Lehnert (Hrsg.)‚ Detlef


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Detlef Lehnert (Hrsg.)

Revolution 1918/19 in Norddeutschland

24.00 

HISTORISCHE DEMOKRATIEFORSCHUNG

Schriften der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung, Band 13

Zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution 1918 nimmt dieser Band deren Ursprungsregion Norddeutschland in den Blick. Auch wenn sich zunächst die Matrosen in Wilhelmshaven gegen den Krieg auflehnten, sprang von der viel größeren Marine- und Industriestadt Kiel der Funke in den weiteren politischen Aktionsradius über. Die freien Hansestädte Bremen, Hamburg und Lübeck werden für die Umbruchperiode vom Oktober 1918 bis März 1919 mit einem Schwerpunkt auf intensive Auswertung der materialreichen und meinungsfreudigen Tagespresse untersucht. Dabei treten Gemeinsamkeiten in den Ausgangsbedingungen und Unterschiede im Revolutionsverlauf hervor. Das Gesamtbild wird durch Einbeziehung von Rostock als mittlerer und Lüneburg als kleinerer Stadt komplettiert, sodass sämtliche fünf heute Norddeutschland ausmachenden Länder vertreten sind. Als historischer Leitfaden der Studien zu den sechs betrachteten Städten kristallisiert sich
u. a. Sozialprotest und Demokratiegründung in bewegten Zeiten heraus.

Download cover Inhaltsverzeichnis Juni 2018 ISBN:
978-3-86331-407-1
383 Seiten

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Detlef Lehnert (Hrsg.)

„Das deutsche Volk und die Politik“

Hugo Preuß und der Streit um „Sonderwege“
24.00 

HISTORISCHE DEMOKRATIEFORSCHUNG
Schriften der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung, Band 12

Der spätere Weimarer „Verfassungsvater“ Hugo Preuß publizierte 1915 knapp an der Kriegszensur vorbei sein meistgelesenes Buch „Das deutsche Volk und die Politik“. Darin nahm er künftige „Sonderwegs“-Kritik am Obrigkeitsstaat (statt „Volksstaat“ als Demokratie) vorweg. Preuß ist so ein Kronzeuge gegen die verbreitete Sicht: Erst die NS -Katastrophe habe solche Deutungen des preußisch akzentuierten Deutschen Kaiserreichs und dessen Vorgeschichte hervorgerufen. Dieser Band geht vom Preuß-Text aus, widmet sich aber vielfältigen Aspekten von Struktur und Kultur deutscher Geschichte des 19. und vor allem 20. Jahrhunderts: Fragen von Krieg und Frieden, der Justiz und Polizei, des Regionalismus und des Demokratieverständnisses werden in neuen Perspektiven beleuchtet. Das gilt auch für die Stichworte Bismarck und Preußen sowie nachbarliche Blicke aus Frankreich. Erstmals sind Gedanken des nach England emigrierten ältesten Sohnes von Preuß aus dem Zweiten Weltkrieg einbezogen.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2017 ISBN:
978-3-86331-365-4
365 Seiten

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Detlef Lehnert (Hrsg.)

Verfassungsdenker

Deutschland und Österreich 1870–1970
24.00 

HISTORISCHE DEMOKRATIEFORSCHUNG
Schriften der Hugo-Preuß-Stiftung und der Paul-Löbe-Stiftung, Band 11

Hans Kelsen, Carl Schmitt und Wolfgang Abendroth (vorne abgebildet) sind bekannte Verfassungsdenker des 20. Jahrhunderts: Kelsen entwarf 1919/20 wesentlich die im Kern bis heute geltende österreichische Verfassung. Schmitts „Verfassungslehre“ aus der Weimarer Republik ist das meistdiskutierte Werk derartigen Titels. Abendroths „Kampf um Verfassungspositionen“ galt in der Bundesrepublik primär dem Sozialstaatspostulat des Grundgesetzes.

Weitere Autoren werden neu entdeckt: der Weimarer „Verfassungsvater“ Hugo Preuß mit Bezügen
z. B. auf Otto von Gierke und Robert Redslob ebenso wie Adolf Julius Merkl, der im „Stufenbau der Rechtsordnung“ Kelsen ergänzte. Pluralistischen Kontrast zu Schmitt bieten die spätere „Verfassungslehre“ von Karl Loewenstein und der Wiener Leo Wittmayer. Auch dem Preuß-Mitarbeiter Willibalt Apelt, dem Schmitt im „Preußenschlag“-Prozess 1932 entgegentretenden Bundesstaats-Theoretiker Hans Nawiasky und dem verfassungsvergleichenden Historiker Otto Hintze sind Beiträge gewidmet.

Informationsmittel (IFB), Buchbesprechung von Till Kinzel

 

Download cover Inhaltsverzeichnis August 2017 ISBN:
978-3-86331-350-0
360 Seiten

Hardcover