.00 

Beiträge einer Tagung der Staatsoperette Dresden

Hitler liebte die Operetten Franz Lehárs. Die Nationalsozialisten hielt das jedoch nicht davon ab, jüdische Interpreten und Textdichter der Werke des Komponisten zu verfolgen, zu vertreiben und zu ermorden. Während die Operette bis in die 1930er-Jahre hinein im Dialog mit der künstlerischen Avantgarde stand, degenerierte sie nach 1933 zu einem willfährigen Instrument der staatlich gelenkten Unterhaltungsindustrie. Einige ideologische und ästhetische Urteile über das Genre haben das Ende des NS-Regimes überdauert.
Im Mai 2005 initiierte die Staatsoperette Dresden eine Tagung, die erstmals systematisch nach Ursprüngen, Ereignissen und Nachwirkungen der „Operette unterm Hakenkreuz“ fragte. Künstler-Porträts, Analysen der zeitgenössischen Musiklandschaft und des Repertoires entwerfen das Panorama einer unter dem Nationalsozialismus ausblutenden und nach 1945 kulturgeschichtlich unterschätzten Gattung.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2007 ISBN:
978-3-938690-35-2
231 Seiten

Leo_Schwert
Annette Leo

„Das ist so’n zweischneidiges Schwert hier unser KZ ...“

Der Fürstenberger Alltag und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück
16.00 

Fürstenberg ist ein Beispiel. Es steht für viele ostdeutsche Orte, in denen die Menschen ihre widersprüchlichen Erfahrungen ähnlich erzählen. Zweifellos hat die unmittelbare Nachbarschaft zum Frauenkonzentrationslager und später zur sowjetischen Garnison auf dem Gelände die Situation dramatisch zugespitzt. Wie in einem Mikrokosmos drängen sich hier die Brüche und Kontinuitäten in der Erinnerungslandschaft des vergangenen gewalttätigen Jahrhunderts zusammen.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2007 ISBN:
978-3-938690-61-1
185 Seiten

Morsch_From Sachsenburg
Günter Morsch (ed.)

From Sachsenburg to Sachsenhausen

24.00 

Pictures from the Photograph Album of a Concentration Camp Commandant

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Vol. 20

The exhibition catalogue presents for the first time some two hundred photographs from the service album of the first Commandant of Sachsenhausen, Karl Otto Koch, which were found by the Sachsenhausen Memorial in the archives of the Russian Secret Service. In this album not only the construction and setting-up phase of Sachsenhausen Concentration Camp but also the development of the concentration camp system in Germany from 1933 to July 1937 is documented from the point of view of the SS perpetrators. The pictures document the rise of Koch from being an SS officer to being an expert on the reorganisation and reconstruction of concentration camps.
The pictures are accompanied by scholarly commentaries; their perpetrator perspective is moreover balanced by reports by former inmates which make reference to the pictures and provide an alternative view of them. The exhibition catalogue also includes a comprehensive depiction of the formation phase of Sachsenhausen Concentration Camp, articles on the early concentration camps at Hohnstein, Sachsenburg, Columbia and Esterwegen, on the self-image of the SS and on photo-historical and biographical aspects.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2007 ISBN:
978-3-938690-72-7
370 Seiten

Morsch_Sachsenburg
Günter Morsch (Hrsg.)

Von der Sachsenburg nach Sachsenhausen

Bilder aus dem Fotoalbum eines KZ-Kommandanten
24.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 19

Der Ausstellungskatalog präsentiert rund 200 Aufnahmen aus dem dienstlichen Fotoalbum des ersten Kommandanten von Sachsenhausen, Karl Otto Koch, das die Gedenkstätte Sachsenhausen in den Archiven des russischen Geheimdienstes fand. Aus dem Blickwinkel der SS-Täter wird darin nicht nur die Errichtungsphase des KZ Sachsenhausen dokumentiert, sondern auch der Aufbau des KZ-Systems in Deutschland von 1933 bis Juli 1937. Die Bilder zeigen den Aufstieg Kochs vom SS-Führer zum Fachmann für die Reorganisation und den Neuaufbau von Konzentrationslagern.
Die Fotografien sind mit wissenschaftlichen Kommentaren versehen; ihrer Täter-Perspektive werden Berichte von ehemaligen Häftlingen entgegengestellt, die auf die Bilder Bezug nehmen und diese konterkarieren. Außerdem enthält der Ausstellungskatalog eine ausführliche Darstellung der Gründungsphase des KZ Sachsenhausen, Beiträge zu den frühen KZ Hohnstein, Sachsenburg, Columbia und Esterwegen, zum Selbstbild der SS sowie zu fotohistorischen und biografischen Aspekten.

Der Titel ist vergriffen

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2007 ISBN:
978-3-938690-36-9
370 Seiten