Ohm (Hrsg.)‚ Agnes


Morsch IKL Cover dt Druck
Günter Morsch, Agnes Ohm (Hrsg.)

Die Zentrale des KZ-Terrors

Die Inspektion der Konzentrationslager 1934–1945
24.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 47

Im Frühjahr 1934 unterstellten die Nationalsozialisten alle Konzentrationslager einer neu geschaffenen Dienststelle der SS: der „Inspektion der Konzentrationslager“ (IKL). Im Auftrag des Reichsführers SS Heinrich Himmler verwaltete die IKL 32 Hauptlager mit über 1000 Nebenlagern. Von 1938 bis Kriegsende residierte die IKL in einem von Häftlingen erbauten repräsentativen Gebäude am Rande des KZ Sachsenhausen in Oranienburg. Etwa 100 SS-Männer entschieden hier über Ernährung, Bekleidung und Unterbringung der Häftlinge, über Transporte und Todesmärsche, über Strafen und Hinrichtungen, Zwangsarbeit, medizinische Experimente und Massenmorde.

Download cover Inhaltsverzeichnis Oktober 2015 ISBN:
978-3-86331-251-0
352 Seiten

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Günter Morsch, Agnes Ohm (Hrsg.)

Terror in der Provinz Brandenburg

19.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 46

Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. Wie überall im Deutschen Reich wurde dieses Ereignis auch in der preußischen Provinz Brandenburg von den Anhängern der neuen Regierung gefeiert. Gleichzeitig setzte die Verfolgung der politischen Gegner der neuen Regierung ein. Örtliche SA-Standarten, SS und Polizei verschleppten überwiegend Kommunisten und Sozialdemokraten, darunter auch viele Abgeordnete von Stadt- und Landesparlamenten, in provisorische Haftstätten. Bis zum Sommer 1933 entstanden allein in der damaligen Provinz Brandenburg neun Konzentrationslager. Genutzt wurden leer stehende Fabrikgebäude, Garagen, alte Schulen oder Keller. Viele der Inhaftierten überlebten die Torturen nicht. Lokalzeitungen berichteten breit über die Verhaftungen und Konzentrationslager. Der Band dokumentiert eine Wanderausstellung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen über diese frühen Konzentrationslager in der Provinz Brandenburg. Viele dieser oft kurzzeitigen Folterstätten sind heute vergessen.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2014 ISBN:
978-3-86331-211-4
176 Seiten

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Günter Morsch, Agnes Ohm (Hrsg.)

Vergessene Vernichtung?

Polnische und tschechische Angehörige der „Intelligenz“ im Konzentrationslager Sachsenhausen zu Beginn des Zweiten Weltkrieges
22.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 37

Am späten Abend des 18. November 1939 trieb die SS mehr als 1100 tschechische Studenten und etwa eine Woche später, am 28. November, 169 Professoren und Dozenten der Krakauer Hochschulen auf den Appellplatz des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Das Schicksal der Intellektuellen aus Polen und Tschechien erregte in dem mit mehr als 14 000 Häftlingen völlig überfüllten Konzentrationslager Sachsenhausen großes Aufsehen.
Der Band dokumentiert eine Sonderausstellung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen, der Jagiellonen-Universität Krakau und der Karls-Universität Prag über die Verschleppung der Krakauer Professoren, der tschechischen Studenten und großer Teile der polnischen Kurie in das Konzentrationslager Sachsenhausen kurz nach Kriegsbeginn.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2013 ISBN:
978-3-86331-093-6
244 Seiten