Heinz‚ Stefan


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Stefan Heinz, Siegfried Mielke (Hrsg.)

Emigrierte Metallgewerkschafter im Kampf gegen das NS-Regime

36.00 

Reihe Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration, Band 3

Unter Mitarbeit von Julia Pietsch

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten und der Zerschlagung der freien Gewerkschaften im Frühjahr 1933 gingen zahlreiche Metallgewerkschafter in die Emigration. Nicht wenige organisierten sich dort in gewerkschaftlichen Widerstandsgruppen wie zum Beispiel in der „Auslandsvertretung der deutschen Gewerkschaften“, später in den „Landesgruppen deutscher Gewerkschafter“ in Schweden und Großbritannien, im „Koordinationsausschuss deutscher Gewerkschaftler in Frankreich“ oder in den „Deutschen Sprachgruppen“ der französischen Gewerkschaftsbewegung. Die Metallgewerkschafter einte der Wille, das NS-Regime aus dem Ausland zu bekämpfen und den Krieg zu beenden. Oft hielten sie Verbindung ins Reich und unterstützten den Widerstand vor Ort. Dieser biografische Sammelband erinnert an den Widerstand und die Verfolgung von emigrierten Funktionären der Metallgewerkschaften der Weimarer Republik. Zugleich werden Aktivitäten bedeutender gewerkschaftlicher Exil-Gruppen beleuchtet.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2014 ISBN:
978-3-86331-210-7
876 Seiten

Mielke_Band 6
Stefan Heinz, Siegfried Mielke (Hrsg.)

Gewerkschafter in den Konzentrationslagern Oranienburg und Sachsenhausen

Biografisches Handbuch, Band 4
36.00 

Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration, Band 6

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten und der Zerschlagung der freien Gewerkschaften im Frühjahr 1933 wurden zahlreiche Gewerkschaftsfunktionäre in „Schutzhaft“ genommen. Trotz des NS-Terrors schlossen sich nicht wenige ehemals gewerkschaftlich Organisierte in Widerstandsgruppen zusammen. Viele wurden Opfer der NS-Herrschaft. Das Konzentrationslager Oranienburg nahm 1933/34 eine Schlüsselstellung bei der Verfolgung der politischen und gewerkschaftlichen Opposition in Preußen ein. Auch im Konzentrationslager Sachsenhausen, das von 1936 bis 1945 bestand und als Modell- und Schulungslager in unmittelbarer Nähe der „Reichshauptstadt“ Berlin eine Sonderstellung im System der NS-Konzentrationslager einnahm, waren die Häftlinge zunächst vorwiegend politische NS-Gegner. Dieser biografische Sammelband erinnert an den Widerstand und die Verfolgung von Gewerkschaftsfunktionären, die in den Konzentrationslagern Oranienburg und Sachsenhausen inhaftiert waren.

Download cover Inhaltsverzeichnis September 2013 ISBN:
978-3-86331-148-3
872 Seiten

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Stefan Heinz, Siegfried Mielke (Hrsg.)

Funktionäre des Einheitsverbandes der Metallarbeiter Berlins im NS-Staat

19.00 

Reihe Gewerkschafter im Nationalsozialismus.
Verfolgung – Widerstand – Emigration, Band 2

Der Einheitsverband der Metallarbeiter Berlins, 1930 als erster „roter Verband“ der Revolutionären Gewerkschafts-Opposition gegründet, ging zu Beginn des NS-Regimes in die Illegalität. Der Verband baute eine mehrere Hundert Mitglieder umfassende Widerstandsgruppe auf, die zeitweise eine von der KPD-Führung unabhängige Gewerkschaftspolitik betrieb und sich von ehemaligen freigewerkschaftlichen Funktionären nachdrücklich abgrenzte. Die vorliegende Studie porträtiert die Träger dieser kommunistischen Gewerkschaftsgruppe und belegt deren umfangreiche illegale Aktivitäten in den Jahren zwischen 1933 und 1935. Darüber hinaus wird der Lebensweg von Funktionären dargestellt, die sich für andere Wege im Widerstand entschieden.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2012 ISBN:
978-3-86331-062-2
304 Seiten

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Stefan Heinz, Siegfried Mielke (Hrsg.)

Funktionäre des Deutschen Metallarbeiterverbandes im NS-Staat

Widerstand und Verfolgung
29.90 

Reihe Gewerkschafter im Nationalsozialismus. Verfolgung – Widerstand – Emigration, Band 1

Gewerkschaftlicher Widerstand gegen das NS-Regime wird bis heute in Forschung und Öffentlichkeit, aber auch in den Gewerkschaften selbst erheblich unterschätzt. Die vorliegende Studie, die 82 Mitglieder einer Widerstandsgruppe ehemaliger Funktionäre des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV) porträtiert, belegt: Zahlreiche Gewerkschafter, die noch im Frühjahr 1933 die Anpassungspolitik der Gewerkschaftsführung unterstützt hatten, engagierten sich nur wenige Monate später gegen das NS-Regime und bauten eines der größten Widerstandsnetze reichsweit auf. In einzelnen Verbandsbezirken beteiligten sich 30 bis 50 Prozent der ehemaligen Funktionäre an illegalen Aktivitäten. Kontakte zur Illegalen Reichsleitung der Gewerkschaften, zum Exilvorstand der SPD und zu internationalen Gewerkschaftsorganisationen unterstreichen die Bedeutung dieser Widerstandsgruppe.

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2012 ISBN:
978-3-86331-059-2
615 Seiten