Rezensionen


Williams. Evil Year in Exile

Nicholas John Williams: An “Evil Year in Exile”?

Nicholas John Williams: An “Evil Year in Exile”?
The Evacuation of the Franco-German Border Areas in 1939 under Democratic and Totalitarian Conditions

Rezension von John Stewart, Glasgow Caledonian University, in: sehepunkte 19 (2019), Nr. 9 [15.9.2019]

Rezension von Armin Nolzen, in: Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus (BGNS), Band 34: Geschlechterbeziehungen und »Volksgemeinschaft«, Göttingen 2018, S. 251–255




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Roman Fröhlich, „Der Häftlingseinsatz wurde befohlen.“

Roman Fröhlich, „Der Häftlingseinsatz wurde befohlen.“

Rezension: Mit KZ-Häftlingen Profit gemacht. Dissertation über das KZ-Außenlager Heinkel-Flugzeugwerk in Oranienburg erschienen. Von Andreas Fritsche, in: Neues Deutschland, 29.10.2018

Rezension von Sjoma Liederwald, in: Sozial.Geschichte Online, Heft 25, 2019




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Svea Hammerle/Hans-Christian Jasch/Stephan Lehnstaedt (Hrsg.) 80 Jahre danach

Svea Hammerle/Hans-Christian Jasch/Stephan Lehnstaedt (Hrsg.)
80 Jahre danach
Bilder und Tagebücher deutscher Soldaten vom Überfall auf Polen 1939

Das Feixen der Landser.
Noch immer herrscht das Bild vor, die Wehrmacht sei beim Einmarsch in Polen „sauber“ geblieben. Ein Sammelband mit Aufzeichnungen von Soldaten widerlegt dies eindrucksvoll.
Von Thomas Urban, in: Süddeutsche Zeitung Online, 27. August 2019

„Dass bereits das Vordringen der Wehrmacht nach Osten […] von schwersten Kriegsverbrechen begleitet war, deren Opfer vor allem aus der Zivilbevölkerung kamen, ist bis heute in der bundesdeutschen Gesellschaft wenig präsent. Ein Sammelband […] ergänzt nun auf vortreffliche Weise die Fachliteratur über den September 1939 mit einer Fülle von zeitgenössischen Zeugnissen, die ebenso beeindruckend wie bedrückend sind.“
Aus: Zynismus der Angreifer. Wie Wehrmachtssoldaten im September 1939 die Polen sahen
Rezension von Thomas Urban, in: Süddeutsche Zeitung, 26. August 2019

„Stumme Zeugnisse 1939“ – Der Überfall auf Polen in Bildern und Tagebüchern
Private Fotos von Soldaten der Wehrmacht belegen, dass Hitler vom ersten Tag an einen Vernichtungskrieg führte. Skrupel? Mitleid? Fehlanzeige. Eindrücke einer neuen Online-Ausstellung.
Von Marcel Fürstenau, in: Deutsche Welle (DW), 27. August 2019

Beginn des Zweiten Weltkriegs. Logbuch des Schreckens
Am Morgen des 1. September 1939 beschoss das Schulschiff „Schleswig-Holstein“ die Westerplatte bei Danzig. Ein außergewöhnliches Logbuch zeigt, wie ein Kadett den Kriegsbeginn erlebte – Hans Buch, 19, war ein begabter Zeichner.
Von Solveig Grothe, in: Spiegel Online, 29. August 2019

Gnadenloser Krieg und Abenteuer. Legitimation des Angriffskriegs: Was Fotos deutscher Soldaten nach dem Überfall auf Polen verraten.
Von Stephan Lehnstaedt, in: Der Tagesspiegel, 30. August 2019

„Ein leichtes Zittern … dann geht es Schuss auf Schuss“
Offiziell war es ein Freundschaftsbesuch in Danzig. Doch am 1. September 1939 feuerte die „Schleswig-Holstein“ auf polnische Bunker und eröffnete damit den Zweiten Weltkrieg. Ein bislang unbekanntes Logbuch enthüllt, wie ein Kadett den Kriegsbeginn erlebte.
Von Sven Felix Kellerhoff, in: Welt Online, 30. August 2019

Rezension von Ernst Reuß auf dem Blog »Historisches Sachbuch«, 1. September 2019

 




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Armin Trus, Die „Reinigung des Volkskörpers“

Armin Trus
Die „Reinigung des Volkskörpers“
Eugenik und „Euthanasie“ im Nationalsozialismus. Eine Einführung mit Materialien

Lektüreempfehlung des Verbandes Hessischer Geschichtslehrerinnen und -lehrer (VHGLL), 12. August 2019

Die NS-Euthanasie, ihre geistigen Vorläufer und ihre Wirkung bis heute. Experte Armin Trus stellt Werk zur NS-Euthanasie am Samstag im Gießener Büchner-Club vor. Von Ingo Berghöfer, in: Gießener Anzeiger, 14. Juni 2019




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Ewald Ochel, „Was die nächste Zeit bringen wird, sind Kämpfe.“

Ewald Ochel
„Was die nächste Zeit bringen wird, sind Kämpfe.“
Erinnerungen eines Revolutionärs (1914–1921)
Herausgegeben und mit einer biografischen Notiz versehen von Joachim Schröder

„Das vollständige Manuskript liegt heute im Bundesarchiv — Stiftung Archiv der Partei und Massenorganisationen der DDR — und wird durch die vorbildliche Edition von Joachim Schröder nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. […] Schröder hat die Erinnerungen vorbildlich editiert, kommentiert und eingeleitet. Zudem werden in der anhängenden ‚Dokumentation‘ zehn Dokumente aus Zeitungen und Archivbeständen (u.a. die Gerichtsurteile) abgedruckt.“
Aus der Rezension von Klaus Wisotzky, in: Düsseldorfer Jahrbuch. Beiträge zur Geschichte des Niederrheins 2019 (89), S. 402–404

„Natürlich ist eine Autobiographie immer eine Konstruktion von Erinnerung. Und doch ist Ochels ein höchst lesenswertes und dazu lebendiges Zeitzeugendokument. Dank des einordnenden Fußnotenapparates fühlt sich der Leser stets gut begleitet beim rechts und links Schauen des Wegs hin zur ersten deutschen Demokratie. Die eben durchaus blutig und mit vielen Toten begann.“
Aus der Besprechung von Melanie Longerich, Deutschlandfunk, Sendung Andruck, 25. Februar 2019

Beitrag in: TERZ – autonome Stattzeitung für Politik und Kultur in Düsseldorf und Umgebung 12/2018

„Der Historiker Joachim Schröder entdeckte das unveröffentlichte Manuskript im Berliner Bundesarchiv. Er ergänzte es durch ein Personenregister, forschte zu Ewald Ochel und stellte die Aufzeichnungen in einen historischen Kontext. Die Biographie von Ewald Ochel ist ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der Novemberrevolution – und dies nicht nur aus lokalhistorischer Sicht.“
Aus der Rezension von Lukas Heval, in: Lotta. Antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen, Nr. 73, Winter 2018/2019




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Susanne Beer, Die Banalität des Guten

Susanne Beer
Die Banalität des Guten
Hilfeleistungen für jüdische Verfolgte 1941–1945

Beitrag »Wer half Juden im Holocaust, unterzutauchen? Oft waren es alltägliche Gesten unter Nachbarn, die im Zweiten Weltkrieg zu Helferkarrieren führten. Aber nicht alle handelten uneigennützig.« Von Susanne Beer, in: Der Tagesspiegel, 2. August 2019

Rezension von Ernst Reuß auf dem Blog »Historisches Sachbuch«, 3. Juli 2019




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Diese Zeilen sind mein ganzes Leben …

Meinhard Stark (Hrsg.),
Diese Zeilen sind mein ganzes Leben …
Briefe aus dem Gulag

Radiobeitrag: Meinhard Stark: Diese Zeilen sind mein ganzes Leben … Briefe aus dem Gulag
Von Ulrike Lückermann, bei: rbb Kultur | Zeitpunkte, 28. Juli 2019 | 17:04

All das wird nie mehr sein. Briefe aus dem Gulag. Rezension von Bernhard Schulz, in: Der Tagesspiegel, 31. Mai 2019

Ein Mitschnitt der Buchvorstellung am 3. April 2019 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist online abrufbar.

Aus den Briefen lasen Ilka Teichmüller, Nils Nellessen
und Dr. Meinhard Stark.
Das anschließende Zeitzeugengespräch führten:
Werner Höpfner, geb. 1928 in Berlin, von 1945 bis 1953 im Gulag inhaftiert,
Walter Scharfenberg, geb. 1932 in Charkow, Sohn von Nikolai Scharfenberg,
Dr. Meinhard Stark, Universität Bonn, Herausgeber der Gulag-Briefe,
moderiert von Dr. Ulrich Mählert, Bundesstiftung Aufarbeitung




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Untergetaucht auf Reiswerder

Christiane Carstens
Untergetaucht auf Reiswerder
Spurensuche auf einer Insel im Norden Berlins

Rezension von Ernst Reuß im Tagesspiegel vom 13. Juni 2019

Rezension von Ernst Reuß auf dem Blog »Historisches Sachbuch«, 21. Juni 2019

Christian Schindler, Idylle Reiswerder war ein Rückzugsort für Verfolgte. Am 23. August 1944 schlug die Gestapo zu, in: Berliner Woche, 24. Juli 2019




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Martin Clemens Winter, Gewalt und Erinnerung im ländlichen Raum

Martin Clemens Winter
Gewalt und Erinnerung im ländlichen Raum
Die deutsche Bevölkerung und die Todesmärsche

Rezension von Dirk Riedel, in: sehepunkte 19 (2019), Nr. 7/8 [15.07.2019]

„Das ‚Comité International de Dachau‘ hat Winters Publikation ‚Gewalt und Erinnerung im ländlichen Raum. Die deutsche Bevölkerung und die Todesmärsche‘ mit dem renommierten ‚Stanislav Zámečník-Preis‘ ausgezeichnet. Zurecht! Dem Autor ist es gelungen, die komplexe Geschichte dieser finalen NS-Verbrechen vor unserer Haustür differenziert und kompetent darzustellen und damit den vielen namenlosen Opfern des Massenmordes ein Denkmal zu setzen. Eine wichtige, auf zahlreichen neu erschlossenen internationalen Quellen basierende Arbeit zur NS-Historie und dem gesellschaftlichen Umgang mit den Verbrechen.“
Aus der Rezension von Jim Tobias, in: haGalil.com vom 11. Februar 2019

Rezension von Barbara Distel in der Süddeutschen Zeitung vom 30. September 2018

Rezension von Andreas Fritsche im Neuen Deutschland vom 30. März 2019




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Arbeit – Bewegung – Geschichte 2019/II

Arbeit – Bewegung – Geschichte. Zeitschrift für historische Studien 2019/II

»Die Frau der Familie wiedergeben«. Rosa Luxemburg als Partnerin des SPD-Vorstands, antifeministische Vorstöße: Neues zur Geschichte der Arbeiterbewegung. Rezension von Ulrike Wagener im Neuen Deutschland vom 13. Juli 2019




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Die Stasi, der König und der Zimmermann

Petra Riemann
Die Stasi, der König und der Zimmermann
Eine Geschichte von Verrat

Am Donnerstag, 11. Juli 2019, strahlte der rbb in der Sendung „zibb – zuhause in berlin & brandenburg“ einen 5-minütigen Beitrag zum Buch aus, für den auch die Autorin Petra Riemann interviewt wurde.
>>> Zum Beitrag




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Deutschland postkolonial?

„Das Buch ‚Deutschland postkolonial‘ geht über die klassische Kolonialhistoriografie – ohne sie zu vernachlässigen – und deren Konstrukte – die aufgelöst werden – hinaus, bezieht Fragestellungen der Mentalitätsgeschichte ein, wendet Strategien der Ressentimentforschung auf den Gegenstand Koloniales Erbe an. Das gewichtige Kompendium […] bietet weit mehr als interdisziplinäre Wissenschaft. Es ist politisch hochaktuell und hat das Potenzial, der öffentlichen Debatte über die ökonomischen und moralischen Nachwirkungen kolonialer Herrschaft und anhaltender Dominanz über die einstigen Kolonien das dringend notwendige Fundament zu geben.[…] Das gut lesbare Handbuch geht über die Ankündigung des Titels weit hinaus. Es leistet nicht nur einen notwendigen Beitrag zum Erinnerungsdiskurs, der auf hohem Niveau (gelegentlich auch abgehoben) in den Feuilletons geführt wird, das Buch ist erfreulich konkret, faktenreich und trotzdem hoch reflektiert.“
Aus der Rezension von Wolfgang Benz in der Süddeutschen Zeitung vom 8. Juli 2019

Deutscher Kolonialismus: Der lange Schatten der „Tropensehnsucht“. Das Erbe des deutschen Kolonialismus wirkt fort, etwa in der Wahrnehmung des Globalen Südens. Analyse einer „Fantasiegeschichte“. Von Dirk van Laak, in: Der Tagesspiegel, 4. Januar 2019
Der Artikel beruht auf einem Beitrag zum Sammelband „Deutschland postkolonial? Die Gegenwart der imperialen Vergangenheit“ (hrsg. von Marianne Bechhaus-Gerst und Joachim Zeller)

Rezension von Bernd Hüttner, Deutschland postkolonial? Ein spannendes Handbuch, das viele Themen abdeckt, bei: Rosa Luxemburg Stiftung – News, 11. Mai 2019




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Leo Hiemer, Gabi (1937–1943)

Leo Hiemer, Gabi (1937–1943). Geboren im Allgäu – Ermordet in Auschwitz

„Die Dokumentation, obwohl betont sachlich, liest sich wie ein (leider wahrer) Kriminalfall. Wer die Mechanismen begreifen will, mit denen eine Partei einen Staat und sein Volk totalitär vereinnahmt, wie es im Nazi-Deutschland der Fall war – und wofür es heute weltweit Dutzende von Parallelen gibt –, der braucht nur einzelne Kapitel aus dem Buch zu lesen. Das ist packender Lesestoff, der einen hineinzieht in die unfassbaren Abgründe menschlichen Tuns.“
Aus der Rezension von Armin Dorner aus dem neuen „Westallgäu Plus“, der monatlich erscheinenden Beilage zur Allgäuer Zeitung, Lokalausgabe Der Westallgäuer

„Angeordnet, das Kind von dort abzuholen“. Gabi starb in Auschwitz. Eine Pflegefamilie im Allgäu war in der NS-Zeit kein sicherer Zufluchtsort. Rezension von Ernst Reuß im Tagesspiegel, 3. Juli 2019, S. 16 (Seite „Wissen & Forschen“)

„Leo Hiemer, eigentlich bekannt als Filmemacher (‚Daheim sterben die Leut …‘), hat schon mit dem Buch über den Allgäu-Pionier Carl Hirnbein bewiesen, dass er ein gewissenhafter Geschichtsforscher ist und seine Geschichten plausibel und gut lesbar aufbereiten kann. Nun übertrifft der 64-Jährige sich selbst mit ‚Gabi. Geboren im Allgäu – ermordet in Auschwitz‘. […] Das Buch ist ein starkes Stück Heimatgeschichte. Hiemer zeichnet nicht ein Leben nach, das irgendwo weit weg von uns gelebt wurde, sondern hier bei uns. Außerdem liest es sich stellenweise wie ein Krimi. Obwohl man weiß, dass die Geschichte nicht gut ausgeht, fiebert man mit, hofft auf Rettung. Aber die gibt es nicht.“
Aus der Rezension von Klaus-Peter Mayr, Tragödie in der Westallgäuer Idylle, in der Memminger Zeitung vom 19. Juni 2019

Rezension von Ernst Reuß auf dem Blog »Historisches Sachbuch«, 29. Mai 2019

Leo Hiemer stellt neues Buch vor. „Gabi – geboren im Allgäu – ermordet in Auschwitz“: Jüdische Schicksalsgeschichte, von Angelika Hirschberg, in: Kreisbote, 29. Mai 2019




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Juliana Ströbele-Gregor, Transnationale Spurensuche in den Anden

Juliana Ströbele-Gregor
Transnationale Spurensuche in den Anden
Von geflüchteten Juden, „Altdeutschen“ und Nazis in Bolivien

„Auf knapp 210 Seiten bietet Ströbele-Gregor ein vielschichtiges kulturpolitisches Panorama, das durch seine Verknüpfung von persönlichen Erinnerungen, historischen Bezügen, Täter-und Opferbiografien tiefe und neue Einblicke in die jüngere Geschichte des Andenstaates gibt.“
Aus der Rezension von Ursula Prutsch, in: lateinamerika anders. Österreichs Zeitschrift für Lateinamerika und die Karibik, Nr.4/2018, S. 38

„Mit dieser detaillierten Darstellung der Geschichte der deutschen Kolonie als Ergebnis intensiver und akribischer Recherchearbeit legt die Autorin ein wichtiges Buch vor. Es ist nicht nur spannend geschrieben, sondern es zeigt, zugespitzt auf die zentrale Fragestellung von Flucht und Verfolgung, wo die deutsche Kolonie steht und welche Rolle ohne einen erkennbaren Willen zur Aufarbeitung sie bis heute spielt. […] [Das Buch gibt] in geraffter Form einen komprimierten guten Überblick über Boliviens Geschichte seit den 1920er Jahren. […] Das Format, die komplexen Zusammenhänge von den persönlichen Erinnerungssplittern her aufzurollen, gibt dem Buch eine große Authentizität.“
Aus der Rezension von Theo Mutter, in: Peripherie, Nr. 153, 4/2019

Rezension von Ina Friebe, in: Lateinamerika Nachrichten, Nr. 537, 2019

Hans-Ulrich Dillmann, Bolivien: Nazis und »Altdeutsche« unter sich. Die Ethnologin Juliana Ströbele-Gregor zeigt, wie Juden im Deutschen Klub in La Paz auch nach der Schoa ausgegrenzt wurden, in: Jüdische Allgemeine Zeitung, 10. April 2019

Rezension von Hans-Ulrich Dillmann, in: ila. Das lateinamerika-Magazin, Nr. 419, Oktober 2018

Rezension von Arno Widman, in: Frankfurter Rundschau, 19. Oktober 2018

Rezension von Rainer Huhle, 27. August 2018, auf der Website des Nürnberger Menschenrechtszentrums




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Mario Wenzel: Arbeitszwang und Judenmord

Mario Wenzel
Arbeitszwang und Judenmord
Die Arbeitslager für Juden im Distrikt Krakau des Generalgouvernements 1939-1944

Rezension von Frank Grelka, in: sehepunkte 19 (2019), Nr. 2 [15.02.2019]

Rezension von Thomas Irmer bei H-Soz-Kult, 19. Juni 2019




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Bernhard Sauer, In Heydrichs Auftrag

Bernhard Sauer, In Heydrichs Auftrag: Kurt Gildisch und der Mord an Erich Klausener während des „Röhm-Putsches“

Rezension von Siegfried Frech, in: Bürger & Staat, Hrsg: LpB, Heft 4/2018, S. 306–307
( das gesamte Heft unter: http://www.buergerimstaat.de/4_18/wasser.htm)

Buchbesprechung in: www.tagesspiegel.de [17. Mai 2018]

Buchbesprechung in: www.jungewelt.de [7. Mai 2018]




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Inge Deutschkron, Auschwitz war nur ein Wort

Inge Deutschkron
Auschwitz war nur ein Wort
Berichte über den Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963–1965

Rezension von Wilfried Weinke, Die couragierte Aufklärerin.
Inge Deutschkron ist eine leidenschaftliche Journalistin. Nun sind ihre Artikel über den Auschwitz-Prozess in sorgsam editierter Buchform erschienen, in: taz, 17. Mai 2019

Rezension von Peter Steinbach, in: Passauer Neue Presse vom 26. Februar 2019




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Stefanie Schüler-Springorum (Hrsg.), Jahrbuch für Antisemitismusforschung 27 (2018)

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 27 (2018)

Schwerpunkte dieser Ausgabe: Antisemitismus in Literatur und Musik | Antisemitismus in Europa in Geschichte und Gegenwart | Verschwörungstheorien | Debatte: Mit Rechten reden

Rezension von Armin Pfahl-Traughber, in: Humanistischer Pressedienst (hpd), 9. April 2019

Rezension von Armin Pfahl-Traughber, bei: haGalil.com, 7. Mai 2019




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Henry H. Oster, Rechts zum Leben, links zum Tod

Henry H. Oster
Rechts zum Leben, links zum Tod
Ein jüdischer Junge überlebt Litzmannstadt, Auschwitz und Buchenwald

Ein jüdischer Junge überlebte Konzentrationslager
Von Jürgen Salm
WDR 5 Scala – aktuelle Kultur. 3.4.2019, 5:29 Min.




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Francesco Fausto, Nitti Pferde: 8 – Personen: 70

Francesco Fausto, Nitti Pferde: 8 – Personen: 70
Von Südfrankreich nach Dachau. Ein zeitgenössischer Bericht über den „Geisterzug“ 1944

Rezension von Armin Fuhrer, Ziel KZ Dachau: Zeitzeuge berichtet, wie er sich aus Hitlers „Geisterzug“ befreite, bei Focus Online, Samstag, 16. März 2019




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Steffen Hänschen, Das Transitghetto Izbica

Steffen Hänschen
Das Transitghetto Izbica im System des Holocaust

„608 Seiten, 40 Archive, 1.150 Fußnoten, 23 Seiten Quellen- und Literaturverzeichnis. Das ist die Bilanz des Buches über ein Transitghetto in Ostpolen, das nicht einmal allen Expert/innen ein Begriff sein dürfte. Und – man kann es vorwegnehmen: Keine Seite davon ist zu viel.“
Aus der Rezension von Walter Manoschek, in: H-Soz-Kult, 7. Februar 2019

„Schwerpunkt von Steffen Hänschens wissenschaftlicher Arbeit sind die NS-Vernichtungslager im sogenannten Generalgouvernement. Seit 20 Jahren begleitet der Autor zudem Bildungsreisen an die Tatorte der Shoa in der Region Lublin. Auf diesen Erfahrungen und seiner historischen Kompetenz basiert seine detaillierte und quellengesättigte Studie. Auf über 600 Seiten schildert Steffen Hänschen das Unfassbare, lässt Zeitzeugen zu Worten kommen und stellt in kurzen Biografien die wenigen Überlebenden vor. Ein wichtiges Buch, das eine Lücke in der NS-Forschung füllt, ein Buch gegen das Vergessen und eine schlagkräftige Waffe im Kampf gegen Holocaustleugner.“
Aus der Rezension von Jim Tobias, bei: haGalil.com. Jüdisches Leben online, 25. Februar 2019

„Obwohl die Nationalsozialisten bemüht waren, alle Spuren und Dokumente zu beseitigen, ist es Steffen Hänschen gelungen, die Geschichte des Ghettos nachzuzeichnen – er nennt die Herkunftsorte der Ermordeten, die Transporte, beschreibt das kurze Überleben der geschundenen Menschen und schließlich deren Ermordung. Der Autor recherchierte akribisch in polnischen, deutschen, israelischen, englischen und US-amerikanischen Archiven. Er sichtete die Transportlisten, die Aufzeichnungen der Überlebenden, die wenigen erhaltenen Akten der Täter und die Briefe sowie Tagebücher der Ermordeten. Zudem reiste er an die Tatorte und sprach mit Zeitzeugen. Er beschreibt die alltägliche Gewalt, den Hunger, die Angst und das grausame Morden. Hänschen wertete Ermittlungsakten aus und beleuchtet die juristische Aufarbeitung der Verbrechen. Nach dem Krieg hatte die deutsche Justiz unter anderem gegen zwei Gestapo-Männer und zwei Zivilbeamte wegen Mordes ermittelt. Die Polizisten entzogen sich dem Verfahren durch Selbstmord, die beiden anderen Prozesse endeten mit Freispruch beziehungsweise Einstellung.“
Aus der Rezension von Jim Tobias, in: Nürnberger Nachrichten, 14. März 2019




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Karl Heinz Roth/Hartmut Rübner, Reparationsschuld

Karl Heinz Roth/Hartmut Rübner
Reparationsschuld
Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Beitrag im inforadio vom rbb | Geschichte | Samstag 16. Februar 2019 | 13:44
Griechische Reparationsforderungen – eine offene Rechnung?
Schuldet Deutschland den Griechen Milliarden an Reparationsleistungen für die Besetzung im Zweiten Weltkrieg? Der Historiker Karl Heinz Roth, der zur Zeit in Griechenland die Übersetzung des Buches „Reparationsschuld“ vorstellt, hält die Kriegsentschädigung nicht für erledigt und berechnet die Summe auf 190 Millionen Euro.
Beginn des Beitrags zu den griechischen Reparationsforderungen: 10:12 min




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Kerstin Hofmann, „Ein Versuch nur – immerhin ein Versuch“

Kerstin Hofmann
„Ein Versuch nur – immerhin ein Versuch“
Die Zentrale Stelle in Ludwigsburg unter der Leitung von Erwin Schüle und Adalbert Rückerl (1958–1984)

Rezensiert von Malte Beeker, in: H-Soz-Kult, 5. Februar 2019