Villa ten Hompel Schriften


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Annika Hartmann

Verwaltung vor Ort zwischen Konflikt und Kooperation

Die Stadtverwaltung Münster und der Nationalsozialismus
24.00 

Villa ten Hompel Schriften 13

Am Beispiel der Stadt Münster untersucht Annika Hartmann die Rolle der städtischen Verwaltung im NS-System vor Ort. Welche Bedeutung hatten lokale Strukturen und Traditionen für das politisch-administrative Handeln in einer Stadt, die nicht nur Gauhaupt- und Garnisonsstadt, sondern zugleich auch Bistumssitz und Hochburg des katholischen Milieus war? Aushandlungs- und Anpassungsprozesse werden in der Studie anhand von ausgewählten Handlungsfeldern – etwa der Wohlfahrts-, Schul- oder Symbolpolitik – für die Zeit von der nationalsozialistischen Machtübernahme bis in die ersten Jahre des Zweiten Weltkrieges analysiert. Wann und warum kam es zwischen der Stadtverwaltung und anderen lokalen Akteuren wie Parteistellen und Kirche zu Konflikten oder Kooperationen?

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2019 ISBN:
ISBN: 978-3-86331-497-2
368 Seiten

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Philipp Erdmann

Kommunales Krisenhandeln im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit

Die Stadtverwaltung Münster zwischen Nationalsozialismus und Demokratisierung
26.00 

Villa ten Hompel Schriften 14

Als der Zweite Weltkrieg begann, sah sich die Stadtverwaltung Münster vorbereitet. Zuvor hatte sie die Umgestaltung der westfälischen Gauhauptstadt umfassend geplant. Doch seit dem 1. September 1939 stand die Regulierung von Versorgungsmängeln, von Kriegseinwirkungen und -folgen für mehr als ein Jahrzehnt im Fokus kommunalen Krisenhandelns. Bewältigungstechniken, zum Teil das Personal und vor allem die systemstabilisierende Funktion der Stadtverwaltung blieben über das Kriegsende hinaus bestehen. Erst nach Gründung der Bundesrepublik setzte sich die Überzeugung durch, mit kommunaler Planung die Stadt und das Leben in ihr umfassend gestalten zu können. Diese Phase und weniger exklusiv das Kriegsende gerät damit als Zeit tiefen Wandels in den Fokus. Wie sich dieser auf die Verwaltung selbst, aber auch auf die Stadtgesellschaft auswirkte und für wen „Modernisierungen“ keine Vorteile brachten, zeigt Philipp Erdmanns detailreiche Studie.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2019 ISBN:
978-3-86331-493-4
476 Seiten