Veröffentlichungen des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln


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Verena Kücking

„Das gemeinsame Band“

Schreiben als Praxis – Katholische Jugendgruppen im Zweiten Weltkrieg
24.00 

Reihe: Veröffentlichungen des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 4

Weit über 2000 Briefe und Postkarten, die aus dem Kontext dreier katholischer Jugendgruppen
stammen und während des Zweiten Weltkrieges verfasst wurden, stehen im Zentrum der Studie. Die Korrespondenzen geben Aufschluss über Gruppendynamiken, über mögliche Nischen im totalitären System und über vielschichtige Möglichkeiten, auch aus der Ferne weiterhin gemeinschaftlich zu agieren. Zugleich zeigen sie Akteure, die vor dem Hintergrund eines katholischen Weltbildes mit einem ausgeprägten Kampfeswillen in den Krieg zogen und den deutschen Sieg herbeisehnten.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2018 ISBN:
978-3-86331-398-2
373 Seiten

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Karola Fings, Frank Möller (Hrsg.)

Hürtgenwald – Perspektiven der Erinnerung

22.00 

Veröffentlichungen des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 3

Der in der Nordeifel gelegene Hürtgenwald war gegen Ende des Zweiten Weltkriegs Schauplatz schwerer Kämpfe. Nach dem Krieg errichtete Kriegsgräberstätten, Gedenksteine, Kreuze, Tafeln und künstlerische Objekte bilden dort heute eine in der Bundesrepublik einzigartige Erinnerungslandschaft. In den letzten Jahren ist diese jedoch zunehmend in die Kritik geraten. Verengung auf das militärische Geschehen, Ausblendung wesentlicher Aspekte der nationalsozialistischen Herrschaft sowie Dominanz eines Veteranenverbandes bei Gedenkpraktiken lauten einige Kritikpunkte. Der reich illustrierte Band zeichnet die Geschichte der Erinnerungskonflikte nach, wägt das Potenzial der „Erinnerungslandschaft Hürtgenwald“ ab und gibt Hinweise zu ihrer Weiterentwicklung. Als Bestandsaufnahme und kritische Würdigung hat er exemplarische Bedeutung auch für andere Regionen der Bundesrepublik, in denen die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg lebendig und ebenfalls umstritten ist.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2016 ISBN:
978-3-86331-317-3
239 Seiten

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NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, SK Stiftung Kultur (Hrsg.)

Erich Sander

Gefängnisbriefe 1935–1944
24.00 

Veröffentlichungen des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 2

Erich Sander (1903–1944), Sohn des berühmten Fotografen August Sander, saß wegen Widerstands gegen das NS-Regime von September 1935 bis zu seinem Tod im März 1944 als Häftling in der Strafanstalt Siegburg ein. Intensiv korrespondierte er mit seinen Eltern. Seit 1941 war er in der Lage, Briefe an der Zensur vorbei aus der Anstalt zu schmuggeln, die teilweise mit Geheimtinte geschrieben wurden.
Die Edition umfasst 144 Briefe von Erich Sander sowie seinen Eltern Anna und August aus den Jahren 1935 bis 1944. Es handelt sich um eine einzigartige Dokumentation des Gefängnislebens während des Nationalsozialismus, die Einblicke in eine bisher weitgehend unbekannte Lebensphase der Familie von August Sander bietet.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2016 ISBN:
978-3-86331-286-2
355 Seiten

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NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (Hrsg.)

August Sanders unbeugsamer Sohn

Erich Sander als Häftling und Gefängnisfotograf im Zuchthaus Siegburg 1935–1944
24.00 

Veröffentlichungen des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 1

Begleitband zur Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Erich Sander, Sohn des berühmten Kölner Fotografen August Sander, saß in der NS-Zeit fast zehn Jahre wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ im Zuchthaus Siegburg ein. Er konnte als Gefängnisfotograf arbeiten und schmuggelte Briefe und Fotografien aus dem Gefängnis, um den Häftlingsalltag zu dokumentieren. Am 23. März 1944 starb Erich Sander in Haft. Der reich bebilderte Begleitband zur Ausstellung schildert ausführlich Erich Sanders Leben, sein politisches Wirken, seine Haft und präsentiert seine Werke sowie zahlreiche Fotografien seines Vaters August.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2015 ISBN:
978-3-86331-262-6
288 Seiten