Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945


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Andrea Rudorff

Frauen in den Außenlagern des Konzentrationslagers Groß-Rosen

24.00 

Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945, Band 15

Ab März 1944 errichteten SS und deutsche Unternehmen in Niederschlesien, dem Sudetengebiet, der Lausitz und in Ost-brandenburg 45 Außenlager für weibliche KZ-Häftlinge, die der Verwaltung des Konzentrationslagers Groß-Rosen unterstellt wurden. Andrea Rudorff untersucht auf der Grundlage neuen Quellenmaterials erstmals umfassend dieses Lagersystem.
Die lagerübergreifende Perspektive ermöglicht es, strukturelle Phänomene zu erfassen und die Spezifik des Lagersystems herauszuarbeiten. Ein großes Augenmerk gilt der Handlungsebene der Akteure, den Optionen der Häftlinge wie auch dem Verhalten der Aufseherinnen, des Betriebspersonals und der örtlichen Bevölkerung. Darüber hinaus wird die Strafverfolgung von Aufseherinnen in Polen, der Tschechoslowakei und den beiden deutschen Staaten untersucht.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2014 ISBN:
978-3-86331-162-9
440 Seiten

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Angelika Benz, Marija Vulesica (Hrsg.)

Bewachung und Ausführung

Alltag der Täter in nationalsozialistischen Lagern
19.00 

Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945, Band 14

Das unterste Glied des nationalsozialistischen Vernichtungsapparats – das KZ-Wachpersonal – fand in der Täterforschung bisher kaum Berücksichtigung. Die Beiträge des Bandes untersuchen, wer diese Menschen waren, die Gefangene in Lagern ganz unterschiedlichen Typs innerhalb des Deutschen Reichs wie auch in besetzten oder mit dem NS-Regime kollaborierenden Ländern bewachten, die Mordbefehle ausführten, aber auch eigeninitiativ und willkürlich Menschen töteten. Wie wurden sie rekrutiert, wie sah ihr Dienstalltag aus?
Der Tagungsband beantwortet zentrale Fragen und regt zugleich neue Arbeiten an, darüber hinaus gibt er einen Überblick über die aktuelle Täterforschung.

vergriffen, lieferbar als E-Book

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2011 ISBN:
978-3-86331-036-3
208 Seiten

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Verena Buser

Überleben von Kindern und Jugendlichen in den Konzentrationslagern Sachsenhausen, Auschwitz und Bergen-Belsen

22.00 

Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945, Band 13

Über Kinder und Jugendliche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern ist nur wenig bekannt. Wenn sie den Mordaktionen entkamen, konnten sie, wie in Sachsenhausen, Opfer medizinischer Experimente werden. Im Lagerkomplex Auschwitz überlebten einige der jüngsten Häftlinge in Maurerschulen. Sie ergriffen immer wieder selbst Maßnahmen, um Massenselektionen und Missbrauch zu entkommen.
Kinder und Jugendliche aus Bergen-Belsen berichteten nach dem Krieg eindrücklich über ihr Leben unter den Bedingungen der KZ-Haft. Die Studie rekonstruiert erstmals Lebens- und Erfahrungswelten Minderjähriger in den drei zentralen Konzentrationslagern Sachsenhausen, Auschwitz und Bergen-Belsen und gibt einen umfassenden Einblick in das Schicksal der jüngsten KZ-Häftlinge.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2011 ISBN:
978-3-940938-83-1
318 Seiten

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Dirk Riedel

Ordnungshüter und Massenmörder im Dienst der „Volksgemeinschaft“: Der KZ-Kommandant Hans Loritz

24.00 

Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945, Band 12

Acht Jahre stand der Augsburger Ex-Polizist Hans Loritz an der Spitze der Konzentrationslager Esterwegen, Dachau und Sachsenhausen, ehe er 1942 die Führung von Gefangenenlagern der SS in Norwegen übernahm. Loritz übte als dienstältester KZ-Kommandant starken Einfluss auf die SS-Karrieren anderer Täter aus, unterhielt gute Beziehungen zur Nachbarschaft der Lager und verfügte über weitreichende Handlungsspielräume.
Der ebenso rücksichtslose wie korrupte Lagerkommandant trieb im Dienst der „Volksgemeinschaft“ die Eskalation der Gewalt bis hin zum Massenmord zielstrebig voran.

vergriffen, als E-Book lieferbar

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2010 ISBN:
978-3-940938-63-3
424 Seiten

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Hermann Kaienburg

Nationalsozialistische Konzentrationslager 1933–1945: Die Veränderung der Existenzbedingungen

19.00 

Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945, Band 11

Die Geschichte der NS-Konzentrationslager weist immer wieder Veränderungen in den Existenzbedingungen auf. Von den ersten „Schutzhaftlagern“ 1933 bis zu den Massenmorden während des Zweiten Weltkriegs lassen sich Kontinuitäten, aber auch Zäsuren und neue Entwicklungen feststellen. Die Bedingungen wurden härter und unmenschlicher, sie kulminierten während des Zweiten Weltkriegs in Verelendung, Seuchen, Massensterben und Massenmorden.

Download cover Inhaltsverzeichnis April 2010 ISBN:
978-3-940938-37-4
245 Seiten

Schalm_Überleben
Sabine Schalm

Überleben durch Arbeit?

Außenkommandos und Außenlager des KZ Dachau 1933–1945
21.00 

Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945, Band 10

Das erste Dachauer Außenkommando wurde bereits 1933 eingerichtet. Es war der Beginn von Häftlingsarbeitseinsätzen mit Unterkunft außerhalb des Stammlagers, die bis zum Kriegsende immer differenziertere Formen annahmen. Damit öffnete sich das KZ-System an 140 Standorten in Süddeutschland in die Zivilgesellschaft.
Die Studie befasst sich erstmals mit der Entwicklung und Dimension des Gesamtkomplexes der Dachauer Außenkommandos und Außenlager, ebenso mit deren Beziehungen zum Stammlager. Im Mittelpunkt stehen die Machtstrukturen und Handlungsoptionen der führenden Akteure und die Existenzbedingungen der Gefangenen im Arbeits- und Lageralltag. Die Analyse offenbart die Vielfalt der Ausprägungsformen der Dachauer Außenkommandos und Außenlager und ermöglicht eine Differenzierung der Parameter des individuellen und kollektiven Überlebens.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2009 ISBN:
978-3-940938-45-9
368 Seiten

Mayer von Götz, Terror
Irene Mayer von Götz

Terror im Zentrum der Macht

19.00 

Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945, Band 9

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten entstanden in Berlin über 170 Folterstätten und elf frühe Konzentrationslager der SA und SS. Sie waren über die ganze Stadt verteilt und sollten die Bevölkerung, insbesondere in den Arbeiterbezirken, einschüchtern. Der Terror fand nicht im Verborgenen, sondern in aller Öffentlichkeit statt.
Der vorliegende Band analysiert die erste Phase der frühen Berliner Konzentrationslager, die im März 1933 begann und mit der Schließung des Konzentrationslagers Columbia-Haus im November 1936 endete.
Bestandteil der Studie sind der Umgang der Justiz mit den begangenen Verbrechen sowie das Gedenken an den Standorten der ehemaligen Lager.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2008 ISBN:
978-3-938690-87-1
286 Seiten

Ellger_Zwangsarbeit
Hans Ellger

Zwangsarbeit und weibliche Überlebensstrategien

Die Geschichte der Frauenaußenlager des Konzentrationslagers Neuengamme 1944/45
21.00 

Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945, Band 8

Im letzten Kriegsjahr 1944/45 existierten in Nordwestdeutschland 24 Frauenaußenlager, die zum Verwaltungsbereich des KZ Neuengamme gehörten. Unter den ca. 13 700 dort inhaftierten KZ-Häftlingen befanden sich etwa zwei Drittel Jüdinnen. Die Frauen mussten in Rüstungsbetrieben arbeiten oder wurden für die Trümmerbeseitigung und den Bau von Behelfsunterkünften eingesetzt. Bei der Räumung der Außenlager im April 1945 wurden viele Frauen nach Bergen-Belsen gebracht, wo Hunderte von ihnen aufgrund der katastrophalen Haftbedingungen noch in den letzten Kriegstagen den Tod fanden.

Mit dieser Studie liegt erstmals eine umfassende Untersuchung über die Frauenaußenlager des KZ Neuengamme und das Schicksal der dort Inhaftierten vor.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2007 ISBN:
978-3-938690-48-2
375 Seiten

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