Nägele‚ Sibylle


Nägele_Markert_Potsdamer Straße
Joy Markert, Sibylle Nägele

Die Potsdamer Straße

Geschichten, Mythen und Metamorphosen
29.90 

Die Potsdamer Straße war in ihrer Ausstrahlung und Widersprüchlichkeit schon immer eine der faszinierendsten Straßen Berlins: mit Alteingesessenen und Migranten, Kultur und Amüsement, Glanz und Milieu, Kontinuität und Brüchen. Sie war ein Ort der künstlerischen Neuerungen und der Emanzipationsbewegungen. Hier lebten Chamisso, Menzel, Fontane, Hedwig Dohm, Joseph Roth. Die Schriftstellerin Lina Morgenstern aus der Potsdamer Straße initiierte 1896 den ersten internationalen Frauenkongress. 1910 wurde der „Sportpalast“ eröffnet. 1913 veranstaltete Herwarth Walden den „Ersten Deutschen Herbstsalon“ internationaler moderner Kunst. 1923 kam aus dem „Vox-Haus“ die erste allgemeine Rundfunksendung. 1954 zog der Verlag „Der Tagesspiegel“ in die Potsdamer Straße. 1970 wurde das „Quartier Latin“ eröffnet, ein Ort für Jazz, Rock und Pop. Heute ist hier das Varieté „Wintergarten“. Renommierte Kulturinstitutionen, vielfältige Medienfirmen und Kunstorte befinden sich entlang der Straße und ihrer Umgebung, vom Potsdamer Platz über das Kulturforum bis zum Heinrich-von-Kleist-Park. Filmhaus, Neue Nationalgalerie, Philharmonie, Staatsbibliothek, Medienhaus der UdK, Galerien, Stiftungen. Das Buch zeigt alle Facetten der über zweihundertjährigen Geschichte in einer Symbiose aus Literatur und Dokumentation. Eine Liebeserklärung.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2011 ISBN:
978-3-86331-052-3
464 Seiten

2., vollständig überarbeitete
und erweiterte Auflage