Woniak (Hrsg.)‚ Katarzyna


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Enrico Heitzer (Hrsg.), Günter Morsch (Hrsg.), Robert Traba (Hrsg.), Katarzyna Woniak (Hrsg.)

Im Schatten von Nürnberg

Transnationale Ahndung von NS-Verbrechen
22.00 

Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten,
Band 25

Ein Jahr nach der Nürnberger Urteilsverkündung hielt das Sowjetische Militärtribunal der Gruppe der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland vom 23. bis 31. Oktober 1947 im Rathaus des Berliner Stadtteils Pankow einen öffentlichen Prozess gegen einige der wichtigsten SS-Angehörigen des Kommandanturstabes aus dem KZ Sachsenhausen ab. 70 Jahre nach Ende des Nürnberger Hauptprozesses sowie angesichts aktueller Debatten über das weitgehende Scheitern der deutschen Nachkriegsjustiz in Ost wie West bei der Verfolgung von NS-Tätern schien eine Reflexion der ersten NS-Prozesse sowie deren Folgen für die spätere Ahndung von NS-Verbrechen geboten. Der Band präsentiert Beiträge einer von der Gedenkstätte Sachsenhausen/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften ausgerichteten Konferenz über die Rezeption der Prozesse in Nürnberg im Kontext der transnationalen Verfolgung von NS- und Kriegsverbrechen. Ein Schwerpunkt sind die juristischen Verfahren in Polen, die in der deutschen Geschichtswissenschaft bisher nur wenig rezipiert wurden.

Download cover Inhaltsverzeichnis Mai 2019 ISBN:
978-3-86331-442-2
324 Seiten

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Enrico Heitzer, Günter Morsch, Robert Traba, Katarzyna Woniak (Hrsg.)

Von Mahnstätten über zeithistorische Museen zu Orten des Massentourismus?

Gedenkstätten an Orten von NS-Verbrechen in Polen und Deutschland
19.00 

Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 18

Unter grundsätzlich unterschiedlichen Ausgangsbedingungen entstand in Polen, in der DDR sowie der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 eine Vielzahl von Gedenkstätten, Museen und Mahnmalen, die an die deutschen Verbrechen in der Zeit der NS-Diktatur erinnern. Nach 1989/90 kam es sowohl in Polen als auch in Deutschland zu einer gesellschaftlichpolitischen Neubestimmung der Rolle der NS-Gedenkstätten. Mit dem zunehmenden Abstand zu den historischen Ereignissen, mit dem Sterben der Zeitzeugen und unter neuen politischen Rahmen bedingungen veränderten sich die Gedenkstätten in beiden Ländern sehr stark. Der Band dokumentiert die Beiträge einer polnisch-deutschen Tagung, die den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges zum Anlass nahm, eine Zwischenbilanz der jeweiligen erinnerungskulturellen Entwicklung zu ziehen. Polnische und deutsche Historiker und Gedenkstättenexperten nutzten die vom Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN) und von der Gedenkstätte Sachsenhausen organisierte Konferenz, um kritisch über den Funktions- und Bedeutungswandel der Gedenkstätten und über die Zukunft der Erinnerungskultur in beiden Nachbarländern zu diskutieren.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2016 ISBN:
978-3-86331-325-8
221 Seiten