Endlich‚ Stefanie


Tiergartenstraße 4
Stefanie Endlich, Sigrid Falkenstein, Helga Lieser, Ralf Sroka (Hrsg.)

Tiergartenstraße 4

Geschichte eines schwierigen Ortes
16.90 

In einer Villa am Südrand des Berliner Tiergartens war seit Frühjahr 1940 die Planungs- und Verwaltungsbehörde für die nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde untergebracht. Heute steht dort die Philharmonie. Die „Aktion T4“ – benannt nach der Adresse Tiergartenstraße 4 – richtete sich gegen psychisch Erkrankte, geistig und körperlich Behinderte sowie „rassisch“ und sozial Unerwünschte, ihr fielen mehr als 70 000 Menschen zum Opfer. In einer Ausstellung auf dem Vorplatz der Philharmonie wurde die Geschichte der damals „arisierten“ Villa mit dem Lebensweg von Anna Lehnkering verknüpft, die 1940 in der Gaskammer von Grafeneck starb. Der Begleitband enthält die gesamte Ausstellung, weitere Texte und Bilder sowie Kurzfassungen in englischer und in Leichter Sprache.

Download cover Inhaltsverzeichnis März 2014 ISBN:
978-3-86331-165-0
144 Seiten

Endlich_Ponwitz_Sachsenhausen_Umschlag
Stefanie Endlich, Heike Ponwitz (Hrsg.)

„… das grauenvollste Kapitel in der Geschichte des Lagers“

Der Massenmord an sowjetischen Kriegsgefangenen im Konzentrationslager Sachsenhausen. Ein Kunstwerk erinnert
9.00 

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 40

Im Herbst 1941 wurden innerhalb von zehn Wochen mehr als zehntausend sowjetische Kriegsgefangene in einer „Genickschuss-Baracke“ des KZ Sachsenhausen ermordet. Weitere dreitausend starben bereits auf dem Transport oder im Lager.
Am 70. Jahrestag der Massenmorde veranstaltete die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten eine Gedenkfeier am authentischen Ort. Die Publikation gibt Auskunft über das historische Geschehen und über die Entstehung eines Kunstwerks, das für diesen Anlass geschaffen wurde.

Download cover Inhaltsverzeichnis Dezember 2012 ISBN:
978-3-86331-103-2
64 Seiten

Endlich_Christenkreuz
Stefanie Endlich, Monica Geyler von Bernus, Beate Rosie

Christenkreuz und Hakenkreuz

Kirchenbau und sakrale Kunst im Nationalsozialismus
19.00 

Zeigte sich nationalsozialistische Ideologie auch in Kirchenarchitektur und kirchlicher Kunst? Wie anfällig waren die Gemeinden beider Konfessionen für Volksgemeinschafts-Propaganda, Rassismus und Totenkult?
Die Ausstellung „Christenkreuz und Hakenkreuz. Kirchenbau und sakrale Kunst im Nationalsozialismus“ hat diese Fragen an Beispielen aus ganz Deutschland untersucht.
Mehr als eintausend Kirchenneubauten, Umgestaltungen und neue Gemeindehäuser aus den Jahren 1933 bis 1944 widerlegen die verbreitete Ansicht, Kirchenbau und Kirchenkunst seien in der NS-Zeit nahezu zum Erliegen gekommen. Architektur-Ansätze jener Zeit propagierten die Rückkehr zum mittelalterlichen Bauen oder beschworen die völkische „Blut und Boden“-Ideologie. Beispiele der Kirchenkunst zeigen, wie christliche Motive nationalsozialistisch umgedeutet wurden, NS-Propaganda in den kirchlichen Bereich eindrang und nationalsozialistische Symbole und Figuren den Altarraum prägten.
Das Katalogbuch dokumentiert die Ausstellung; sechs Beiträge verschiedener Autorinnen und Autoren geben Einblick in die historischen Zusammenhänge und bieten Ansätze für eine kritische Aufarbeitung.

Download cover Inhaltsverzeichnis November 2008 ISBN:
978-3-940938-12-1
163 Seiten