Gesamtverzeichnis


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Jehoschua Ahrens, Karl-Hermann Blickle, David Bollag, Johannes Heil (Hrsg.)

Hin zu einer Partnerschaft zwischen Juden und Christen

Die Erklärung orthodoxer Rabbiner zum Christentum
19.00 

2. Auflage

»Wir möchten den Willen unseres Vaters im Himmel tun, indem wir die uns angebotene Hand unserer christlichen Brüder und Schwestern ergreifen. Juden und Christen müssen als Partner zusammenarbeiten, um den moralischen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.« Mit diesen Worten beginnt die Erklärung von mehr als 50 orthodoxen Rabbinern vom 3. Dezember 2015, die zu einem neuen Verhältnis zwischen Juden und Christen aufruft. Damit soll den moralischen Herausforderungen unserer Zeit auch theologisch wirksam begegnet werden. Bedeutet die Erklärung einen Paradigmenwechsel im jüdisch-christlichen Verhältnis? Welche Widerstände, aber auch Chancen der praktischen Zusammenarbeit sind auf jüdischer und christlicher Seite abzusehen? Zwei der Initiatoren und Mitverfasser des Textes erläutern Kontext, Entstehung und die Absicht der Erklärung. Weitere prominente jüdische, evangelische und katholische Autoren diskutieren Rezeption und Wirkungen der Erklärung und die Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs. Mit Grußworten von Rabbiner Shlomo Riskin, Kurt Kardinal Koch, Präses a. D. Nikolaus Schneider und Rabbiner Shaul Friberg.

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2020 ISBN:
978-3-86331-331-9
272 Seiten

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Annette Leo

„Das ist so’n zweischneidiges Schwert hier unser KZ ...“

Der Fürstenberger Alltag und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück
16.00 

3. Auflage

Fürstenberg ist ein Beispiel. Es steht für viele ostdeutsche Orte, in denen die Menschen ihre widersprüchlichen Erfahrungen ähnlich erzählen. Zweifellos hat die unmittelbare Nachbarschaft zum Frauenkonzentrationslager und später zur sowjetischen Garnison auf dem Gelände die Situation dramatisch zugespitzt. Wie in einem Mikrokosmos drängen sich hier die Brüche und Kontinuitäten in der Erinnerungslandschaft des vergangenen gewalttätigen Jahrhunderts zusammen.

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978-3-938690-61-1
185 Seiten

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Ulrich Mählert (Hrsg.)

Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2020

29.00 

Herausgegeben von Ulrich Mählert, Felix Wemheuer (Gastherausgeber der Ausgabe 2020), Jörg Baberowski, Bernhard H. Bayerlein, Bernd Faulenbach, Peter Steinbach, Stefan Troebst, Manfred Wilke
im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Themenschwerpunkt:
Machterhalt durch Wirtschaftsreformen. Chinas Einfluss auf die sozialistische Welt

Chinas Reform und Öffnung des Jahres 1978 legte die Grundlage für den Aufstieg der Volksrepublik zu einer Weltmacht des 21. Jahrhunderts. China war nicht das erste Land, das versuchte, mit der Einführung einer »sozialistischen Marktwirtschaft« die Herrschaft der Kommunistischen Partei zu retten. Im Unterschied zum »Reich der Mitte«
konnten Wirtschaftsreformen in der Sowjetunion und Osteuropa den Niedergang der Regime nicht verhindern.
Anknüpfend an das Konzept einer globalgeschichtlichen Kommunismusforschung geht das in Kooperation mit Felix Wemheuer (Universität zu Köln) herausgegebene Jahrbuch der Frage nach, welche Auswirkungen die chinesische Reform- und Öffnungspolitik auf die anderen staatssozialistischen Länder hatte. Darüber hinaus wird analysiert, wie die Volksrepublik seit den 1960er-Jahren von den letztlich vergeblichen Reformversuchen in Osteuropa lernte.

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978-3-86331-516-0
256 Seiten

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Karoline Georg (Ed.), Verena Meier (Ed.), Paula A. Oppermann (Ed.)

Between Collaboration and Resistance

Papers from the 21st Workshop on the History and Memory of National Socialist Camps and Extermination Sites
22.00 

This collective volume is a compilation of papers given at the 21st Workshop on the History and Memory of National Socialist Camps and Extermination Sites, which took place in Aix-en-Provence in May 2016. It assembles the research papers of up-and-coming scholars from different European countries. Applying different perspectives, they deal with the range of behaviour towards National Socialism and German occupation between the two poles of resistance and collaboration. Articles in this volume not only cover the period between 1933 and 1945, but also focus on the aftermath of World War II and the struggle for recognition of guilt and perpetration.

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978-3-86331-503-0
268 Seiten

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Dirk Riedel

Ordnungshüter und Massenmörder im Dienst der „Volksgemeinschaft“: Der KZ-Kommandant Hans Loritz

24.00 

2., korrigierte Auflage 2020

Acht Jahre stand der Augsburger Ex-Polizist Hans Loritz an der Spitze der Konzentrationslager Esterwegen, Dachau und Sachsenhausen, ehe er 1942 die Führung von Gefangenenlagern der SS in Norwegen übernahm. Loritz übte als dienstältester KZ-Kommandant starken Einfluss auf die SS-Karrieren anderer Täter aus, unterhielt gute Beziehungen zur Nachbarschaft der Lager und verfügte über weitreichende Handlungsspielräume. Der ebenso rücksichtslose wie korrupte Lagerkommandant trieb im Dienst der „Volksgemeinschaft“ die Eskalation der Gewalt bis hin zum Massenmord zielstrebig voran.

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2020 ISBN:
978-3-86331-520-7
424 Seiten

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Michel Claverie, Valérie Claverie

Spuren … | Traces …

Der Todesmarsch der Häftlinge des KZ Sachsenhausen / La marche de la mort des prisonniers du camp de concentration de Sachsenhausen
16.00 

Im Frühjahr 1945, als sich die Rote Armee Berlin nähert, befiehlt Himmler, etwa 30 000 Häftlinge des KZ Sachsenhausen zu „evakuieren“. Der erste Todesmarsch verlässt das Lager in der Nacht vom 20. auf den 21. April 1945. Ohne Wasser und Verpflegung, entkräftet durch die Gefangenschaft, sterben Tausende Häftlinge in den Wäldern und auf den Straßen Brandenburgs und Mecklenburgs, die Schwächsten werden von der SS erschossen. Ungefähr ein Drittel aller Opfer der Konzentrationslager kam in den letzten Monaten vor der Befreiung um.
2015, anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung, beschlossen Valérie und Michel Claverie, den damaligen Weg des Häftlings mit der Nummer 66213 nachzugehen, von Sachsenhausen bis Crivitz, wo er einst die Freiheit wiederfand. Aus diesem Gedenkmarsch entstand das Tagebuch einer Reise, das Zeugnisse der letzten Überlebenden mit Fotografien und Zeichnungen illustriert.

Au printemps 1945, alors que l’Armée rouge progresse vers Berlin, Himmler ordonne de chasser sur les routes près de 30 000 déportés du camp de concentration de Sachsenhausen. L’évacuation démarre dans la nuit du 20 au 21 avril 1945. Sans eau ni soin, déjà affaiblis par leur détention, des milliers de prisonniers meurent dans les rues et dans les forêts du Brandebourg et du Mecklembourg, les plus faibles sont abattus par la SS. Environ un tiers des victimes sont décédées au cours des derniers mois d’existence des camps.
En 2015, à l’occasion du 70ème anniversaire de la libération, Valérie et Michel Claverie ont choisi de marcher dans les pas du matricule 66213, de Sachsenhausen à Crivitz où il retrouva la liberté. De cette initiative mémorielle est né le livre « Traces », un carnet de voyage réunissant autour des témoignages des derniers survivants, les photographies et les dessins rapportés.

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978-3-86331-448-4
125 Seiten

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Brigitte Bilz (Hrsg.), Fritz Bilz (Hrsg.)

Die Familie Ganz und die Lengfeld’sche Buchhandlung

Lebensgeschichten einer jüdischen Buchhändlerfamilie
19.00 

Die Lengfeld’sche Buchhandlung war vor der Nazizeit die größte Buchhandlung im Rheinland. Ihre Inhaber: die jüdische Familie Ganz – Alexander, Cläre, geb. Meyer, mit ihren Kindern Anna, Karl-Justus, Lisbeth und Felix. Eine gebildete und hoch angesehene Familie in Köln.
Die Gemeinschaft zerbricht, als die Nationalsozialisten an die Macht kommen. 1934 emigriert der Großteil der Familie unter teilweise abenteuerlichen Umständen nach Belgien, Palästina, Frankreich, später Amerika.
Ihre Fluchtgeschichten und ihre Versuche, im Ausland Fuß zu fassen, haben sie für ihre Kinder und Enkel aufgeschrieben, authentische Berichte, die anschaulich und anrührend die Schicksale der Familienmitglieder beschreiben.

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978-3-86331-510-8
262 Seiten

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Petra Weber

Getrennt und doch vereint

Deutsch-deutsche Geschichte 1945–1989/90
49.00 

Eine Publikation des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin

Vom Kriegsende bis zur Wiedervereinigung: Die erste Gesamtdarstellung deutsch-deutscher Geschichte, die das wechselvolle und komplexe Verhältnis der beiden deutschen Staaten in den Mittelpunkt rückt.
Wer verstehen will, warum die innerdeutsche Grenze bis heute nicht wirklich verschwunden ist, darf die Geschichte der DDR nicht zu einer Fußnote herabstufen. Petra Weber schlägt einen großen Bogen und erzählt die deutschdeutsche Geschichte in den Jahren 1945–1990 als Parallel- und Kontrast-, als Perzeptions- und Beziehungsgeschichte. Sie rückt die Einbindung der beiden deutschen Staaten in die Machtblöcke in Ost und West und den mühsamen deutsch-deutschen Dialog in den Blick und analysiert die politischen Systemunterschiede sowie die Reaktionen in Bonn und Ost-Berlin auf gesellschaftliche Auf- und Umbrüche. Die Ausbildung von Konsum- und Wertmustern wird reflektiert und der Frage nachgegangen, ob sich die Deutschen jenseits der Teilung noch als gemeinsame Geschichts- und Kulturnation verstanden. So entsteht ein spannendes deutsch-deutsches Panorama, das Feindseligkeiten, Konkurrenzen, Trennendes und Missverständnisse ebenso beleuchtet wie verbindende Traditionen, wechselseitige Referenz- und Beziehungsgeflechte, innerdeutsche Transfers und Kooperationen.

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978-3-86331-480-4
1292 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

68. Jg., Heft 3 (2020)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

Alle Preise einschl. MwSt.

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0044-2828
96 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

68. Jg., Heft 2 (2020)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
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0044-2828
96 Seiten

Sobibor7
Bildungswerk Stanisław Hantz e. V. (Hrsg.), Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart (Hrsg.)

Fotos aus Sobibor

Die Niemann-Sammlung zu Holocaust und Nationalsozialismus
29.00 

Autorinnen und Autoren: Martin Cüppers, Annett Gerhardt, Karin Graf, Steffen Hänschen, Andreas Kahrs, Anne Lepper, Florian Ross

Johann Niemann war stellvertretender Kommandant des Vernichtungslagers Sobibor. Am 14. Oktober 1943 wagten jüdische Gefangene den Aufstand und töteten dabei auch Niemann. Erst vor Kurzem wurden mehr als 350 Fotos und zusätzliche schriftliche Quellen aus seinem Besitz entdeckt. Die privat gesammelten und teilweise in zwei Alben zusammengestellten Bilder erlauben anhand der visuellen Überlieferung seiner Karriere ganz neue Einblicke zum Holocaust im deutsch besetzten Polen und zu den Krankenmorden der sogenannten Euthanasie, an denen Niemann beteiligt war. Der Edition dieser einzigartigen Sammlung stellen die Herausgeber eine umfassende historische Einordnung der Quellen zur Seite. Das Wissen zu der als „Aktion Reinhard“ bezeichneten Ermordung von etwa 1,8 Millionen Jüdinnen und Juden in den Todeslagern Sobibor, Belzec und Treblinka, die bis heute keinen angemessenen Platz in der gesellschaftlichen Erinnerung gefunden hat, wird durch die Niemann- Sammlung um wertvolle Erkenntnisse erweitert.

Ansichten einer Karriere. Von Jonas Engelmann, in: Jungle World 2020/08, 20. Februar 2020

Kurzrezension von Engelbrecht Boese, in: ekz.bibliotheksservice. Besprechungsdienst für öffentliche Bibliotheken, ID bzw. IN 2020/10

»So weit weg – und doch so nah«. Sensationeller Bilderfund zum Holocaust – das Fotoalbum des stellvertretenden Lagerkommandanten von Sobibór, Johann Niemann. Von Karlen Vesper, in: Neues Deutschland, 31. Januar 2020

Erfenis van een kampbeul: 361 foto’s uit Sobibor. Theo Toebosch, in: nrc.nl, 31 januari 2020

Asueto, risas y exterminio: sale a la luz la intimidad de los autores del Holocausto en Sobibor. Salvador Martínez Mas, in: NIUS, 8. Februar 2020

„Geschichte sichtbar machen“. Fotos aus dem NS-Vernichtungslager Sobibor. Von Martin Rosenbach, ttt – titel thesen temperamente, 2. Februar 2020

Une collection exceptionnelle de photos du camp de Sobibor dévoilées. Deux clichés montrent «vraisemblablement» l’ancien gardien John Demjanjuk, condamné par la justice allemande à 5 ans de prison en 2011 pour sa participation à l’assassinat de plus de 27.000 Juifs, in: Le Figaro avec AFP, 28 janvier 2020 à 18:47

Privatalbum eines Massenmörders. Von Hanna Ronzheimer, 31. Jänner 2020, in: ORF.at

Erfenis van een kampbeul: 361 foto’s uit Sobibor. Theo Toebosch, in: nrc.nl, 31 januari 2020 om 13:24

Idylle neben dem Massenmord. Von Klaus Hillenbrand, in:die tageszeitung (taz), 30. Januar 2020

Gespräch: Johann Niemann, Schlächter von Sobibor: Wiederentdeckte Fotos liefern neue Erkenntnisse, in: SWR2 | Journal am Mittag, 28. Januar 2020, 12:33 Uhr

Newly discovered photos of Nazi death camp may show guard Demjanjuk: historians. By
Madeline Chambers, in: Reuters, January 28, 2020 / 4:46 PM

Fotos inéditas de Sobibor aportan pruebas de la parte desconocida de la ‘Shoah’Los expertos creen haber identificado en ellas a John Demjanjuk, un criminal de guerra ya fallecido que fue condenado en 2011. Ana Carbajosa, in: El País, 29 Ene, 2020 – 10:03 CET

El museo de Berlín revela fotos con posible Demjanjuk en el campo de exterminio de Sobibor. Silvia Schnessel, in: Enlace Judío, 29 Ene, 2020

Holocausto: fotos recém-descobertas de oficial da SS revelam imagens inéditas do campo de extermínio de Sobibor, in: BBC Brasil, 30 janeiro 2020,

Johann Niemann: Vom Maler- zum Mordgesellen. Im Nachlass des Völleners Johann Niemann wurden Fotos aus dem Vernichtungslager Sobibor gefunden. Ein an diesem Dienstag vorgestelltes Buch gibt Einblicke in den Holocaust im besetzten Polen und das Leben des Westoverledingers. Von Elke Wieking und Dirk Hellmers, in: Ostfriesen-Zeitung, 28. Januar 2020

Fotos aus Sobibor: Das „deutsche Dorf“ – ein Ort des Massenmordes. Von Ingeborg Ruthe, in: Frankfurter Rundschau, 29. Januar 2020, 14:47 Uhr

Täter-Fotos aus Sobibor aufgetaucht. Bildlicher Ausdruck der „Banalität des Bösen“. Von Christiane Habermalz, in: Deutschlandfunk Kultur | Fazit, 28. Januar 2020

Das Familien-Album der Nazi-Mörder. Von Thomas Kittan, in: B.Z., 29. Januar 2020, 15:57 Uhr

NS-Vernichtungslager – Fotos geben neuen Einblick ins KZ Sobibor. Quelle: Nina Schmedding, KNA, in: ZDF.de, 28. Januar 2020, 19:53 Uhr

Historians unveil rare photos of Sobibor death camp. AFP, in: France24, 28/01/2020 – 18:44, Modified: 28/01/2020 – 18:43

Berlin museum unveils photos possibly featuring Demjanjuk at Sobibor death camp. By Kerstin Sopke and Geir Moulson, in: The Times of Israel, 28 January 2020, 7:14 pm

Johann Niemann in Sobibor. Selbstdarstellung auf der Rampe
Im Vernichtungslager Sobibor in Ostpolen ermordete die SS mehr als hunderttausend Juden. Johann Niemann war 1943 stellvertretender Leiter – jetzt ist seine Fotosammlung aufgetaucht. Von Martin Pfaffenzeller, in: Spiegel Online, 28. Januar 2020, 17:39 Uhr

Vernichtungslager Sobibor. Inszenierung eines Massenmörders
Im Vernichtungslager Sobibor ermordeten die Nazis zwischen 1942 und 1943 mehr als 180.000 Menschen. Nun veröffentlichte Originalfotos aus dieser Zeit geben erstmals Einblick in die Welt der Täter. Von Alexander Bühler, SWR, in: tageschau.de, 28. Januar 2020, 17:17 Uhr

Unbekannte Einblicke: Neu entdeckte Fotos zeigen KZ Sobibor. Von M. Kolvenbach/A. Bühler/E. Beres, SWR, in: tagesthemen, 28. Januar 2020, 22:15 Uhr

Schande von Sobibor: Neue Fotos zeigen KZ-Aufseher Demjanjuk im Vernichtungslager. Von Armin Fuhrer, Focus Online, 28. Januar 2020, 22:09 Uhr

Fotos aus Sobibor: Das „deutsche Dorf“ – ein Ort des Massenmordes. In der Stiftung Topographie des Terrors hat das erschütternde Holocaust-Buch mit Aufnahmen der Niemann-Sammlung Premiere. Es zeigt die Banalität des Bösen. Von Ingeborg Ruthe, in: Berliner Zeitung, 28. Januar 2020, 22:18 Uhr

Vernichtungslager Sobibor: Fotos eines Täters aufgetaucht. Von Euronews mit dpa, AP, 29. Januar 2020, 00:08 Uhr

Bilder aus Sobibor Feierndes Mordpersonal im Holocaust. Von Christoph David Piorkowski, in: Tagesspiegel, 28. Januar 2020, 13:13 Uhr

Deutsche Gemütlichkeit im Vernichtungslager. Das private Foto-Album des stellvertretenden Kommandanten von Sobibor. Von Jim Tobias auf haGalil onLine, 28. Januar 2020 – 2 Shevat 5780

Fotos aus Sobibor. Von Ernst Reuß auf dem Blog „Historisches Sachbuch“, 28. Januar 2020

Vernichtungslager Sobibor: Die Opfer sind nicht zu sehen. Hunderte Fotos aus dem Nachlass des stellvertretenden Kommandanten des Vernichtungslagers Sobibor werden erstmals öffentlich präsentiert. Was zeigen sie wirklich? Von Sascha Feuchert, in: FAZ, 28. Januar 2020

„Fotos aus Sobibor“ in der Topographie des Terrors, Inforadio vom rbb | Kultur, 28. Januar 2020, 14:55 Uhr

Erstmals Fotos aus Vernichtungslager Sobibor aufgetaucht. Von der „Aktion Reinhardt“, in der die SS 1942/43 1,8 Millionen Juden im besetzten Polen ermordete, kannte man bislang kaum Bilddokumente. Umso eindrucksvoller ist daher das Fotoalbum eines Täters, das jetzt bekannt wird. Von Sven Felix Kellerhoff, in: Welt, 28. Januar 2020, 15:16 Uhr

Photos of Nazis at Sobibor death camp are the first of their kind. By Debbie Cenziper and Loveday Morris, in: Washington Post, Jan. 28, 2020 at 12:00 p.m. GMT+1

Possible photo of ‚Ivan the Terrible‘ Demjanjuk at Sobibor released. By Jerusalem Post Staff, Reuters, January 28, 2020 16:18

Historians Publish Photos Proving John Demjanjuk Served in Nazi Death Camp. By Ofer Aderet, in: Haaretz, January 28, 2020, 13:11

Newly released photos suggest John Demjanjuk was Sobibor death camp guard. By Erik Kirschbaum, in: Los Angeles Times, Jan. 28, 2020, 5:47 PM


Holocaust: SS officer’s photos reveal Sobibor death camp, BBC News, January 28, 2020

Foto bewijst aanwezigheid oorlogsmisdadiger Demjanjuk in vernietigingskamp Sobibor. Von Rosanne Kropman, in: de Volkskrant, 28 Januar 2020, 12:00 Uhr

Vernietigingskamp Sobibór heeft nu een gezicht. Marjolein Hogervorst, in: NOS Nieuws, 28 januari 2020, 14:33 Uhr Aangepast, 16:03 Uhr

Zeldzame foto’s opgedoken van vernietigingskamp Sobibor, in: De Telegraaf, 28. Januar 2020, 18:59 Uhr, Updated, 19:07 Uhr

Zeldzame nieuwe foto’s vernietigingskamp Sobibór onthuld, in: NU.nl, 28 januari 2020, 20:13 Laatste update: 3 uur geleden

Is dit John Demjanjuk, de beul van Sobibor op deze foto? Wim Boevink, in: Trouw, 28 januari 2020, 15:41 Uhr

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2020 ISBN:
978-3-86331-506-1
382 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

68. Jg., Heft 1 (2020)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

Alle Preise einschl. MwSt.

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0044-2828
96 Seiten

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Astrid Ley

“In the Country of Numbers, where the men have no names”

November Pogrom prisoners of Sachsenhausen: Imprisonment and exile
22.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 59

More than 6,300 Jewish men were taken to Sachsenhausen concentration camp after the November pogroms in 1938. The great majority of them were released a few weeks later on the condition that they leave Germany immediately. Most of them, therefore, survived. How were the lives of these families affected by the forced emigration? What was waiting for them in the countries where they took refuge? Did they find a new home? The exhibition catalogue looks at these questions from the perspective of the children and grandchildren of the imprisoned men. Exhibition and accompanying book tell the story with the example of nine individual life stories. The families who contributed to the exhibition with photos and documents, and were willing to speak on camera about their memories are living in the USA, the UK, Canada, Israel, Argentina and Australia today.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2020 ISBN:
978-3-86331-509-2
184 Seiten

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Astrid Ley

„Im Reich der Nummern, wo die Männer keine Namen haben“

Die Novemberpogrom-Gefangenen des KZ Sachsenhausen – Haft und Exil
22.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 58

Über 6300 jüdische Männer wurden nach den November-Pogromen 1938 in das KZ Sachsenhausen verschleppt. Die große Mehrheit kam nach einigen Wochen unter der Auflage wieder frei, sofort aus Deutschland zu emigrieren. Viele haben deshalb überlebt. Wie wurde das Leben dieser Familien durch die erzwungene Emigration beeinflusst? Was erwartete die Emigranten in ihren Zufluchtsländern? Fanden sie eine neue Heimat? Diesen Fragen gehen Ausstellungskatalog und Begleitband aus der Perspektive der Kinder und Enkel jener Männer nach. Erzählt wird die Geschichte anhand von neun individuellen Schicksalen. Die Familien, die mit Fotos und Dokumenten zur Ausstellung beitrugen und im Interview über ihre Erinnerungen berichteten, leben heute in den USA, Großbritannien, Kanada, Israel, Argentinien und Australien.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2020 ISBN:
978-3-86331-508-5
184 Seiten

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Arbeit – Bewegung – Geschichte

Zeitschrift für historische Studien 2020/I
14.00 

Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien (bis Dezember 2015 JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung) wendet sich an Historikerinnen, Historiker, Studierende und historisch Interessierte. Sie präsentiert Ergebnisse der historischen Forschung zur deutschen, europäischen und außereuropäischen Arbeiterbewegung, zur Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeitswelt, zur Geschichte demokratischer sozialer Bewegungen, zur Alltagsgeschichte u.a.m. Jede Ausgabe enthält wissenschaftliche Aufsätze und Mitteilungen, Beiträge zur Diskussion, biografische Skizzen, Erinnerungen, Dokumente, Berichte über wissenschaftliche Tagungen, Informationen über Projekte, wissenschaftliche Bildungseinrichtungen, Archive und Gedenkstätten sowie Buchbesprechungen.

Erscheinungsweise: 3-mal jährlich (Januar, Mai, September)

Einzelheftpreis: 14,– Euro
Jahresabonnement Inland (3 Hefte): 35,– Euro
Jahresabonnement Ausland (3 Hefte): 45,– Euro
Alle Preise einschl. MwSt.

Lohnarbeit im Kapitalismus. Neues Heft der Zeitschrift Arbeit – Bewegung – Geschichte erschienen. Rezension von Holger Czitrich-Stahl, in: junge Welt, 10. Februar 2020, Seite 15 / Politisches Buch

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2020 ISSN:
2366-2387
ISBN: 978-3-86331-507-8 227 Seiten

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Stefan Wolle

Umbruch Ost / Transformation East

Lebenswelten im Wandel. Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung / Lives in Transition. Companion volume to the eponymous exhibition
12.00 

Herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem
Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer

„Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“ ist der Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Das Buch präsentiert Texte des Berliner Historikers und Publizisten Stefan Wolle sowie 128 zeitgenössische Fotos renommierter Fotografinnen und Fotografen. Ergänzt durch Infografiken des Online-Portals Statista zur ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung seit 1990 sowie Zeitzeugenvideos des NDR, die durch QR-Codes verfügbar gemacht werden, wirft der Band Schlaglichter auf den Alltag der deutschen Einheit insbesondere in Ostdeutschland.

“Transformation EAST. Lives in Transition” is the companion volume to the eponymous exhibition produced by the Federal Foundation for the Study of the Communist Dictatorship in East Germany and the Federal Government’s Commissioner for the New States. The book presents texts written by Berlin historian and publicist Stefan Wolle as well as 128 contemporary photos taken by renowned photographers. Supplemented by infographics examining the economic and societal developments since 1990, which were provided by the online portal Statista, and by contemporary witness videos (recorded by NDR and accessible via QR codes), the volume shines a spotlight on everyday life during reunification, especially in former East Germany.

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2020 ISBN:
978-3-86331-515-3
128 Seiten

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Nicole Hördler, Sigrid Jacobeit

Warum Jungs heute nicht mehr Adolf heißen

Was ich schon immer über die Nazi-Zeit wissen wollte
12.00 

Illustriert von Ulrike Kömpe
Ein Buch für Kinder ab 10 Jahren

„Adolf? Den Namen habe ich schon mal gehört. Aber warum heißen Kinder heute nicht mehr so? Und wer kann mir eigentlich mehr darüber erzählen?“ Der zehnjährige Luka will es genau wissen und bekommt wichtige Antworten zu der Zeit von Adolf Hitler.
Der neugierige Luka stellt Fragen an die Zeit von Adolf Hitler zwischen 1933 und 1945. Weil die Erwachsenen in Erklärungsnot geraten, beschließt er, selbst auf Spurensuche zu gehen. Er findet Belege zu einer radikalen und menschenfeindlichen Zeit – dem Nationalsozialismus. Wie aus dem Jungen Adolf der Diktator Hitler wurde, recherchiert er genauso wie Informationen zum Leben der Kinder und Jugendlichen von damals. Mit seinem kindlichen Verständnis von Freundschaft und Fairness hinterfragt der kleine Forscher, was der Zweite Weltkrieg und die Verfolgung ganzer Bevölkerungsgruppen in Deutschland bedeuteten. Sein Plädoyer steht für ein offenes, tolerantes Miteinander, das er selbst kennt, das aber für Kinder vor über 80 Jahren nicht selbstverständlich war.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2020 ISBN:
978-3-86331-505-4
68 Seiten

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Christian Gaubert

DDR: Deutsche Dekorative Restbestände?

Der DDR-Alltag im Museum
22.00 

Die Landschaft der privaten DDR-Museen galt in der Forschung lange als ein abseitiges Terrain. Auch in den geschichtspolitischen Auseinandersetzungen um die Aufarbeitung der SED-Diktatur wurde diese Museumswelt meist lediglich unter dem Schlagwort der „Ostalgie“ subsumiert. Der Verharmlosungsvorbehalt, mit dem diesen Amateurmuseen begegnet wurde, färbte in erheblichem Maße auch auf das gesamte Themenfeld des DDR-Alltags ab. Es dauerte schließlich bis zur Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption im Jahr 2008, dass das „Alltagsleben in der DDR“ zu einem förderungswürdigen Thema staatlicher Museumsarbeit erklärt wurde. Die vorliegende Arbeit skizziert den Diskussionsverlauf um dieses zentrale Streitthema der DDR-Erinnerung und untersucht anhand von vier Museen das von wechselseitigen Widerlegungsambitionen geprägte Verhältnis von privater und öffentlicher Museumsarbeit.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2019 ISBN:
978-3-86331-499-6
288 Seiten

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Riccardo Altieri (Hrsg.), Cornelia Baddack (Hrsg.), Sophia Ebert (Hrsg.), Frank Jacob (Hrsg.), Swen Steinberg (Hrsg.)

Reden und Schriften

19.00 

Ediert, eingeleitet und herausgegeben von Riccardo Altieri, Sophia Ebert, Swen Steinberg, Cornelia Baddack und Frank Jacob

Reihe Kurt Eisner-Studien • Band 7

Kurt Eisner (1867–1919) war nicht nur Journalist und Politiker, sondern auch vielseitiger Literat. Seine Texte diverser Gattungen sind in seinem Nachlass überliefert. Der vorliegende Band vereint neben einigen von Eisners Schlüsselreden als Politiker drei seiner Schriften, die nicht nur Aufschluss über seine Interpretation von Goethes Faust, sein Bildungsideal sowie seinen Pazifismus geben, sondern auch einen tiefen Einblick in Eisners Gedankenwelt gewähren. Sie stellen somit einen Querschnitt des Schaffens und der Ideale des ersten Bayerischen Ministerpräsidenten dar und bilden einen wichtigen Beleg dafür, dass Politik und Literatur in einem fruchtbaren wechselseitigen Austausch stehen können.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2019 ISBN:
978-3-86331-504-7
242 Seiten

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Riccardo Altieri (Hrsg.), Frank Jacob (Hrsg.)

Die Wahrnehmung der Russischen Revolutionen 1917

Zwischen utopischen Träumen und erschütterter Ablehnung
29.00 

Reihe Alternative | Demokratien. Studien zur Geschichte der Sozialdemokratie und des Sozialismus, Band 3

Die Revolutionen vom Februar und Oktober 1917 veränderten die Geschicke Russlands fundamental: Erst wurde der Zar gestürzt, dann die Herrschaft der Räte proklamiert. Während die beiden Revolutionen verhältnismäßig unblutig verliefen, erschütterte anschließend ein jahrelanger Bürgerkrieg das Land, der Hunderttausende Opfer forderte und mit dessen Ende nach fünf Jahren die Macht der Bolschewiki etabliert war. Nicht nur die Gewaltfrage, auch die politischen Folgen der Oktoberrevolution riefen im Ausland vielfache Kritik hervor. Der vorliegende Band zeichnet die unterschiedlichen Reaktionen aus Deutschland, aber auch aus anderen Teilen der Welt nach. Kann die Oktoberrevolution verkürzt wirklich als Beginn einer Linie betrachtet werden, die über Verrat und Massenmord zum Archipel Gulag führte, oder müssen Handlungsoptionen, wegweisende Entscheidungen und Schlüsselereignisse in ihrem historischen Kontext differenzierter betrachtet werden?

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2019 ISBN:
978-3-86331-469-9
450 Seiten

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Marianne Subklew-Jeutner

Schattenspiel

Pfarrer Eckart Giebeler zwischen Kirche, Staat und Stasi
24.00 

Schriftenreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Band 12

Pfarrer Eckart Giebeler arbeitete von 1949 bis 1992 als evangelischer Gefängnisseelsorger in verschiedenen Gefängnissen der DDR und nach 1990 im Land Brandenburg. Ab 1953 übte er seine seelsorgerliche Tätigkeit als Angestellter des Ministeriums des Innern der DDR aus und verpflichtete sich 1959 per Handschlag zur Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Als IM „Roland“ schrieb er Berichte über Inhaftierte, besprach Tonbänder mit Informationen über Pfarrkonvente und Pfarrer-Kollegen und übergab dem MfS Dokumente, die „nur zum innerkirchlichen Dienstgebrauch“ bestimmt waren. 1992 veröffentlichte Giebeler seine Autobiografie unter dem Titel „Hinter verschlossenen Türen. Vierzig Jahre als Gefängnisseelsorger in der DDR“, in der er u. a. beschreibt, wie er den Anwerbungen des MfS als Christ und Pfarrer widerstanden habe. Die Geschichte von Eckart Giebeler ist in ihren individuellen Dimensionen die Geschichte einer persönlichen Tragik. Aber sie ist auch eine Geschichte von Schuld und Verrat, ungeklärtem kirchlichen Leitungsverhalten und letztlich eine Geschichte der Suche nach Zugehörigkeit, die Eckart Giebeler auf seine Weise beantwortet hat.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2019 ISBN:
978-3-86331-498-9
456 Seiten

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Christoph Schmidt

Absturz zur Wirklichkeit

Die Eroberung Berlins 1945
19.00 

Reihe ZeitgeschichteN, Band 21

Die Erinnerung der Deutschen an die Eroberung Berlins 1945 scheint wie zerrissen. Was sollte denn Vorrang haben: das Nationale, also die Kapitulation, oder das Politische, mithin die Befreiung? Ergo erschien die Einnahme Berlins als Katastrophe, der Sturm auf die Reichskanzlei aber als Rettung.

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978-3-86331-466-8
212 Seiten

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Veronika Springmann

Gunst und Gewalt

Sport in nationalsozialistischen Konzentrationslagern
22.00 

Sport war in den Konzentrations- und später auch in den Vernichtungslagern allgegenwärtig. Übungen aus dem Kanon des Sports oder der Leibesübungen wurden von Aufseher*innen gewaltförmig gegen die Häftlinge gerichtet. Doch auch von den Häftlingen organisierte Fußballspiele fanden in den Lagern statt. Zur Unterhaltung der SS wurden regelmäßig Boxkämpfe veranstaltet, in denen Häftlinge gegeneinander kämpfen mussten. Veronika Springmann untersucht in dieser ersten Studie zu Sport in NS-Konzentrationslagern das Wechselverhältnis von Geschlecht, insbesondere von Männlichkeit, Sport und Gewalt. Mit ihrer Analyse der Wirkungsweisen von Macht und Gewalt beleuchtet sie einen wichtigen Aspekt der Alltagsgeschichte der Konzentrationslager.

Rezension von Jim Tobias: Zwischen Gewalterfahrung und „Vergnügen“, bei: haGalil.com, 21. Februar 2020 – 26 Shevat 5780

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2019 ISBN:
978-3-86331-500-9
310 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

67. Jg., Heft 12 (2019)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

Alle Preise einschl. MwSt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2019 ISSN:
0044-2828
104 Seiten

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Stefanie Schüler-Springorum (Hrsg.)

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 28 (2019)

21.00 

Das Jahrbuch für Antisemitismusforschung ist ein Forum für wissenschaftliche Beiträge zur Antisemitismus-, Vorurteils- und Minderheitenforschung und will dieses disziplinär breite Spektrum bündeln. Es ist deshalb fächerübergreifend und international vergleichend ausgerichtet.

Schwerpunkte dieser Ausgabe: Flüchtlingskrise 1938 und heute? Zur Aktualität der Internationalen Flüchtlingskonferenz von Évian 1938 | Der Fall Rolf Peter Sieferle. Die intellektuelle Rechte und ihre Strategien | Antisemitismus und Rassismus im Nachkriegsdeutschland | Antisemitismus in der Gegenwart – Länderstudien

Preis im Abonnement: 16.00 Euro

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2019 ISBN:
978-3-86331-502-3
384 Seiten

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Margret Müller (Hrsg.), Werner Müller (Hrsg.), Boris Zabarko (Hrsg.)

Leben und Tod in der Epoche des Holocaust in der Ukraine

Zeugnisse von Überlebenden
49.00 

Mit einem Geleitwort von Dieter Pohl
Berichte der Überlebenden aus dem Russischen übersetzt
von Natalia Blum-Barth und Christian Ganzer

Der Holocaust in der Ukraine hat jahrzehntelang nur wenig Aufmerksamkeit gefunden. Erst seit den 1990er-Jahren stoßen die deutschen Verbrechen zunehmend auf das Interesse von Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit – sowohl in Deutschland als auch in der Ukraine selbst. Dennoch ist das Wissen um das Geschehen in der damaligen Sozialistischen Sowjetrepublik immer noch gering. Der Historiker Boris Zabarko, selbst Überlebender des Ghettos Schargorod, war einer der Ersten, die das Schicksal der Juden unter deutscher Besatzung in der Ukraine systematisch erforscht haben. Seit mehr als 20 Jahren sammelt er Berichte Überlebender und interviewt einst Verfolgte. 1999 erschien eine erste Publikation auf Russisch, gefolgt von einem mehrbändigen Werk. Die vorliegende Edition enthält mehr als 180 Berichte Überlebender. Sie sind den jeweiligen Tatorten zugeordnet, zu denen einführend Kontextinformationen gegeben werden, und folgen der Chronologie der Besetzung. Entstanden ist eine „Geografie des Holocaust“ in der Ukraine.

Beklem­mende Berichte über den „Holo­caust durch Kugeln“. Rezension von Christoph Brumme, 10. März 2020, bei „Ukraine verstehen“

Wozu Menschen fähig sind. Der ukrainische Historiker Boris Zabarko stellt mit Margret und Werner Müller Zeugnisse des Holocaust in der Ukraine vor. Rezension von Ernst Reuß, in: Neues Deutschland, 10. März 2020

Zeugnisse von Überlebenden. Von Roland Kaufhold, in: haGalil.com, 11. Februar 2020 – 16 Shevat 5780

Rezension von Ernst Reuß, Der Holocaust in der Ukraine, auf dem Blog „Historisches Sachbuch“, 27. Dezember 2019

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2019 ISBN:
978-3-86331-475-0
1152 Seiten

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Wolfgang Schaffer

Einhundert Jahre Schwestern vom hl. Josef in St. Trudpert 1920–2020

Geschichte einer Ordensgemeinschaft in der Erzdiözese Freiburg
28.00 

Die Deutsche Provinz der Kongregation der Schwestern vom hl. Josef mit Sitz im Kloster St. Trudpert im Münstertal kann im Jahr 2020 auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken. Ihr Wirken geht auf eine intensive religiöse Bewegung zurück, die Mitte des 19. Jahrhunderts als »Frauenkongregationsfrühling« ihren Anfang nahm und u.a. zur Gründung der Schwestern vom hl. Josef im elsässischen Kloster Saint-Marc 1845 führte. Von hier aus fasste die Gemeinschaft auch in Baden mit sozial-karitativen Apostolaten Fuß. Die Ausweisung badischer Schwestern aus dem Elsass nach dem Ende des Ersten Weltkriegs führte 1920 zur Gründung einer deutschen Provinz der Kongregation in dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Trudpert. Von diesem Standort aus etablierten sich die Schwestern vom hl. Josef bis in die Gegenwart als fester Bestandteil der südwestdeutschen »Ordenslandschaft«.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2020 ISBN:
978-3-86331-501-6
410 Seiten

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Marta Ansilewska-Lehnstaedt

Pole jüdischer Herkunft

Selbstdeutung polnischer Kinderüberlebender des Holocaust
24.00 

Touro College Berlin | Studien zu Holocaust und Gewaltgeschichte, Band 2

Fast 5000 jüdische Kinder überlebten den Holocaust in Polen im Versteck. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die nach 1945 im Land blieben, kämpften mit massiven Identitätsproblemen: Weder ein Anknüpfen an die idealisierte Vorkriegszeit noch eine Flucht vor den Folgen des Krieges waren möglich. Sie mussten sich eine neue Identität als Überlebende aufbauen, als Polen jüdischer Herkunft.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2019 ISBN:
978-3-86331-479-8
392 Seiten

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Cornelia Baddack (Hrsg.), Frank Jacob (Hrsg.)

100 Schmäh- und Drohbriefe an Kurt Eisner, 1918/19

16.00 

Ediert, eingeleitet und herausgegeben von Frank Jacob und Cornelia Baddack

Reihe Kurt Eisner-Studien • Band 6

Kurt Eisner (1867–1919) war ein Politiker, dem die Wahrheit mehr bedeutete als Mehrheiten. Für die Anerkennung der deutschen Kriegsschuld nach dem Ersten Weltkrieg wurde der erste bayerische Ministerpräsident mit wüsten Schmähungen und Drohungen überzogen. Seine Gegner beschimpften ihn in hasserfüllten Briefen und Postkarten und prophezeiten ihm seinen baldigen Tod, ja sehnten diesen sogar herbei. Es waren vor allem antisemitische Tiraden, die in ihrer gesammelten Form einen Eindruck davon geben, welche radikalen Gedanken und Kräfte die neue Politik der Weimarer Republik am liebsten im Keim erstickt hätten. Die Schmäh- und Drohbriefe gegen Eisner sind daher ein wichtiges Zeitdokument, vor allem aber auch eine Mahnung, wohin ein in allen Schichten der Bevölkerung grassierender Antisemitismus führen kann.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2019 ISBN:
978-3-86331-495-8
148 Seiten

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Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

67. Jg., Heft 11 (2019)
13.00 

Die Zeitschrift für Geschichtswissenschaft erscheint monatlich. Sie ist ein Fachorgan für Historiker, Geschichtslehrer, Archivare, Studierende und Interessenten an Geschichte und verwandten Disziplinen wie Völkerkunde, Politische Wissenschaft, Altertumswissenschaften, Kunstgeschichte u. a.

Einzelheftpreis: 13,– € (zuzügl. Versandkosten und Porto)
Jahresbezugspreis Inland: 129,– € (einschl. Versand und Porto)
Jahresbezugspreis Ausland: 129,– € (zuzügl. 18,– € Versand und Porto)
Studentenvorzugsabonnement: 96,75 € (einschl. Versandkosten und Porto)

Jahresbezugspreis Print & Online: 160,– € (einschl. Versandkosten und Porto)

Alle Preise einschl. MwSt.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2019 ISSN:
0044-2828
96 Seiten

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