Morsch‚ Günter


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Enrico Heitzer, Günter Morsch, Robert Traba, Katarzyna Woniak (Hrsg.)

Von Mahnstätten über zeithistorische Museen zu Orten des Massentourismus?

Gedenkstätten an Orten von NS-Verbrechen in Polen und Deutschland
19.00 

Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 18

Unter grundsätzlich unterschiedlichen Ausgangsbedingungen entstand in Polen, in der DDR sowie der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 eine Vielzahl von Gedenkstätten, Museen und Mahnmalen, die an die deutschen Verbrechen in der Zeit der NS-Diktatur erinnern. Nach 1989/90 kam es sowohl in Polen als auch in Deutschland zu einer gesellschaftlichpolitischen Neubestimmung der Rolle der NS-Gedenkstätten. Mit dem zunehmenden Abstand zu den historischen Ereignissen, mit dem Sterben der Zeitzeugen und unter neuen politischen Rahmen bedingungen veränderten sich die Gedenkstätten in beiden Ländern sehr stark. Der Band dokumentiert die Beiträge einer polnisch-deutschen Tagung, die den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges zum Anlass nahm, eine Zwischenbilanz der jeweiligen erinnerungskulturellen Entwicklung zu ziehen. Polnische und deutsche Historiker und Gedenkstättenexperten nutzten die vom Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften (PAN) und von der Gedenkstätte Sachsenhausen organisierte Konferenz, um kritisch über den Funktions- und Bedeutungswandel der Gedenkstätten und über die Zukunft der Erinnerungskultur in beiden Nachbarländern zu diskutieren.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2016 ISBN:
978-3-86331-325-8
221 Seiten

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Günter Morsch

Sachsenhausen. The ‘concentration camp by the “Reich” capital’

Formation and development
22.00 

Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 17

Sachsenhausen, the “concentration camp near the Reich capital city”, was built in the summer of 1936 at great cost to its inmates, while at exactly the same time, only a few kilometres away, hundreds of thousands of people were cheering Hitler at the Olympic Games. Sachsenhausen was described by “Reichsführer SS” Heinrich Himmler as “a completely new concentration camp for the modern age, which can be extended at any time”. Just eight kilometres from the gates of Berlin, this was the first large, purpose-built concentration camp complex. Planned in every detail by an SS architect, it served at the same time as a model camp and an SS training centre. This book traces the development of the camp up to the departure of its first commandant in the summer of 1937. It includes not only crucial documents and plans, but also nearly 100 photos of this initial construction phase.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2016 ISBN:
978-3-86331-304-3
291 Seiten

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Morsch IKL Cover dt Druck
Günter Morsch, Agnes Ohm (Hrsg.)

Die Zentrale des KZ-Terrors

Die Inspektion der Konzentrationslager 1934–1945
24.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 47

Im Frühjahr 1934 unterstellten die Nationalsozialisten alle Konzentrationslager einer neu geschaffenen Dienststelle der SS: der „Inspektion der Konzentrationslager“ (IKL). Im Auftrag des Reichsführers SS Heinrich Himmler verwaltete die IKL 32 Hauptlager mit über 1000 Nebenlagern. Von 1938 bis Kriegsende residierte die IKL in einem von Häftlingen erbauten repräsentativen Gebäude am Rande des KZ Sachsenhausen in Oranienburg. Etwa 100 SS-Männer entschieden hier über Ernährung, Bekleidung und Unterbringung der Häftlinge, über Transporte und Todesmärsche, über Strafen und Hinrichtungen, Zwangsarbeit, medizinische Experimente und Massenmorde.

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978-3-86331-251-0
352 Seiten

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Günter Morsch, Agnes Ohm (ed.)

The administrative centre of the concentration camp terror

The concentration camps inspectorate 1934 –1945 An exhibition at the historical site
24.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 48

In the spring of 1934, the National Socialists made all concentration camps subject to a newly created office of the SS: the „Inspectorate of Concentration Camps“ (IKL). On behalf of the Reichsführer SS Heinrich Himmler, the IKL managed 32 main camps with over 1000 satellite camps. From 1938 to the end of the war, the IKL resided in a prestigious house built by prisoners on the edge of Sachsenhausen Concentration Camp in Oranienburg. Today, it is the most important building preserved from that era that bears witness to the masterminds behind the National Socialist terror. About 100 SS men here decided on inmates‘ food, clothing and housing, on transports to other camps and death marches, on punishments and executions, forced labour, medical experiments and mass murder. The catalogue contains all the texts and numerous illustrations from the permanent exhibition „The administrative Centre of the Concentration Camp Terror. The Concentration Camps Inspectorate 1934—1945.

An exhibition at the historical site“.

Download cover Inhaltsverzeichnis October 2015 ISBN:
978-3-86331-252-7
352 Seiten

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Günter Morsch, Agnes Ohm (Hrsg.)

Terror in der Provinz Brandenburg

19.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 46

Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. Wie überall im Deutschen Reich wurde dieses Ereignis auch in der preußischen Provinz Brandenburg von den Anhängern der neuen Regierung gefeiert. Gleichzeitig setzte die Verfolgung der politischen Gegner der neuen Regierung ein. Örtliche SA-Standarten, SS und Polizei verschleppten überwiegend Kommunisten und Sozialdemokraten, darunter auch viele Abgeordnete von Stadt- und Landesparlamenten, in provisorische Haftstätten. Bis zum Sommer 1933 entstanden allein in der damaligen Provinz Brandenburg neun Konzentrationslager. Genutzt wurden leer stehende Fabrikgebäude, Garagen, alte Schulen oder Keller. Viele der Inhaftierten überlebten die Torturen nicht. Lokalzeitungen berichteten breit über die Verhaftungen und Konzentrationslager. Der Band dokumentiert eine Wanderausstellung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen über diese frühen Konzentrationslager in der Provinz Brandenburg. Viele dieser oft kurzzeitigen Folterstätten sind heute vergessen.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2014 ISBN:
978-3-86331-211-4
176 Seiten

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Günter Morsch

Sachsenhausen. Das »Konzentrationslager bei der Reichshauptstadt«

Gründung und Ausbau
22.00 

Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 10

Sachsenhausen, das »Konzentrationslager bei der Reichshauptstadt«, wurde im Sommer 1936 unter großen Opfern von Häftlingen errichtet. Es wurde vom »Reichsführer SS« Heinrich Himmler als »vollkommen neues, jederzeit erweiterungsfähiges, modernes und neuzeitliches Konzentrationslager« bezeichnet. Als erster großer, von einem SS-Architekten durchgeplanter KZ-Komplex war das Lager Modell und SS-Ausbildungsstätte zugleich. Die Publikation schildert die Entstehung des Lagers bis zum Weggang des ersten Kommandanten im Sommer 1937. Sie enthält alle maßgeblichen Dokumente und Pläne und zeigt fast 100 Fotos dieser ersten Ausbauphase.

 

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2014 ISBN:
978-3-86331-170-4
292 Seiten

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Günter Morsch, Agnes Ohm (Hrsg.)

Vergessene Vernichtung?

Polnische und tschechische Angehörige der „Intelligenz“ im Konzentrationslager Sachsenhausen zu Beginn des Zweiten Weltkrieges
22.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 37

Am späten Abend des 18. November 1939 trieb die SS mehr als 1100 tschechische Studenten und etwa eine Woche später, am 28. November, 169 Professoren und Dozenten der Krakauer Hochschulen auf den Appellplatz des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Das Schicksal der Intellektuellen aus Polen und Tschechien erregte in dem mit mehr als 14 000 Häftlingen völlig überfüllten Konzentrationslager Sachsenhausen großes Aufsehen.
Der Band dokumentiert eine Sonderausstellung der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen, der Jagiellonen-Universität Krakau und der Karls-Universität Prag über die Verschleppung der Krakauer Professoren, der tschechischen Studenten und großer Teile der polnischen Kurie in das Konzentrationslager Sachsenhausen kurz nach Kriegsbeginn.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2013 ISBN:
978-3-86331-093-6
244 Seiten

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Günter Morsch, Agnes Ohm (vyd.)

Zapomenuté vyhlazování?

Príslusníci polské a ceské inteligence v koncentracním tábore Sachsenhausen na pocátku 2. svetové války
22.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 39

V noci 18. na 19. listopadu 1939 nahnala SS více ne 1.100 eskch student a zhruba o tden pozdji, 28. listopadu, 169 profesor a docent krakovskch vysokch kol na nástupit koncentraního tábora Sachsenhausen. Osud této velké skupiny intelektuál z Polska a eské republiky vzbudil na pelomu roku 1939/40 u v samotném, v té dob s více ne 14.000 vzni kompletn peplnném a skoro pt let existujícím obrovském koncentraním táboe Sachsenhausen velk rozruch.
Svazek dokumentuje zvlátní vstavu Památníku a Muzea Sachsenhausen, Jagellonské univerzity Krakov a Univerzity Karlovy v Praze, která se zabvá odvleením krakovskch profesor, eskch student a velké ásti polské kurie do koncentraního tábora Sachsenhausen krátce po zaátku války.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2013 ISBN:
978-3-86331-095-0
244 Seiten

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Günter Morsch, Agnes Ohm (wyd.)

Zapomniana zagłada?

Polska i czeska „inteligencja“ w obozie koncentracyjnym Sachsenhausen początku drugiej wojny światowej
22.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 38

Późnym wieczorem 18 listopada 1939 roku SS wpędziło ponad 1.100 czeskich studentów, a przeszło tydzień pózniej, 28 listopada, 169 profesorów i wykładowców krakowskich szkół wyższych na plac apelowy obozu koncentracyjnego Sachsenhausen. Los intelektualistów z Polski i Czech wywołał wielki rozgłos w całkowicie przepełnionym obozie koncentracyjnym, w którym okresowo przebywało ponad 14 tys. więźniów.
Publikacja ta dokumentuje wystawę specjalną o wywiezieniu profesorów krakowskich, studentów czeskich oraz dużej grupy przedstawicieli polskiej kurii do obozu koncentracyjnego Sachsenhausen niebawem po wybuchu wojny. Wystawa ta została przygotowana przez Miejsce Pamięci i Muzeum Sachsenhausen, Uniwersytet Jagiellonski w Krakowie oraz Uniwersytet Karola w Pradze.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2013 ISBN:
978-3-86331-094-3
244 Seiten

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Günter Morsch, Bertrand Perz (Hrsg.)

Neue Studien zu nationalsozialistischen Massentötungen durch Giftgas

Historische Bedeutung, technische Entwicklung, revisionistische Leugnung
24.00 

unter Mitarbeit von Astrid Ley

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 29

Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der ersten umfassenden Darstellung zum Thema „Nationalsozialistische Massentötungen durch Giftgas“, die die KZ-Überlebenden Eugen Kogon und Hermann Langbein 1983 zusammen mit anderen vorlegten, wird hier der neueste Forschungsstand präsentiert. International ausgewiesene Wissenschaftler thematisieren die historischen Hintergrunde wie auch die naturwissenschaftlichen und technischen Voraussetzungen der Massentötungen durch Giftgas und ihre konkrete Durchführung im Deutschen Reich und in den besetzten Gebieten. Darüber hinaus werden in länderspezifischen Beiträgen Positionen international agierender Holocaust-Leugner in den Blick genommen und Gegenstrategien formuliert.

Download cover Inhaltsverzeichnis Januar 2011 ISBN:
978-3-940938-99-2
XXXIV, 446 Seiten

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Astrid Ley, Günter Morsch

Medical Care and Crime

The Infirmary at Sachsenhausen Concentration Camp 1936–1945
22.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Vol. 22

The book contains the complete text and many illustrations from the exhibition “Medical Care and Crime. The Infirmary at Sachsenhausen Concentration Camp 1936–1945”. It was opened in November 2004 in the original barracks R I and R II. In the infirmary “racial research” and numerous medical experiments were carried out on inmates. SS doctors performed compulsory sterilisations and castrations. Several thousand inmates were murdered in systematically planned programmes to dispose of the sick. The infirmary was also intended to provide a minimal medical care for inmates. Overcrowding, inhuman treatment and a poor supply of medicine led to mostly excruciating conditions in the infirmary. Care and treatment for the ill and dying came mainly from inmates assigned to work as medical assistants and doctors.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2007 ISBN:
978-3-938690-69-7
412 Seiten

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Astrid Ley, Günter Morsch

Medizin und Verbrechen

Das Krankenrevier des KZ Sachsenhausen 1936–1945
22.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 21

Der Band enthält alle Texte und viele Abbildungen der Ausstellung „Medizin und Verbrechen. Das Krankenrevier des KZ Sachsenhausen 1936–1945“, die Ende 2004 in den Originalbaracken R I und R II eröffnet wurde. Im Krankenrevier wurden zahlreiche medizinische Experimente und „Rassenforschungen“ an Häftlingen durchgeführt. SS-Ärzte nahmen Zwangssterilisationen und Zwangskastrationen vor. Mehrere tausend KZ-Häftlinge wurden im Rahmen systematischer Krankenmordaktionen getötet. Das Krankenrevier sollte aber auch eine minimale medizinische Versorgung der Häftlinge sicherstellen. Aufgrund von Überfüllung, schlechter Versorgung mit Arzneien und unmenschlicher Behandlung waren die Bedingungen in den Krankenbaracken größtenteils katastrophal. Hilfe erhielten die Kranken und Sterbenden vor allem durch Häftlingspfleger und -ärzte.

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2007 ISBN:
978-3-938690-12-3
412 Seiten

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