Rezensionen


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Inge Deutschkron, Auschwitz war nur ein Wort

Inge Deutschkron
Auschwitz war nur ein Wort
Berichte über den Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963–1965

Rezension von Wilfried Weinke, Die couragierte Aufklärerin.
Inge Deutschkron ist eine leidenschaftliche Journalistin. Nun sind ihre Artikel über den Auschwitz-Prozess in sorgsam editierter Buchform erschienen, in: taz, 17. Mai 2019

Rezension von Peter Steinbach, in: Passauer Neue Presse vom 26. Februar 2019




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Deutschland postkolonial?

Beitrag im Tagesspiegel

Deutscher Kolonialismus: Der lange Schatten der „Tropensehnsucht“. Das Erbe des deutschen Kolonialismus wirkt fort, etwa in der Wahrnehmung des Globalen Südens. Analyse einer „Fantasiegeschichte“. Von Dirk van Laak, in: Der Tagesspiegel, 4. Januar 2019

Der Artikel beruht auf einem Beitrag zum Sammelband „Deutschland postkolonial? Die Gegenwart der imperialen Vergangenheit“ (hrsg. von Marianne Bechhaus-Gerst und Joachim Zeller)

Rezension von Bernd Hüttner, Deutschland postkolonial? Ein spannendes Handbuch, das viele Themen abdeckt, bei: Rosa Luxemburg Stiftung – News, 11. Mai 2019




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Stefanie Schüler-Springorum (Hrsg.), Jahrbuch für Antisemitismusforschung 27 (2018)

Jahrbuch für Antisemitismusforschung 27 (2018)

Schwerpunkte dieser Ausgabe: Antisemitismus in Literatur und Musik | Antisemitismus in Europa in Geschichte und Gegenwart | Verschwörungstheorien | Debatte: Mit Rechten reden

Rezension von Armin Pfahl-Traughber, in: Humanistischer Pressedienst (hpd), 9. April 2019

Rezension von Armin Pfahl-Traughber, bei: haGalil.com, 7. Mai 2019




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Henry H. Oster, Rechts zum Leben, links zum Tod

Henry H. Oster
Rechts zum Leben, links zum Tod
Ein jüdischer Junge überlebt Litzmannstadt, Auschwitz und Buchenwald

Ein jüdischer Junge überlebte Konzentrationslager
Von Jürgen Salm
WDR 5 Scala – aktuelle Kultur. 3.4.2019, 5:29 Min.




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Meinhard Stark (Hrsg.), Diese Zeilen sind mein ganzes Leben …

Meinhard Stark (Hrsg.),
Diese Zeilen sind mein ganzes Leben …
Briefe aus dem Gulag

Ein Mitschnitt der Buchvorstellung am 3. April 2019 in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist online abrufbar.

Aus den Briefen lasen Ilka Teichmüller, Nils Nellessen
und Dr. Meinhard Stark.
Das anschließende Zeitzeugengespräch führten:
Werner Höpfner, geb. 1928 in Berlin, von 1945 bis 1953 im Gulag inhaftiert,
Walter Scharfenberg, geb. 1932 in Charkow, Sohn von Nikolai Scharfenberg,
Dr. Meinhard Stark, Universität Bonn, Herausgeber der Gulag-Briefe,
moderiert von Dr. Ulrich Mählert, Bundesstiftung Aufarbeitung




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Francesco Fausto, Nitti Pferde: 8 – Personen: 70

Francesco Fausto, Nitti Pferde: 8 – Personen: 70
Von Südfrankreich nach Dachau. Ein zeitgenössischer Bericht über den „Geisterzug“ 1944

Rezension von Armin Fuhrer, Ziel KZ Dachau: Zeitzeuge berichtet, wie er sich aus Hitlers „Geisterzug“ befreite, bei Focus Online, Samstag, 16. März 2019




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Ewald Ochel, „Was die nächste Zeit bringen wird, sind Kämpfe.“

Ewald Ochel
„Was die nächste Zeit bringen wird, sind Kämpfe.“
Erinnerungen eines Revolutionärs (1914–1921)
Herausgegeben und mit einer biografischen Notiz versehen von Joachim Schröder

„Natürlich ist eine Autobiographie immer eine Konstruktion von Erinnerung. Und doch ist Ochels ein höchst lesenswertes und dazu lebendiges Zeitzeugendokument. Dank des einordnenden Fußnotenapparates fühlt sich der Leser stets gut begleitet beim rechts und links Schauen des Wegs hin zur ersten deutschen Demokratie. Die eben durchaus blutig und mit vielen Toten begann.“
Aus der Besprechung von Melanie Longerich, Deutschlandfunk, Sendung Andruck, 25. Februar 2019

Beitrag in: TERZ – autonome Stattzeitung für Politik und Kultur in Düsseldorf und Umgebung 12/2018

„Der Historiker Joachim Schröder entdeckte das unveröffentlichte Manuskript im Berliner Bundesarchiv. Er ergänzte es durch ein Personenregister, forschte zu Ewald Ochel und stellte die Aufzeichnungen in einen historischen Kontext. Die Biographie von Ewald Ochel ist ein wichtiger Beitrag zur Geschichte der Novemberrevolution – und dies nicht nur aus lokalhistorischer Sicht.“
Aus der Rezension von Lukas Heval, in: Lotta. Antifaschistische Zeitung aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen, Nr. 73, Winter 2018/2019




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Steffen Hänschen, Das Transitghetto Izbica

Steffen Hänschen
Das Transitghetto Izbica im System des Holocaust

„608 Seiten, 40 Archive, 1.150 Fußnoten, 23 Seiten Quellen- und Literaturverzeichnis. Das ist die Bilanz des Buches über ein Transitghetto in Ostpolen, das nicht einmal allen Expert/innen ein Begriff sein dürfte. Und – man kann es vorwegnehmen: Keine Seite davon ist zu viel.“
Aus der Rezension von Walter Manoschek, in: H-Soz-Kult, 7. Februar 2019

„Schwerpunkt von Steffen Hänschens wissenschaftlicher Arbeit sind die NS-Vernichtungslager im sogenannten Generalgouvernement. Seit 20 Jahren begleitet der Autor zudem Bildungsreisen an die Tatorte der Shoa in der Region Lublin. Auf diesen Erfahrungen und seiner historischen Kompetenz basiert seine detaillierte und quellengesättigte Studie. Auf über 600 Seiten schildert Steffen Hänschen das Unfassbare, lässt Zeitzeugen zu Worten kommen und stellt in kurzen Biografien die wenigen Überlebenden vor. Ein wichtiges Buch, das eine Lücke in der NS-Forschung füllt, ein Buch gegen das Vergessen und eine schlagkräftige Waffe im Kampf gegen Holocaustleugner.“
Aus der Rezension von Jim Tobias, bei: haGalil.com. Jüdisches Leben online, 25. Februar 2019

„Obwohl die Nationalsozialisten bemüht waren, alle Spuren und Dokumente zu beseitigen, ist es Steffen Hänschen gelungen, die Geschichte des Ghettos nachzuzeichnen – er nennt die Herkunftsorte der Ermordeten, die Transporte, beschreibt das kurze Überleben der geschundenen Menschen und schließlich deren Ermordung. Der Autor recherchierte akribisch in polnischen, deutschen, israelischen, englischen und US-amerikanischen Archiven. Er sichtete die Transportlisten, die Aufzeichnungen der Überlebenden, die wenigen erhaltenen Akten der Täter und die Briefe sowie Tagebücher der Ermordeten. Zudem reiste er an die Tatorte und sprach mit Zeitzeugen. Er beschreibt die alltägliche Gewalt, den Hunger, die Angst und das grausame Morden. Hänschen wertete Ermittlungsakten aus und beleuchtet die juristische Aufarbeitung der Verbrechen. Nach dem Krieg hatte die deutsche Justiz unter anderem gegen zwei Gestapo-Männer und zwei Zivilbeamte wegen Mordes ermittelt. Die Polizisten entzogen sich dem Verfahren durch Selbstmord, die beiden anderen Prozesse endeten mit Freispruch beziehungsweise Einstellung.“
Aus der Rezension von Jim Tobias, in: Nürnberger Nachrichten, 14. März 2019




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Mario Wenzel: Arbeitszwang und Judenmord

Mario Wenzel
Arbeitszwang und Judenmord
Die Arbeitslager für Juden im Distrikt Krakau des Generalgouvernements 1939-1944

Rezension von Frank Grelka, in: sehepunkte 19 (2019), Nr. 2 [15.02.2019]




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Karl Heinz Roth/Hartmut Rübner, Reparationsschuld

Karl Heinz Roth/Hartmut Rübner
Reparationsschuld
Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa

Beitrag im inforadio vom rbb | Geschichte | Samstag 16. Februar 2019 | 13:44
Griechische Reparationsforderungen – eine offene Rechnung?
Schuldet Deutschland den Griechen Milliarden an Reparationsleistungen für die Besetzung im Zweiten Weltkrieg? Der Historiker Karl Heinz Roth, der zur Zeit in Griechenland die Übersetzung des Buches „Reparationsschuld“ vorstellt, hält die Kriegsentschädigung nicht für erledigt und berechnet die Summe auf 190 Millionen Euro.
Beginn des Beitrags zu den griechischen Reparationsforderungen: 10:12 min




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Martin Clemens Winter, Gewalt und Erinnerung im ländlichen Raum

Martin Clemens Winter
Gewalt und Erinnerung im ländlichen Raum
Die deutsche Bevölkerung und die Todesmärsche

„Das ‚Comité International de Dachau‘ hat Winters Publikation ‚Gewalt und Erinnerung im ländlichen Raum. Die deutsche Bevölkerung und die Todesmärsche‘ mit dem renommierten ‚Stanislav Zámečník-Preis‘ ausgezeichnet. Zurecht! Dem Autor ist es gelungen, die komplexe Geschichte dieser finalen NS-Verbrechen vor unserer Haustür differenziert und kompetent darzustellen und damit den vielen namenlosen Opfern des Massenmordes ein Denkmal zu setzen. Eine wichtige, auf zahlreichen neu erschlossenen internationalen Quellen basierende Arbeit zur NS-Historie und dem gesellschaftlichen Umgang mit den Verbrechen.“
Aus der Rezension von Jim Tobias, in: haGalil.com vom 11. Februar 2019

Rezension von Barbara Distel in der Süddeutschen Zeitung vom 30. September 2018

Rezension von Andreas Fritsche im Neuen Deutschland vom 30. März 2019




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Kerstin Hofmann, „Ein Versuch nur – immerhin ein Versuch“

Kerstin Hofmann
„Ein Versuch nur – immerhin ein Versuch“
Die Zentrale Stelle in Ludwigsburg unter der Leitung von Erwin Schüle und Adalbert Rückerl (1958–1984)

Rezensiert von Malte Beeker, in: H-Soz-Kult, 5. Februar 2019




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Wolfgang Wippermann, Verschwörungen

Wolfgang Wippermann
Verschwörungen. Von Catilina bis al-Kaida

Armin Fuhrer, Von Catilina bis Al-Kaida: So funktionieren Verschwörungstheorien,
in: FOCUS Online, 22. Januar 2019




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Andreas Weigelt, Vorwurf: Aktiver Nazi, Werwolf oder Agent

Andreas Weigelt, Vorwurf: Aktiver Nazi, Werwolf oder Agent. Die Verhaftungspraxis sowjetischer Geheimdienste in und um Bad Freienwalde 1945–1955

Rezensiert von Andreas Hilger, Deutsches Historisches Institut Moskau, bei: H-Soz-Kult, 21. Mai 2019

Beitrag von Reinhard Schmook, in: Märkische Oderzeitung, 3. Januar 2019




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Stefan Heinz/Siegfried Mielke: Eisenbahngewerkschafter im NS-Staat

Stefan Heinz/Siegfried Mielke: Eisenbahngewerkschafter im NS-Staat. Verfolgung – Widerstand – Emigration (1933–1945)

Rezension von Holger Czitrich-Stahl, in: Archiv für Sozialgeschichte (online) 59, 2019




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Thomas Metzger, Antisemitismus im Deutschschweizer Protestantismus 1870 bis 1950

Thomas Metzger, Antisemitismus im Deutschschweizer Protestantismus 1870 bis 1950,
Berlin 2017, 654 S.

Rezension von Patrik Süess, in: Schweizerische Zeitschrift für Religions- und Kulturgeschichte 2018,
S. 449–451:
„Trotz der grossen Menge an behandelten (Unter-)Themen gelingt es dem Buch, fundierte Einblicke in die protestantische Haltung zu Juden und zum Antisemitismus zu vermitteln. Dies vor allem deshalb, weil es theoretische Versiertheit mit einer empirischen Sorgfalt verbindet, die die herangezogenen Texte hermeneutisch ernst nimmt und in ihrem argumentativen Eigengewicht nachzeichnet und analysiert. Diese genaue Vorgehensweise entschädigt auch für gewisse Redundanzen in dem fast 600-seitigen Text. Klar bleibt nach der Lektüre des Textes jedenfalls, dass der Antijudaismus, dessen Topoi sich auch im modernen Antisemitismus niederschlugen, noch bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ein ‚zentrales Element christlicher Identitätskonstruktion‘ (135) war und blieb.“




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Jörn Wegner, Die Kriegs- und die Kolonialfrage

Jörn Wegner
Die Kriegs- und die Kolonialfrage in der britischen und deutschen Arbeiterbewegung im Vergleich 1899–1914

Rezensiert von Thilo Scholle in der Online-Zeitschrift „migazin“, 23. November 2018




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Peter Klein, Die „Wannsee-Konferenz“ am 20. Januar 1942

Peter Klein
Die „Wannsee-Konferenz“ am 20. Januar 1942
Eine Einführung

Rezension von Alexander Korb, in: Einsicht. Bulletin des Fritz Bauer Instituts
10. Jahrgang · Ausgabe 19 · November 2018, S. 95–97
Das komplette Heft als Download




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Maria Gabrielsen/Oddvar Schjølberg, Angezeigt von Mama

Maria Gabrielsen/Oddvar Schjølberg, Angezeigt von Mama. Die Geschichte einer Denunziation

Arbeitsstelle Holocaustliteratur der JLU Gießen stellt grausames Schicksal vor. Von Heidrun Helwig, in: Gießener Anzeiger, 21. November 2018

Beitrag von Armin Fuhrer, Meine Mutter lieferte mich an die Nazis aus, weil sie mich nicht wollte, in: Focus Online, 20. Dezember 2018




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Winfried Nerdinger (Hrsg.), Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in München 1933–1945

Winfried Nerdinger (Hrsg.), Die Verfolgung der Zeugen Jehovas in München 1933–1945

Rezension von Frank-Rutger Hausmann, in: Informationsmittel (IFB): digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft




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Fabian Wendler, NS-Täter in der Geschichtsschreibung der SBZ und DDR

Fabian Wendler, NS-Täter in der Geschichtsschreibung der SBZ und DDR bis in die 1960er-Jahre

Rezensiert von Katrin Hammerstein, in: H-Soz-Kult, 8.11.2018




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Frank Jacob · Riccardo Altieri (Hrsg.), Krieg und Frieden im Spiegel des Sozialismus 1914–1918

Frank Jacob · Riccardo Altieri (Hrsg.), Krieg und Frieden im Spiegel des Sozialismus 1914–1918.

Sammelrezension: Revolutionen in Deutschland und Österreich von Thilo Scholle, in: spw – Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft 5/2018, spw 5_2018




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Wolfgang Benz, Gewalt im November 1938. Die „Reichskristallnacht“

Wolfgang Benz, Gewalt im November 1938. Die „Reichskristallnacht“ – Initial zum Holocaust

Ein Beitrag zum Thema von Wolfgang Benz erschien unter dem Titel „Hannchen B. war begeistert“ in der ZEIT, Nr. 45 vom 31. Oktober 2018, online ist er ebenfalls zu erwerben.




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Roman Fröhlich, „Der Häftlingseinsatz wurde befohlen.“

Roman Fröhlich, „Der Häftlingseinsatz wurde befohlen.“

Rezension: Mit KZ-Häftlingen Profit gemacht. Dissertation über das KZ-Außenlager Heinkel-Flugzeugwerk in Oranienburg erschienen. Von Andreas Fritsche, in: Neues Deutschland, 29.10.2018