Tuchscheerer (Hrsg.)‚ Heike


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Robert Grünbaum (Hrsg.), Jens Schöne (Hrsg.), Heike Tuchscheerer (Hrsg.)

Das doppelte 1968

Hoffnung – Aufbruch – Protest
22.00 

Herausgegeben im Auftrag
des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,
der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und
der Deutschen Gesellschaft e. V.

Die 1960er-Jahre standen weltweit im Zeichen des Kalten Krieges und der Blockkonfrontation. Gleichzeitig wiesen sie in Ost und West den Weg zu gravierenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Mit dem Jahr 1968 verbindet sich eine besondere historische Zäsur der deutschen und europäischen Nachkriegsgeschichte. Im Westen war 1968 eine vornehmlich von der jungen Generation getragene Bewegung, welche die bestehenden Verhältnisse infrage stellte und mit Forderungen nach gesellschaftspolitischen Umbrüchen Massenproteste gegen die politische Klasse initiierte. Im Osten ist das Jahr 1968 mit der gewaltsamen Niederschlagung des »Prager Frühlings« durch sowjetische Truppen verbunden. Das Ende des »Sozialismus mit menschlichem Antlitz« beendete zugleich die Hoffnungen der Menschen im gesamten Ostblock auf eine Reformierbarkeit der kommunistischen Diktaturen. Die Gleichzeitigkeit dieser unterschiedlichen Bewegungen prägte die folgenden Jahrzehnte in beiden Hemisphären Europas.
Die Beiträge der vorliegenden Publikation nehmen die Auswirkungen und gegenseitigen Einflüsse von Ost- und Westeuropa, die transnationalen Bezüge und systemübergreifenden Prozesse sowie den erinnerungskulturellen Umgang mit dem Erbe von 1968 in den Blick.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juli 2019 ISBN:
978-3-86331-482-8
264 Seiten

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Robert Grünbaum, Heike Tuchscheerer (Hrsg.)

1956 – Aufbruch im Osten

Die Entstalinisierung in Ostmitteleuropa und ihre Folgen
19.00 

Herausgegeben im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Deutschen Gesellschaft e. V.

In seiner berühmten Geheimrede von 1956 rechnete der sowjetische Parteichef Nikita Chruschtschow mit seinem gefürchteten Vorgänger und dessen Verbrechen ab. Drei Jahre nach Stalins Tod stürzte damit Chruschtschow den Tyrannen vom Sockel. Seine Politik der Entstalinisierung führte zu einer innen- und außenpolitischen Entspannung, welche die kommunistische Staatenwelt schließlich in ihrer Existenz bedrohen sollte. Diese besondere historische Entwicklung steht im Mittelpunkt der vorliegenden Publikation, deren Beiträge einen analytischen Blick auf das europäische Schicksalsjahr 1956 werfen.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-355-5
232 Seiten