Gesamtverzeichnis


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Falk Bersch

Aberkannt!

Die Verfolgung von Jehovas Zeugen im Nationalsozialismus und in der SBZ/DDR
19.00 

Herausgegeben von der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur

Die Verfolgung von Jehovas Zeugen in Deutschland begann 1933 und endete 1990 in der DDR – mit einer kurzen Unterbrechung nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Nationalsozialisten warfen der Religionsgemeinschaft vor, jüdisch-kommunistische Ziele zu verfolgen, das SED-Regime bezeichnete sie als „faschistische Organisation“. Mindestens 500 Zeugen Jehovas sind in irgendeiner Form unter beiden Diktaturen diskriminiert oder verfolgt worden. 325 von ihnen waren sowohl unter dem NS-Regime als auch in der DDR in Haft . Der vorliegende Band gibt Einblicke in die Verfolgungsgeschichte im Land Brandenburg und erzählt die Biografien von 13 Frauen und Männern, die nach ihrer Entlassung aus dem Konzentrationslager Ravensbrück erneut Opfer von Verfolgung wurden.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2017 ISBN:
978-3-86331-379-1
350 Seiten

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Bernhard Sauer

In Heydrichs Auftrag: Kurt Gildisch und der Mord an Erich Klausner während des „Röhm-Putsches“

16.00 

Der „Röhm-Putsch“ war eine Zäsur in der Entwicklung des „Dritten Reiches“. Zahlreiche SA-Führer wurden unter dem Vorwand, einen gegen Hitler gerichteten Putsch geplant zu haben, hingerichtet. Aber auch allgemein respektierte Politiker aus dem bürgerlich-konservativen Lager gehörten zu den Opfern. Einer von ihnen war der Katholik Erich Klausener, in der Weimarer Republik Leiter der Polizeiabteilung im Preußischen Innenministerium. Der Mordfall Erich Klausener wurde erstmals 1951 vor dem Landgericht Berlin verhandelt. Die Presse sprach damals von einem Sensationsprozess. Angeklagt war der ehemalige SS-Sturmbannführer Kurt Gildisch, der für Reinhard Heydrich spezielle Aufträge ausführte. Anhand der Unterlagen zu diesem Prozess kann Bernhard Sauer den Tathergang detailliert rekonstruieren und die gespenstische Atmosphäre, die während des „Röhm-Putsches“ geherrscht hat, eindrucksvoll einfangen.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2017 ISBN:
978-3-86331-373-9
154 Seiten

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Stefanie Schüler-Springorum (Hrsg.)

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 26 (2017)

21.00 

Herausgegeben von Stefanie Schüler-Springorum
für das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin

Das Jahrbuch für Antisemitismusforschung ist ein Forum für wissenschaftliche Beiträge zur Antisemitismus-, Vorurteils- und Minderheitenforschung und will dieses disziplinär breite Spektrum bündeln. Es ist deshalb fächerübergreifend und international vergleichend ausgerichtet.

Schwerpunkte dieser Ausgabe: Sexuelle Gewalt während des Völkermordes an den Armeniern und des Holocaust | Kritische Theorie und Antisemitismusforschung | Migration, Islam und Antisemitismus.

Preis im Abonnement: 16.00 Euro

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2017 ISBN:
978-3-86331-380-7
439 Seiten

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Moisej Beniaminowitsch Temkin

Am Rande des Lebens

Erinnerungen eines Häftlings der nationalsozialistischen Konzentrationslager
19.00 

Herausgegeben von Reinhard Otto

Die Aussonderung „untragbarer“ sowjetischer Kriegsgefangener – Kommissare, Juden, Intelligenzler – zählt zu den größten Verbrechen des Zweiten Weltkrieges. Gemäß einer Absprache zwischen Wehrmacht und SS wurden ab Sommer 1941 weit mehr als 30 000 Rotarmisten „aussortiert“, in Konzentrationslager gebracht und dort ermordet. Dass dennoch ein Gefangener, ein jüdischer Offizier der Roten Armee, dieser systematischen Auslese entkommen konnte, ist ein Wunder. Moisej Beniaminowitsch Temkin hatte sich schon für die Erschießung auf dem SS-Schießplatz Hebertshausen entkleidet, als er herausgewunken und in das zwei Kilometer entfernte KZ Dachau gebracht wurde. Von dort kam er wenig später in das Konzentrationslager Mauthausen, das er ebenso überlebte wie noch einmal das KZ Dachau, dessen Außenlager Friedrichshafen und die Konzentrationslager Mittelbau-Dora und Bergen-Belsen. Temkin hat seine Erlebnisse nach Kriegsende detailliert beschrieben und damit ein einzigartiges Zeugnis für die Verbrechen an dieser oft vergessenen Opfergruppe hinterlassen.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2017 ISBN:
978-3-86331-375-3
208 Seiten

Hardcover


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Silke Fehlemann, Frank Sparing

Gestörte Kindheiten

Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen in psychiatrischen Einrichtungen des Landschaftsverbandes Rheinland (1945–1975)
19.00 

Herausgegeben im Auftrag des Landschaftsverbandes Rheinland

Nach dem Krieg befand sich die deutsche Psychiatrie in einer prekären Lage. Mehr als viele andere medizinischen Disziplinen war sie an menschenverachtenden Verbrechen der Nationalsozialisten beteiligt. Dennoch mussten auch nach Kriegsende viele Menschen, vor allem zahlreiche Kinder und Jugendliche, psychiatrisch und neurologisch versorgt werden. Die Herausbildung der Kinder- und Jugendpsychiatrie nach dem Zweiten Weltkrieg wird im vorliegenden Band auf der institutionellen und praktischen Ebene am Beispiel des Landschaftsverbandes Rheinland dargestellt.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2017 ISBN:
978-3-86331-371-5
222 Seiten

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Zygmunt Klukowski

Tagebuch aus den Jahren der Okkupation 1939–1944

29.90 

Herausgegeben von Christine Glauning und Ewelina Wanke

Aus dem Polnischen übersetzt von Karsten Wanke
Mit einer Einleitung von Ingo Loose

Zygmunt Klukowski, polnischer Arzt, Historiker und Sammler, schrieb während des Zweiten Weltkrieges fast täglich in seinem Tagebuch detailliert über die Ereignisse in Szczebrzeszyn und der Region Zamość. Mit diesen einzigartigen Aufzeichnungen wollte er Zeugnis ablegen über die „unerhörte Geschichte“ eines Gebiets, das Heinrich Himmler zum ersten deutschen Siedlungsgebiet und somit zum bevölkerungspolitischen Laboratorium für den „Generalplan Ost“ erklärt hatte – mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung.
Klukowski hat die erste Veröffentlichung in Polen 1958 selbst mit vorbereitet, allerdings in einer bearbeiteten Form, die den politischen Bedingungen im Nachkriegspolen Rechnung trug. Mit der vorliegenden Fassung erscheint zum ersten Mal eine deutsche Übersetzung, die – so sie überliefert sind – auf der Grundlage der hand- und maschinenschriftlichen Notizen Klukowskis basiert. Darüber hinaus sind die sprachlichen und inhaltlichen Eingriffe des Autors rückgängig und für den Leser sichtbar gemacht worden.

 

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2017 ISBN:
978-3-86331-244-2
584 Seiten

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Detlef Lehnert (Hrsg.)

„Das deutsche Volk und die Politik“

Hugo Preuß und der Streit um „Sonderwege“
24.00 

HISTORISCHE DEMOKRATIEFORSCHUNG
Schriften der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung, Band 12

Der spätere Weimarer „Verfassungsvater“ Hugo Preuß publizierte 1915 knapp an der Kriegszensur vorbei sein meistgelesenes Buch „Das deutsche Volk und die Politik“. Darin nahm er künftige „Sonderwegs“-Kritik am Obrigkeitsstaat (statt „Volksstaat“ als Demokratie) vorweg. Preuß ist so ein Kronzeuge gegen die verbreitete Sicht: Erst die NS -Katastrophe habe solche Deutungen des preußisch akzentuierten Deutschen Kaiserreichs und dessen Vorgeschichte hervorgerufen. Dieser Band geht vom Preuß-Text aus, widmet sich aber vielfältigen Aspekten von Struktur und Kultur deutscher Geschichte des 19. und vor allem 20. Jahrhunderts: Fragen von Krieg und Frieden, der Justiz und Polizei, des Regionalismus und des Demokratieverständnisses werden in neuen Perspektiven beleuchtet. Das gilt auch für die Stichworte Bismarck und Preußen sowie nachbarliche Blicke aus Frankreich. Erstmals sind Gedanken des nach England emigrierten ältesten Sohnes von Preuß aus dem Zweiten Weltkrieg einbezogen.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2017 ISBN:
978-3-86331-365-4
365 Seiten

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Fabian Wendler

NS-Täter in der Geschichtsschreibung der SBZ und DDR bis in die 1960er-Jahre

24.00 

Die Studie rekonstruiert die Darstellungen von NS-Tätern in der Geschichtsschreibung der SBZ und DDR bis in die 1960er-Jahre. Während zu SBZ-Zeiten verschiedene Täter und Tätertypen sowie Fragen nach Schuld und Verantwortung der deutschen Mehrheitsbevölkerung präsent sind, dominieren seit den 1950er-Jahren ab-, aus- und eingrenzende Täterkonstruktionen, die in Anlehnung an Gerhard Paul als Formen des gesamtdeutschen Versuchs der exkulpierenden Distanzgewinnung vor der NS-Vergangenheit interpretiert werden. Die Wandlungen der Täterbilder werden somit zugleich als Spiegel der sich verändernden DDR -Vergangenheitskultur erkennbar. Insbesondere reflektieren die Darstellungen von NS-Tätern die Arbeit am antifaschistischen Mythos der DDR. Sie können als unabdingbare Kehrseite der antifaschistischen Helden- und Erlösungsgeschichte begriffen werden.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2017 ISBN:
978-3-86331-370-8
470 Seiten

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Ingo Wille

Transport in den Tod

Von Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg Lebensbilder von 136 jüdischen Patientinnen und Patienten
29.90 

Auf Anweisung der „Euthanasie“-Zentrale in der Tiergartenstraße 4 in Berlin wurden im Herbst 1940 jüdische Patientinnen und Patienten aus Heil- und Pflegeeinrichtungen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg in Hamburg-Langenhorn gesammelt. Die 136 Personen traten
am 23. September 1940 den Weg in die Tötungsanstalt Brandenburg an der Havel an, wo sie im ehemaligen Zuchthaus mit Kohlenmonoxid vergiftet wurden. Offiziell waren sie in einer „komfortablen Anstalt“ in Chełm bei Lublin untergebracht; ein dort nicht existentes Standesamt beurkundete später ihren Tod.

In diesem Band gibt Georg Lilienthal einleitend einen Überblick über die „Euthanasie“-Aktion. Ingo Wille skizziert den Ablauf in Hamburg, vor allem aber präsentiert er die Lebens- und Leidensgeschichten der von dieser Mordaktion betroffenen Menschen.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2017 ISBN:
978-3-86331-366-1
600 Seiten

Hardcover


Jüdisches Magazin. Dubnow Schmall 2

Jüdische Geschichte & Kultur – Magazin des Dubnow-Instituts

14.00 

Das Magazin eröffnet Einblicke in die Vielfalt jüdischer Lebenswelten von der Moderne bis zur Gegenwart. Jede Ausgabe widmet sich einem Themenschwerpunkt, der aktuelle Fragen aufgreift, grundlegende Zusammenhänge darstellt und konträre Perspektiven diskutiert. Weitere Aspekte des Gegenstandes werden in den Rubriken Position, Kritik und Archiv behandelt.
Die erste Ausgabe stellt die Russische Doppelrevolution im Februar und Oktober 1917 und die Folgen dieses Schlüsselereignisses in der modernen jüdischen Geschichte ins Zentrum. 

Jüdische Geschichte & Kultur erscheint einmal jährlich.

Editorial von Yfaat Weiss

Leseprobe

Abonnement-Bestellungen bitte an: monika.grucza@metropol-verlag.de

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2017 ISBN:
978-3-86331-372-2
ISSN: 2567-8469, 64 Seiten

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Raimo Alsen, Angelika Königseder (Hrsg.)

Das KZ im Dorf

Geschichte und Nachgeschichte des Außenlagers Ladelund
19.00 
Ausstellungskatalog herausgegeben im Auftrag
der KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund

Englische Ausgabe:
The concentration camp in the town
The history of the Ladelund subcamp and its aftermath. Exhibition catalog
ISBN: 978-3-86331-376-0

Dänische Ausgabe: 
Kz-lejren i landsbyen
Udekommandoen Ladelunds historie og eftertid. Udstillingskatalog
ISBN: 978-3-86331-378-4

Niederländische Ausgabe:
Het concentratiekamp in het dorp
Geschiedenis van het buitenkamp Ladelund en de naoorlogse omgang met het naziverleden
Tentoonstellingscatalogus
ISBN: 978-3-86331-377-7

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2017 ISBN:
978-3-86331-374-6
128 Seiten

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Uwe Kaminsky

„Keilförmig“

Das Diakonissenhaus Berlin Teltow und die Betroffenen der Zwangssterilisation im Nationalsozialismus
19.00 

»Wozu sind die Gerichte da?«, wurde die 14-jährige Irma aus dem Diakonissenhaus Berlin-Teltow vor dem Erbgesundheitsgericht gefragt. Sie wusste keine Antwort und wurde 1936 wegen »angeborenen Schwachsinns« zur Sterilisation verurteilt.
Das Diakonissenhaus Berlin-Teltow war seit 1933 die zentrale Aufnahmeeinrichtung für Berliner evangelische Mädchen, die der Fürsorgeerziehung unterlagen. Hier wurden sie zum Teil Opfer des nationalsozialistischen Zwangssterilisationsgesetzes. »Keilförmig« wurden ihnen die Eileiter in dazu ermächtigten Krankenhäusern operativ durchschnitten, wie es in den Operationsbefunden hieß.
Die Betroffenheit der Mädchen und jungen Frauen durch die Politik der Zwangssterilisation in Berlin sowie die Rolle der Teltower Vorsteher, Diakonissen und Ärztinnen stehen im Mittelpunkt der Darstellung. Die Studie ordnet das Geschehen in die Haltung der Evangelischen Kirche und des vom Teltower Vorsteher Pastor Alfred Fritz geführten Evangelischen Reichserziehungsverbandes der damaligen Inneren Mission insgesamt wie auch in die Politik der nationalsozialistischen Eugenik ein.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2017 ISBN:
978-3-86331-364-7
178 Seiten

Hardcover


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Winfried Nerdinger (Hrsg.)

Nie wieder. Schon wieder. Immer noch.

Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945
34.00 

Katalog zur Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum München
29. November 2017 bis 2. April 2018

Die Morde der rechtsextremistischen Terrorzelle »Nationalsozialistischer Untergrund« und die Anschläge auf Asylunterkünfte und Geflüchtete haben das Thema Rechtsextremismus und rechtsextreme Gewalt verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gebracht. Rechtspopulistische Parteien schüren Europaskepsis und Fremdenfeindlichkeit, vermeintliche deutsche »Patrioten« treten zur »Rettung des Abendlandes« an und tragen zur Verrohung von Sprache und Denken bei.
Das NS-Dokumentationszentrum München setzt sich mit der Ausstellung »Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945« mit rechtsextremistischem Denken und Handeln auseinander. Die Begleitpublikation zeigt mit wissenschaftlichen Beiträgen, Erfahrungsberichten und einer Chronologie der wichtigsten Ereignisse exemplarisch die Entwicklung des Rechtsextremismus in der Bundesrepublik in den letzten sieben Jahrzehnten auf. Die wichtigsten Bestandteile rechtsextremistischer Ideologie und deren propagandistische Verbreitung werden erläutert und kritisch analysiert. Entsprechend seinem Informations- und Bildungsauftrag klärt das NS-Dokumentationszentrum München damit über Denkweisen und Aktivitäten, die unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft bedrohen, auf.

Rezensionen zur Ausstellung

https://www.jungewelt.de

http://www.sueddeutsche.de

https://www.welt.de

Bayerischer Rundfunk

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2017 ISBN:
978-3-86331-369-2
280 Seiten

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Anne-Kathrin Steinmetz

Landeskultur, Stadtökologie und Umweltschutz

Die Bedeutung von Natur und Umwelt 1970 bis 1989. Eine deutsch-deutsche Betrachtung
24.00 

Debatten über den Umweltschutz prägten in den 1970er- und 1980er-Jahren Politik und Gesellschaft in der alten Bundesrepublik. Die Grünen zogen in die Parlamente und veränderten nachhaltig die politische Landschaft. Aber wie sah es auf der anderen Seite der Mauer aus? Die Studie zeigt anhand der Naturschützer in der staatlichen Massenorganisation Kulturbund, welche Rolle der Umweltschutz in der DDR spielte, welche Möglichkeiten es gab, sich für die Umwelt stark zu machen, und wie das Thema schließlich auch im gleichgeschalteten Osten Deutschlands politisch wurde.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2017 ISBN:
978-3-86331-363-0
339 Seiten

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Bjoern Weigel

Vom deutschen zum „arischen“ Theater

Die Verdrängung jüdischer Theaterunternehmer in Berlin in der NS-Zeit
24.00 

Berlin hatte bis 1933 mit Abstand die meisten privatwirtschaftlich geführten Theater Deutschlands. Viele der bedeutendsten Bühnenleiter waren Juden, doch schon im Sommer 1933 amtierte kein einziger mehr. Die Studie geht der Frage nach, wie die Nationalsozialisten die Theaterleiter aus den Häusern verdrängten, ohne an den privatwirtschaftlichen Unternehmensstrukturen zu rütteln.
Die Betrachtung der wirtschaftlichen und politischen Hintergründe zeigt auch, wie der Primat ideologischer Zielsetzungen des NS-Regimes mit wirtschaftlichen Interessen in Einklang gebracht werden konnte, um aus deutschen Renommier-Bühnen ein „arisches“ Theater zu schaffen.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2017 ISBN:
978-3-86331-362-3
300 Seiten

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Katrin Rudolph

Hilfe beim Sprung ins Nichts

Franz Kaufmann und die Rettung von Juden und „nichtarischen“ Christen
19.00 

Publikationen der Gedenkstätte Stille Helden, Band 7

Als in Berlin im August 1943 eine untergetauchte Jüdin nach der Denunziation durch eine ehemalige Nachbarin von der Gestapo festgenommen wurde, löste das eine Welle von Verhaftungen aus. Nach und nach wurde ein Teil eines Retternetzes aufgedeckt, das „Illegalen“ falsche Papiere und Lebensmittelkarten zur Verfügung gestellt hatte. Katrin Rudolph hat die Struktur dieses Retternetzes um Franz Kaufmann und Helene Jacobs untersucht. Sie beschreibt vier Helferbündnisse, die in der Bekennenden Kirche verwurzelt waren, sowie diverse Querverbindungen zu anderen Rettern.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2017 ISBN:
978-3-86331-351-7
392 Seiten

Überarbeitete Neuauflage


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Philipp Dinkelaker

Das Sammellager in der Berliner Synagoge Levetzowstraße 1941/42

19.00 

ZeitgeschichteN, Band 18

Die Berliner Gestapo richtete im Oktober 1941 in der damals zweitgrößten Synagoge Berlins das Sammellager Levetzowstraße ein. Es diente dem NS-Regime bis Herbst 1942 als temporärer Haftort zur Vorbereitung der Deportation von ca. 20 000 antisemitisch verfolgten Menschen in Ghettos und KZ. Die Studie schildert die Abläufe im Lager, die Leiden der Opfer, ihre Widerstandsstrategien, aber auch die Handlungsräume und Motivationen der Täter. Ein besonderes Augenmerk gilt der Beschreibung und Analyse der Wahrnehmbarkeit der Vorgänge um das Sammellager sowie der Rolle der Berliner Bevölkerung. Das Schlusskapitel befasst sich mit der Nachkriegsgeschichte des Ortes und der gescheiterten justiziellen Aufarbeitung.

Buchbesprechung von Andreas Conrad in: Tagesspiegel [9. November 2017]

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2017 ISBN:
978-3-86331-339-5
291 Seiten

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Stefan Heinz, Siegfried Mielke

Eisenbahngewerkschafter im NS-Staat

Verfolgung – Widerstand – Emigration (1933–1945)
36.00 

Gewerkschafter im Nationalsozialismus
Verfolgung – Widerstand – Emigration, Bd. 7

Die unrühmliche Rolle der Deutschen Reichsbahn im Nationalsozialismus, die mit der Gleichschaltung und der Entlassung aktiver Gewerkschaftsmitglieder und der jüdischen Reichsbahnbeamten begann und bis zur Mitwirkung an der Deportation der Jüdinnen und Juden in die Vernichtungslager reichte, ist weitgehend bekannt. Gleiches gilt nicht für den Widerstand gegen das NS-Regime von Eisenbahngewerkschaftern. Auf Grundlage neuen Quellenmaterials wird die Bedeutung von Verfolgung und Widerstand von gewerkschaftlich organisierten Eisenbahnern nach 1933 rekonstruiert und analysiert. Das Ergebnis: Umfang und Intensität des Widerstandes von Eisenbahngewerkschaftern waren deutlich größer als bisher angenommen. Der Schwerpunkt des Bandes liegt auf dem freigewerkschaftlichen Widerstand. Gefragt wird aber auch nach den Widerstandsaktivitäten von kommunistischen, christlichen und Hirsch-Dunckerschen Eisenbahngewerkschaftern und nach dem Widerstand von Mitgliedern der Berufsverbände wie zum Beispiel der Lokomotivführer.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2017 ISBN:
978-3-86331-353-1
816 Seiten

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Arbeit – Bewegung – Geschichte

Zeitschrift für historische Studien 2017/III
14.00 

Schwerpunktthema:
An den Rändern der Revolution – Marginalisierung und Emanzipation im internationalen Revolutionszyklus ab 1917

Das Heft widmet sich dem europäischen Revolutionszyklus ab 1917. Neben den Revolutionen
in Deutschland und Österreich erfasste die revolutionäre Welle auch zahlreiche andere Länder Europas und hielt bis 1923 Herrschende und Beherrschte gleichermaßen in Atem. Will man in diesem vielschichtigen Geflecht von Kräften und Interessen einen roten Faden finden, so ist es wohl dieser:
Es waren politisch, sozial und kulturell marginalisierte Gruppen, die ab 1917 vehement mit ihren Bedürfnissen und Forderungen die Bühne betraten.

Erscheinungsweise: 3-mal jährlich (Februar, Mai, September)

Einzelheftpreis: 14,– Euro
Jahresabonnement (3 Hefte): 35,– Euro (Ausland 45,– Euro), einschl. Porto

Abonnement-Bestellungen bitte an: veitl@metropol-verlag.de

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2017 ISSN:
2366-2387
ISBN: 978-3-86331-360-9 196 Seiten

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Maria Borowski

Parallelwelten: Lesbisch-schwules Leben in der frühen DDR

19.00 

Im Zentrum der Studie steht die Situation von Homosexuellen in der DDR zwischen 1949 und 1969,
ein Zeitraum, der bisher kaum dokumentiert wurde. Maria Borowski wertet Sexual-Ratgeber der 1950er-Jahre aus und zeichnet die Perspektiven der Ärzte auf die »Krankheit« der gleichgeschlechtlich Liebenden nach. Auszüge aus 13 Interviews mit Männern und Frauen geben die Sicht der damals jungen Homosexuellen über ihr Leben in der frühen DDR wieder, über ihre Kindheit, Jugend und das Erwachsenwerden.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2017 ISBN:
978-3-86331-361-6
256 Seiten

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Mario Wenzel

Arbeitszwang und Judenmord

Die Arbeitslager für Juden im Distrikt Krakau des Generalgouvernements 1939–1944
24.00 

Arbeitslager für Juden waren ein Spezifikum der NS-Besatzungsherrschaft in Osteuropa. Schätzungsweise 900 bis 1000 Lager dieses Typus sind zwischen 1939 und 1944 allein in den okkupierten polnischen und sowjetischen Gebieten errichtet worden. In seiner Studie konzentriert sich Mario Wenzel auf den südwestlichen Distrikt Krakau des Generalgouvernements – eine Region, die von der Holocaustforschung bisher wenig Beachtung gefunden hat. Der Autor zeigt, dass die Arbeitslager für Juden integraler Bestandteil der gesamten Judenverfolgung im besetzten Polen waren, sowohl in der Phase der „Judenpolitik“ bis Anfang 1942 als auch in der Phase der physischen Vernichtung. Die sich verändernde Verfolgungspraxis spiegelte sich in den Unterstellungsverhältnissen und im äußeren Aufbau der Lager, in den Arbeits- und Lebensbedingungen der Insassen, den Einfluss- und Betreuungsmöglichkeiten jüdischer Institutionen und in der Funktion der Lager.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2017 ISBN:
978-3-86331-354-8
399 Seiten

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Peter Jahn, Florian Wieler, Daniel Ziemer (Hrsg.)

Der deutsche Krieg um „Lebensraum im Osten“ 1939–1945

Ereignisse und Erinnerung
19.00 

Herausgegeben im Auftrag der Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik

Das Schicksal der in der NS-Ideologie als „rassisch minderwertig“ diffamierten „Slawen“, die dem nationalsozialistischen Vernichtungskrieg zum Opfer fielen, wird im kollektiven Gedächtnis der Deutschen bis heute nur am Rande wahrgenommen. Sieben Beiträge ausgewiesener Historiker und ein Dokumentenanhang informieren über diesen Komplex nationalsozialistischer Verbrechen, über die Millionen Opfer und über die jahrzehntelang verweigerte Erinnerung in der deutschen Öffentlichkeit.

Rezension von Ernst Reuß im „Neuen Deutschland“ [18. September 2017]

Kurzfassung des Beitrags von Wolfgang Wippermann aus dem Buch im „Tagesspiegel“

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-359-3
195 Seiten

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Robert Grünbaum, Heike Tuchscheerer (Hrsg.)

1956 – Aufbruch im Osten

Die Entstalinisierung in Ostmitteleuropa und ihre Folgen
19.00 

Herausgegeben im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Deutschen Gesellschaft e. V.

In seiner berühmten Geheimrede von 1956 rechnete der sowjetische Parteichef Nikita Chruschtschow mit seinem gefürchteten Vorgänger und dessen Verbrechen ab. Drei Jahre nach Stalins Tod stürzte damit Chruschtschow den Tyrannen vom Sockel. Seine Politik der Entstalinisierung führte zu einer innen- und außenpolitischen Entspannung, welche die kommunistische Staatenwelt schließlich in ihrer Existenz bedrohen sollte. Diese besondere historische Entwicklung steht im Mittelpunkt der vorliegenden Publikation, deren Beiträge einen analytischen Blick auf das europäische Schicksalsjahr 1956 werfen.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-355-5
232 Seiten

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Detlef Lehnert (Hrsg.)

Verfassungsdenker

Deutschland und Österreich 1870–1970
24.00 

HISTORISCHE DEMOKRATIEFORSCHUNG
Schriften der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung, Band 11

Hans Kelsen, Carl Schmitt und Wolfgang Abendroth (vorne abgebildet) sind bekannte Verfassungsdenker des 20. Jahrhunderts: Kelsen entwarf 1919/20 wesentlich die im Kern bis heute geltende österreichische Verfassung. Schmitts „Verfassungslehre“ aus der Weimarer Republik ist das meistdiskutierte Werk derartigen Titels. Abendroths „Kampf um Verfassungspositionen“ galt in der Bundesrepublik primär dem Sozialstaatspostulat des Grundgesetzes.

Weitere Autoren werden neu entdeckt: der Weimarer „Verfassungsvater“ Hugo Preuß mit Bezügen
z. B. auf Otto von Gierke und Robert Redslob ebenso wie Adolf Julius Merkl, der im „Stufenbau der Rechtsordnung“ Kelsen ergänzte. Pluralistischen Kontrast zu Schmitt bieten die spätere „Verfassungslehre“ von Karl Loewenstein und der Wiener Leo Wittmayer. Auch dem Preuß-Mitarbeiter Willibalt Apelt, dem Schmitt im „Preußenschlag“-Prozess 1932 entgegentretenden Bundesstaats-Theoretiker Hans Nawiasky und dem verfassungsvergleichenden Historiker Otto Hintze sind Beiträge gewidmet.

Informationsmittel (IFB), Buchbesprechung von Till Kinzel

 

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-350-0
360 Seiten

Hardcover


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Anna von Arnim-Rosenthal, Jens Hüttmann (Hrsg.)

Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR

19.00 

Die Geschichte von Diktatur und Demokratie in Deutschland lässt sich im Schulunterricht hervorragend am Beispiel der deutschen Nachkriegsgeschichte und der DDR diskutieren. Denn Schüler besitzen zwar in der Regel wenig Faktenwissen, aber großes Interesse für die Zeitgeschichte nach 1945. Der Sammelband enthält 25 Beiträge, die sich mit dem Forschungsstand in der Geschichtswissenschaft, den Erkenntnissen der Geschichtsdidaktik, der Aufarbeitung sowie der Realität des Klassenzimmers auseinandersetzen. Es werden geschichtsdidaktische und fachpolitische Kontroversen sichtbar und die Rahmenbedingungen des zeithistorischen Lernens vorgestellt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Chancen und Herausforderungen der Zeitzeugenarbeit. Nicht zuletzt kommen Lehrkräfte und andere Bildungsmultiplikatoren mit ihren Erfahrungen und Projekten zu Wort.

 Interview der Süddeutschen Zeitung mit Jens Hüttmann, 8. Dezember 2017

Buchbesprechung in der taz [28.10.2017]

Beitrag von Jens Hüttmann und Anna von Arnim Rosenthal im Tagesspiegel, 26.9.2017

Anna von Arnim-Rosenthal im rbb über Diktatur und Demokratie im Unterricht, 26.9.2017

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-337-1
285 Seiten

Hardcover


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Klaus Bästlein (Hrsg.)

Martin Gutzeit. Ein deutscher Revolutionär

Die Umwälzung in der DDR 1989/90
24.00 

Festschrift zum 65. Geburtstag und 25. Jubiläum als Landesbeauftragter
unter Mitarbeit von Markus Meckel, Armin Mitter und Falco Werkentin

Einer der wichtigsten Akteure der Umwälzung in der DDR 1989/90 war Martin Gutzeit. Der gelernte Elektromonteur hatte sein Abitur an der Abendschule abgelegt, den Wehrdienst totalverweigert und das Studium der Theologie am Sprachenkonvikt in Berlin absolviert. 1982 übernahm er eine Pfarrstelle im mecklenburgischen Schwarz und wurde 1986 Assistent am Sprachenkonvikt. 1989 stieß er die Gründung der SDP an, vertrat die „Ost-SPD“ in der „Kontaktgruppe der Opposition“, nahm am Zentralen Runden Tisch teil und wurde 1990 Mitglied der Volkskammer.
30 Mitstreiter und Freunde haben anlässlich seines 65. Geburtstages und seines 25. Dienstjubiläums als Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes und miteinander Erörtertes zusammengetragen. 13 persönliche Zeitbilder und 17 wissenschaftliche Aufsätze  ergeben das Porträt eines „deutschen Revolutionärs“, wie Sigmar Gabriel Martin Gutzeit genannt hat.

Buchbesprechung in Berliner Stimme, Nr. 15 [18. November 2017]

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2017 ISBN:
978-3-86331-358-6
382 Seiten

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Occupation – Annihilation – Forced Labour

Papers from the 20th Workshop on the History and Memory of National Socialist Concentration Camps
22.00 

Edited by Frédéric Bonnesoeur, Philipp Dinkelaker, Sarah Kleinmann
Jens Kolata and Anja Reuss
Translated by Andreas Förster and Lindsay Marcks

The present anthology is the result of the 20th  Workshop on the History and Memory of National Socialist Concentration Camps that took place in Minsk, Belarus in April 2015. It assembles research papers of up-and-coming scholars from Western and Eastern Europe who, from different perspectives, deal with problems of political, economic and ideological processes and dynamics in the context of the German policy of occupation, annihilation and forced labour. Furthermore, some essays discuss the partly confl icting and politically delicate debate on and the struggle for the commemoration of World War II and National Socialism.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-346-3
259 Seiten

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Ines Reich (Hrsg.)

Vom Monument zur Erinnerung

25 Jahre Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in 25 Objekten
24.00 

Günter Morsch zum 65. Geburtstag

Herausgegeben von Ines Reich im Auftrag des Fördervereins der Gedenkstätte
und des Museums Sachsenhausen e. V.

25 Objekte erzählen eine kleine Geschichte der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Dafür haben die Autorinnen und Autoren den Objekten mit viel Einfühlungsvermögen ihre Geschichte(n) abgelauscht. Sie zeugen von vielen Begebenheiten und Erfahrungen, von Themen und Personen, die die Stiftung durch ein Vierteljahrhundert der Erinnerung und des Gedenkens, des Neubeginns und der Spurensicherung begleitet und beschäftigt haben. Fesselnde Essays werden zu einer großen Erzählung, chronologisch geordnet nach dem Fortschritt bei der Neugestaltung der historischen Orte: über die nationalsozialistischen Konzentrationslager Oranienburg, Sachsenhausen und Ravensbrück, die provisorische Raststätte des Todesmarsches im Belower Wald, die Euthanasie-Anstalt in Brandenburg an der Havel und das Zuchthaus Brandenburg-Görden, aber auch über das sowjetische Speziallager Nr. 7/Nr. 1 in den vormaligen Häftlingsbaracken des KZ Sachsenhausen und das zum sowjetischen Geheimdienstgefängnis umgebaute Pfarrhaus in der Potsdamer Leistikowstraße.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-357-9
238 Seiten

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Annette Eberle

Die Ärzteschaft in Bayern und die Praxis der Medizin im Nationalsozialismus

22.00 

Die Ärzteschaft hatte wesentlichen Anteil am Programm der Nationalsozialisten zur Zwangssterilisation und »Euthanasie«. Nach dem »Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses« vom Juli 1933 wurden bis Kriegsende etwa 400 000 Menschen zwangssterilisiert. Den Krankenmorden fielen Schätzungen zufolge insgesamt 300 000 Menschen zum Opfer. Im Zentrum der Studie steht die Funktion der ärztlichen Standesorganisationen in Bayern, der Landesärztekammer und der kassenärztlichen Vereinigung als politische Verwalter einer Gesundheitspolitik des »Ausmerzens« zwischen 1933 und 1945. Ausgehend von den Geschehnissen in der »Hauptstadt der Bewegung« zeichnet Annette Eberle die verantwortliche Beteiligung der regionalen Ärzteführer an dem ideologischen und strukturellen Umgestaltungsprozess nach, der Voraussetzung für die Verstrickung in die NS-Verbrechen war.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2017 ISBN:
978-3-86331-338-8
336 Seiten

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Claudia Busching, Pomona Zipser (Hrsg.)

In den Raum zeichnen

umreißen — verdichten — spuren. Ausstellungskatalog
15.00 

EIN KOOPERATIONSPROJEKT ÜBER LINEARE SKULPTUR IN BERLIN
Galerie Parterre Berlin
Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten
Haus am Kleistpark

Der Katalog erscheint im Rahmen einer Ausstellungsreihe, die untersucht, wie sich Bildhauer, Maler, Video- und Medienkünstler im Dialog mit historischen Positionen den Raum aneignen. Dem Diskurs über die Linie wird ein dreidimensionaler Kosmos zur Seite gestellt. Die Ausstellungen sind ein Kooperationsprojekt über lineare Skulptur in Berlin mit der Galerie Parterre Berlin, der Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten und dem Haus am Kleistpark.

Mit Texten von:
Stefanie Endlich, Angela Lammert, Robert Kudielka und einem Interview von Monika Bartholomé mit Claudia Busching und Pomona Zipser

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2017 ISBN:
978-3-86331-347-0
109 Seiten